Der amerikanische Arzt Dr. Greger hat vor 11 Jahren die online Gesundheitsplattform NutritionFacts.org ins Leben gerufen und dort seitdem mehr als 2.000 Videos zur Fragestellung „Welche Ernährung hilft bei welcher Krankheit?“ veröffentlicht. Im Mai 2022 hat er nun das letzte Video mit Informationen zu einer hilfreichen Ernährung bei Prostatavergrößerung veröffentlicht. Das Video mit dem Titel „Natural Dietary Treatments for Enlarged Prostate BPH“ finden sie unter diesem Link https://nutritionfacts.org/video/natural-dietary-treatments-for-enlarged-prostate-bph/ Unter anderem hat er auch noch das auch in deutscher Sprache erhältliche Buch und New York Times Bestseller „How to not die“ herausgegeben.
Prostatavergrößerung weit verbreitet
Laut Dr. Greger leiden mehr als 50% der Männer zwischen 51 und 60 Jahren an benignen Prostatahyperplasie. In der Altersgruppe über 60 Jahren sind es dann bereits über 70% der Männer, welche an der als Prostatavergrößerung bekannten Krankheit leiden. Diese Zahlen spiegeln wieder wie verbreitet diese Erkrankung bei Männer im fortgeschrittenen Alter ist. Im Weiteren beschreibt Verlauf des Videos beschreibt Dr, Greger die häufigsten Symptome der benignen Prostatahyperplasie wie häufigen und starken Harndrang auch während der Nachtruhe. Im Video wird klar herausgestellt, dass es eine Vielzahl von Medikamenten zur Behandlung der Symptome einer Prostatavergrößerung oder auf Englisch einer Benign Prostate Hyperplasia (BPH) gibt. Diese werden jedoch durch ihre Nebenwirkungen nur ungern eingenommen.
Allgemeine Ernährungshinweise mit positivem Einfluss auf die Prostata
Laut den von Dr. Greger gesichteten Studien gibt es ausreichend Evidenz, dass Geflügel und Eier sowie verarbeitetes Getreide sehr schlecht für die Prostatagesundheit sind un das Entstehen von einer Prostatavergrößerung begünstigen. Eine Reduktion von Proteinen tierischen Ursprungs in der Ernährung sowie einen gesteigerten Anteil von pflanzlichen Nahrungsmitteln sieht er also positiv für die Prostata.
Spezielle Nahrungsmittel für die Prostata
Sägepalmenextrakt und andere Sägepalmenprodukte wurden in allen Studien als völlig nutzlos für die Prostata befunden. Cranberrys hingegen, wurden schon von Ureinwohnern Amerikas für Prostatabeschwerden verwendet und zeige auch heute in Studien ihre Wirksamkeit. Dabei geht es aber nicht, um die bei uns erhältlichen gesüßten Cranberrys, sondern um die ungesüßte Variante entweder frisch, getrocknet oder in Pulverform. Diese reduzieren die Symptome der Prostatavergrößerung und führen zu einer Verbesserung aller Werte im Bereich der unteren Harnwege. Im weiteren Verlauf des Videos zum Thema welche Lebensmittel und Ernährung bei Prostatavergrößerung helfen, geht Dr. Greger noch auf die Wirksamkeit von Leinsamen und Kürbiskernen ein. Als Fazit zieht Dr. Greger, dass die richtigen Ernährungsbestandteile ähnlich gut bei Prostatavergrößerung helfen wie Medikamente. Und das ganz ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Mehr noch, Nahrungsmittel wie Cranberrys, Leinsamen und Kürbiskerne haben jede Menge weitere positive Effekte auf die Gesundheit und sind zudem noch günstiger.
Heutzutage haben wir eine riesige Auswahl an Lebensmitteln, das Angebot ist enorm groß und die Versuchung demnach noch größer. Dazu kommt, dass wir wenig Zeit haben, alles muss schnell und praktisch sein. Leckere Fertiggerichte, Energie verleihende Snacks und Getränke für zwischendurch. Günstig und schnell! Der wahre Preis aber, ist unsere Gesundheit.
Zucker
In fast jedem Lebensmittel versteckt sich ein Übel, dass unserem Körper einen enormen Schaden anrichtet. Zucker! Oft verdeckt unterwegs mit den Namen, Dextrose, Glukose, Laktose, Saccharose, Maissirup, Melasse, Xylit, das ist nur ein Bruchteil der Namen die der Zucker verwendet um nicht sofort erkannt zu werden. Sogar hochbeworbene Light Produkte, werden mit Süßstoffen vollgepumpt. Sie haben zwar weniger Kalorien enthalten aber um so mehr Kohlenhydrate. Ernährungsmediziner raten inzwischen von einer fettarmen Ernährung ab. Ihrer Ansicht nach hat Fett einen hohen Energiegehalt und macht lange satt. Außerdem sind gute Fette wesentliche Bausteine einer gesunden Ernährung.
Dr. Kurt Mosetter
Zum Thema Zucker, will ich euch einen hervorragenden Mediziner, Heilpraktiker und Sachbuchautor, Dr. Kurt Mosetter, vorstellen. Studiert hat er Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau und spezialisierte sich auf die Physik des neuromuskulären Systems bei Schmerzen des Bewegungsapparates. Seit Jahren betreut er Profisportler, unter anderem war er zuständig, als Mannschaftsarzt, für die Gesundheit und die Fitness der Spieler der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft. Kurt Mosetter gilt als Koryphäe unter den Sportmedizinern. Dr. Mosetter spricht davon, wie wichtig die Ernährung für unsere Gesundheit ist, die essenzielle Rolle des Ernährungsverhaltens und des Stoffwechsels lehrte Ihm unter anderem der Arzt der ayurvedischen Medizin Dr. Mana in den Jahren 1987 bis 1997 in Kathmandu.
In einem Interview, der Trojaner für Krebszellen spricht er über die Schäden die Zucker in unserem Körper anrichtet. Dabei erklärt er wie Glukose (Zucker) und sogar Fruktose (Fruchtzucker) die Krebszellen füttert (so entstehen dann beispielsweise Prostatakrebs und andere Krebsarten), dass es aber einen Zucker, die Galaktose gibt der die Krebszellen täuschen und bekämpfen kann, denn dieser Zucker stärkt die guten Zellen kann aber von den kranken Zellen nicht aufgenommen werden. Er spricht auch davon, das eine fettreiche Ernährung eine Waffe ist um Krebszellen zu vernichten, denn diese können Fett nicht verstoffwechseln, gesunde Zellen jedoch schon. Er erklärt ganz gut welche Fette und welche Zucker für unseren Körper gut sind und wie diese sogar den Krebs bekämpfen können. Dabei führt er auch Beispiele von seinem Umfeld auf, bei denen diese Art von Ernährung zur Heilung führte. Ein sehr interessantes Interview, das mich dazu inspiriert hat meine Ernährung so gut es geht zu ändern. Das mich bewegt hat, mir mehr Gedanken zu machen was für meinen Körper gut ist, was meinen Körper auf Dauer gesund hält. Diese Erkenntnis würde ich gerne mit jedem von euch teilen und wer weiß, vielleicht kann ich euch auch davon überzeugen einen prüfenden Blick in den Kühlschrank zu werfen.
DAS ÜBEL – ZUCKER
Zucker macht uns nicht nur, früher oder später krank, er macht auch süchtig. Ähnlich wie Nikotin und Alkohol gilt Zucker unter Experten längst nicht nur als Genuss-, sondern auch als gefährliches, weil gesundheitsgefährdendes Mittel, das zur Abhängigkeit oder gar Sucht führt. Zucker schädigt die Nieren, das Gehirn (Alzheimer), die Knochen, schwächt die Muskeln, führt zur Fettleber und vieles mehr. Zu viel Fruchtzucker ist genauso schädlich, Fruchtzucker killt die Leber, diese ist das Sprungbrett für die Krebszellen, eine gut gepflegte Leber Schutz also gegen Krebs. Fruchtzucker hemmt außerdem die Fettverbrennung. Viele der heute auftretenden Gesellschaftskrankheiten wie Prostatavergrößerung und Prostatakrebs finden ihren Ursprung in falscher Ernährung. Zucker ist häufig eines der Fundamente dieser fehlerhaften Ernährung.
Früchte mit wenig Fruchtzucker sind zum Beispiel: Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Goji-Beeren, Johannisbeeren (Ribisel), Preiselbeeren, Äpfel (alte Sorten), Rhabarber, Ananas.
Viel Fruchtzucker ist enthalten in Äpfel, Birnen, Mangos, Trauben, allen Trockenfrüchte, Kirschen, Obstkonserven, Obstkompott. Und außerdem in folgenden Getränken: Obstsäfte, Limonaden, Fertig-Eistee, weitere Softdrinks und vieles mehr.
Empfehlung: Halten sie sich an die zuckerarmen Obstarten und trinken sie anstelle von süßen Getränken lieber Tee und Wasser. Unser Kokoraki Männer-Tee bietet hier eine gute Alternative. Auch im Sommer lässt er sich gekühlt bestens trinken.
Fruchtzucker wird heutzutage in fast jedem Lebensmittel verwendet, da dieser in der Produktion günstiger als herkömmlicher Zucker ist. Man sollte ihn aber nur in Maßen genießen. Fructose (Fruchtzucker) ist das einzige Kohlenhydrat mit einem direkten Effekt auf die Harnsäure: Bereits wenige Minuten nach dem Konsum Fructose-haltiger Getränke steigt die Harnsäure-Konzentration in Blut und Urin an. Erhöhte Harnsäure kann zu Gicht führen, hier können Sie einen Artikel dazu nachlesen: Fructose so schädlich wie Alkohol.
GESUNDE ZUCKER – Der Zucker fürs Gehirn Galaktose
Der Zaubertrank von Asterix und Obelix (von der Mistel). Der Zucker der in der Muttermilch enthalten ist, wir sprechen von der Galaktose. Dabei handelt es sich um einen Zucker der uns sofort und anhaltend Energie gibt, denn er geht sofort ins Gehirn und ist insulinunabhängig. Traubenzucker hat den gleichen Effekt, nur werden beim Traubenzucker große Mengen Insulin ausgeschüttet. Insulin fördert Entzündungen und Hunger. Wie die Galaktose erfolgreich gegen Alzheimer, Depressionen, Krebs, Gedächtnis Problemen und zur Förderung von Gewichtsverlust eingesetzt wird, erklärt Dr. Kurt Mosetter in diesem Interview Gesunder und ungesunder Zucker.
Galaktose ist enthalten in Linsen, dafür muss man die Linsen drei bis vier Stunden gut verkochen. Galaktose allein kommt in der Nahrung selten vor, eine Quelle die Dr. Mosetter für hochwertige und reine Galaktose, in seinem Interview empfiehlt, finden Sie hier.
Mannose gegen Blasenentzündung
D-Mannose ist eine Zuckerart, die mit Glukose verwandt ist, aber im Körper kaum verstoffwechselt wird. Stattdessen wird dieser Zucker über den Urin ausgeschieden. Mannose wird oft zur Behandlung von Harnweg-Infektionen eingesetzt, auf dem Weg durch die Blase bindet D-Mannose die Bakterien, die Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen verursachen, und hilft, sie zu beseitigen. So kann D-Mannose zur Behandlung von Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen eingesetzt werden, wodurch Antibiotikatherapien mit ihren vielen Nebenwirkungen vermieden werden können. Weiters gibt es die Ribose, in Beeren enthalten, Sie hilft dem Herzen, gibt dem Körper Energie und ist sehr gut für vor dem Sport geeignet. Die Tagatose, ist gleich süß wie Zucker hat aber nur 20% Kalorien. Xylit (Birkenzucker) ¼ wird verstoffwechselt, der Rest wird ausgeschieden dadurch gibt es einen geringen Insulinanstieg.
DIAGNOSE KREBS ERNÄHRUNG
Niemand will erfahren müssen, dass er krank ist, der Schock ist groß, oft verzweifelt man und weiß nicht wie es weitergehen soll. Dennoch gibt es neben der Ärztlichen Behandlung auch vieles, dass man selber angehen kann. Als erstes ist es wichtig die Psyche zu stärken, an sich und an den eigenen Körper zu glauben. Oft schafft man diese erste Hürde nicht alleine, da ist es wichtig sich helfen zu lassen. Dazu können Sie auch unseren Beitrag über Movember lesen. Als zweiten Schritt sollte man seine Ernährung komplett überdenken, denn wie auch Dr. Mosetter in seinen Interviews und auch in seinem Buch Zucker – Der heimliche Killer erklärt, kann sich mit der richtigen Ernährung jedes Organ, jede Zelle in unserem Körper wieder erholen und gegen jedes Übel ankämpfen. Unser Körper ist so intelligent, das Einzige was wir tun müssen ist, ihm den richtigen Treibstoff zu geben. So kann unser Körper wieder gesund werden oder einfach gesund bleiben. Ein Beispiel einer optimalen Ernährung:
Zum Frühstück
Hirseflocken (Glutenfrei) mit Hafermilch/ Mandelmilch/Ziegenmilch oder Schafsmilch und Beeren, dazu ein Löffel Galaktose.
Gemüse Omelett mit Bio-Eiern.
Schwarzen Reis/Kartoffeln kochen abkühlen lassen am nächsten Tag erwärmen, es entsteht resistente Stärke. Der Zuckerspiegel geht nicht in die Höhe und hilft den Darmbakterien daraus kurzkettige Fettsäuren zu erzeugen (Superfood).
Zum Mittag Gemüse Salate, Bio Weiderind, Bachforelle, Gemüsesuppen (z.B. Kichererbsen Linsen lange kochen, Kräuter und Gewürze dazugeben)
Abends Suppe, Nüsse, kein Obst keine Früchte, keine Rohkost.
Getränke Grüne/rote Tees, gerne auch unseren Kokoraki Männer-Tee, Ingwer Tee (Ingwer lang verkochen und mit Limone verfeinern). Nicht viel Süßes, dafür Proteinshakes mit Hafer und Hafermilch dazu Beeren. Und natürlich viel Wasser.
Dazu ist der von Dr. Mosetter erstellte Glycoplan, auch sehr hilfreich.
Sehr empfehlenswert ist das bereits erwähnte Buch von Dr. Mosetter Zucker – Der heimliche Killer, auch digital erhältlich. Dort wird alles was die Ernährung betrifft detailliert und gut verständlich erklärt, er führt einige Krankheiten (Alzheimer, Chronische Schmerzen, Krebs, Haut- und Haarprobleme und viele mehr) die direkt oder indirekt mit dem Zucker zusammenhängen auf, und erklärt deren Entstehung. Auch berät er wie man aus der Zuckersucht kommt, wie genau man da vorgehen soll und wie wichtig es ist davon loszukommen. Auf den letzten Seiten des Buches sind auch sehr leckere und einfache Rezepte angeführt. Davon habe ich bereits einige ausprobiert und ich muss sagen diese waren sehr schnell, einfach, lecker und günstig. Vor allem aber, waren diese Gerichte, gut für meinen Körper und meine Gesundheit.
Ein weiteres Buch von Dr. Mosetter Zuckerkrankheit Alzheimer – warum Zucker dement macht und was gegen das Vergessen hilft.
Quellen:
Quellen: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2014/03/13/fructose-so-schaedlich-wie-alkohol Buch: Zucker- Der heimliche Killer von Dr. Mosetter
>Oxidativer Stress und Symptome des unteren Harntrakts
Im März 2022 ist eine wissenschaftliche Studie erschienen, welche den Zusammenhang von oxidativem Stress und Symptomen des unteren Harntrakts beleuchtet. Wissenschaftler der Universitäten der amerikanischen Case Western Reserve University in Cleveland, der China Medical University in Shenyang und der Zagazig University in Ägypten haben die bestehenden Zusammenhänge untersucht.
Alterung, chronische Krankheiten und oxidativer Stress
Mit höherem Alter und chronischen Krankheiten nimmt die Wahrscheinlichkeit an Symptomen, wie häufigem oder erschwertem Wasserlassen zu leiden, zu. Auf der anderen Seite ist oxidativer Stress der Hauptgrund und Mechanismus für Alterung und das Entstehen von chronischen Krankheiten. Daher haben sich die Wissenschaftler dreier Universitäten dieses Themas angenommen und versucht die Zusammenhänge zu klären. Die in englischer Sprache publizierte Studie ist auf dem Wissenschafts Portal „Frontiers in Medicine“ publiziert und kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmed.2022.812967/full
Erhöhte Anfälligkeit des unteren Harntrakts
Die Wissenschaftler stellten fest, dass neben der älteren Bevölkerung, besonders diejenigen von Erkrankungen des unteren Harntrakts betroffen sind, welche an einer oder mehrerer chronischer Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen, Bluthochdruck, Diabetes, Auto-Immun-Krankheiten, Alzheimer, Parkinson und Schlafapnoe leiden. Diese Krankheiten scheinen die Prostata sowie die Blase und andere Organe im unteren Harntrakt negativ zu beeinflussen.
Oxidativer Stress die Ursache
Als Ursache vieler der oben genannten Krankheiten gilt Oxidativer Stress. Oxidativer Stress ist ein Zustand, in welchem der Körper im Ungleichgewicht ist. Die „antioxidative Kapazität“ des Körpers ist nicht groß genug, um die in unserem Körper anfallenden „freien Radikalen“ in Schach zu halten. Diese aggressiven Moleküle entstehen täglich in unserem Körper durch externe Einflüsse wie Umweltgifte aber auch durch unsere Immunabwehr und unsere Atmung. Unsere „antioxidative Kapazität“ können wir durch gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil unterstützen. Hier spielen viele Faktoren wie eine gesunde Ernährung mit vielen sekundären Pflanzenstoffen, Polyphenolen und Anti-Oxidantien, Bewegung und Verzicht auf Alkohol, Nikotin und andere ungesunde Genussmittel eine Rolle. Wenn Sie mehr über oxidativen Stress lesen möchten, empfehlen wir Ihnen den Artikel „Oxidativer Stress – So entsteht er und das kannst du dagegen tun“ der Praxis Liebscher & Bracht.
Somit steht oxidativer Stress auch in einem engen Zusammenhang mit Erkrankungen der Prostata wie der Prostatavergrößerung und dem Prostatakrebs.
Auswirkung von Oxidativem Stress auf die Prostata
Neben Auswirkungen des oxidativen Stress auf die Blase und die Harnröhre wirkt sich dieser vor allem negativ auf die Prostata aus. Insbesondere die Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) wird durch den oxidativen Stress verursacht. Patienten, welche an einer benignen Prostatahyperplasie leiden haben deutlich höhere Werte bei der Messung ihres oxidativen Stress-Levels. Bei Behandlung der Patienten mit unterschiedlichen phytotherapeutischen Pflanzenextrakten konnte eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Dies unterstützt die Vermutung, dass die antioxidantischen Fähigkeiten von Phytotherapeutika sowie von sekundären Pflanzenstoffen eine wesentliche Rolle bei der Behandlung der Prostatavergrößerung aber auch Prostatakrebs spielen.
Polyphenole essenziell für die Prostatagesundheit
Für eine gesunde Prostata sind, sowohl vorbeugend als auch zur Behandlung, die aus sekundären Pflanzenstoffen stammenden Polyphenole, essenziell. Eine Ernährung, welche möglichst viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält, fördert die Gesundheit der Prostata. Bauen sie also diese gesunden Bestandteile der Ernährung in ihre tägliche Nahrungsmittelversorgung ein. Die besten Quellen sind frisches Obst, Gemüse, Salate, Samen und Kerne aber vor allem auch Tee.
Xu Zhenqun, Elrashidy Rania A., Li Bo, Liu Guiming „Oxidative Stress: A Putative Link Between Lower Urinary Tract Symptoms and Aging and Major Chronic Diseases“ Frontiers in Medicine 2022 Vol. 9 auf https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmed.2022.812967/full abgerufen am 14.04.2022
Das Gesundheitsmagazin der Helios-Kliniken hat bereits im vergangenen Jahr einen sehr interessanten Beitrag zum Zusammenhang von gesunder Ernährung und dem Erhalt einer gesunden Prostata veröffentlicht.
Weniger Prostataerkrankungen im Mittelmeerraum
Den Beitrag mit dem Titel „WAS IST GUT FÜR DIE PROSTATA? Richtige Ernährung für eine gesunde Prostata“. Grundlage des Artikels sind Erkenntnisse, welche belegen, dass bestimmte Erkrankungen wie beispielsweise die Prostatavergrößerung in einigen Regionen der Welt deutlich seltener auftreten. Dies ist laut des Artikels nicht der genetischen Veranlagung geschuldet, sondern hauptsächlich der Ernährung in den betreffenden Regionen. Eine Hauptursache für die Entstehung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs liegt in der Veränderung des männlichen Hormonhaushalts. Dieser kann über die Ernährung beeinflusst werden.
Beeinflussung der Hormone durch die Ernährung
In der wissenschaftlichen Literatur gibt es mittlerweile keine Zweifel mehr darüber, dass das Wachstum der Prostata und die Entstehung von Prostatakrebs in engem Zusammenhang mit der Veränderung des männlichen Hormonspiegels mit zunehmendem Alter stehen. Immer mehr setzt sich aber auch die Erkenntnis durch, dass die Ernährung eine entscheidende Rolle dabei spielt diese Hormonentwicklung positiv zu beeinflussen.
„Eine gesunde Ernährung kann einer Prostataerkrankung vorbeugen und den Krankheitsverlauf bei Patienten positiv beeinflussen“, so Priv.-Doz. Dr. Stefan Zimny, Chefarzt für Allgemeine Innere Medizin, Diabetologie und Endokrinologie.
In Regionen, welche gemeinhin für eine gesunde Ernährung bekannt sind, lässt sich dies gut überprüfen. So ist die Anzahl der Prostataerkrankungen im Mittelmeerraum deutlich geringer als die im Rest von Europa. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „Weniger Prostataerkrankungen in Griechenland“. Gleiches gilt auch für viele Regionen in Asien in denen deutlich weniger ungesunde Fette aber dafür deutlich mehr gesunde Ballaststoffe mit der Ernährung aufgenommen werden, so der Beitrag. Auch in vielen Regionen Asiens ist die Anzahl der Prostataerkrankungen wesentlich geringer als in Europa.
Welche Ernährung für die Prostata?
Priv.-Doz. Dr. Stefan Zimny nennt insgesamt 4 Nährstoffgruppen, welche wichtig sind, um Einfluss auf die Prostatagesundheit zu nehmen.
Fette
Ballaststoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe
Phytoöstrogene
Fette Die Fettzufuhr ist in Europa bei den allermeisten Menschen zu hoch. Schlimmer noch es kommen vor allem ungesunde Fette zum Einsatz. Hier ist es angeraten generell zu reduzieren und gleichzeitig von gesättigten auf ungesättigte Fettsäuren zu wechseln. Eine Reduzierung von Wurst und Fleisch aller Art hilft dabei.
Ballaststoffe Was bei den Fetten zu viel zugeführt wird, wird bei den Ballaststoffen zu wenig zugeführt. Ballaststoffe sind vor allem in Vollkorn-Getreideprodukten aber auch in Obst, Gemüse und Salat enthalten.
Sekundäre Pflanzenstoffe Hier berichten wir immer wieder drüber und sind sicher, dass einer der beiden Schlüssel für die gesunde Prostata bei den sekundären Pflanzenstoffen zu finden ist. Sie kommen in allen Pflanzen, somit auch Gemüse, Obst und Salat vor. Aber auch unser Kokoraki Männer-Tee ist reich an sekundären Pflanzenstoffen. Lesen sie hier auch unser Beitrag „Flavonoide, Prostatavergrößerung & Prostatahyperplasie“.
Phytoöstrogene Sie sind der zweite wesentliche Schlüssel, um eine gesunde Prostata zur gewährleisten. Ihre Wirkung verringert das Prostatawachstum und sie sind ein wesentlicher Bestandteil von Tee. Lignane gehören auch zu diesen wertvollen Phytoöstrogenen und diese sind auch im Krähenfusswegerich enthalten.
Dem abschließenden Statement von Priv.-Doz. Dr. Stefan Zimny können wir uns nur anschließen:
„Um die Prozentzahl der an Prostatakrebs erkrankenden Männer auch in Europa zu reduzieren, sollte eine gesunde Ernährung, sowie ein gesunder Lebensstil eingehalten werden.“
Wir möchten hervorheben, dass es sehr positiv ist, dass ein Arzt einer Privatklinik, welche sich maßgeblich aus Operationen finanziert, eine so klare Position für die Ernährung als wichtige Voraussetzung einer gesunden Prostata bezieht.
Trinken Sie also unseren Kokoraki-Tee und überzeugen Sie sich von seinen Vorteilen.
Unter der Beteiligung mehrerer urologischer Institute und medizinischer Akademien sowie führender Krankenhäuser in China, wurde im Dezember eine wissenschaftliche Studie zum Zusammenhang von Übergewicht und Prostatavergrößerung veröffentlicht.
Übergewicht, Adipositas und Stoffwechselprobleme
Übergewicht und vor allem Adipositas (ab einem Body Mass Index (Körpergewicht/Körpergröße2) von >30) begünstigen die Entstehung von benigner Prostatahyperplasie und Prostatakrebs stark. Mit erhöhtem Gewicht und Körperfett einher gehen in den meisten Fällen auch Stoffwechselerkrankungen. Diese führen ebenfalls in vielen Fällen zu Prostatavergrößerung und Prostatakarzinomen. Da Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen häufig miteinander verbunden sind, wurde bisher nicht untersucht ob Übergewicht allein, d.h. ohne das Auftreten von Stoffwechselerkrankungen, ebenfalls die Entstehung von benigner Prostatavergrößerung (BPH) begünstigt.
Die Studie
Hier setzt die jetzt veröffentlichte Studie an. Der Fokus lag hier bei Männern, welche zwar an Übergewicht und Adipositas litten, aber keine Stoffwechselerkrankungen aufwiesen. Dazu wurden die Untersuchungs- und Gesundheitsdaten von 3.321 chinesischen Männern der China Health and Retirement Longitudinal Study (CHARLS), welche bisher keine Symptome im unteren Urinaltrakt bzw. Anzeichen einer Prostatavergrößerung (LUTS/BPH) gezeigt hatten, näher untersucht.
Ergebnis der Studie
Die Studie kommt zu dem Schluss das Übergewicht allein die Entstehung einer benignen Prostatahyperplasie fördert. Kommt eine Stoffwechselerkrankung hinzu, so steigt das Risiko an einer Prostatavergrößerung zu erkranken nochmals an. So ist es selbst für übergewichtige Männer ohne andere (Stoffwechsel-)Erkrankungen angeraten ein Normalgewicht zu erreichen, um das Risiko an einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) zu erkranken zu verringern. Drüber hinaus ist es laut der Studie ebenfalls wichtig Stoffwechselerkrankungen zu vermeiden, welche ebenfalls durch Übergewicht begünstigt werden, um eine gesunde Prostata zu gewährleisten.
Chen W, Man S, Wang B, Kadeerhan G, Huang X. Metabolically healthy obesity is associated with increased risk of lower urinary tract symptoms secondary to benign prostatic hyperplasia: A cohort study of Chinese elderly males. Low Urin Tract Symptoms. 2021 Dec 9. doi: 10.1111/luts.12420. Epub ahead of print. PMID: 34882977.
Quellen:
Chen, W., Man, S., Wang, B., Kadeerhan, G., & Huang, X. (2021). Metabolically healthy obesity is associated with increased risk of lower urinary tract symptoms secondary to benign prostatic hyperplasia: A cohort study of Chinese elderly males. Lower urinary tract symptoms, 10.1111/luts.12420. Advance online publication. https://doi.org/10.1111/luts.12420 (abgerufen am 27.12.2021)
Nutzen Sie die ruhige Zeit über die Feiertage und beginnen Sie eine Kokoraki Männer-Tee-Kur. Gerade zu Weihnachten und zum Neuen Jahr stehen uns viele Versuchungen ins Haus. Die Prostata leidet unter der Vielzahl von Genussmitteln, welche wir uns zu dieser besonderen Zeit des Jahres zu Gemüte führen. Ein Grund mehr hier rechtzeitig gegenzusteuern und die Prostata rechtzeitig fit zu machen und über die Wochen weiterhin zu stärken. Eine Tee-Kur ist hier genau das Richtige!
Die besonderen Inhaltsstoffe von Tee
„Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er danach“, so schrieb es der japanische Kulturphilosoph Kakuzo Okakura. Ganz in diesem Sinne sollten wir die Vorteile des Tees und seine Wirkung auf die Prostata nutzen. Die im Tee enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien machen ihn gerade für eine gesunde Prostata so wertvoll.
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Mit ihrer Hilfe haben wir es wieder getan und die Männergesundheit mit einer Spende unterstützt! Die Movember Stiftung hat im November eine weitere Spende von über 600 € erhalten. Movember ist die führende Wohltätigkeitsorganisation für Männergesundheit und fördert weltweit unzählige Projekte mit dem Ziel die Männergesundheit zu fördern.
Jeder Schluck Kokoraki hilft!
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November ist Movember-Monat
Jeden November lassen sich viele Männer, als Zeichen für die Gesundheit, einen Schnurrbart wachsen. Das Wort „Movember“ ist eine Verschmelzung des französischen „moustache“ (Schnurrbart) und dem Monat November. Ziel ist es, Männer zu motivieren, sich um ihre Gesundheit zu kümmern und sich über psychische Gesundheit, Krebs und Erektionsstörungen zu informieren.
Gemeinsam bereits über 2.500 € gespendet
Auch wir geben unser bestes und spenden mit eurer Hilfe für die Männer Gesundheit. Mit jeder verkauften Kokoraki Männer-Tee-Kur spenden wir an Movember. Hiermit wollen wir uns bei euch bedanken und ihnen zeigen wie wichtig unser aller Beitrag ist.
Kompakter Einstieg in die Problematik Prostatavergrößerung
Der Artikel ist gut strukturiert und bietet einen kompakten Einstieg in das Krankheitsbild der Prostatavergrößerung. Tiefgang und Details sind dabei nicht zu erwarten. Dennoch wird hier verständlich und gut bebildert auf die möglichen Ursachen sowie die Symptomatik einer benignen Prostatahyperplasie eingegangen. Wer also Basiswissen über die Prostata sowie die Erkrankung dieses männlichen Organs erwerben möchte, ist hier an der richtigen Adresse.
Gute Erklärung der Fachtermini zur Prostata
Die Fachbegriffe in Sachen Prostatavergrößerung werden gut erklärt und eingeordnet. Typische Anzeichen und Beschwerden wie Nachtröpfeln, Inkontinenz, Restharngefühl, verstärkter Harndrang, und schwacher Harnstrahl kurz aufgelistet und die Zusammenhänge kurz erklärt. Eine Abgrenzung zum Prostatakrebs wird ebenfalls vorgenommen.
Tipps zur Vorbeugung und alternativen Behandlung
Wie kann man einer Prostatavergrößerung vorbeugen? Welche alternativen Behandlungsmethoden gibt es? Hilft Tee bei Prostatavergrößerung? Auf all diese Fragen, welche häufig von Patienten, Betroffenen und Angehörigen gestellt werden gibt der Beitrag nur keine oder unzureichende Antworten. Hier ist weiterführende Lektüre angebracht.
Weiterführende Lektüre notwendig
Wesentlich bei der Vorbeugung und Behandlung einer benignen Prostatahyperplasie ist die Information über die Ursachen dieses Krankheitsbildes, sowie eine Kenntnis über die möglichen klassischen und alternativen Therapien bei der Prostatavergrößerung. Bevor überhaupt erste Symptome auftreten oder die Diagnose bereits Prostatavergrößerung lautet, können vielfältige Wege eingeschlagen werden, um das Entstehen der Erkrankung zu verzögern oder gar zu verhindern. Symptome können abgeschwächt oder abgestellt werden. Dabei spielen Ernährung, Bewegung, Sozial- und Sexualleben sowie einige anderer Faktoren wie z.B. Tee eine wichtige Rolle. Wir empfehlen ihnen folgende Artikel als weiterführende Lektüre, um tiefer in die Thematik einzusteigen: Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung? Was tun bei erhöhtem PSA-Wert?
Neben der Lektüre der Artikel und Beiträge empfehlen wir Ihnen unseren Kokoraki Männer-Tee. Bestellen sie eine unserer Monats-Kuren und probieren sie ihn aus!
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Auf der Internetseite der Tageszeitung Aachener Nachrichten ist ein guter Beitrag mit dem Titel „Gesunde Prostata: Das können Männer ab 50 tun“ erschienen.
Hormone nehmen Einfluss auf Prostatawachstum
Mit dem Alter verändert sich nicht nur bei Frauen die Zusammensetzung der Hormone. Auch bei Männern, und hier vor allem ab dem 50. Lebensjahr, kommt es zu Veränderungen im Hormonspiegel. Dabei bezieht sich der Artikel auf die Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), dem Sexualhormon Testosteron und dessen Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron einen großen Einfluss auf die Wachstumsprozesse der Prostata zuschreibt. Grundsätzlich sind die daraus resultierenden negativen Symptome der gutartigen Prostatavergrößerung wie häufigerem Wasserlassen, Nachtröpfeln und leichter Harninkontinenz gut beeinflussbar, so die Autoren. Dabei differenziert der Beitrag zwischen gutartiger und bösartiger Prostatavergrößerung, also des Prostatakrebs oder auch Prostatakarzinoms.
Ernährung der Schlüssel für gesunde Prostata
Der Schlüssel zur Vorbeugung und Behandlung von gutartiger und bösartiger Prostatavergrößerung / Prostatakrebs liegt laut dem Artikel zu einem großen Anteil in der Ernährung. So heißt es in dem Beitrag: „Besonders wichtig für die Prostatagesundheit, wie auch zur Vorbeugung vieler weiterer Erkrankungen, ist die Ernährung. Eine prostataschonende Ernährung enthält insbesondere Elemente der asiatischen und mediterranen Küche. Tatsächlich ist auch zu beobachten, dass es in diesen Ländern weniger zu krankhaften oder altersbedingten Veränderungen der Prostata kommt.“
Sekundäre Pflanzenstoffe
Insbesondere, den von uns oft thematisierten sekundären Pflanzenstoffen, weist der Autor des Beitrags eine entscheidende Bedeutung bei der Behandlung von Prostataproblemen sowie der Linderung der hervorgerufenen Symptome zu. Im Beitrag wird speziell auf die sogenannten Phytoöstrogene, eine Untergruppe der sekundären Pflanzenstoffe, hingewiesen. Deren positive Wirkung bei Frauen in den Wechseljahren sind hinlänglich bekannt aber auch dem männlichen Organismus jenseits der 50 können Sie wertvolle Dienste leisten. Auch wir haben uns schon in einigen Beiträgen mit Phytoöstrogenen wie den Lignanen und Isoflavonen auseinandergesetzt. Lesen sie dazu bitte auch unsere Beiträge Prostatatee & Männer-Tee und Leinsamen helfen bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs sowie Prostatavergrößerung natürlich behandeln und Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt Ernährung und Bewegung.
Für eine gesunde Prostata ist es wichtig dem Körper täglich eine ausreichende Menge an Phytoöstrogenen zuzuführen. Tee kann hier als Mittel der Wahl eine einfache und bequeme Möglichkeit darstellen, um dies ohne großen Aufwand zu gewährleisten.
Bewegung
Bleiben wir bei der Empfehlung der deutschen Krebsgesellschaft, welche nicht die einzige Expertengruppe ist, die zur Gesundung der Prostata regelmäßige Bewegung empfiehlt. Der Artikel in der Aachener Zeitung empfiehlt einen aktiven Lebensstil mit 2-3 Stunden körperlicher Aktivität in der Woche. Dabei geht es nicht unbedingt um die Intensität des Trainings, sondern um die Regelmäßigkeit. 3-4 mal in der Woche moderate Aktivität ist wesentlich förderlicher als eine hochintensive Einheit von 2 Stunden.
Giftstoffe meiden
Besonders negativ auf die Prostata wirken sich Giftstoffe wie Nikotin, Alkohol, Zucker und Salz aus. Aber auch regelmäßiger Konsum von Fleisch, Wurst und Milchprodukten fördert das Wachstum der Prostata. Versuchen sie so häufig wie möglich auf tierische Fette zu verzichten und stattdessen eine pflanzliche Ernährung zu bevorzugen. Nüsse, Samen, Haferflocken, Obst, Salat und Gemüse sollten den Hauptbestandteil der Ernährung bilden. Milchprodukte können durch vegane Milchprodukte ersetzt werden. Tofu ist eine ideale Möglichkeit, um Fleisch, Geflügel und Fisch zum Wohle der Prostata zu ersetzen. Das schützt sie dann nicht nur vor Prostatavergrößerung und Prostatakrebs, sondern auch vor vielen weiteren Krebsarten und Krankheiten.
Bei den Getränken bevorzugen sie Wasser und Tee. Verzichten sie auf zuckerhaltige und alkoholhaltige Getränke. Gerade Tee hat in Asien und den mediterranen Ländern eine große Bedeutung. Neben der pflanzlich basierten Ernährung wird vielfach der regelmäßige Teekonsum als Hauptargument für eine wesentlich gesündere Prostata in diesen Breiten gesehen. Der Beitrag rät zu einer Trinkmenge von 2-3 Liter am Tag und einer Reduzierung gegen Abend hin, um eine durchgängige Nachtruhe zu gewährleisten.
Wir empfehlen Ihnen einen Liter von unserem Kokoraki Männer-Tee am Tag zu trinken. Er ist reich an Isoflavonen, Lignanen und Antioxidantien. Weitere 1-2 Liter können sie über Wasser und beispielsweise grünen oder weißen Tee zu sich nehmen. Bestellen sie unseren Kokoraki Männer-Tee jetzt und genießen sie einen gesunden Herbst und Winter!
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Auf der Internetseite des Medical Tribune ist im September 2021 ein Artikel von Frau Dr. Dorothea Ranft mit dem Titel „Prostatakarzinom – So sähe ein sinnvolles PSA-Screening aus“ veröffentlicht worden. In diesem erörtert Frau Dr. Ranft einen sinnvollen Umgang mit dem PSA-Wert und empfiehlt diesen im Zusammenhang mit anderen Untersuchungen risikobezogen zu nutzen. Im Internet wurden zu diesem Thema bereits einige wertvolle Infomationen veröffentlicht, welche wir ihnen nicht vorenthalten möchten.
Überdiagnostik und Übertherapie durch PSA-Test
Laut dem Beitrag des Medical Tribune wurde durch das PSA-Screening eine Reduktion der Gesamtsterblichkeit von 20% erreicht aber dabei in Kauf genommen, dass zur Erreichung dieses Ziels aber zur Vermeidung nur eines Sterbefalls pro Jahr mindestens 25 Männer ohne jeglichen Nutzen behandelt werden müssen. Es ist dabei sogar anzunehmen, dass diese 25 einen erheblichen Schaden durch die nicht notwendige Therapie erleiden. Somit muss die Überwachung des PSA-Werts als alleinigem Indikator für den Start einer Therapie in Frage gestellt werden.
Fokus auf hohe PSA-Werte im Alter zwischen 40 und 50 Jahren
Frau Dr. Ranft bezieht sich in diesem Zusammenhang auf Dr. Rouvier Al-Monajjed und Kollegen der Universitätsklinik Düsseldorf, welche für ein risikoangepasstes Screening plädieren. Ihrer Meinung nach sollte der Fokus auf den 10% der Männern liegen, welche die höchsten PSA-Werte im Alter zwischen 40 und 50 Jahren vorweisen. Hier besteht ein bis zu neunfach höheres Risiko im Alter an einem Prostatakarzinom zu erkranken und daran zu versterben. Männer, die nicht zu der Gruppe mit den 10% der höchsten PSA-Werte gehören, würden so nur noch 2 weitere Tests im Alter von 51-55 Jahren und einmal mit 60 Jahren machen. Dies würde die Anzahl der Überbehandlungen drastisch reduzieren.
Deutsche Probase Studie liefert ähnliche Ergebnisse
Die seit 2014 in vier Studienzentren, mit dem Ziel einer Etablierung einer standardisierten, risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung, durchgeführte Probase Studie, liefert dazu ebenfalls Erkenntnisse. Studienleiter Prof. Dr. Peter Albers sowie Direktor der Urologie im Universitätsklinikum Düsseldorf und Leiter der Abteilung Personalisierte Krebsfrüherkennung des Prostatakarzinoms im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg stellte diese ersten Ergebnisse bereits beim 34. Deutschen Krebskongress (DKK) im Februar 2020 vor. Demnach kann ein standardisiertes risikoadaptiertes Screening mit Bestimmung eines PSA-Basiswerts mit 45 oder mit 50 Jahren dazu geeignet sein, gezielt Hochrisiko-Patienten zu identifizieren und dabei helfen, Überdiagnostik und Übertherapie bei weniger oder kaum gefährdeten Personen zu vermeiden, so ein Beitrag von Dr. Klau Fleck und Dr. med. Thomas Kron zur Hauptpressekonferenz des 34. DKK. Prof. Dr. Peter Albers wird zitiert: „Zwar lassen sich durch ein generelles PSA-Screening Prostatakarzinome früher erkennen und damit auch behandeln, dennoch kann ein solches allgemeines Screening derzeit nicht empfohlen werden, weil es mit einer zu hohen Rate an Überdiagnosen und Übertherapien indolenter Tumoren verbunden ist“.
Rektale Untersuchung fragwürdig
Ein weiteres Nebenergebnis der Studie ist der geringe Nutzen der rektalen Abtastuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs. 23.000 Teilnehmern der Studie wurde das Angebot gemacht ihre Prostata, statt über einen PSA-Test rektal durch eine Abtastuntersuchung auf ein Prostatakarzinom untersuchen zu lassen. 30% der Männer nahmen dieses Angebot an. Dabei wurden nur bei 3 Männern (0,05%) ein Prostatakarzinom entdeckt, welches dann aber nur von niedrigem Malignitätsgrad (ISUP 1 oder 2) und somit relativ unbedeutend war. „Damit ist bewiesen, dass die digitale rektale Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs – ganz besonders im Alter unter 50, wahrscheinlich aber auch danach – ungeeignet ist “, so Studienleiter Albers.
Bedeutung in der Praxis
Aufgrund dieser Erkenntnisse sollten Männer im Alter zwischen 40 und 50 einen PSA-Test durchführen, um aus dem Ergebnis das Risiko einer zukünftigen Erkrankung am Prostatakarzinom abzuleiten. Liegt der Wert im Niedrigrisiko-Bereich von ≤ 1,5 ng/ml, so kann die Wiederholung des PSA-Tests auf 5-jährliche Abstände reduziert werden. Sollte der Wert oberhalb von 1,5 ng/ml so ist angeraten den Test im zweijährlichen sowie oberhalb von 3 ng/ml (Hochrisikogruppe) im jährlichen Turnus durchzuführen. Sollten sich die Ergebnisse in der Mittel- und Hochrisiko bei einer Kontrolluntersuchung bestätigen, so sind mit dem behandelnden Arzt ggfs. weitere Diagnostiken zur Klärung eines Vorliegens eines Prostatakarzinoms abzustimmen.
Gründe für erhöhten PSA-Wert
Erkenntnisse über die Gründe für den erhöhten PSA-Wert bei Männern im Alter zwischen 40 und 50 liefert die Probase Studie nicht. Dies ist verwunderlich, da es doch durchaus möglich wäre Daten über die Ernährung- und Bewegungsgewohnheiten der Probanden zu erheben. Hier wird weiterhin keine ernsthafte Erforschung der Ursachen von Prostatavergrößerung und Prostatakarzinom betrieben. Aus unserer Sicht sollte es von größter Bedeutung sein, die Ursachen für die Erhöhung des PSA-Wertes zu klären und somit eine Möglichkeit zur gesunden und sinnvollen Prävention zu bieten. Gerade im Hinblick auf die Erkenntnisse, dass die Ernährungs-, Bewegungs- und Sexualgewohnheiten sowie die allgemeine Lebenszufriedenheit einen signifikanten Einfluss auf die Erkrankung als auch auf die Heilung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs haben, wäre dies sehr wünschenswert. Lesen sie dazu auch unsere weiteren Beiträge wie z.B. Alternative Therapie bei Prostatavergrößerung – Die Prostata als Müllhalde
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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Das in Deutschland bekannteste Bewertungsportal „Stiftung Warentest“ hat im August Medikamente für die Behandlung von Prostatavergrößerung getestet.
Sie finden den Testbeitrag mit dem Titel „Prostatavergrößerung“ online unter hier…. Das Testergebnis müssen sie, wie üblich bei „Stiftung Warentest“, käuflich erwerben.
Kompakter Überblick
Neben den kostenpflichtigen Testergebnissen steht auch ein frei zugänglicher redaktioneller Beitrag zur Verfügung. Dieser bietet einen kompakten Überblick über die Anzeichen und Beschwerden bei der benignen Prostatahyperplasie sowie über deren Ursachen. Des Weiteren wird auf die allgemein zu treffenden Maßnahmen eingegangen und darauf hingewiesen wann ein Arztbesuch notwendig wird. Abschließend werden dann noch Medikamente vorgestellt, welche bei der Behandlung der Prostatavergrößerung zum Einsatz kommen. Hier wird separat auf rezeptfreie und rezeptpflichtige Präparate eingegangen.
Der Beitrag bleibt dabei sehr an der Oberfläche. Gerade im Bereich der rezeptfreien Präparate bleibt der Überblick dünn und lässt viele Möglichkeiten aus. Zu kurz kommt unserer Meinung nach hier vor allem das Thema Tee. Es gibt einige Studien, die sich diesem Thema widmen und daher sollten diese ebenfalls hier aufgeführt werden. Darüber hinaus werden die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe als Ursache für die Wirkung der Phytotherapeutika nicht erwähnt. Diese spielen gemäß vieler wissenschaftlicher Studien eine überaus wichtige Rolle für die Wirksamkeit von pflanzlichen Therapien bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs. Lesen sie dazu bitte unseren Artikel „Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?“
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Auf der Internetseite der Prostatahilfe Deutschland ist im Juni ein Beitrag zu den unterschiedlichen Medikamenten und Therapeutika, welche bei Prostatavergrößerung zum Einsatz kommen, erschienen. Die Autorin Ingrid Müller stellt kompakt die Vor- und Nachteile der verfügbaren pflanzlichen und herkömmlichen Arzneimittel dar. Wir haben den Artikel mit dem Titel „Prostatavergrößerung: Medikamente und pflanzliche Arzneimittel“ für sie zusammengefasst und bewertet.
Die Volkskrankheit Prostatavergrößerung erfährt weiterhin zu wenig Aufmerksamkeit in Deutschland. Nahezu jeder zweite Mann ab dem Alter von 50 Jahren erkrankt an der Männerkrankheit und viele von Ihnen leiden an den unangenehmen Symptomen. Über mögliche Therapien, Behandlungsmöglichkeiten und Heilmittel ist genau so wenig bekannt wie über die möglichen Ursachen und Gründe für eine Prostatavergrößerung. Gerade alternative Therapien und pflanzliche Heilmittel kommen häufig zu kurz in der Berichterstattung. Obwohl in vielen wissenschaftlichen Studien auf deren Bedeutung bei der Behandlung der Prostatavergrößerung hingewiesen wird.
Pflanzliche Medikamente
Hier setzt auch der Artikel der Prostata Hilfe Deutschland zunächst an. Vorgestellt werden einige bekannte pflanzliche Heilmittel: Früchte der Sägezahnpalme, Kürbissamen und Brennesselwurzel. Sowie einige unbekanntere: Rinde des afrikanischen Pflaumenbaums, Phytosterole, Südafrikanisches Sternengras und Pollenextrakte.
Die Vorteile dieser sogenannten Phytotherapeutika liegen für die Autorin des Beitrags in geringen bis gar keinen Nebenwirkungen und einer rezeptfreien Bezugsmöglichkeit. Die Nachteile darin, dass die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden und in einer nicht abschließend geklärten Meinungs- und Studienlage über deren Wirksamkeit.
Zu kurz kommt unserer Meinung nach hier das Thema Tee. Es gibt einige Studien, die sich diesem Thema widmen und daher sollten diese ebenfalls hier aufgeführt werden. Darüber hinaus werden die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe als Ursache für die Wirkung der Phytotherapeutika nicht erwähnt. Diese spielen gemäß vieler wissenschaftlicher Studien eine überaus wichtige Rolle für die Wirksamkeit von pflanzlichen Therapien bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs. Lesen sie dazu bitte unseren Artikel „Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?“
Klassische Medikamente bei Prostatavergrößerung
Hier gibt der Artikel einen Überblick der vorhandenen verschreibungspflichtigen Medikamente. Dazu gehören die Alpha-1-Rezeptblocker, 5-Alpha-Reduktase-Hemmer, Muskarin-Rezeptor-Antagonisten, Phosphodiesterase-5 Hemmer sowie Kombinationstherapien. Die einzelnen Mittel werden in Bezug auf die eingesetzten Wirkstoffe, deren Wirkungsweise und Nebenwirkungen kurz dargestellt. Vorteile stellt die Autorin in diesem Zusammenhang nicht dar.
Aus unserer Sicht liegt einer der Vorteile sicherlich in der Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Ob dieser die Nebenwirkungen und die mangelnde Garantie der Wirkung überwiegt, muß vom behandelnden Arzt und ganz subjektiv vom Patienten entschieden werden.
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