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Prostatatee & Männer-Tee

Prostatatee, Männer-Tee, Kokorakitee
Früher oder später bekommt so ziemlich jeder Mann in seinem Leben Probleme mit der kastaniengroßen Drüse namens Prostata. Die häufigsten Erkrankungen der männlichen Vorsteherdrüse sind die Prostataentzündung (Prostatitis), die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) und Prostatakrebs (Prostatakarzinom).

Gerade bei der Prostatavergrößerung kommen die Symptome schleichend und sind zu Beginn häufig gar nicht vorhanden. Vermehrter Harndrang und nächtliches Wasserlassen sind dann häufig der Start einer langen Leidensgeschichte. Um dies von vorneherein zu verhindern macht Vorbeugung viel Sinn. Geeignete präventive Maßnahmen zur Verhinderung einer Prostatavergrößerung sind:

  • regelmäßige Bewegung
  • Beckenbodentraining
  • Vitamin D Spiegel auf ein gutes Niveau bringen
  • gezielt sekundäre Pflanzenstoffe zuführen
  • Änderung der Ernährungsgewohnheiten
  • Einnahme von Antioxidantien
  • Erhöhung der Zufuhr von Phytoöstrogenen

Naturprodukte und Naturheilmittel sind bei der Vorbeugung von Prostataproblemen das erste Mittel der Wahl. Sie sind zumeist nebenwirkungsfrei, nicht verschreibungspflichtig und insgesamt der Gesundheit zuträglich. Es gibt unzählige Hausmittel, phytotherapeutische Produkte, Geheimtipps und homöopathische Präparate. Wir wollen uns in diesem Beitrag auf den Prostatatee oder auch Prostata Kräutertee konzentrieren. Tee gilt seit vielen Jahrhunderten als Heilmittel. Erst im letzten Jahrhundert wurde er auch zum Genussmittel. So schrieb der japanische Kulturphilosoph bereits vor mehr als 100 Jahren: “Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er danach.”

Wenn wir in diesem Beitrag von Tee schreiben so meinen wir eigentlich ein teeähnliches Getränk, einen Aufguss von Pflanzenteilen mit kochendem Wasser.

Tee für die Prostata

Tee spielt für die Pflege der Prostata eine große Rolle. Bestimmte Teesorten enthalten einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen und können so sehr positiven Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole und Flavonoide) sind noch zu großen Teilen unerforscht. In vielen wissenschaftlichen und medizinischen Studien gewinnen sie aber bereits seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung. Die meisten dieser wissenschaftlichen Studien werden in der englischen Sprache veröffentlicht und finden selten eine Erwähnung in der deutschen Presse.

Teeauswahl Prostatatees bei Prostatavergroesserung

Im Ärzteblatt erschien bereits im Juni 2009 ein Beitrag mit dem Titel “Prostatakarzinom: Grüner Tee senkt PSA”. In diesem Artikel werden mehrere Studien angeführt, welche die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe von grünem Tee auf die Erkrankung an einem Prostatakarzinom als auch die Reduzierung des PSA-Wertes darstellen. Unzählige Studien haben sich mittlerweile mit der positiven Wirkung und der Heilkraft der sekundären Pflanzenstoffe auf den Menschen befasst. Eine ganze Reihe auch ganz konkret mit der Wirkung auf Prostatakrebs und Prostatavergrößerung. Alle kommen zu dem Schluss, dass hier ein ungeheures Potential für die Vorbeugung, Behandlung und Heilung von Prostataproblemen schlummert.

Wesentlich für die Wirkung des Prostatatees scheint der Anteil der enthaltenen Polyphenole und Flavonoide zu sein. Pflanzen und Kräuter mit großen Mengen an sekundären Pflanzenstoffen beeinflussen die Gesundheit der Prostata am stärksten. Darüber hinaus spielt auch die Komposition der Polyphenole und Flavonoide sowie der Anteil von Antioxidantien, und gerade bei benigner Prostatahyperplasie und Prostatakarzinom, der Anteil von Phytoöstrogenen eine wichtige Rolle.

Quellen:
rme “Prostatakarzinom: Grüner Tee senkt PSA” auf aerzteblatt.de unter https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=139&s=karzinom&typ=1&nid=37047 (abgerufen am 30.05.2020)

PEREIRA, C. G. et al. Profiling of antioxidant potential and phytoconstituents of Plantago coronopus. Braz. J. Biol. [online]. 2017, vol.77, n.3 [cited 2018-06-03], pp.632-641. Available from: . Epub Nov 16, 2016. ISSN 1519-6984. https://www.scielo.br/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S1519-69842017000300632.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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