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PSA-Wert senken leicht gemacht!

PSA-Wert senken und PSA Wert reduzieren

Nach der Diagnose des Arztes “Ihr PSA-Wert ist stark erhöht” fängt für viele Männer eine lange Odyssee auf der Suche nach den richtigen Maßnahmen zur Reduzierung ihres PSA Wertes an. Dabei gibt es viele einfache Maßnahmen, welche sofort umgesetzt werden können. Diese können vollkommen unabhängig und parallel, zu einer vom Arzt verordneten Medikamenten basierten Therapie, angewendet werden. So versprechen diese alternativen Behandlungsmethoden der PSA-Erhöhung darüber hinaus, im Gegensatz zur klassischen Behandlung, eine dauerhafte Lösung des Problems.

Prostataprobleme können sich auf unterschiedlichste Arten und Weisen bemerkbar machen. Eine Früherkennung ist durch den sogenannten PSA-Wert, also den Prostata-Spezifischen-Antigen-Wert, möglich. Ist dieser erhöht so kann darauf geschlossen werden, dass im sensiblen System der männlichen Prostata etwas durcheinandergeraten ist. Zu diesem Zeitpunkt müssen noch keine Beschwerden aufgetreten sein.

PSA-Wert Frühindikator für Prostataprobleme?

Der PSA-Wert gibt Auskunft über die Menge des im Blut enthaltenen prostataspezifischen-Antigens. Gemessen wird er meist in µg/l also Mikrogram pro Liter Blut. Die Prostatahilfe Deutschland gibt eine Bandbreite von 0 µg/l bis 4 µg/l als Normalbereich für den PSA-Wert bei Männern an.
Dieser muss aber in Abhängigkeit vom Alter des Prostatapatienten beurteilt werden. Nachfolgend finden sie ein PSA-Wert-Tabelle, welche die PSA-Wert-Grenzbereiche in Abhängigkeit vom Alter darstellt. Der PSA-Wert wird heute nicht mehr als einziger Indikator für das Vorliegen einer Prostataerkrankung (Prostatakrebs oder Prostatavergrößerung) herangezogen. Mindestens genauso wichtig für die Diagnose sind die Tastuntersuchung durch den Urologen sowie das Vorliegen von Beschwerden wie Problemen beim Wasserlassen, nächtlichem oder ständigem Harndrang usw.

PSA-WerTabelle mit Grenzbereichen

Warten sie nicht bis Beschwerden auftreten

In Deutschland leiden Millionen von Männern an Prostatabeschwerden. Die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens an der Prostata zu erkranken ist sehr hoch. So leidet bereits jeder 4. deutsche Mann ab dem 50 Lebensjahr an Symptomen der benignen Prostatahyperplasie.
Einmal aufgetreten sind die Beschwerden, welche von der vergrößerten Prostata verursacht werden, äußerst unangenehm und nur schwierig zu behandeln. Die Palette der Behandlungsmöglichkeiten reicht von den klassischen Medikamenten mit starken Nebenwirkungen bis hin zu alternativen pflanzlichen Therapien. Eine frühzeitige und prophylaktische Therapie, um den Beschwerden gänzlich aus dem Weg zu gehen ist vorteilhaft.

Polyphenole entscheidender Faktor

In unzähligen wissenschaftlichen Studien wird mittlerweile die Wirkungsweise von sekundären Pflanzenstoffen den sogenannten Polyphenolen untersucht. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass bei vielen durch oxidativen Stress ausgelösten Krankheiten (dazu gehören unter anderem auch die benigne Prostatahyperplasie sowie Prostatakrebs) von entscheidender Bedeutung beim Heilungsverlauf sein können. Lesen sie dazu bitte auch unseren Beitrag:

Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?

Tee als Mittel der Wahl

Gerade Tee und Pflanzen-/ Kräuteraufgüsse helfen ihnen dabei der Prostatavergrößerung und dem Prostatakrebs vorzubeugen. Viele Pflanzen enthalten die essenziellen Polyphenole und Antioxidantien und geben diese beim Aufgießen mit heißem Wasser frei. Somit stellt Tee eine sehr komfortable Möglichkeit dar, um die Ernährungsumstellung bei der Behandlung einer Prostatavergrößerung mit sekundären Pflanzenstoffen noch besser zu flankieren. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Tee hat bei sachgemäßer Verwendung keine unerwünschten und unangenehmen Nebenwirkungen! Er lässt sich schnell zubereiten und kann überall verzehrt werden.

 

Reduzieren sie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte sowie Alkohol & Nikotin

Gleichzeitig sollten sie die Ursachen der Belastung ihrer Prostata reduzieren. Tierische Produkte sowie Genussmittel schaden neben vielen anderen Organen auch der Prostata. Deshalb ist es wichtig die Prostata mit zunehmendem Alter zu entlasten. Die Ernährung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Viele Studien gehen mittlerweile davon aus, dass eine vegane Ernährungsweise das Risiko an Prostatakrebs und sonstigen Prostataproblemen zur erkranken signifikant reduziert. Im American Journal Journal of Clinical Nutrition ist beispielsweise eine Studie mit dem Titel “Are strict vegetarians protected against prostate cancer?” erschienen. Diese kommt zu dem Schluss, dass eine vegane Ernährung das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken tatsächlich stark reduziert. Dies ist nur eine von vielen Studien, welche den positiven Einfluss veganer Ernährung auf die Prostata bestätigen. Daher raten wir ihnen ebenfalls ihre Ernährung umzustellen und soweit es geht auf alle Produkte tierischen Ursprungs zu verzichten.

Darüber hinaus hat diese Art der Ernährung auch einen direkten Einfluss auf die Reduktion des PSA-Wertes. So befasst sich die Studie von Dr. James Carmody mit dem Einfluss fettarmer und um tierische Proteine reduzierter Ernährung auf den Anstieg des PSA-Werts. Die Studie mit dem Titel “A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial” kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine solche Ernährung die Geschwindigkeit, mit welcher der PSA-Wert zunimmt deutlich reduziert wird. Eine weitere Studie mit dem Titel “BIOLOGICAL MEDIATORS OF EFFECT OF DIET AND STRESS REDUCTION ON PROSTATE CANCER” kommt zu dem Ergebnis, dass nicht nur der Anstieg des PSA-Werts signifikant durch eine pflanzenorientierte Diät gesenkt werden kann, sondern der PSA-Wert insgesamt reduziert werden kann.

5-Tipps-für-die-Prostata-Gesundheit-Prostatavergrößerung

Essen sie mehr unverarbeitete Produkte – vor allem Gemüse und Obst

Gesunde Ernährung für die Prostata und für ihren Körper insgesamt, erreichen sie vor allem durch den Verzehr industriell unverarbeiteter Lebensmittel. Frisches Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sollten einen wesentlichen Anteil an ihrer Ernährung ausmachen. Kräuter, ganze Getreideflocken, Gewürze und Nüsse sind ebenfalls eine gesunde Bereicherung für ihren Speiseplan. Das alles mag sich nicht besonders erstrebenswert anhören aber wir können aus eigener Erfahrung hier die Angst nehmen. Mit dem heute verfügbaren Wissen und den unzähligen Büchern zu veganer Ernährung werden sie in sehr kurzer Zeit feststellen, wie lecker und leicht vegane Ernährung ist. Und das Beste ist, dass sie sofort in den Genuss der Vorzüge veganer Ernährung kommen. Sie werden die Auswirkungen auf ihre Gesundheit sehr schnell bemerken.

Besonders die Flavonoide (Untergruppe der Polyphenole) Luteolin und Quercetin spielen bei der Bekämpfung von Prostataproblemen (u.a. bei Prostatakrebs) eine entscheidende Rolle. Lesen sie dazu bitte unseren Beitrag “Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs”

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Carmody, James & Olendzki, Barbara & Reed, George & Andersen, Victoria & Rosenzweig, Penny. (2008). A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial. Urology. 72. 1324-8. 10.1016/j.urology.2008.01.015. unter https://www.researchgate.net/publication/5452990_A_Dietary_Intervention_for_Recurrent_Prostate_Cancer_After_Definitive_Primary_Treatment_Results_of_a_Randomized_Pilot_Trial/citation/download (abgerufen am 31.10.2020)
Saxe, G. A., Major, J. M., Westerberg, L., Khandrika, S., & Downs, T. M. (2008). Biological mediators of effect of diet and stress reduction on prostate cancer. Integrative cancer therapies7(3), 130–138. https://doi.org/10.1177/1534735408322849 (abgerufen am 31.10.2020)
Tantamango-Bartley, Y., Knutsen, S. F., Knutsen, R., Jacobsen, B. K., Fan, J., Beeson, W. L., Sabate, J., Hadley, D., Jaceldo-Siegl, K., Penniecook, J., Herring, P., Butler, T., Bennett, H., & Fraser, G. (2016). Are strict vegetarians protected against prostate cancer?. The American journal of clinical nutrition103(1), 153–160. https://doi.org/10.3945/ajcn.114.106450 (abgerufen am 31.10.2020)
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Humane Papillomviren (HPV) Ursache für Prostatakrebs?

HPV und Prostatakrebs
Auf der Internetseite der Prostata Hilfe Deutschland ist am 15. Juli ein Beitrag mit dem Titel “Prostatakrebs: HPV-Infektion als Auslöser?” erschienen.
Dieser befasst sich mit einer in Australien durchgeführten Studie über den Zusammenhang von humanen Papillomviren und der Entstehung von Prostatakrebs. Bekannt ist bereits der Einfluss dieser Viren auf den Gebärmutterhalskrebs.
Die beiden Forscher James Lawson and Wendy Glenn von der University of New South Wales, Australien haben sich aber nun mit der Fragestellung befasst, ob aus den vorhandenen Studien auch eine Kausalität für die Entstehung von Prostatakrebs abgeleitet werden kann.

HPV auch für Prostatakrebs verantwortlich

Sie untersuchten insgesamt 26 vorhergehende Studien zu den HPV und suchten nach Hinweisen auf einen Zusammenhang mit der Entstehung eines Prostatakarzinoms. Dabei richtete sich der Fokus der Arbeit darauf herauszufinden, ob im gesunden oder bereits erkrankten Prostatagewebe die HPV nachweisbar waren. Speziell die Hochrisikotypen 16 und 18 der humanen Papillomviren, welche die Hauptzahl der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verursachen, waren nach Aussage der Wissenschaftler sowohl im gesunden aber vor allem vermehrt im bereits erkrankten Gewebe nachweisbar.
Das lässt nach Meinung der Wissenschaftler den Schluss zu, dass HPV 16 und HPV 18 eine Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs spielen.

HPV 16 und 18 eine von mehreren möglichen Ursachen für Prostatakrebs

Die Forscher stellten aber auch klar, dass die humanen Papillomviren nur einer von vielen Krankheitserregern sind, die bei Prostatakrebs identifiziert wurden. Sie sind jedoch der einzige infektiöse Erreger, gegen den man impfen kann. Daher ist es wichtig, den Nachweis einer möglichen kausalen Rolle von HPVs bei Prostatakrebs zu bewerten. Die Autoren warnen davor, dass die genauen Mechanismen, wie eine HPV-Infektion zur Bildung von Prostatakrebs führen kann, nicht klar sind. Um diese Mechanismen zu untersuchen, sind Studien erforderlich, in denen normale Prostatazellen HPVs ausgesetzt werden. Die von den Autoren überprüften Studien legen nahe, dass mögliche Mechanismen eine indirekte Rolle von HPVs bei der Krebsentstehung beinhalten können, indem sie die Schutzfunktion spezifischer Enzyme gegen Virusinfektionen hemmen. HPVs können auch mit anderen Krankheitserregern eine Rolle bei Entzündungen der Prostata spielen, was zu einer gutartigen Prostatavergrößerung und später zu Prostatakrebs führen kann.

Vorbeugung von Prostatakrebs entscheidend

Auch wenn die Behandlungsmöglichkeiten von Prostatakrebs mittlerweile bedeutend besser geworden sind, gehört diese Krebsart in Deutschland und in vielen Teilen der Welt zu den gefährlichsten. Daher ist die Hilfe in Sachen Prostatakrebs vor allem in der Vorbeugung zu suchen. Eine Impfung gegen humane Papillomviren ist hier nur ein Bestandteil der Vorsorge. Viel wichtiger ist die der allgemeine Lebenswandel und hier insbesondere die Ernährung, die Bewegung und ausreichend Zeit im Freien. Mit Hilfe von Naturheilmitteln und bewährten Hausmitteln kann einiges im Vorfeld getan werden. Viele Studien belegen, dass die sekundären Pflanzenstoffe eine wesentliche Rolle bei der Vermeidung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs spielen.

Quellen:
“Prostatakrebs: HPV-Infektion als Auslöser?” auf prostata-hilfe-deutschland.de unter https://prostata-hilfe-deutschland.de/prostatakrebs-hpv-viren/ (abgerufen am 19.07.2020)

“Potential causal role of human papilloma viruses (HPVs) in prostate cancers” auf medicalxpress.com unter https://medicalxpress.com/news/2020-07-potential-causal-role-human-papilloma.html (abgerufen am 19.07.2020)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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Blasenentzündung bei Männern – Ursache Prostatavergrößerung?

Mann mit Blasenentzündung durch benigne Prostatahyperplasie
Auf der Internetseite des Focus Magazins ist ein Artikel über Blasenentzündungen bei Männern erschienen. Der Beitrag mit dem Titel “Schmerzen im Penis und Blut im Urin – Blasenentzündungen bei Männern sind nie harmlos” räumt mit dem Vorurteil auf, dass Blasenentzündungen nur Frauensache sind. Im Gegenteil: Blasenentzündungen treten auch bei Männern auf und sind darüber hinaus beim Mann noch viel schmerzhafter als bei der Frau.

Symptome einer Blasenentzündung beim Mann

Die Symptome bei einer Zystitis werden vom Fokus Magazin wie folgt festgehalten:

  • häufiger Harndrang
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Blut im Urin
  • Ausfluss
  • unangenehmer Geruch des Urins, flockiger Urin bzw. dunkler oder trüber Urin

Ursachenabklärung ist entscheidend

Hinzu kommt, dass laut dem Beitrag, beim Mann die Ursache für die Blasenentzündung häufig eine ernstzunehmende Ursache hat. Die Abklärung dieser Ursache spielt bei der Vermeidung wiederholter Blasenentzündungen sowie zur Gesundheitsvorsorge eine wesentliche Rolle. Männer erkranken seltener als Frauen an der Zystitis. Dies liegt in der Anatomie der männlichen Geschlechtsorgane. Keime und Bakterien können beim Mann nicht so einfach in die Blase aufsteigen und können vom Immunsystem auf einer längeren Strecke bekämpft werden.

Benigne Prostatahyperplasie kann Ursache sein

Die Blasenentzündung beim Mann ist häufig organisch bedingt. Laut Focus kommen als behandlungsbedürftige Ursachen für eine Zystitis folgende Erkrankungen in Frage:

  • Prostatavergrößerung
  • Harnröhrenverengung
  • Blasentumor
  • Neurologische Blasenentleerungsstörungen

Gerade der Bezug zur Prostatavergrößerung zeigt einmal mehr wie wichtig die Vorsorge und Prävention der Prostatavergrößerung ist.
Naturheilmittel, Kräuter und Tee für die Prostata sind sicher ein richtiger und wichtiger Weg, um einer Prostatavergrößerung vorzubeugen.

Um sich umfangreich zu informieren, lesen sie doch bitte auch unsere anderen Artikel zum Thema benigne Prostatahyperplasie, Prostatakrebs und Prostatavergrößerung:
Kokoraki Männer-Tee Artikel Datenbank

Preuk, Monika “Schmerzen im Penis und Blut im Urin – Blasenentzündungen bei Männern sind nie harmlos” auf Focus.de unter https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/blasenentzuendung/schmerzen-im-penis-und-blut-im-urin-blasenentzuendungen-bei-maennern-sind-nie-harmlos_id_7890888.html (abgerufen am 16.05.2020)

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Anzahl der Deutschen mit Prostatavergrößerung und benignem Prostata Syndrom

In Deutschland leben ca. 82 Mio. Menschen. Davon sind etwas mehr als die Hälfte Frauen und der Rest Männer.
Prostatavergrößerung - Anzahl der Männer und Frauen in DeutschlandBesonders betroffen von der benignen Prostatahyperplasie sind Männer im fortgeschrittenen Alter. Während bei den Männern unter 50 Jahren die Erkrankung eher selten vorkommt, leiden ab dem 50. Lebensjahr bereits viele an einer Vergößerung dieses Organs. Insgesamt sind in Deutschland 17% der Männer zwischen 50 und 60 Jahren alt. Davon leidet die Hälfte unter einer benignen Prostatahyperplasie.
Prostatavergrößerung - Männer zwischen 50 und 60In einem Alter von über 60 Jahren sind in Deutschland 26% Prozent der Männer. In diesem Alter leiden bereits mehr als 80% von ihnen unter der durch oxidativen Stress verursachten Volkskrankheit.
Prostatavergößerung - Männer älter als 60 JahreInsgesamt leiden also 11,7 Millionen Männer im Alter von über 50 Jahren in Deutschland an der benignen Prostatahyperplasie (BPH). Das sind immerhin mehr als 14,5% der Gesamtbevölkerung oder mehr als 29% aller Männer in Deutschland. Jeder dritte Mann ist also von dieser Erkrankung betroffen.
Prostatavergrößerung - Anzahl Männer mit ProstatavergrößerungCa. die Hälfte der an BPH erkrankten Männer haben Beschwerden durch die, von der vergößerten Prostata verengte, Harnröhre. Das wird dann als benignes Prostata Syndrom (BPS) bezeichnet. Die dann entstehenden Beschwerden sind in der Fachsprache als Miktionsprobleme bekannt. Dazu gehören Probleme beim Wasserlassen, vermehrtes Wasserlasssen, nächtlicher Harndrang, plötzlicher Harndrang, abge­schwächter oder auch unter­bro­chener Harn­strahl, verzö­gertes Wasser­lassen und unvoll­stän­dige Blasen­ent­lee­rung.
Prostatavergrößerung - Männer mit beignem Prostata Syndrom BPS

Insgesamt leiden unter diesen Miktionsproblemen mehr als 6 Millionen Männer in Deutschland. Sie alle sind betroffen und suchen nach einer nebenwirkungsfreien Therapie für ihre Probleme. Die Beeinträchtigung des Lebens und die möglichen Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel Harn­stau, Blasen-/​​Nieren­in­fek­tion, Prosta­ta­ent­zün­dung oder einer über­ak­tiven Blase, machen eine Behandlung unbedingt notwendig.

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Studie zu Langzeitwirkungen von Medikamenten zur Behandlung von Prostatavergrößerung

Abbildung von Tablettenschachteln
Nach der Diagnose Prostatavergrößerung, oder medizinisch ausgedrückt benigner Prostatahyperplasie, gilt es für den Betroffenen schwierige Entscheidungen zu treffen. Soll eine Behandlung mittels der üblichen Medikamente erfolgen, sind Anpassung der Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten sowie der Einsatz von pflanzlichen Alternativen das Mittel der Wahl oder kommt gar eine Operation in Frage?
Eins ist klar, die Nebenwirkungen der Medikamententherapie sowie die Risiken und eventuellen Folgeerscheinungen einer Operation müssen vom Arzt und vor allem vom Patienten sorgfältig beurteilt werden.

Gerade bei der Behandlung mit den klassischen Medikamenten, wie z.B. Alpha Blockern muss mit teils schweren Nebenwirkungen gerechnet werden. So können Depressionen entstehen, die Libido negativ beeinflusst werden und Gleichgewichtsstörungen entstehen. Darüber hinaus wird Demenz ebenfalls mit diesen Medikamenten in Verbindung gebracht.

Nun ist im wissenschaftlichen Journal “Reviews in Urology” ein englischsprachiger Beitrag mit dem Titel “Long-term Consequences of Medical Therapy for Benign Prostatic Hyperplasia” zu den Langzeitwirkungen dieser bei Prostatavergrößerung eingesetzten Medikamente erschienen.

Die Studie finden sie unter folgender Internetadresse:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7020283/

Die Ärzte und Wissenschaftler des Department of Urology vom Mount Sinai Hospital kamen zu dem Schluss, dass die Langzeitauswirkungen der klassischen Medikamententherapie bei Prostatavergrößerung zu erheblichen und ggfs. irreversiblen Folgen für den Patienten führen. Sie gehen davon aus, dass diese Nebenwirkungen und Langzeitwirkungen bisher unterschätzt wurden und in vielen Fällen beim Patienten keine vollständige Klarheit über die möglichen Risiken bestand.

Generell ist es wichtig vor dem Beginn einer Behandlung alle möglichen Optionen mit dem behandelnden Arzt besprochen zu haben. Es müssen alle Krankheitssymptome und Risiken aber auch die Lebensumstände des Patienten sowie dessen Vorstellungen bei der Auswahl der Behandlung einfließen. In jedem Fall macht es Sinn die Behandlung mit der geringsten Belastung und Beeinträchtigung für die Lebensqualität des Patienten zu beginnen. Legen sie Wert darauf, dass ihr behandelnder Arzt mit ihnen neben den klassischen Medikamenten und möglichen operativen Eingriffen auch alle Möglichkeiten der alternativen Behandlung mit ihnen bespricht. Natürlich muss dabei vom Arzt beurteilt werden wie akut die Krankheitssituation ist und ob genügend Zeit für eine alternative Behandlung ist.

Mittlerweile gibt es jedoch ausreichend viele Hinweise in der wissenschaftlichen (englischsprachigen) Literatur, welche auf die Bedeutung vieler Faktoren zur erfolgreichen Behandlung einer vergrößerten Prostata hinweisen. Dazu gehören:

  • Bewusste Ernährung mit einem hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenole und Flavonoide)
  • Wenig Fleisch und Wurst mehr Fisch und Gemüse
  • Ersatz von Tiermilchprodukten durch Soja, Mandel-, Reis-, und sonstige Alternativmilchprodukte
  • ausreichende und regelmäßige Bewegung, ggfs. spezielle Beckenbodengymnastik
  • Vermeidung von Ernährungsgiften wie Nikotin, Alkohol und Zucker
  • Reduzierung von Stress
  • ein ausgewogenes Sexualleben
Bortnick EM, Simma-Chiang V, Kaplan SA. Long-term Consequences of Medical Therapy for Benign Prostatic Hyperplasia. Rev Urol. 2019;21(4):154–157 auf National Center for Biotechnology Information unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7020283/ (abgerufen am 07.03.2020)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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Fünf Symptome einer kranken Prostata

1.   Beschwerden beim Wasserlassen

2.   Blut im Urin oder im Sperma

3.   Inkontinenz: Wenn die Blase schwächelt

4.   Potenzstörung: die Prostata kann dahinterstecken

5.   Erhöhter PSA-Wert: Hinweis auf Prostatakrebs?

 

Verspüren Sie schon länger eine Veränderung in Ihrem Körper? Hören sie genau hin, und handeln sie rechtzeitig. Viele Männer haben ein Problem damit, offen über ihre Probleme welche die Prostata betreffen, zu sprechen.
Fast jeder zweite Mann über 50 Jahre hat mit den oben erwähnten Symptomen zu kämpfen. Auf t-online.de ist dazu ein Beitrag im Oktober veröffentlicht worden. Lesen sie hier mehr darüber: Fünf Symptome für eine kranke Prostata

Bemerken Sie diese Anzeichen sollten sie zum Urologen gehen, mit der richtigen Therapie kann man die Symptome bekämpfen und schlimmeres vorbeugen.

Die erkrankungsrate ist sehr hoch, etwa 20% aller Männer zwischen dem 50. und 59. Lebensjahr und etwa 70% aller Männer über 70 Jahren leiden unter einer benignen Prostatahyperplasie.

Damit es erst gar nicht so weit kommen kann, sollte man sich bestenfalls mit einer richtigen Vorsorge auseinandersetzen. Unter anderem kann man viel mit Bewegung und Ernährung arbeiten, auch die Natur bietet sehr gute Lösungen die nicht mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden sind. Lesen Sie diesbezüglich unseren Beitrag „Die Top 5 Tipps bei Prostatavergrößerung!“

 

Quellen: https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_60834588/prostata-5-symptome-fuer-eine-kranke-prostata.html
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Artikel zu Prostatakrebs im Fitnessportal der Bildzeitung

Am 1. Juli 2019 hat die Bildzeitung in ihrem Fitness- und Gesundheitsportal einen Artikel zum Thema Prostatakrebs veröffentlicht.

“UROLOGE ERKLÄRT – Was jeder Mann über Prostatakrebs wissen sollte”

Der Beitrag fasst kurz und knapp das Basiswissen zur Prostata und Prostatabeschwerden zusammen und geht dann auf die möglichen Symptome sowie Untersuchungsmethoden und Therapien ein. Hingewiesen wird vor allem darauf, dass die meisten gesetzlichen Krankenkassen Vorsorgeuntersuchungen für Männer ab dem 45. Lebensjahr bezahlen.

Insbesondere die Empfehlungen zur Verhinderung und Vorbeugung von Prostatakrebs stehen ganz im Einklang mit unseren Empfehlungen.
Eine ausgewogene, pflanzenlastige Ernährung mit reduzierten Mengen an Alkohol und Fleisch sowie Bewegung werden hier genannt, um Prostatakrebs vorzubeugen.

Quellen:
www.fitbook.de:”UROLOGE ERKLÄRT – Was jeder Mann über Prostatakrebs wissen sollte” in: FITBOOK.de unter: https://www.fitbook.de/health/prostatakrebs-symptome-behandlung-heilungschancen (abgerufen am 14.7.2019)
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8 wichtige Basisuntersuchungen bei Verdacht auf Prostatavergrößerung

Der Artikel stellt fest, dass nicht alle Symptome im Bereich des unteren Harntrakts, wie Nykturie, schwacher Urinstrahl, hohe Miktionsfrequenz, Tröpfeln oder Inkontinenz, auf eine Prostatavergrößerung oder in der Fachsprache Benigne Prostata Hyperplasie (BPS) hinweisen. Zur genaueren Bestimmung müssen folgende Basisuntersuchungen durchgeführt werden:

  1. Ausführliche Anamnese
  2. IPSS – International Prostate Symptom Score
  3. Inspektion und körperliche Untersuchung
  4. Urinstatus
  5. Laboruntersuchungen
  6. Nieren- und Blasensonographie
  7. Transrektale Prostatasonographie
  8. Uroflowmetrie
Empfohlen werden diese 8 Basisuntersuchungen zur Basisdiagnostik von Dr. Claudius Füllhase von der Klinik für Urologie und Kinderurologie an der Universität des Saarlandes in Homburg/Saar. Diese Untersuchungen können teilweise von Ihrem Hausarzt gemacht werden. Letztendlich geht es bei sämtlichen Basisuntersuchungen auch darum, absolute Indikationen für eine Operation beim BPS zu erkennen, wird Dr. Füllhase in dem Artikel zitiert.
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Genussgetränk mit Zusatznutzen – Tee

In der Pharmazeutischen Zeitung ist bereits im Mai diesen Jahres ein sehr interessanter Artikel mit dem Titel “Tee – Genussgetränk mit Zusatznutzen” erschienen. Autor des Artikels ist die renommierte emeritierte Professorin (em.) Dr. Karen Nieber.
Der Artikel befasst sich im Detail mit den einzelnen positiven Aspekten des Teegenusses auf die menschliche Gesundheit. Unter anderem wird näher eingegangen auf die Wirkung von Tee auf das Herz-Kreislauf-System, der Effekt von Tee auf Tumorentstehung und -progression, Hautschutz durch Tee und Abnehmen mit Tee.

“Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er danach.” (Kakuzo Okakura, japanischer Kulturphilosoph, 1862- 1913)

Dabei stehen vor allem, die von uns bereits häufig beschriebenen, Polyphenole, Flavanoide und Flavone sowie Antioxidantien im Vordergrund.

Insbesondere bei der Krebs- bzw. Tumorprävention wird auch auf das Prostatakarzinom eingegangen. Im Artikel heißt es: “Bislang wurde der Anti-Tumor-Wirkung von Tee in Tier- und Zellkulturversuchen viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die meisten Studien beschreiben eine präventive Wirkung bei verschiedenen Tumorarten wie Lungen-, Prostata-, Brust-, Haut-, Leber- oder gastrointestinalen Tumoren. Polyphenole und Koffein wurden als mögliche präventive Inhaltsstoffe diskutiert.”
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Kurzer Artikel zu Prostatavergrößerung mit Video auf Focus Online

Focus Online hat am 12.10.2018 einen kurzen Beitrag samt Video zum Thema Vorbeugung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs durch Ernährung veröffentlicht. In dem zugegebenermaßen sehr kurzen Beitrag mit dem Titel “Häufigste Krebsart bei Männern – So einfach halten Sie mit der richtigen Ernährung Ihre Prostata gesund” werden vor allem Kürbiskerne, Tomaten, Wassermelonen und Haferflocken als positive Ernährungsbestandteile zur Vorbeugung von Prostataleiden aufgeführt.
Kürbiskerne enthalten gemäß dem Beitrag sogenannte Phytohormone welche ein Stoffwechselprodukt von Testosteron, das sogenannte Dihydrotestosteron hemmen. Dieses ist maßgeblich für die Vergrößerung der Vorsteherdrüse verantwortlich.
Tomaten, Wassermelonen sowie rosa Grapefruit und andere rote Früchte enthalten den roten Farbstoff Lykopen. Dieser reduziert, so der Beitrag, das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken. Der Beitrag hält fest, dass wer beispielsweise regelmäßig Tomatensauce isst sein Prostatakrebsrisiko um ein Drittel reduziert.

Haferflocken enthalten gemäß dem Beitrag sehr viel Zink. Gemäß dem Artikel ist das Spurenelement Zink sehr wichtig für die Abwehrkräfte und vitale Spermien. Darüber hinaus, so der Beitrag, schützt es auch die Prostata, weil es die Verstoffwechselung von Testosteron und Dihydrotestosteron hemmen kann. Ein Tipp von uns: Bei der Zubereitung von Haferflocken sollte dann anstelle von Kuhmilch auf Sojamilch, Mandelmilch oder Hafermilch ohne Zusätze von Zucker zurückgegriffen werden.
Außerdem weist der Beitrag darauf hin, dass der Konsum von rotem Fleisch, Wurst- und Milchprodukten möglichst einzuschränken ist, da diese, durch Ihren hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und einen hohen Fettanteil, das Risiko an Prostatavergrößerung und Prostatakrebs zu erkranken erhöhen. Gleichzeitig wird empfohlen insgesamt zu mehr Gemüse und Obst zu greifen.

Auch dieser Beitrag stellte einmal mehr in den Vordergrund wie wichtig der Einfluss von Ernährung auf die Gesundheit der Prostata ist.