Prostatavergrößerung, medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist eine häufige Erkrankung, die Männer mit zunehmendem Alter betrifft. Sie kann zu unangenehmen Symptomen wie häufigem Harndrang, Schwierigkeiten beim Beginn des Wasserlassens, schwachem Harnstrahl und nächtlichem Aufwachen zur Blasenentleerung führen.
Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Mittel gegen Prostatavergrößerung, einschließlich Medikamenten, minimal-invasiven Verfahren und chirurgischen Optionen.
Mittel gegen Prostatavergrößerung
Prostatavergrößerung, medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist eine häufige Erkrankung, die Männer mit zunehmendem Alter betrifft. Sie kann zu unangenehmen Symptomen wie häufigem Harndrang, Schwierigkeiten beim Beginn des Wasserlassens, schwachem Harnstrahl und nächtlichem Aufwachen zur Blasenentleerung führen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
1. Medikamentöse Behandlung
Alpha-Blocker
Diese Medikamente entspannen die Muskeln der Blase und der Prostata, wodurch der Urin leichter fließen kann. Beispiele sind Tamsulosin, Alfuzosin und Silodosin. Sie können schnell wirken und die Symptome lindern, haben aber keine Auswirkungen auf die Größe der Prostata.
5-Alpha-Reduktase-Hemmer
Finasterid und Dutasterid gehören zu dieser Kategorie. Sie wirken, indem sie die hormonellen Veränderungen blockieren, die zu einer Vergrößerung der Prostata führen können. Diese Medikamente können die Größe der Prostata verringern und die Symptome verbessern, ihre Wirkung tritt jedoch langsamer ein.
Kombinationstherapie
In einigen Fällen können Ärzte eine Kombination aus Alpha-Blockern und 5-Alpha-Reduktase-Hemmern verschreiben, besonders wenn die Symptome moderat bis schwer sind.
2. Minimal-invasive Verfahren
Transurethrale Mikrowellenthermotherapie (TUMT)
Diese Methode verwendet Mikrowellen, um überschüssiges Prostatagewebe zu zerstören und die Harnwegssymptome zu lindern.
Transurethrale Nadelablation (TUNA)
Hierbei wird Radiofrequenzenergie verwendet, um gezielt Prostatagewebe zu zerstören.
Wasserdampfablation (Rezūm)
Bei diesem Verfahren wird Wasserdampf in die Prostata injiziert, um überschüssiges Gewebe zu entfernen und die Symptome zu verbessern.
3. Chirurgische Optionen
Transurethrale Resektion der Prostata (TURP)
Dies ist ein traditionelles Verfahren, bei dem überschüssiges Prostatagewebe entfernt wird, um den Harnfluss zu verbessern. TURP gilt als Goldstandard für die Behandlung von BPH mit signifikanten Symptomen.
Lasertherapie
Laserenergie wird verwendet, um Prostatagewebe zu entfernen oder zu verdampfen. Verfahren wie HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation der Prostata) sind weniger invasiv als TURP und können mit weniger Nebenwirkungen verbunden sein.
Offene Prostatektomie
Dieses Verfahren wird in der Regel bei sehr großen Prostatae oder wenn andere Komplikationen vorliegen, angewendet. Es ist invasiver und erfordert einen längeren Krankenhausaufenthalt und Erholungszeit.
Fazit
Die Wahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Größe der Prostata, das Alter und die allgemeine Gesundheit des Patienten sowie die Schwere der Symptome. Es ist wichtig, dass Männer mit Symptomen einer Prostatavergrößerung einen Arzt aufsuchen, um die beste Behandlungsoption für ihre individuelle Situation zu finden. Mit der richtigen Behandlung können die meisten Männer eine signifikante Verbesserung ihrer Symptome und ihrer Lebensqualität erwarten.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Guter Beitrag zur Prostatavergrößerung auf Prostata Hilfe Deutschland
Auf den Seiten des Internetportals Prostata-Hilfe-Deutschland.de finden Sie einen guten und medizinisch geprüften Beitrag zum Thema Prostatavergrößerung mit dem Titel „Gutartige Prostatavergrößerung – das sollte Mann wissen!“
Wir haben schon häufiger auf die Prostata Hilfe Deutschland verwiesen. Dieser Beitrag ist seit einiger Zeit online und wird regelmäßig aktualisiert. Er bietet einen guten Überblick über alle Facetten der gutartigen Prostatavergrößerung.
Folgende Themen werden behandelt:
- Was ist eine Prostatavergrößerung?
- BPH: Wie häufig und in welchem Alter?
- Vergrößerte Prostata oder Prostatakrebs?
- Welche Stadien gibt es bei BPH?
- Prostatavergrößerung: Ursachen und Risikofaktoren
- Diagnose – Prostatavergrößerung erkennen
- Behandlungen ohne Op: Abwarten, Medikamente, pflanzliche Arzneien
- Behandlung: Op bei Prostatavergrößerung
- Ist eine vergrößerte Prostata gefährlich?
- Tipps für den Alltag mit Prostatavergrößerung
- Prostatavergrößerung vorbeugen – was hilft?
Aus unserer Sicht wäre noch ein separates Kapitel zum PSA-Wert wünschenswert, da dieser in der Diagnostik immer noch eine wesentliche Rolle spielt und bei den Patienten viele Fragen aufwirft.
Müller, Ingrid; Prostata Hilfe Deutschland; abgerufen am 6. Januar 13:00 Uhr unter https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-wissen/gutartige-prostatavergroesserung-bph
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Das sollten sie im Herbst und Winter bei Prostatavergrößerung unbedingt tun!
Die Tage werden kürzer, die Sonnenstunden weniger und die Temperaturen sinken. Dies führt dazu, dass sich die Zeit, in der das Sonnenlicht auf unserer Haut wirken kann, drastisch reduziert. Wir ziehen uns wärmer und körperbedeckend an und wir verbringen weniger Zeit im freien bei Tageslicht als im Sommer. Dies führt in vielen Fällen dazu, dass sich die Vitamin D3 Vorräte in unserem Körper, welche sich über den Sommer aufgebaut haben, stark reduzieren. Das wiederum leistet vielen Krankheiten Vorschub, weil unser Immunsystem dadurch geschwächt ist. Im Gesundheitsportal SonnenAllianz finden sie einen Beitrag der die Folgen von Vitamin D Mangel und die damit assoziierten Krankheiten darstellt. Unter anderem wird dort auch eine Begünstigung des metastasierenden Prostatakrebses erwähnt.1
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In der wissenschaftlichen und zumeist englischen Literatur finden sich jedoch noch weit konkretere Studien, die auf einen direkten Zusammenhang zwischen der benignen Prostatahyperplasie und einem Vitamin D Mangel belegen. Die wissenschaftliche Veröffentlichung der New York University School of Medicine aus dem Jahr 2013 mit dem Titel „Vitamin D and benign prostatic hyperplasia – a review.“ weist bereits klar darauf hin, dass die Größe der Prostata sich direkt durch eine Erhöhung der Vitamin D Aufnahme reduzieren lässt: „Vitamin D analogues of up to 6000 IU/day have shown to decrease prostate volume in BPH patients. Pre-clinical trials have shown vitamin D to not only decrease BPH cell and prostate cell proliferation alone, but also when induced by known growth promoting molecules (…). Among all the studies there has not been any side effects or negative implications with increased vitamin D intake.“2 Im deutschen Klartext heißt das, dass sich ohne negative Auswirkungen die Größe der Prostata durch eine Einnahme von 150 Mikrogramm Vitamin D am Tag verringern lässt und sich dabei noch wachstumsfördernde Moleküle sowie benigne Prostatahyperplasie- und Prostatakrebszellen reduzieren lassen.
Unterstützt werden diese Ergebnisse durch viele weitere Studien:
„Does prostate volume correlate with vitamin D deficiency among men undergoing prostate biopsy?“
In dieser Studie wird ebenfalls klar auf den nebenwirkungsfreien und risikolosen Einsatz von Vitamin D Einnahme und den klar positiven Zusammenhang zur Prostatavergößerung hingewiesen. Laut dieser Studie besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Größe der Prostata und dem Serum 25-OH D Level (Blutmesswert von Vitamin D), d.h. je höher das Serum 25-OH D desto geringer die Größer der Prostata.3
„Vitamin D Deficiency as a Potential Marker of Benign Prostatic Hyperplasia“
Diese Studie umfasste 364 chinesische Männer im Alter von 60 bis 75 Jahren, die von Juli 2015 bis September 2015 nacheinander im Medical Center des Zhongnan Hospital der Wuhan University, Wuhan, China, untersucht wurden. Die Vitamin D-Mangelgruppe hatte ein signifikant höheres Prostatavolumen einen prostataspezifischen Antigenwert und ein signifikant niedrigerer maximaler Harnfluss gegenüber der Gruppe, die frei von Vitamin D-Mangel war. Diese Studie zeigte einen starken Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und benigner Prostatahyperplasie (BPH).4
Lassen sie also ihr Vitamin D Level bestimmen und stimmen sie ggfs. mit ihrem Arzt eine hochdosierte Vitamin D Nahrungsergänzung ab. In jedem Fall ist es aber sinnvoll die wenigen verblebenden Sonnenstunden aktiv in der Natur zu geniessen. Dies bringt zusätzlich den Effekt, dass sie sich sportlich betätigen und das führt ebenfalls zu einer Verbesserung in Sachen Prostatavergrößerung. Lassen sie die Sonne, wenn möglich an ihre Haut und geben sie ihrem Körper so die Chance die Vitamin D Depots aufzufüllen.
Auch über die Ernährung lässt sich einiges für den Vitamin D Anteil in ihrem Körper tun. Besonders fette Fische wie Hering, Aal und Lachs sind sehr gute Vitamin-D-Lieferanten. Ansonsten ist Vitamin D auch in Milchprodukten, Eiern und Butter enthalten. Im Internetportal jedes-essen-zaehlt.de gibt es dazu einen Artikel welcher die ideale Aufnahme von Vitamin D über die Ernährung sowie die Bildung über die Sonne beschreibt.5
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Gerade in der Winter- und Weihnachtszeit lassen sich Lachs und vor allem Aal in geräucherter Form ideal in die Ernährung einbauen. Vor allem Aal enthält eine sehr hohe Konzentration an Vitamin D. Auf praxisvita.de finden sie eine Tabelle mit dem Vitamin D Gehalt unterschiedlicher Lebensmittel.6
1https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com/:“Alte Menschen“ in: SonnenAllianz unter: https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com/sonne-und-gesundheit/sonne-ist-gut-fuer-alle/alte-menschen/ (abgerufen am 24.11.2019)
2Espinosa G1, Esposito R, Kazzazi A, Djavan B.: „Vitamin D and benign prostatic hyperplasia — a review.“ The Canadian Journal of Urology, Vol. 20, Issue 4, Pages (6820 – 6825), Aug 2013 [cited 2019-11-24]. Available from: https://www.canjurol.com/abstract.php?ArticleID=&version=1.0&PMID=23930605
3Murphy, A., Nyame, Y., Batai, K. et al.: „Does prostate volume correlate with vitamin D deficiency among men undergoing prostate biopsy?“ Prostate Cancer Prostatic Dis 20, 55–60 (2017) [cited 2019-11-24] Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5303144/
4Murphy, A., Nyame, Y., Batai, K. et al.: „Does prostate volume correlate with vitamin D deficiency among men undergoing prostate biopsy?“ Prostate Cancer Prostatic Dis 20, 55–60 (2017) [cited 2019-11-24] Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5303144/
5https://www.jedes-essen-zaehlt.de: „Reicht das Sonnenlicht in Deutschland aus, um genügend Vitamin D zu bilden?“ in: Jedes Essen zählt unter: https://www.jedes-essen-zaehlt.de/sonnenlicht-vitamin-d-bildung.html (abgerufen am 24.11.2019)
6https://www.praxisvita.de: „Vitamin D – welche Lebensmittel decken meinen Tagesbedarf?“ in: PaxisVita unter: https://www.praxisvita.de/vitamin-d-welche-lebensmittel-decken-meinen-tagesbedarf-17206.html (abgerufen am 24.11.2019)
Interview mit Urologe und Klinikdirektor Dr. Jörn H. Witt im ZOO:M E-Magazin
Privatdozent Dr. Jörn H. Witt ist Facharzt für Urologie und Spezielle Urologische Chirurgie und seit April Klinikdirektor der Paracelsus-Klinik in Düsseldorf-Golzheim. Im Interview vom 19. September 2023 mit dem ZOO:M E-Magazin spricht er über gutartige Prostatavergrößerungen, die Benigne Prostatahyperplasie (BPH) sowie operative Eingriffe zur Behandlung.
Dr. Witt gilt als Pionier der da Vinci Operationsmethode in Deutschland und erläutert diese roboterassistierte Prostatektomie mit dem da Vinci-Roboter. des Weiteren spricht er über die Kontinenz- und Potenzraten nach der Operation. Persönlich hat er bereits über 10.000 Operationen mit dieser Methode durchgeführt. Er betont die Bedeutung von PSA-Tests und multiparametrischen MRTs zur Diagnose einer gutartigen und bösartigen Prostatavergrößerung. Schließlich teilt er seine Hoffnung auf die Erforschung von Präventionsmethoden gegen Krebserkrankungen.
Das Interview finden sie im ZOO:M E-Magazin unter:
https://zoom-duesseldorf.net/paracelsus-klinik-prostata-vergroesserung-die-unsichtbare-maennerkrankheit/
Veranstaltungstipp „Gutartige Prostatavergrößerung“ am 14.9.2023 in Buchholz
Das Krankenhaus Buchholz bietet am 14. September 2023 eine Veranstaltung zum Thema „Gutartige Prostatavergrößerung“ an. Die Veranstaltung wird von den Fachärzten für Urologie Tim Neumann und Philipp Latz gehalten. Die Veranstaltung ist kostenlos und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Ort der Veranstaltung ist die Cafeteria des Krankenhauses Buchholz in der Steinbecker Straße 44 in 21244 Buchholz. Die Veranstaltung findet am 14. September um 19:00 Uhr statt.
Hier finden sie den Flyer zumVeranstaltungsprogramm des Krankenhaus in Buchholz.
3 mögliche Ursachen für die gutartige Prostatavergrößerung
Die gutartige Prostatavergrößerung, auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist ein häufiges urologisches Problem, von dem viele ältere Männer betroffen sind. Es handelt sich um eine nicht-krebsartige Vergrößerung der Prostata, die zu Symptomen wie vermehrtem Harndrang, nächtlichem Wasserlassen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und einer abgeschwächten Harnstrahl führen kann. Obwohl die genauen Ursachen der BPH noch nicht vollständig verstanden sind, gibt es verschiedene Faktoren, die als mögliche Auslöser dieser Erkrankung betrachtet werden. Im Folgenden werden drei potenzielle Ursachen der gutartigen Prostatavergrößerung näher erläutert.
Hormonelle Veränderungen:
Es wird angenommen, dass hormonelle Veränderungen im Alter eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der gutartigen Prostatavergrößerung spielen. Insbesondere der Rückgang des männlichen Sexualhormons Testosteron und seines aktiven Stoffwechselprodukts Dihydrotestosteron (DHT) steht im Verdacht, die Vergrößerung der Prostata zu fördern. DHT wird aus Testosteron in der Prostata durch das Enzym 5-alpha-Reduktase gebildet und ist bekannt dafür, das Wachstum von Prostatazellen zu stimulieren. Ein Ungleichgewicht zwischen Testosteron und DHT kann zu einer übermäßigen Zellvermehrung in der Prostata führen, was letztendlich zu ihrer Vergrößerung führen kann.
Genetische Veranlagung:
Es gibt Hinweise darauf, dass eine genetische Veranlagung eine Rolle bei der Entwicklung der BPH spielen könnte. Es wurde beobachtet, dass das Risiko, an BPH zu erkranken, bei Männern mit einer familiären Vorgeschichte von BPH höher ist. Es wird angenommen, dass bestimmte Gene, die mit der Entwicklung von Prostatazellen in Verbindung stehen, vererbt werden können und das Risiko einer gutartigen Prostatavergrößerung erhöhen können. Es sind jedoch weitere Forschungen erforderlich, um die genauen genetischen Mechanismen und Zusammenhänge zu verstehen.
Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen:
Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen können ebenfalls zur Entwicklung der gutartigen Prostatavergrößerung beitragen. Es wird angenommen, dass diese Veränderungen durch verschiedene Faktoren wie Entzündungen, oxidativen Stress, hormonelle Ungleichgewichte und Alterungsprozesse ausgelöst werden können. Diese Veränderungen können zu einer übermäßigen Vermehrung von Prostatazellen führen, die letztendlich zu einer Vergrößerung der Prostata führen können.
Zusammenfassend gibt es verschiedene Faktoren, die als mögliche Ursachen der gutartigen Prostatavergrößerung betrachtet werden, darunter hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung und Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen. Es ist wahrscheinlich, dass eine Kombination dieser Faktoren zur Entwicklung von BPH beiträgt, und es ist noch viel Forschung erforderlich, um die genauen Mechanismen und Wechselwirkungen besser zu verstehen.
Es ist wichtig anzumerken, dass die gutartige Prostatavergrößerung nicht mit Prostatakrebs gleichzusetzen ist. Prostatakrebs ist eine separate Erkrankung, bei der Prostatazellen bösartig werden und sich unkontrolliert vermehren. Dennoch können einige Symptome von BPH und Prostatakrebs ähnlich sein, daher ist es wichtig, eine genaue Diagnose von einem qualifizierten Arzt zu erhalten.
Neben den konventionellen medikamentösen und chirurgischen Behandlungsoptionen gibt es auch alternative Ansätze zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH):
- Phytotherapie:
- Akupunktur:
- Lebensstil- und Ernährungsänderungen:
- Entspannungstechniken:
Phytotherapie bezieht sich auf die Verwendung von pflanzlichen Präparaten zur Behandlung von BPH. Es gibt mehrere pflanzliche Produkte, die zur Linderung von BPH-Symptomen eingesetzt werden, darunter Sägepalme, Brennnesselwurzel, Kürbiskernextrakt und Pygeum africanum. Diese pflanzlichen Präparate werden oft als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen und können helfen, die Symptome von BPH zu lindern, indem sie das Wachstum der Prostatazellen beeinflussen und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
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Akupunktur ist eine alternative Therapieform, bei der feine Nadeln an spezifischen Punkten im Körper platziert werden, um Symptome zu lindern und das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Einige Studien haben gezeigt, dass Akupunktur bei der Linderung von BPH-Symptomen wie häufigem Wasserlassen und nächtlichem Harndrang helfen kann. Es ist jedoch weiterhin mehr Forschung erforderlich, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Akupunktur bei der Behandlung von BPH zu bestätigen.
Eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung können ebenfalls zur Behandlung von BPH beitragen. Einige Studien haben gezeigt, dass regelmäßige körperliche Aktivität, eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten sowie die Begrenzung von alkoholischen Getränken und koffeinhaltigen Getränken die Symptome von BPH verbessern können. Es wird auch empfohlen, viel Wasser zu trinken, um die Harnwege gut durchzuspülen.
Stress kann sich auf den Körper auswirken und Symptome von BPH verschlimmern. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation, tiefes Atmen und progressive Muskelentspannung können helfen, Stress abzubauen und die Symptome von BPH zu lindern.
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Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass alternative Behandlungsansätze nicht für jeden geeignet sein können und dass nicht alle von ihnen wissenschaftlich nachgewiesen sind. Es ist ratsam, mit einem qualifizierten Arzt oder einem Facharzt für Urologie zu konsultieren, bevor man alternative Behandlungsmethoden ausprobiert, um sicherzustellen, dass sie sicher und effektiv sind und keine potenziellen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Therapien auftreten.
Insgesamt ist die gutartige Prostatavergrößerung ein komplexes urologisches Problem, bei dem mehrere Faktoren eine Rolle spielen können. Hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung und Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen sind potenzielle Ursachen, die weiterhin erforscht werden. Eine bessere Kenntnis dieser Ursachen kann dazu beitragen, effektivere Präventions- und Behandlungsansätze für BPH zu entwickeln und betroffenen Männern zu helfen, mit dieser Erkrankung besser umzugehen.
TV-Beitrag des SWR zu pflanzlichen Präparaten, Prostatavergrößerung und Prostatabeschwerden
Das SWR-Fernsehen hat Ende Februar einen Beitrag zum benignen Prostatasyndrom ausgestrahlt. In dem kurzen Beitrag nimmt der Urologe und Privat-Dozent Dr. med. Sebastian Frees Stellung zu unterschiedlichen Aspekten der vergrößerten Prostata. Beispielsweise darauf eingegangen, welche Mittel bei Harndrang aus dem pflanzlichen Bereich verwendet werden können.
Mehrfacher nächtlicher Harndrang als Hauptsymptom
Die Einengung der Harnröhre durch das Wachstum der sie umschließenden Prostata, führt zu unterschiedlichen Prostatabeschwerden und Symptomen. Ein Hauptmerkmal im Frühstadium der vergrößerten Prostata ist das Gefühl der nicht vollständig entleerten Blase. Dies führt vor allem in der Nacht zu Harndrang und immer häufigerer Störung der Nachtruhe, um Wasser zu lassen.
Pflanzliche Präparate können helfen
Dr. Frees macht deutlich, dass pflanzliche Präparate bei der Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) helfen. Dabei sind sie vollständig Nebenwirkungsfrei und bieten somit große Vorteile gegenüber einer Behandlung mit Medikamenten. Leider wird auch in diesem Beitrag darauf verzichtet einen Überblick über die erhältlichen Präparate und Tees hinzuweisen. Es werden lediglich die üblichen und aus unserer Sicht nur bedingt tauglichen Mittel Sägepalme, Brennesselwurzel und Kürbiskerne genannt. Dabei bietet die Natur eine viel größere und auch deutlich wirksamere Bandbreite an Möglichkeiten zur erfolgreichen Behandlung der Prostata.
| Alter | Anteil an erkrankten Männern |
|---|---|
| 50-60 | 50%-60% |
| 60-70 | 60%-70% |
| 70-80 | 70%-80% |
| 80-90 | 80%-90% |
Auf der Basis der Empfehlung pflanzliche Produkte bei der Behandlung einer Prostatavergrößerung mit Symptomen und Beschwerden wie vermehrtem Wasserlassen, ständigem Harndrang, nächtlichem Wasserlassen, dem Gefühl der nicht entleerten Blase und schwachem Harnstrahl, von Dr. Frees, probieren sie einfach einmal unsere Kokoraki Männer-Tee Kur aus.
Di., 28.2.2023 4:45 Uhr, Landesschau Rheinland-Pfalz, SWR Fernsehen RP auf https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/gutzuwissen/bei-prostatavergroesserung-helfen-auch-pflanzliche-mittel-100.html abgerufen am 19.03.2023

