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Beitrag Gesunde Prostata in den Aachener Nachrichten

Männer ab 50 Prostatavergrößerung Ernährung und Bewegung helfen

Auf der Internetseite der Tageszeitung Aachener Nachrichten ist ein guter Beitrag mit dem Titel „Gesunde Prostata: Das können Männer ab 50 tun“ erschienen.

Hormone nehmen Einfluss auf Prostatawachstum

Mit dem Alter verändert sich nicht nur bei Frauen die Zusammensetzung der Hormone. Auch bei Männern, und hier vor allem ab dem 50. Lebensjahr, kommt es zu Veränderungen im Hormonspiegel. Dabei bezieht sich der Artikel auf die Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), dem Sexualhormon Testosteron und dessen Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron einen großen Einfluss auf die Wachstumsprozesse der Prostata zuschreibt. Grundsätzlich sind die daraus resultierenden negativen Symptome der gutartigen Prostatavergrößerung wie häufigerem Wasserlassen, Nachtröpfeln und leichter Harninkontinenz gut beeinflussbar, so die Autoren. Dabei differenziert der Beitrag zwischen gutartiger und bösartiger Prostatavergrößerung, also des Prostatakrebs oder auch Prostatakarzinoms.

Ernährung der Schlüssel für gesunde Prostata

Der Schlüssel zur Vorbeugung und Behandlung von gutartiger und bösartiger Prostatavergrößerung / Prostatakrebs liegt laut dem Artikel zu einem großen Anteil in der Ernährung. So heißt es in dem Beitrag: „Besonders wichtig für die Prostatagesundheit, wie auch zur Vorbeugung vieler weiterer Erkrankungen, ist die Ernährung. Eine prostataschonende Ernährung enthält insbesondere Elemente der asiatischen und mediterranen Küche. Tatsächlich ist auch zu beobachten, dass es in diesen Ländern weniger zu krankhaften oder altersbedingten Veränderungen der Prostata kommt.“

bei prostatavergroesserung hilft griechische und mediterrane ernährung

Sekundäre Pflanzenstoffe

Insbesondere, den von uns oft thematisierten sekundären Pflanzenstoffen, weist der Autor des Beitrags eine entscheidende Bedeutung bei der Behandlung von Prostataproblemen sowie der Linderung der hervorgerufenen Symptome zu. Im Beitrag wird speziell auf die sogenannten Phytoöstrogene, eine Untergruppe der sekundären Pflanzenstoffe, hingewiesen. Deren positive Wirkung bei Frauen in den Wechseljahren sind hinlänglich bekannt aber auch dem männlichen Organismus jenseits der 50 können Sie wertvolle Dienste leisten. Auch wir haben uns schon in einigen Beiträgen mit Phytoöstrogenen wie den Lignanen und Isoflavonen auseinandergesetzt. Lesen sie dazu bitte auch unsere Beiträge Prostatatee & Männer-Tee und Leinsamen helfen bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs sowie Prostatavergrößerung natürlich behandeln und Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt Ernährung und Bewegung.

Für eine gesunde Prostata ist es wichtig dem Körper täglich eine ausreichende Menge an Phytoöstrogenen zuzuführen. Tee kann hier als Mittel der Wahl eine einfache und bequeme Möglichkeit darstellen, um dies ohne großen Aufwand zu gewährleisten.

Bewegung

Bleiben wir bei der Empfehlung der deutschen Krebsgesellschaft, welche nicht die einzige Expertengruppe ist, die zur Gesundung der Prostata regelmäßige Bewegung empfiehlt. Der Artikel in der Aachener Zeitung empfiehlt einen aktiven Lebensstil mit 2-3 Stunden körperlicher Aktivität in der Woche. Dabei geht es nicht unbedingt um die Intensität des Trainings, sondern um die Regelmäßigkeit. 3-4 mal in der Woche moderate Aktivität ist wesentlich förderlicher als eine hochintensive Einheit von 2 Stunden.

Bewegung und Kokoraki Tee bei Prostatavergroesserung

Giftstoffe meiden

Besonders negativ auf die Prostata wirken sich Giftstoffe wie Nikotin, Alkohol, Zucker und Salz aus. Aber auch regelmäßiger Konsum von Fleisch, Wurst und Milchprodukten fördert das Wachstum der Prostata. Versuchen sie so häufig wie möglich auf tierische Fette zu verzichten und stattdessen eine pflanzliche Ernährung zu bevorzugen. Nüsse, Samen, Haferflocken, Obst, Salat und Gemüse sollten den Hauptbestandteil der Ernährung bilden. Milchprodukte können durch vegane Milchprodukte ersetzt werden. Tofu ist eine ideale Möglichkeit, um Fleisch, Geflügel und Fisch zum Wohle der Prostata zu ersetzen. Das schützt sie dann nicht nur vor Prostatavergrößerung und Prostatakrebs, sondern auch vor vielen weiteren Krebsarten und Krankheiten.

Bei den Getränken bevorzugen sie Wasser und Tee. Verzichten sie auf zuckerhaltige und alkoholhaltige Getränke. Gerade Tee hat in Asien und den mediterranen Ländern eine große Bedeutung. Neben der pflanzlich basierten Ernährung wird vielfach der regelmäßige Teekonsum als Hauptargument für eine wesentlich gesündere Prostata in diesen Breiten gesehen. Der Beitrag rät zu einer Trinkmenge von 2-3 Liter am Tag und einer Reduzierung gegen Abend hin, um eine durchgängige Nachtruhe zu gewährleisten.

Tee für die gesunde Prostata

Wir empfehlen Ihnen einen Liter von unserem Kokoraki Männer-Tee am Tag zu trinken. Er ist reich an Isoflavonen, Lignanen und Antioxidantien. Weitere 1-2 Liter können sie über Wasser und beispielsweise grünen oder weißen Tee zu sich nehmen. Bestellen sie unseren Kokoraki Männer-Tee jetzt und genießen sie einen gesunden Herbst und Winter!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Aachener Nachrichten „Vorsorge: Gesunde Prostata: Das können Männer ab 50 tun“ auf Aachener Nachrichten unter https://www.aachener-nachrichten.de/ratgeber/gesundheit/gesunde-prostata-das-koennen-maenner-ab-50-tun_aid-62755751 (abgerufen am 10.10.2021)
Danz, Dr. oec. troph. Antonie „Phytoöstrogene – Pflanzenstoffe mit Hormonwirkung“ auf den Internetseiten der Zentralen Organisationsstelle der UGB-Vereine unter https://www.ugb.de/phytooestrogene/phytooestrogene-in-lebensmittel/ (abgerufen am 10.10.2021)
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Sinnvolle Prostatavorsorge

Teströhrchen PSA Test

Auf der Internetseite des Medical Tribune ist im September 2021 ein Artikel von Frau Dr. Dorothea Ranft mit dem Titel „Prostatakarzinom – So sähe ein sinnvolles PSA-Screening aus“ veröffentlicht worden. In diesem erörtert Frau Dr. Ranft einen sinnvollen Umgang mit dem PSA-Wert und empfiehlt diesen im Zusammenhang mit anderen Untersuchungen risikobezogen zu nutzen. Im Internet wurden zu diesem Thema bereits einige wertvolle Infomationen veröffentlicht, welche wir ihnen nicht vorenthalten möchten.

Überdiagnostik und Übertherapie durch PSA-Test

Laut dem Beitrag des Medical Tribune wurde durch das PSA-Screening eine Reduktion der Gesamtsterblichkeit von 20% erreicht aber dabei in Kauf genommen, dass zur Erreichung dieses Ziels aber zur Vermeidung nur eines Sterbefalls pro Jahr mindestens 25 Männer ohne jeglichen Nutzen behandelt werden müssen. Es ist dabei sogar anzunehmen, dass diese 25 einen erheblichen Schaden durch die nicht notwendige Therapie erleiden. Somit muss die Überwachung des PSA-Werts als alleinigem Indikator für den Start einer Therapie in Frage gestellt werden.

Fokus auf hohe PSA-Werte im Alter zwischen 40 und 50 Jahren

Frau Dr. Ranft bezieht sich in diesem Zusammenhang auf Dr. ­Rouvier ­Al-Monajjed und Kollegen der Universitätsklinik Düsseldorf, welche für ein risikoangepasstes Screening plädieren. Ihrer Meinung nach sollte der Fokus auf den 10% der Männern liegen, welche die höchsten PSA-Werte im Alter zwischen 40 und 50 Jahren vorweisen. Hier besteht ein bis zu neunfach höheres Risiko im Alter an einem Prostatakarzinom zu erkranken und daran zu versterben. Männer, die nicht zu der Gruppe mit den 10% der höchsten PSA-Werte gehören, würden so nur noch 2 weitere Tests im Alter von 51-55 Jahren und einmal mit 60 Jahren machen. Dies würde die Anzahl der Überbehandlungen drastisch reduzieren.

Deutsche Probase Studie liefert ähnliche Ergebnisse

Die seit 2014 in vier Studienzentren, mit dem Ziel einer Etablierung einer standardisierten, risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung, durchgeführte Probase Studie, liefert dazu ebenfalls Erkenntnisse. Studienleiter Prof. Dr. Peter Albers sowie Direktor der Urologie im Universitätsklinikum Düsseldorf und Leiter der Abteilung Personalisierte Krebsfrüherkennung des Prostatakarzinoms im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg stellte diese ersten Ergebnisse bereits beim 34. Deutschen Krebskongress (DKK) im Februar 2020 vor. Demnach kann ein standardisiertes risikoadaptiertes Screening mit Bestimmung eines PSA-Basiswerts mit 45 oder mit 50 Jahren dazu geeignet sein, gezielt Hochrisiko-Patienten zu identifizieren und dabei helfen, Überdiagnostik und Übertherapie bei weniger oder kaum gefährdeten Personen zu vermeiden, so ein Beitrag von Dr. Klau Fleck und Dr. med. Thomas Kron zur Hauptpressekonferenz des 34. DKK. Prof. Dr. Peter Albers wird zitiert: „Zwar lassen sich durch ein generelles PSA-Screening Prostatakarzinome früher erkennen und damit auch behandeln, dennoch kann ein solches allgemeines Screening derzeit nicht empfohlen werden, weil es mit einer zu hohen Rate an Überdiagnosen und Übertherapien indolenter Tumoren verbunden ist“.

Rektale Untersuchung fragwürdig

Ein weiteres Nebenergebnis der Studie ist der geringe Nutzen der rektalen Abtastuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs. 23.000 Teilnehmern der Studie wurde das Angebot gemacht ihre Prostata, statt über einen PSA-Test rektal durch eine Abtastuntersuchung auf ein Prostatakarzinom untersuchen zu lassen. 30% der Männer nahmen dieses Angebot an. Dabei wurden nur bei 3 Männern (0,05%) ein Prostatakarzinom entdeckt, welches dann aber nur von niedrigem Malignitätsgrad (ISUP 1 oder 2) und somit relativ unbedeutend war. „Damit ist bewiesen, dass die digitale rektale Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs – ganz besonders im Alter unter 50, wahrscheinlich aber auch danach – ungeeignet ist “, so Studienleiter Albers.

psa test wegen prostatakarzinom

Bedeutung in der Praxis

Aufgrund dieser Erkenntnisse sollten Männer im Alter zwischen 40 und 50 einen PSA-Test durchführen, um aus dem Ergebnis das Risiko einer zukünftigen Erkrankung am Prostatakarzinom abzuleiten. Liegt der Wert im Niedrigrisiko-Bereich von ≤ 1,5 ng/ml, so kann die Wiederholung des PSA-Tests auf 5-jährliche Abstände reduziert werden. Sollte der Wert oberhalb von 1,5 ng/ml so ist angeraten den Test im zweijährlichen sowie oberhalb von 3 ng/ml (Hochrisikogruppe) im jährlichen Turnus durchzuführen. Sollten sich die Ergebnisse in der Mittel- und Hochrisiko bei einer Kontrolluntersuchung bestätigen, so sind mit dem behandelnden Arzt ggfs. weitere Diagnostiken zur Klärung eines Vorliegens eines Prostatakarzinoms abzustimmen.

Gründe für erhöhten PSA-Wert

Erkenntnisse über die Gründe für den erhöhten PSA-Wert bei Männern im Alter zwischen 40 und 50 liefert die Probase Studie nicht. Dies ist verwunderlich, da es doch durchaus möglich wäre Daten über die Ernährung- und Bewegungsgewohnheiten der Probanden zu erheben. Hier wird weiterhin keine ernsthafte Erforschung der Ursachen von Prostatavergrößerung und Prostatakarzinom betrieben. Aus unserer Sicht sollte es von größter Bedeutung sein, die Ursachen für die Erhöhung des PSA-Wertes zu klären und somit eine Möglichkeit zur gesunden und sinnvollen Prävention zu bieten. Gerade im Hinblick auf die Erkenntnisse, dass die Ernährungs-, Bewegungs- und Sexualgewohnheiten sowie die allgemeine Lebenszufriedenheit einen signifikanten Einfluss auf die Erkrankung als auch auf die Heilung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs haben, wäre dies sehr wünschenswert. Lesen sie dazu auch unsere weiteren Beiträge wie z.B. Alternative Therapie bei Prostatavergrößerung – Die Prostata als Müllhalde

Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen unseren Kokoraki Männer-Tee. Bestellen sie eine unserer Monats-Kuren und probieren sie ihn aus!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Ranft, Dr. Dorothea „Prostatakarzinom – So sähe ein sinnvolles PSA-Screening aus“ auf Medical Tribune unter https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/so-saehe-ein-sinnvolles-psa-screening-aus/ (abgerufen am 20.09.2021)
Fleck, Dr. Klaus „PROBASE-Studie zeigt, wie ein PSA-Screening sinnvoll eingesetzt wird“ auf Univadis unter https://www.univadis.de/viewarticle/probase-studie-zeigt-wie-ein-psa-screening-sinnvoll-eingesetzt-wird-714359 (abgerufen am 20.09.2021)
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Prostatamedikamente im Test

Test Prostatamedikamente Stiftung Warentest

Das in Deutschland bekannteste Bewertungsportal „Stiftung Warentest“ hat im August Medikamente für die Behandlung von Prostatavergrößerung getestet.

Sie finden den Testbeitrag mit dem Titel „Prostatavergrößerung“ online unter hier…. Das Testergebnis müssen sie, wie üblich bei „Stiftung Warentest“, käuflich erwerben.

Kompakter Überblick

Neben den kostenpflichtigen Testergebnissen steht auch ein frei zugänglicher redaktioneller Beitrag zur Verfügung. Dieser bietet einen kompakten Überblick über die Anzeichen und Beschwerden bei der benignen Prostatahyperplasie sowie über deren Ursachen. Des Weiteren wird auf die allgemein zu treffenden Maßnahmen eingegangen und darauf hingewiesen wann ein Arztbesuch notwendig wird. Abschließend werden dann noch Medikamente vorgestellt, welche bei der Behandlung der Prostatavergrößerung zum Einsatz kommen. Hier wird separat auf rezeptfreie und rezeptpflichtige Präparate eingegangen.

Der Beitrag bleibt dabei sehr an der Oberfläche. Gerade im Bereich der rezeptfreien Präparate bleibt der Überblick dünn und lässt viele Möglichkeiten aus. Zu kurz kommt unserer Meinung nach hier vor allem das Thema Tee. Es gibt einige Studien, die sich diesem Thema widmen und daher sollten diese ebenfalls hier aufgeführt werden. Darüber hinaus werden die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe als Ursache für die Wirkung der Phytotherapeutika nicht erwähnt. Diese spielen gemäß vieler wissenschaftlicher Studien eine überaus wichtige Rolle für die Wirksamkeit von pflanzlichen Therapien bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs. Lesen sie dazu bitte unseren Artikel „Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?“

Aber auch bei den Ursachen für die Prostatavergrößerung werden nicht alle aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft herangezogen. Insbesondere der Einfluss der Ernährung in Verbindung mit hormonellen Einflüssen wird nicht detailliert genug beschrieben. Dazu möchten wir Ihnen unsere Beiträge Alternative Therapie bei Prostatavergrößerung – Die Prostata als Müllhalde und Milchprodukte meiden bei Prostataproblemen? empfehlen.

Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen unseren Kokoraki Männer-Tee. Bestellen sie eine unsere Monats- Kuren und probieren sie ihn aus!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Stiftung Warentest „Prostatavergrößerung“ auf Stiftzung Warentest unter https://www.test.de/medikamente/krankheit/prostatavergroesserung-k253/ (abgerufen am 29.08.2021)
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Neuer Beitrag zu Medikamenten bei Prostatavergrößerung

Klassische oder pflanzliche Medikamente bei Prostatavergroesserung

Auf der Internetseite der Prostatahilfe Deutschland ist im Juni ein Beitrag zu den unterschiedlichen Medikamenten und Therapeutika, welche bei Prostatavergrößerung zum Einsatz kommen, erschienen. Die Autorin Ingrid Müller stellt kompakt die Vor- und Nachteile der verfügbaren pflanzlichen und herkömmlichen Arzneimittel dar. Wir haben den Artikel mit dem Titel „Prostatavergrößerung: Medikamente und pflanzliche Arzneimittel“ für sie zusammengefasst und bewertet.

Die Volkskrankheit Prostatavergrößerung erfährt weiterhin zu wenig Aufmerksamkeit in Deutschland. Nahezu jeder zweite Mann ab dem Alter von 50 Jahren erkrankt an der Männerkrankheit und viele von Ihnen leiden an den unangenehmen Symptomen. Über mögliche Therapien, Behandlungsmöglichkeiten und Heilmittel ist genau so wenig bekannt wie über die möglichen Ursachen und Gründe für eine Prostatavergrößerung. Gerade alternative Therapien und pflanzliche Heilmittel kommen häufig zu kurz in der Berichterstattung. Obwohl in vielen wissenschaftlichen Studien auf deren Bedeutung bei der Behandlung der Prostatavergrößerung hingewiesen wird.

Pflanzliche Medikamente

Hier setzt auch der Artikel der Prostata Hilfe Deutschland zunächst an. Vorgestellt werden einige bekannte pflanzliche Heilmittel: Früchte der Sägezahnpalme, Kürbissamen und Brennesselwurzel. Sowie einige unbekanntere: Rinde des afrikanischen Pflaumenbaums, Phytosterole, Südafrikanisches Sternengras und Pollenextrakte.

Die Vorteile dieser sogenannten Phytotherapeutika liegen für die Autorin des Beitrags in geringen bis gar keinen Nebenwirkungen und einer rezeptfreien Bezugsmöglichkeit. Die Nachteile darin, dass die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden und in einer nicht abschließend geklärten Meinungs- und Studienlage über deren Wirksamkeit.

Zu kurz kommt unserer Meinung nach hier das Thema Tee. Es gibt einige Studien, die sich diesem Thema widmen und daher sollten diese ebenfalls hier aufgeführt werden. Darüber hinaus werden die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe als Ursache für die Wirkung der Phytotherapeutika nicht erwähnt. Diese spielen gemäß vieler wissenschaftlicher Studien eine überaus wichtige Rolle für die Wirksamkeit von pflanzlichen Therapien bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs. Lesen sie dazu bitte unseren Artikel „Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?“

Klassische Medikamente bei Prostatavergrößerung

Hier gibt der Artikel einen Überblick der vorhandenen verschreibungspflichtigen Medikamente. Dazu gehören die Alpha-1-Rezeptblocker, 5-Alpha-Reduktase-Hemmer, Muskarin-Rezeptor-Antagonisten, Phosphodiesterase-5 Hemmer sowie Kombinationstherapien. Die einzelnen Mittel werden in Bezug auf die eingesetzten Wirkstoffe, deren Wirkungsweise und Nebenwirkungen kurz dargestellt. Vorteile stellt die Autorin in diesem Zusammenhang nicht dar.

Aus unserer Sicht liegt einer der Vorteile sicherlich in der Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Ob dieser die Nebenwirkungen und die mangelnde Garantie der Wirkung überwiegt, muß vom behandelnden Arzt und ganz subjektiv vom Patienten entschieden werden.

Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen unseren Kokoraki Männer-Tee. Bestellen sie eine unserer Monats- Kuren und probieren sie ihn aus!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Müller, Ingrid „Prostatavergrößerung: Medikamente und pflanzliche Arzneimittel“ auf Prostata Hilfe Deutschland unter https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-news/prostatavergroesserung-medikamente-pflanzliche-arzneimittel (abgerufen am 18.07.2021)
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Neuer Beitrag über Prostatavergrößerung „7 Mythen im Faktencheck“ auf Praxisvita

Faktencheck Prostatavergrößerungs-Mythen

Das Gesundheitsportal Praxisvita unterzieht 7 Mythen über das Thema Prostatavergrößerung einem Faktencheck. Der Beitrag mit dem Titel „Prostatavergrößerung: 7 Mythen im Faktencheck“ räumt in erfrischender Weise mit einigen Vorurteilen und Unwahrheiten über die weitverbreitetste Männerkrankheit auf. Gleichzeitig wird aber auch klargestellt was wirklich helfen kann.

In Sachen Männerkrankheiten und Männergesundheit gibt es immer noch viel Nachholbedarf. Gerade bei der Männervolkskrankheit Nummer 1 – der Prostatavergrößerung – und ihren unangenehmen Begleiterscheinungen ist die gängige Meinung gespickt mit Halbwahrheiten und Vermutungen. Dabei wurden in den letzten Jahren hier viele wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse gewonnen. Der Beitrag von PraxisVita schafft hier bezüglich einiger Punkte Klarheit. Wir haben den Beitrag für sie kompakt zusammengefasst und kommen auf sehr ähnliche Ergebnisse beim Faktencheck.

Die Mythen und die Fakten im Überblick:

Mythos 1:
Eine Prostatavergrößerung trifft nur ältere Männer
Falsch!
Die Prostata kann sich bereits ab dem 35. Lebensjahr vergrößern. Lediglich die Symptome treten meist später ein.

Mythos 2:
Eine Prostatavergrößerung bedeutet Krebs
Falsch!
Eine gutartig vergrößerte Prostata ist kein Krebs und muss auch nicht zu Krebs führen.

Mythos 3:
Eine Prostatavergrößerung muss immer operiert werden
Falsch!
Eine Prostatavergrößerung kann je nach Verlauf auch ohne eine Operation behandelt werden.

Mythos 4:
Viel Sex schützt vor einer Prostatavergrößerung
Teilweise!
Ein aktiver Lebensstil mit viel Bewegung und einer ausgeglichenen Psyche beugt Stress und Krankheiten vor. Sex ist ein wichtiger Bestandteil eines erfüllten Lebens. Daher trägt er auch der Prostatagesundheit bei.

Mythos 5:
Eine Prostatavergrößerung ruft Impotenz hervor
Teilweise!
Häufig sind es die bei einer Prostatavergrößerung verwendeten Medikamente oder die Folgen einer OP, welche zu Impotenz führen können. Darüber hinaus können die Symptome einer unbehandelten Prostatavergrößerung zu Schmerzen führen, welche die Lust reduzieren.

Mythos 6:
Einer Prostatavergrößerung kann mit der richtigen Ernährung vorgebeugt werden
Richtig!
Die Ernährung spielt neben der Bewegung eine Schlüsselrolle bei Vorbeugung und Behandlung der Benignen Prostatahyperplasie

Mythos 7:
Eine Prostatavergrößerung bemerkt man nur beim Pinkeln im Stehen
Falsch!
Es gibt verschiedene Symptome, die bei einer vergrößerten Prostata auftreten. Diese und Indikatoren wie der PSA Wert sowie diverse Untersuchungen machen eine Diagnose möglich.

Mythos 6 spielt eine wesentliche Rolle bei der Vorbeugung aber auch bei der Behandlung einer Prostatavergrößerung, von Prostatakrebs und bei der Reduzierung des PSA-Werts. Auch PraxisVita kommt hier klar zu dem Schluss, dass die Ernährung eine Schlüsselrolle für eine gesunde Prostata einnimmt.

Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Redaktion PraxisVita „Prostatavergrößerung: 7 Mythen im Faktencheck“ auf PraxisVita.de unter https://www.praxisvita.de/prostatavergroesserung-7-mythen-im-faktencheck-10893.html (abgerufen am 19.06.2021)
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Was sie im Frühjahr für die Prostata tun können!

Prostatagesundheit im Frühling

Der Winter ist vorbei und damit eine herausfordernde Zeit für Körper und Geist. In den vergangenen Monaten waren wir zusätzlich noch den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ausgesetzt. Viele, der Gesundheit zuträgliche Faktoren, wie Bewegung, frische Luft, Urlaub und Geselligkeit kamen in der letzten kalten Jahreszeit zu kurz. Zusätzlich fehlen uns, wie in jedem Winter, ausreichend Sonne und gesunde Ernährung. Umso wichtiger, dass wir nun alle Vorteile des Frühjahrs ausnutzen und auch für die Prostata beste Bedingungen schaffen. Getreu nach dem Motto: Gesunder Mann, gesunde Prostata!

Warum erkrankt die Prostata?

Erkrankungen der Prostata können vielfältige Ursachen haben. Einige Erkrankungen bauen sogar aufeinander auf und resultieren aus dem vorherigen Krankheitsbild. So kann eine Prostataentzündung (Prostatitis) durchaus aufgrund einer vergrößerten Prostata also der benignen Prostatahyperplasie auftreten. Sie kann aber auch aufgrund eines bakteriellen Infekts entstehen. Grundsätzlich wird die Erkrankung der Prostata, so z.B. bei einer gutartigen Prostatavergrößerung oder beim Prostatakrebs, durch den sogenannten oxidativen Stress ausgelöst. Oxidativer Stress kann reduziert werden und um ihre Prostata gesund zu halten ist deshalb alles wichtig was den oxidativen Stress verringert. Lesen Sie im Folgenden wie Sie das gerade im Frühjahr erreichen.

Vitamin D Mangel kompensieren

Vitamin ist eigentlich ein Hormon und spielt bei der Regulierung vieler Prozesse in unserem Körper eine wesentliche Rolle. Die wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Vitamin D Deficiency: Effects on Oxidative Stress, Epigenetics, Gene Regulation, and Aging“ stellt das umfangreich dar. Vitamin D kann unser Körper selbst herstellen, wenn unsere Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Dabei spielen die Intensität der Sonneneinstrahlung, die Dauer, welcher wir uns der Sonne aussetzen und die Hautfläche welche dabei bestrahlt wird. Im Winter verbringen wir generell weniger Zeit an der frischen Luft, die Sonnenstrahlung ist schwächer und die Sonne zeigt sich seltener. Wir bedecken den größten Teil unserer Haut und somit stellt unser Körper weniger Vitamin D bereit. Lebensmittel, welche Vitamin D enthalten gibt es nur wenige und meist sind sie tierischen Ursprungs. Allgemein wird eine Aufnahme von 20 Mikrogramm (µg) empfohlen. Diese wird bei ausreichend Aufenthalt im Freien unter den beschriebenen Bedingungen im Sommer vom Körper hergestellt. Laut der pharmazeutischen Zeitung reicht an einem sonnigen Sommertag etwa eine Viertelstunde Sonnenbestrahlung auf Gesicht, Hände und Unterarme aus, um mehrere Tausend Internationale Einheiten (IE) Vitamin D zu produzieren. 800 IE Vitamin D entsprechen dabei den täglich empfohlenen 20 µg Vitamin D. Rein über die Ernährung lässt sich eine solche Menge Vitamin D nur schwer aufnehmen. Dazu müssten sie täglich 400g Makrele oder auch 4kg Schweineschnitzel zu sich nehmen.
Also raus an die frische Luft und lassen sie Sonne an die Haut denn gerade bei Krankheiten wie Prostatavergrößerung und Prostatakrebs gibt es hier einen direkten Zusammenhang.

Vitamin D bei Prostatavergroesserung und Prostatakrebs Kokoraki Männer-Tee

Vitamin D Mangel als eine Ursache für Prostatavergrößerung

In den letzten Jahren wurden eine Reihe von Studien veröffentlicht, welche sich mit dem Zusammenhang von Vitamin D Mangel und einer benignen Prostatahyperplasie Erkrankung befassen. So kommt die Studie „Vitamin D and benign prostatic hyperplasia — a review“ zu dem Schluss, dass der Einfluss von Vitamin D auf die Größe und Größenentwicklung vielversprechende Ergebnisse erbracht hat.

Sekundäre Pflanzenstoffe – Polyphenole, Flavonoide und Antioxidantien

In der dunklen und kalten Jahreszeit nehmen wir unbewusst häufig wesentlich weniger Obst und Gemüse zu uns. Dies liegt zum einen am geringeren Angebot aber auch an den höheren Preisen für so manche Ware, welche erst nach einigen tausend Kilometern aus einer wärmeren Region bei uns im Supermarkt landet. Mit dem Frühling und Frühsommer wächst das Angebot an saisonalen Früchten, Salaten und Gemüsen aus unseren Breiten. Hier sollten Sie unbedingt zugreifen.

Polyphenole und Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle bei der Ernährung. Sie können das Wachstum von Krebszellen bremsen wenn nicht sogar diese reduzieren. Aber auch bei einer Prostatavergrößerung spielen diese sekundären Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle. Die Studie „Pharmacological Effects and Potential Clinical Usefulness of Polyphenols in Benign Prostatic Hyperplasia“ der Urologischen Abteilung der Universität von Nagasaki aus dem Jahr 2021 fasst den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Wirkung von Polyphenolen auf Prostatakrebs und benigne Prostatahyperplasie zusammen.

Die Studie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass es zu nahezu allen Untergruppen der Polyphenole Wirkungsnachweise in Bezug auf die Prostatahyperplasie und Prostatakrebs gibt. Gerade weil es beim Einsatz von Polyphenolen keine Nebenwirkungen gibt ist es daher sehr sinnvoll diese zur Prävention und Behandlung zum Einsatz zu bringen.

Tee – die einfachste Art der Polyphenol-Aufnahme

Ein weiterer Trick, um die Polyphenolaufnahme jeden Tag zu gewährleisten und gleichzeitig ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen ist der Tee-Genuss. Tee kann das ganze Jahr über getrunken werden – ob im Winter und Frühjahr heiß oder im Sommer eisgekühlt als Eistee-Variante – Tee schmeckt immer. Tees auf Kräuter- oder Pflanzenbasis bieten eine sehr gute Möglichkeit den täglichen Speiseplan auf denkbar einfachste Art und Weise um Polyphenole, Flavonoide und somit Antioxidantien zu ergänzen. Wichtig ist, dass Sie dabei auf schadstofffreien Tee setzen. Viele Teesorten sind stark mit Giftstoffen belastet. Achten sie daher sehr sorgsam auf ihre Wahl.

Mit diesen Tipps gehen sie gesund und mit einer gesunden Prostata ins Frühjahr!
Tee bei Prostataproblemen und für eine gesunde Prostata Kokoraki

Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Espinosa G, Esposito R, Kazzazi A, Djavan B. Vitamin D and benign prostatic hyperplasia — a review. Can J Urol. 2013 Aug;20(4):6820-5. PMID: 23930605 online unter https://www.canjurol.com/html/free-articles/V20I4_03F_DrEspinosa.pdf(abgerufen am 08.05.2021)
Mitsunari, K., Miyata, Y., Matsuo, T., Mukae, Y., Otsubo, A., Harada, J., Kondo, T., Matsuda, T., Ohba, K., & Sakai, H. (2021). Pharmacological Effects and Potential Clinical Usefulness of Polyphenols in Benign Prostatic Hyperplasia. Molecules (Basel, Switzerland), 26(2), 450. https://doi.org/10.3390/molecules26020450
Siebenband, Sven „Vitamin D – Das Hormon der Streithähne“ auf PZ Pharmazeutische Zeitung – DieZeitschrift der deutschen Apotheker unter https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-062012/vitamin-d-das-hormon-der-streithaehne (abgerufen am 27.04.2021)
Wimalawansa S. J. (2019). Vitamin D Deficiency: Effects on Oxidative Stress, Epigenetics, Gene Regulation, and Aging. Biology, 8(2), 30. https://doi.org/10.3390/biology8020030
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Interessanter Artikel über häufiges Wasserlassen

Toilettenschild haeufiges Wasserlassen bei Prostatavergroesserung

Auf den Internetseiten des Gesundheitsportals heilpraxis ist ein umfangreicher Beitrag zum Thema häufiges Wasserlassen erschienen.
Der Artikel mit dem Titel „Häufiges Wasserlassen Ursachen und Behandlung“ gibt einen guten Überblick welche Ursachen für die Beschwerden mit dem Wasserlassen verantwortlich sein können.

Definition und Symptomatik von häufigem Urinieren

Zunächst ordnet der Beitrag das Vorliegen von übermäßig häufigem urinieren ein. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Häufigkeit stark von der Größe der Blase und von der täglichen Trinkmenge abhängt. Tritt jedoch ein Zustand ein, bei dem das Gefühl urinieren zu müssen ständig präsent ist, so handelt es sich um einen krankhaften Zustand. Gemäß dem Beitrag kann dann beispielsweise eine Polyurie (Produktion großer Harnmengen) oder eine Pollakisurie (häufiger Harndrang bei gleicher Harnmenge) vorliegen. Tritt der Harndrang hauptsächlich in der Nacht auf handelt es sich um eine Nykturie.

Ursachen für häufiges Urinieren

Laut dem Beitrag können dafür folgende Ursachen in Frage kommen:

  • Diabetes
  • Harnwegsinfektion / Blasenentzündung
  • Prostatavergrößerung
  • Ursache Herzinsuffizienz
  • Überaktive Blase / Reizblase
  • Niereninsuffizienz
  • bestimmte Medikamente

Behandlungsmöglichkeiten bei häufigem Wasserlassen

Im Weiteren geht der Artikel auf die verschiedenen Behandlungsoptionen, in Abhängigkeit der Ursache für das vermehrte Wasserlassen, ein.
Dabei wollen wir unser Hauptaugenmerk auf die Behandlungsempfehlungen bei einer Prostatavergrößerung, als Ursache für das krankhaft häufige Wasserlassen, legen. Dabei hebt der Beitrag folgende Punkte klar hervor:

  • eine gutartige Prostatavergrößerung muss nur behandelt werden, wenn Beschwerden vorliegen
  • Medikamente lindern nur die Symptome aber kurieren nicht die Ursache
  • „Alpha-Rezeptorenblocker und 5-Alpha-Reduktase-Inhibitoren lindern aber haben auch Nebenwirkungen wie z.B. Erektionsstörungen
  • operative Eingriffe können die Ursache beheben aber auch zu irreparablen Schäden führen

Naturheilverfahren und pflanzliche Arzneimittel bei Prostatavergrößerung

In einem weiteren Abschnitt geht der Artikel auf Naturheilverfahren und pflanzliche Arzneimittel ein, welche bei den unterschiedlichen Ursachen zum Einsatz gebracht werden können. Zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (Prostatavergrößerung) wird unterstrichen, dass hier schon seit vielen Jahren pflanzliche Extrakte eingesetzt werden. Leider wird im Beitrag nur auf Extrakte aus den Beeren der Sägepalme (Serenoa repens) und Extrakte aus der Rinde des afrikanischen Zwetschgenbaums (Pygeum africanum) eingegangen. Letztere finden dabei, neben dem Einsatz bei Prostatavergrößerung, auch Verwendung bei einer Entzündung der Prostata (Prostatitis). Hier hätte sicherlich ein deutlich besserer Überblick über die möglichen Naturheilverfahren und pflanzlichen Möglichkeiten zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie gegeben werden können. Ebenfalls wurden Faktoren wie die Ernährung, Bewegung, ein gesundes Sexualleben sowie potenzielle Giftstoffe nicht ausreichend oder gar nicht dargestellt. Dennoch geht der Artikel auf viele Aspekte sehr detailliert ein und stellt diese abhängig von den Symptomen und der dafür verantwortlichen Ursache strukturiert da.

Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Reese, Nina Dipl. Sozialwiss. „Häufiges Wasserlassen Ursachen und Behandlung“ auf www.heilpraxisnet.de/ unter https://www.heilpraxisnet.de/symptome/haeufiges-wasserlassen-ursachen-und-behandlung (abgerufen am 18.04.2021)
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Differenzierte Bewertung von Phyto-Extrakten

Phyto-Extrakte bei Prostatavergrößerung und PSA Wert Erhöhung

Auf den Internetseiten der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) ist am 22. März ein Artikel mit dem Titel „Männerleiden – Prostataprobleme evidenzbasiert behandeln“ erschienen. Die PZ ist die Zeitschrift der deutschen Apotheker und befasst sich mit den unterschiedlichsten Themen im Bereich der Gesundheit und der Behandlung von Krankheiten.

»Wir müssen sehr sensibel sein, um Patienten frühzeitig zu erkennen, und wir müssen sie auch nach den Vorsorgeuntersuchungen fragen«, so wird Apotheker Dr. Christian Ude von der Stern-Apotheke in Darmstadt, im Rahmen des 49. Schwarzwälder (Web-)Kongress der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, zitiert.

Pflanzen-Extrakte bei Prostatavergrößerung

Die wichtigste Aussage trifft der bekannte Apotheker und Redakteur der PZ aber in Bezug auf Pflanzenextrakte – die sogenannten Phytoextrakte – bei der Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH): „Wichtig ist es, eine begründbare Auswahl von Phytopräparaten bei BPH zu treffen.“ In diesem Zusammenhang verweist der Artikel auf den Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC). Dieser ist der wissenschaftliche Ausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur, der für die wissenschaftliche Bewertung von pflanzlichen Arzneimitteln zuständig ist.

Einteilung von Pflanzenwirkstoffen

Die HMPC teilt Drogen und Extrakte in die Kategorien »well-established Use« und »traditional Use« ein. Dazu gehören unter anderem Brennesselwurzel, Sägepalmenfrüchte und Kürbiskerne. Diese bezeichnet der Apotheker als ähnlich wirksam wie die üblichen verschreibungspflichtigen Medikamente. Leider werden hier so gut wie keine Neuen Naturheilstoffe aufgenommen. Auch klinische oder medizinische Studien zur Wirkung von Phytoextrakten oder sekundären Pflanzenstoffen sind eine absolute Seltenheit. Da diese nicht patentier- und somit schützbar sind haben Unternehmen nur selten ein Interesse solche teuren Studien durchzuführen.
Kokoraki Männer-Tee bei Prostatavergrößerung und Prostataleiden

Englische Studien belegen Wirksamkeit von Pflanzenstoffen

Im englischsprachigen Raum findet man glücklicherweise einige wissenschaftliche Studien zu Pflanzenstoffen und ihrer Wirksamkeit bei unterschiedlichen Leiden. Dazu gehören auch diverse Krebserkrankungen, wie der Prostatakrebs, aber auch die gutartige Prostatavergrößerung. Lesen sie dazu beispielsweise unseren Artikel Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs oder finden sie weitere Informationen in unseren umfangreichen Beiträgen in unserem Beitragsarchiv.

Wir empfehlen Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Gensthaler, Brigitte M. „Männerleiden – Prostataprobleme evidenzbasiert behandeln“ auf www.pharmazeutische-zeitung.de unter https://www.pharmazeutische-zeitung.de/prostataprobleme-evidenzbasiert-behandeln-124516/ (abgerufen am 26.03.2021)
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Videovortrag des Universitätsklinikum Freiburg zur Prostatavergrößerung

Videovortrag Prostatavergrößerung Universitätsklinikum Freiburg Urologie

Auf YouTube ist ein Videovortrag von Prof. Dr. Dr. med. univ. Arkadiusz Miernik (FEBU, MHBA). Professor Miernik ist geschäftsführender Oberarzt und Personaloberarzt des Universitätsklinikum Freiburg des Departments Chirurgie in der Klinik für Urologie (Sektion für Urotechnologie).

Der Vortrag 50-minütige Vortrag befasst sich detailliert und umfassend mit dem Thema benigne Prostatahyperplasie. Beginnend bei den Symptomen und dem typischen Alter wann diese Auftreten über die physiologischen Zusammenhänge, die Fallzahlen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten (pflanzliche, und alternative Präparate, Medikamente, operative Maßnahmen). Am Ende des Vortrags schließt eine Fragerunde an, in der Professor Miernik auf einige vorab erhaltene Fragestellungen eingeht.

Sie können den Vortrag entweder gleich hier auf der unserer Seite anschauen oder auf youtube unter https://youtu.be/TsqHB2Fksb0

Unserer Meinung nach werden die alternativen und pflanzlichen Präparate nicht ausreichend gewürdigt. Es gibt sehr wohl Studien zur Wirksamkeit von pflanzlichen Therapien sowohl bei Prostatakrebs als auch bei Prostatavergrößerung. Diese liegen aber ausschließlich in englischer Sprache vor.

Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
YouTube Kanal der Universitätsklinik Freiburg „Was tun bei Prostatavergrößerung – Prof. Dr. Dr. Arkadiusz Miernik | Universitätsklinikum Freiburg“ auf www.youtube.com unter https://www.youtube.com/watch?v=TsqHB2Fksb0 (abgerufen am 16.03.2021)
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Beitrag zur gutartig vergrößerten Prostata auf t-online

Männer im Alter einer moeglichen gutartigen Prostatavergroesserung

Auf dem Informationsportal t-online.de ist am 11. Februar 2021 ein Beitrag zur gutartigen Prostatavergrößerung erschienen. Der Beitrag mit dem Titel „Probleme beim Wasserlassen – Diese Symptome weisen auf eine vergrößerte Prostata hin“ fasst kompakt alle Symptome sowie Anzeichen einer gutartig vergrößerten Prostata zusammen.

Veränderungen des Hormonhaushalts ab dem 40. Lebensjahr

Laut dem Beitrag führen, die beim Mann ab dem 40. Lebensjahr einsetzenden Veränderungen des Hormonhaushalts, zum Wachstum des kastaniengroßen Organs namens Prostata. Durch die daraus resultierende Einengung der Harnröhre kommt es dann bei den meisten Männern mit steigendem Alter zu Harnwegsbeschwerden. Zu Beginn des Wachstums der Prostata treten noch keine Symptome auf. Ab dem 50. Lebensjahr ist dann jeder zweite Mann von den unangenehmen Symptomen der gutartigen Prostatahyperplasie betroffen.

Typische Anzeichen und Beschwerden bei einer gutartig vergrößerten Prostata

Folgende typischen Anzeichen und Beschwerden in Folge der gutartig vergrößerten Prostata werden im Beitrag genannt:

  • verstärkter Harndrang
  • schwacher Harnstrahl (das Wasserlassen dauert lange)
  • nächtliches und häufiges Wasserlassen
  • „Nachtröpfeln“ von Urin
  • Inkontinenz
  • Restharngefühl

Genaue Diagnose und Behandlung unbedingt notwendig

Bei vorliegenden Symptomen ist es wichtig genau abzugrenzen, ob eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) oder eventuell Prostatakrebs (Prostatakarzinom) vorliegt. Dies kann nur durch einen Arzt (am besten beim Urologen) erfolgen, welcher die notwendigen Untersuchungen zur Bestimmung der Ursache einleitet. Lesen sie dazu auch unsere Beiträge So untersucht der Urologe die Prostata und Erhöhter PSA-Wert.

Darüber hinaus sollten die Symptome, welche bei einer gutartig vergrößerten Prostata auftreten nicht unbehandelt bleiben. Auf Dauer verschlimmern sich die Symptome und können von unangenehmen zu medizinisch bedenklichen Symptomen anwachsen. So können Schäden an der Harnblase und den Nieren auftreten.

Therapie und Behandlung der benignen Prostatahyperplasie

Die Behandlung und Therapie einer gutartigen Prostatavergrößerung können in folgende Gruppen unterteilt werden:

  • präventive Maßnahmen
  • phytotherapeutische und alternative Maßnahmen
  • allgemeine therapiebegleitende Maßnahmen
  • medikamentöse Therapien
  • operative Eingriffe

Die Autoren des Beitrags kommen zu dem Schluss, dass sich der vergrößerten Prostata aufgrund der teilweise hormonellen Ursachen (im Blut zirkulierenden Geschlechtshormone Testosteron und Dihydrotestosteron ) nur bedingt vorbeugen lässt. Hier gibt es durchaus eine ganze Menge wissenschaftlich fundierter gegenläufiger Meinungen. Lesen sie dazu auch Prof. Grönemeyer empfiehlt Antioxidative Ernährung mit sekundären Pfanzenstoffen bei Prostatavergrößerung und Flavanoide und Prostatavergrößerung/-krebs.

Zur Vorbeugung empfiehlt der Artikel aber dennoch gesunde, ausgewogene und fettarme Ernährung sowie Normalgewicht zu halten. Hinzu kommen regelmäßiger Sport sowie Verzicht auf Alkohol und Zigaretten (Nikotin).

Wir empfehlen Ihnen daher zunächst alle Mittel einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
t-online.de „Probleme beim Wasserlassen – Diese Symptome weisen auf eine vergrößerte Prostata hin“ auf www.t-online.de unter https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_81011166/symptome-fuer-eine-vergroesserte-prostata.html (abgerufen am 28.02.2021)