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Sinnvolle Prostatavorsorge

Teströhrchen PSA Test

Auf der Internetseite des Medical Tribune ist im September 2021 ein Artikel von Frau Dr. Dorothea Ranft mit dem Titel “Prostatakarzinom – So sähe ein sinnvolles PSA-Screening aus” veröffentlicht worden. In diesem erörtert Frau Dr. Ranft einen sinnvollen Umgang mit dem PSA-Wert und empfiehlt diesen im Zusammenhang mit anderen Untersuchungen risikobezogen zu nutzen. Im Internet wurden zu diesem Thema bereits einige wertvolle Infomationen veröffentlicht, welche wir ihnen nicht vorenthalten möchten.

Überdiagnostik und Übertherapie durch PSA-Test

Laut dem Beitrag des Medical Tribune wurde durch das PSA-Screening eine Reduktion der Gesamtsterblichkeit von 20% erreicht aber dabei in Kauf genommen, dass zur Erreichung dieses Ziels aber zur Vermeidung nur eines Sterbefalls pro Jahr mindestens 25 Männer ohne jeglichen Nutzen behandelt werden müssen. Es ist dabei sogar anzunehmen, dass diese 25 einen erheblichen Schaden durch die nicht notwendige Therapie erleiden. Somit muss die Überwachung des PSA-Werts als alleinigem Indikator für den Start einer Therapie in Frage gestellt werden.

Fokus auf hohe PSA-Werte im Alter zwischen 40 und 50 Jahren

Frau Dr. Ranft bezieht sich in diesem Zusammenhang auf Dr. ­Rouvier ­Al-Monajjed und Kollegen der Universitätsklinik Düsseldorf, welche für ein risikoangepasstes Screening plädieren. Ihrer Meinung nach sollte der Fokus auf den 10% der Männern liegen, welche die höchsten PSA-Werte im Alter zwischen 40 und 50 Jahren vorweisen. Hier besteht ein bis zu neunfach höheres Risiko im Alter an einem Prostatakarzinom zu erkranken und daran zu versterben. Männer, die nicht zu der Gruppe mit den 10% der höchsten PSA-Werte gehören, würden so nur noch 2 weitere Tests im Alter von 51-55 Jahren und einmal mit 60 Jahren machen. Dies würde die Anzahl der Überbehandlungen drastisch reduzieren.

Deutsche Probase Studie liefert ähnliche Ergebnisse

Die seit 2014 in vier Studienzentren, mit dem Ziel einer Etablierung einer standardisierten, risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung, durchgeführte Probase Studie, liefert dazu ebenfalls Erkenntnisse. Studienleiter Prof. Dr. Peter Albers sowie Direktor der Urologie im Universitätsklinikum Düsseldorf und Leiter der Abteilung Personalisierte Krebsfrüherkennung des Prostatakarzinoms im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg stellte diese ersten Ergebnisse bereits beim 34. Deutschen Krebskongress (DKK) im Februar 2020 vor. Demnach kann ein standardisiertes risikoadaptiertes Screening mit Bestimmung eines PSA-Basiswerts mit 45 oder mit 50 Jahren dazu geeignet sein, gezielt Hochrisiko-Patienten zu identifizieren und dabei helfen, Überdiagnostik und Übertherapie bei weniger oder kaum gefährdeten Personen zu vermeiden, so ein Beitrag von Dr. Klau Fleck und Dr. med. Thomas Kron zur Hauptpressekonferenz des 34. DKK. Prof. Dr. Peter Albers wird zitiert: „Zwar lassen sich durch ein generelles PSA-Screening Prostatakarzinome früher erkennen und damit auch behandeln, dennoch kann ein solches allgemeines Screening derzeit nicht empfohlen werden, weil es mit einer zu hohen Rate an Überdiagnosen und Übertherapien indolenter Tumoren verbunden ist“.

Rektale Untersuchung fragwürdig

Ein weiteres Nebenergebnis der Studie ist der geringe Nutzen der rektalen Abtastuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs. 23.000 Teilnehmern der Studie wurde das Angebot gemacht ihre Prostata, statt über einen PSA-Test rektal durch eine Abtastuntersuchung auf ein Prostatakarzinom untersuchen zu lassen. 30% der Männer nahmen dieses Angebot an. Dabei wurden nur bei 3 Männern (0,05%) ein Prostatakarzinom entdeckt, welches dann aber nur von niedrigem Malignitätsgrad (ISUP 1 oder 2) und somit relativ unbedeutend war. „Damit ist bewiesen, dass die digitale rektale Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs – ganz besonders im Alter unter 50, wahrscheinlich aber auch danach – ungeeignet ist “, so Studienleiter Albers.

psa test wegen prostatakarzinom

Bedeutung in der Praxis

Aufgrund dieser Erkenntnisse sollten Männer im Alter zwischen 40 und 50 einen PSA-Test durchführen, um aus dem Ergebnis das Risiko einer zukünftigen Erkrankung am Prostatakarzinom abzuleiten. Liegt der Wert im Niedrigrisiko-Bereich von ≤ 1,5 ng/ml, so kann die Wiederholung des PSA-Tests auf 5-jährliche Abstände reduziert werden. Sollte der Wert oberhalb von 1,5 ng/ml so ist angeraten den Test im zweijährlichen sowie oberhalb von 3 ng/ml (Hochrisikogruppe) im jährlichen Turnus durchzuführen. Sollten sich die Ergebnisse in der Mittel- und Hochrisiko bei einer Kontrolluntersuchung bestätigen, so sind mit dem behandelnden Arzt ggfs. weitere Diagnostiken zur Klärung eines Vorliegens eines Prostatakarzinoms abzustimmen.

Gründe für erhöhten PSA-Wert

Erkenntnisse über die Gründe für den erhöhten PSA-Wert bei Männern im Alter zwischen 40 und 50 liefert die Probase Studie nicht. Dies ist verwunderlich, da es doch durchaus möglich wäre Daten über die Ernährung- und Bewegungsgewohnheiten der Probanden zu erheben. Hier wird weiterhin keine ernsthafte Erforschung der Ursachen von Prostatavergrößerung und Prostatakarzinom betrieben. Aus unserer Sicht sollte es von größter Bedeutung sein, die Ursachen für die Erhöhung des PSA-Wertes zu klären und somit eine Möglichkeit zur gesunden und sinnvollen Prävention zu bieten. Gerade im Hinblick auf die Erkenntnisse, dass die Ernährungs-, Bewegungs- und Sexualgewohnheiten sowie die allgemeine Lebenszufriedenheit einen signifikanten Einfluss auf die Erkrankung als auch auf die Heilung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs haben, wäre dies sehr wünschenswert. Lesen sie dazu auch unsere weiteren Beiträge wie z.B. Alternative Therapie bei Prostatavergrößerung – Die Prostata als Müllhalde

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Ranft, Dr. Dorothea “Prostatakarzinom – So sähe ein sinnvolles PSA-Screening aus” auf Medical Tribune unter https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/so-saehe-ein-sinnvolles-psa-screening-aus/ (abgerufen am 20.09.2021)
Fleck, Dr. Klaus “PROBASE-Studie zeigt, wie ein PSA-Screening sinnvoll eingesetzt wird” auf Univadis unter https://www.univadis.de/viewarticle/probase-studie-zeigt-wie-ein-psa-screening-sinnvoll-eingesetzt-wird-714359 (abgerufen am 20.09.2021)
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PSA-Wert senken leicht gemacht!

PSA-Wert senken und PSA Wert reduzieren

Nach der Diagnose des Arztes “Ihr PSA-Wert ist stark erhöht” fängt für viele Männer eine lange Odyssee auf der Suche nach den richtigen Maßnahmen zur Reduzierung ihres PSA Wertes an. Dabei gibt es viele einfache Maßnahmen, welche sofort umgesetzt werden können. Diese können vollkommen unabhängig und parallel, zu einer vom Arzt verordneten Medikamenten basierten Therapie, angewendet werden. So versprechen diese alternativen Behandlungsmethoden der PSA-Erhöhung darüber hinaus, im Gegensatz zur klassischen Behandlung, eine dauerhafte Lösung des Problems.

Prostataprobleme können sich auf unterschiedlichste Arten und Weisen bemerkbar machen. Eine Früherkennung ist durch den sogenannten PSA-Wert, also den Prostata-Spezifischen-Antigen-Wert, möglich. Ist dieser erhöht so kann darauf geschlossen werden, dass im sensiblen System der männlichen Prostata etwas durcheinandergeraten ist. Zu diesem Zeitpunkt müssen noch keine Beschwerden aufgetreten sein.

PSA-Wert Frühindikator für Prostataprobleme?

Der PSA-Wert gibt Auskunft über die Menge des im Blut enthaltenen prostataspezifischen-Antigens. Gemessen wird er meist in µg/l also Mikrogram pro Liter Blut. Die Prostatahilfe Deutschland gibt eine Bandbreite von 0 µg/l bis 4 µg/l als Normalbereich für den PSA-Wert bei Männern an.
Dieser muss aber in Abhängigkeit vom Alter des Prostatapatienten beurteilt werden. Nachfolgend finden sie ein PSA-Wert-Tabelle, welche die PSA-Wert-Grenzbereiche in Abhängigkeit vom Alter darstellt. Der PSA-Wert wird heute nicht mehr als einziger Indikator für das Vorliegen einer Prostataerkrankung (Prostatakrebs oder Prostatavergrößerung) herangezogen. Mindestens genauso wichtig für die Diagnose sind die Tastuntersuchung durch den Urologen sowie das Vorliegen von Beschwerden wie Problemen beim Wasserlassen, nächtlichem oder ständigem Harndrang usw.

PSA-WerTabelle mit Grenzbereichen

Warten sie nicht bis Beschwerden auftreten

In Deutschland leiden Millionen von Männern an Prostatabeschwerden. Die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens an der Prostata zu erkranken ist sehr hoch. So leidet bereits jeder 4. deutsche Mann ab dem 50 Lebensjahr an Symptomen der benignen Prostatahyperplasie.
Einmal aufgetreten sind die Beschwerden, welche von der vergrößerten Prostata verursacht werden, äußerst unangenehm und nur schwierig zu behandeln. Die Palette der Behandlungsmöglichkeiten reicht von den klassischen Medikamenten mit starken Nebenwirkungen bis hin zu alternativen pflanzlichen Therapien. Eine frühzeitige und prophylaktische Therapie, um den Beschwerden gänzlich aus dem Weg zu gehen ist vorteilhaft.

Polyphenole entscheidender Faktor

In unzähligen wissenschaftlichen Studien wird mittlerweile die Wirkungsweise von sekundären Pflanzenstoffen den sogenannten Polyphenolen untersucht. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass bei vielen durch oxidativen Stress ausgelösten Krankheiten (dazu gehören unter anderem auch die benigne Prostatahyperplasie sowie Prostatakrebs) von entscheidender Bedeutung beim Heilungsverlauf sein können. Lesen sie dazu bitte auch unseren Beitrag:

Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?

Tee als Mittel der Wahl

Gerade Tee und Pflanzen-/ Kräuteraufgüsse helfen ihnen dabei der Prostatavergrößerung und dem Prostatakrebs vorzubeugen. Viele Pflanzen enthalten die essenziellen Polyphenole und Antioxidantien und geben diese beim Aufgießen mit heißem Wasser frei. Somit stellt Tee eine sehr komfortable Möglichkeit dar, um die Ernährungsumstellung bei der Behandlung einer Prostatavergrößerung mit sekundären Pflanzenstoffen noch besser zu flankieren. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Tee hat bei sachgemäßer Verwendung keine unerwünschten und unangenehmen Nebenwirkungen! Er lässt sich schnell zubereiten und kann überall verzehrt werden.

 

Reduzieren sie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte sowie Alkohol & Nikotin

Gleichzeitig sollten sie die Ursachen der Belastung ihrer Prostata reduzieren. Tierische Produkte sowie Genussmittel schaden neben vielen anderen Organen auch der Prostata. Deshalb ist es wichtig die Prostata mit zunehmendem Alter zu entlasten. Die Ernährung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Viele Studien gehen mittlerweile davon aus, dass eine vegane Ernährungsweise das Risiko an Prostatakrebs und sonstigen Prostataproblemen zur erkranken signifikant reduziert. Im American Journal Journal of Clinical Nutrition ist beispielsweise eine Studie mit dem Titel “Are strict vegetarians protected against prostate cancer?” erschienen. Diese kommt zu dem Schluss, dass eine vegane Ernährung das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken tatsächlich stark reduziert. Dies ist nur eine von vielen Studien, welche den positiven Einfluss veganer Ernährung auf die Prostata bestätigen. Daher raten wir ihnen ebenfalls ihre Ernährung umzustellen und soweit es geht auf alle Produkte tierischen Ursprungs zu verzichten.

Darüber hinaus hat diese Art der Ernährung auch einen direkten Einfluss auf die Reduktion des PSA-Wertes. So befasst sich die Studie von Dr. James Carmody mit dem Einfluss fettarmer und um tierische Proteine reduzierter Ernährung auf den Anstieg des PSA-Werts. Die Studie mit dem Titel “A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial” kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine solche Ernährung die Geschwindigkeit, mit welcher der PSA-Wert zunimmt deutlich reduziert wird. Eine weitere Studie mit dem Titel “BIOLOGICAL MEDIATORS OF EFFECT OF DIET AND STRESS REDUCTION ON PROSTATE CANCER” kommt zu dem Ergebnis, dass nicht nur der Anstieg des PSA-Werts signifikant durch eine pflanzenorientierte Diät gesenkt werden kann, sondern der PSA-Wert insgesamt reduziert werden kann.

5-Tipps-für-die-Prostata-Gesundheit-Prostatavergrößerung

Essen sie mehr unverarbeitete Produkte – vor allem Gemüse und Obst

Gesunde Ernährung für die Prostata und für ihren Körper insgesamt, erreichen sie vor allem durch den Verzehr industriell unverarbeiteter Lebensmittel. Frisches Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sollten einen wesentlichen Anteil an ihrer Ernährung ausmachen. Kräuter, ganze Getreideflocken, Gewürze und Nüsse sind ebenfalls eine gesunde Bereicherung für ihren Speiseplan. Das alles mag sich nicht besonders erstrebenswert anhören aber wir können aus eigener Erfahrung hier die Angst nehmen. Mit dem heute verfügbaren Wissen und den unzähligen Büchern zu veganer Ernährung werden sie in sehr kurzer Zeit feststellen, wie lecker und leicht vegane Ernährung ist. Und das Beste ist, dass sie sofort in den Genuss der Vorzüge veganer Ernährung kommen. Sie werden die Auswirkungen auf ihre Gesundheit sehr schnell bemerken.

Besonders die Flavonoide (Untergruppe der Polyphenole) Luteolin und Quercetin spielen bei der Bekämpfung von Prostataproblemen (u.a. bei Prostatakrebs) eine entscheidende Rolle. Lesen sie dazu bitte unseren Beitrag “Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs”

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Carmody, James & Olendzki, Barbara & Reed, George & Andersen, Victoria & Rosenzweig, Penny. (2008). A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial. Urology. 72. 1324-8. 10.1016/j.urology.2008.01.015. unter https://www.researchgate.net/publication/5452990_A_Dietary_Intervention_for_Recurrent_Prostate_Cancer_After_Definitive_Primary_Treatment_Results_of_a_Randomized_Pilot_Trial/citation/download (abgerufen am 31.10.2020)
Saxe, G. A., Major, J. M., Westerberg, L., Khandrika, S., & Downs, T. M. (2008). Biological mediators of effect of diet and stress reduction on prostate cancer. Integrative cancer therapies7(3), 130–138. https://doi.org/10.1177/1534735408322849 (abgerufen am 31.10.2020)
Tantamango-Bartley, Y., Knutsen, S. F., Knutsen, R., Jacobsen, B. K., Fan, J., Beeson, W. L., Sabate, J., Hadley, D., Jaceldo-Siegl, K., Penniecook, J., Herring, P., Butler, T., Bennett, H., & Fraser, G. (2016). Are strict vegetarians protected against prostate cancer?. The American journal of clinical nutrition103(1), 153–160. https://doi.org/10.3945/ajcn.114.106450 (abgerufen am 31.10.2020)
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Kürbiskernextrakt hilft nicht bei Prostatavergrößerung?

Kürbiskerne bei Prostatahyperplasie
Auf der Internetseite der Verbraucherzentrale ist am 9. März 2020 ein Artikel mit dem Titel “Kürbiskernextrakte – natürliche Prostatawirkstoffe?” erschienen.

Hilft Kürbiskernextrakt bei benigner Prostatahyperplasie?

Die Argumentation der Autoren verfolgt die übliche Herangehensweise an pflanzliche und nicht zulassungspflichtige Präparate. Aufgrund fehlender Studien bzw. klar definierter Wirkstoffe wird dem Kürbiskernextrakt die positive Wirkung zunächst vollständig abgesprochen. Dabei bezieht man sich auf einen Artikel aus dem Jahr 2017 auf der Internetseite des österreichischen Onlineportals Medizin Transparent. Es wird aber auch auf weitere Quellen verwiesen wie

“Phytotherapie bei benigner Prostatahyperplasie, chronischer Prostatitis und beim Prostatakarzinom”

sowie einer englischen Studie mit dem Titel

“Effects of Pumpkin Seed in Men with Lower Urinary Tract Symptoms due to Benign Prostatic Hyperplasia in the One-Year, Randomized, Placebo-Controlled GRANU Study”

Die Frage ob Kürbiskernextrakt bei Prostatavergrößerung eine positive Wirkung hat lässt sich abschließend auf Basis dieser beiden Quellen nicht beantworten. Auch die Sichtung der weiteren Quellen lässt die Frage weiterhin offen. Unbestritten ist, dass Kürbiskerne generell eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung können sie Prostataprobleme sicherlich abmildern und sogar zurückführen.

Naturheilmittel, Kräuter und Tee für die Prostata sind sicher ein richtiger und wichtiger Weg, um beispielsweise einen zu hohen PSA-Wert zu reduzieren und Beschwerden bei einer Prostatavergrößerung zu lindern. Gegebenenfalls können damit sogar die Symptome einer benignen Prostatahyperplasie komplett kuriert werden.

Um sich umfangreich zu informieren, lesen sie doch bitte auch unsere anderen Artikel zum Thema benigne Prostatahyperplasie und Prostatavergrößerung:
Kokoraki Männer-Tee Artikel Datenbank

Sie finden den Artikel unter folgendem Link:
https://www.ratgeber-maennerurologie.de/prostata/hyperplasie/

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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PSA-Test führt zu überflüssigen Behandlungen

Abbildung eines Screenings
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
untersucht, ob gesetzlich krankenversicherten Männern, auch ohne Verdacht auf Prostatakrebs, ein PSA-Test zum Prostatakarzinom-Screening angeboten werden sollte.
Das Institut kommt dabei zu der klaren Empfehlung dies nicht anzubieten. Die Hauptgründe dafür sind aus Sicht des IQWIG:

  • der PSA-Wert kann kurzfristig z.B. durch Radfahren erhöht sein
  • es kommt zu Überdiagnosen und Übertherapien
  • aus diesen resultieren dann für die betroffenen Männer Folgeschäden wie Inkontinenz und Impotenz
  • die daraus resultierenden Kosten können vermieden werden

Die Ergebnisse des IQWIG beruhen auf der Auswertung von 400.000 Fällen aus 11 randomisierten Studien, bei denen ein PSA-Prostatakarzinomscreening mit keinem Prostatakarzinomscreening verglichen wurden. Zwar würde einigen Wenigen mit diesem Screening geholfen jedoch würde der durch die Überbehandlung einer weitaus größeren Gruppe ausgelöste Schaden überwiegen. So würden nur 3 von 1.000 Männern von einem positiven Effekt profitieren während 3 von 1.000 Männern mit einer dauerhaften Inkontinenz und 25 von 1.000 Männern mit einer anhaltenden Impotenz aufgrund der überflüssigen Behandlung rechnen müssten.

Den umfangreichen Vorbericht des Instituts können sie hier als PDF-Datei herunterladen. Den Online-Artikel des Instituts, welcher die Ergebnisse zusammenfasst, finde Sie hier: “Prostatakarzinomscreening mittels PSA-Test: Nutzen wiegt den Schaden nicht auf”

Der Eiweißstoff PSA kann auch aufgrund einer Radtour, Entzündungen oder Sex erhöht sein und eignet sich daher nur sehr bedingt als Indikator für die Erkrankung an einem Prostatakarzinom, so die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel zu der Studie des IQWIG.

Dennnoch ist der PSA-Wert ein wichtiger Bestandteil der Diagnose im Bereich der Prostatavergrößerung und bei Prostatakrebs. Er sollte lediglich nicht als einziger Indikator verwendet werden und die daraus abgeleiteten Therapien müssen vorsichtig abgewogen werden.

Quellen:
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): “Prostatakarzinomscreening mittels PSA-Test: Nutzen wiegt den Schaden nicht auf” unter: https://www.iqwig.de/de/presse/pressemitteilungen/2020/prostatakarzinomscreening-mittels-psa-test-nutzen-wiegt-den-schaden-nicht-auf.12747.html (abgerufen am 09.01.2020)

Bartens, Werner: “PSA-Test ist laut aktuellem Gutachten wertlos” in Süddeutsche Zeitung unter: https://www.sueddeutsche.de/wissen/psa-test-prostatakrebs-nutzen-schaden-iqwig-1.4744050 (abgerufen am 09.01.2020)

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Radfahren beeinflusst PSA-Wert

Bild von 3 Radfahrern
Das Onlineportal der Telekom “t-online.de” hat am 16. August 2019 einen Beitrag mit dem Titel “Schädlich für die Potenz? Radfahren beeinflusst die Prostata” veröffentlicht.Der Artikel geht auf Gerüchte und verbreitete Meinungen zum Einfluss von Radfahren auf die Männergesundheit ein. Dabei geht es vornehmlich um die Klärung, ob das Radfahren einen negativen Einfluss auf die Potenz insbesondere Erektionsstörungen sowie die Prostata im allgemeinen und den PSA-Wert im spezifischen hat. Geklärt wird auch ob intensives Radfahren eventuell sogar Prostatakrebs fördern könnte.

Die verringerte Durchblutung durch den Druck des Sattels auf den Damm während des Radfahrens spielt dabei eine entscheidende Rolle. Laut des Artikels haben medizinische Studien ergeben, dass bereits nach einer halben Stunde Fahrradfahren die Durchblutung in diesem Bereich um 70% abnimmt. Wissenschaftlich konnte bisher kein negativer Einfluss durch das Radfahren auf die Potenz und Erektionsfähigkeit nachgewiesen werden.

Radfahrer blickt ins Tal

Anders sieht das beim PSA-Wert aus. Dr. Wolgang Bühmann, Facharzt für Urologie und Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen empfiehlt drei Tage vor einer Blutabnahme zur Bestimmung des PSA-Wertes auf das Radfahren zu verzichten. Durch Fahrradfahren kann nämlich der PSA-Wert vorübergehend erhöht werden.

Eine erhöhte Erkrankungsrate an Prostatakrebs besteht übrigens laut Journal of Men’ Health nur bei Männern über 50, die mehrfach in der Woche über 8 Stunden Radfahren. Dies ist wohl nur bei einer sehr geringen Personengruppe der Fall.

Gerade bei Prostatavergrößerung und den damit einhergehenden Problemen spielen Bewegung und Sport neben der Ernährung eine wichtige Rolle bei der Behandlung. Fahren sie also weiterhin Rad und treiben sie Sport! Lesen sie unbedingt auch unseren Beitrag “Die 5 Top Tipps bei Prostatavergrößerung”.

Quellen:
www.t-online.de:”Schädlich für die Potenz? Radfahren beeinflusst die Prostata” in: t-online.de unter: https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_78656120/sattel-drueckt-auf-prostata-ist-radfahren-schaedlich-fuer-die-potenz-.html (abgerufen am 23.8.2019)Milo Hollingworth, BSc, MBBS, Alice Harper, MA, MSc, MBBS, and Mark Hamer, BSc, PhD:”An Observational Study of Erectile Dysfunction, Infertility, and Prostate Cancer in Regular Cyclists: Cycling for Health UK Study” in: Journal of Men’s Health unter: https://www.liebertpub.com/doi/full/10.1089/jomh.2014.0012 (abgerufen am 23.8.2019)

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Was tun bei erhöhtem PSA-Wert?

Was tun bei erhöhtem PSA Wert?
Was tue ich wenn mein PSA-Wert erhöht ist?
Wie kann ich meinen PSA-Wert senken?
Ist es tatsächlich bedenklich wenn der PSA-Wert erhöht ist?
Alle diese Fragen stellen sich wenn Mann nach einer gewissen Leidenszeit den Arzt aufsucht und dieser dann, nach erfolgter Untersuchung und Blutentnahme, zu dem Schluss kommt, dass der PSA-Wert erhöht ist. Auf jeden Fall sollte man unter ärztlicher Beobachtung bleiben und somit seinen PSA-Wert regelmäßig kontrollieren lassen. Aber was kann man darüber hinaus tun? Wie lässt sich Einfluss nehmen auf den PSA-Wert und somit auf die Prostata?
Ernährung spielt Schlüsselrolle!

Beeren enthalten viele Flavanoide
Eins vorweg: Es lässt sich sehr wohl Einfluss nehmen auf den PSA-Wert und Sie haben ganz persönlich dazu das Heft in der Hand. Experten sind sich mittlerweile einig, dass die Ernährung eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung des PSA-Werts einnimmt. Wir haben bereits in vielen unserer Beiträge auf die unterschiedlichen Artikel, wissenschaftlichen Erkenntnisse und Expertenmeinungen hingewiesen:

Klinische Studien gibt es so gut wie keine. Warum auch? Von Seiten der Pharma- und Lebensmittelindustrie gibt es kein Interesse diese Feld weiter zu erforschen da sich hier aufgrund mangelnder Patentierbarkeit keine neuen Geschäftsfelder auftun.

Flavanoide und Antioxidantien
Im Vordergrund der der in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse über Möglichkeiten zur Behandlung und Heilung von Prostatavergrößerung (benigner Prostatahyperplasie) und Prostatakrebs stehen Flavanoide und Antioxidantien. Flavanoide sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe. Derzeit sind in etwa 8.000 verschiedene Flavanoide bekannt aber die Wirkung der meisten ist bisher noch unbekannt. Antioxidantien sind chemische Verbindungen welche die Oxidation anderer Substanzen verlangsamen oder gänzlich verhindern. Sie sind sehr wichtig für die Bekämpfung sogenannter freier Radikaler in unserem Körper welche die Ursache für viele Krankheiten – die sogenannten durch oxidativen Stress bedingten Krankheiten – sind. Zu diesen durch oxidativen Stress also durch freie Radikale verursachte Krankheiten gehören unter anderem auch Prostatakrebs und benigne Prostatahypeplasie. Studien der Universität von South Carolina, durchgeführt von Dr. Susan Steck, zeigen, dass Flavanoide die Abwehr gegen aggressiven Prostatakrebs intensiv stärken. Nachlesen können Sie dies in dem auf Medscape in englischer Sprache erschienen Artikel “Flavonoids Boost Resistance to Aggressive Prostate Cancer” (Sie müssen sich zum Lesen des Artikels kostenlos bei Mesdscape.com registrieren)
Lebensmittel mit Flavanoid Luteolin und Antioxidantien

Insbesondere das Flavanoid Luteolin nimmt eine besondere Rolle im Bezug auf die Prostata und den PSA-Wert ein. Luteolin ist im Gegensatz zu vielen anderen Flavanoiden bereits relativ bekannt und untersucht. Es ist in vielen Kräutern enthalten. Die höchsten Konzentrationen lassen sich in getrocknetem mexikanischen Oregano und eben Krähenfuss-Wegerich finden. Das in diesen beiden Kräutern enthaltene Luteolin ist um ein vielfaches höher als in anderen Pflanzen. Hier finden Sie eine PDF Datei (englische Sprache) welche Mengen an Flavanoiden in unterschiedlichen Lebensmitteln enthalten sind. Wir verweisen hier nochmals auf den bereits oben aufgeführten Beitrag “Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung /-krebs”.

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Erhöhter PSA-Wert und Tee

Tee bei Prostatavergroesserung Prostatatee
Das Zentrum der Gesundheit hat unter Männerkrankheiten einen Artikel zur Wirkung von Lebensmitteln auf Probleme mit der Prostata uns speziell auf einen erhöhten PSA Wert veröffentlicht. Dabei wurden unterschiedliche wissenschaftliche Erkenntnisse von Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammengetragen.
Grüner Tee spielt dabei eine besondere Rolle für den PSA Wert da dieser – genau so wie Krähenfuss-Wegerich – große Mengen an Flavanoiden und Polyphenolen enthält. Dr. Susanne M. Henning von der Harvard Medical School konnten dabei die Erkenntnis gewinnen, dass Männer, die häufig grünen Tee trinken, niedrigere PSA Werte aufweisen als andere.
Zitiert wird auch Dr. Susan Steck von der University of South Carolina:
“Wir konnten sowohl bei Afroamerikanern als auch bei weissen Männern definitiv einen Zusammenhang zwischen einer erhöhten Flavanoid-Aufnahme und einer geringerer Wahrscheinlichkeit einer aggressivem Prostatakrebsentwicklung feststellen. Da wir dafür jedoch keine bestimmte Unterklasse der Flavonide verantwortlich machen konnten, halten wir es für wichtig, bei der Ernährung auf viele verschiedene pflanzliche Lebensmittel zurückzugreifen, anstatt sich nur auf einen spezifischen Typ von Flavanoiden zu konzentrieren.”
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass Flavanoide neue Horizonte für die Entwicklung von Prostatakrebstherapien erschließen. Die positive Korrelation zwischen Flavonoid Aufnahme und vermindertem Vorkommen von Prostatakrebs und keine mit Flavonoidkonsum verbundene Toxizität macht sie zu attraktiven Molekülen in der Krebstherapie, so der Artikel.
Lesen Sie dazu auch den Beitrag über die Studie der Universität der Algarve…
Hier der Link zum Artikel des Zentrums der Gesundheit: MÄNNERKRANKHEITEN – Lebensmittel gegen Prostatakrebs

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Quellen:
1Meghna M. Baruah, Neeti Sharma and Anand P. Khandwekar, “Flavonoids and Prostate Cancer” AIJRFANS 16-202, issue 15 vol. 1, 2016. [cited 2018-06-30]. Available from: http://iasir.net/aijrfansissue/aijrfansissue15-1.html
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