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Neuer Prostatakrebs-Beitrag im Bild Gesundheitsportal Fitbook

Auf fitbook.de, dem Gesundheitsportal der Bildzeitung, ist ein Beitrag zum Thema Prostatakrebs erschienen. Der Beitrag mit dem Titel „Urologe erklärt –  Was jeder Mann über Prostatakrebs wissen sollte“ finden sie auf fitbook.de

Der Artikel geht kurz auf die Prostata an sich und die Notwendigkeit von Untersuchungen ein. Im Weiteren werden die Symptome eines Prostatakarzinoms eingegrenzt und auf mögliche Schmerzen eingegangen. Den Abschluss bilden die möglichen Therapieformen sowie die Chance der Entstehung des Prostatakrebs bzw. der Vorerkrankung Prostatavergrößerung vorzubeugen. Insgesamt ist der Artikel sehr kurz und oberflächlich gehalten. Bemerkenswert ist jedoch die klare Schlussfolgerung, dass die Entstehung von Prostatakrebs verhindert werden kann durch die richtige Ernährung.

Prostatakrebs verhindern durch Ernährung?

Dabei verweist der Artikel auf die Ernährungsempfehlungen des Uniklinikums Heidelberg zur Verringerung des Risikos der Entstehung eines Prostatakarzinoms (WIE KANN MAN DAS RISIKO VERMINDERN?
PROSTATAKARZINOM) sowie der deutschen Krebsgesellschaft (Prostatakrebs – Vorbeugung). Empfohlen wird auf eine stark pflanzenorientierte Ernährung Wert zu legen. Auf tierische Fette (dazu gehört auch Fisch) sowie Milchprodukte soll laut des Uniklinikums Heidelberg möglichst verzichtet werden. Dabei gilt es aus unserer Sicht jedoch noch hinzuzufügen, dass in erster Linie unverarbeitet Produkte verzehrt werden sollten. Es gilt also Vollwertkost (Salate, frisch gekochtes Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, etc.) zuzubereiten. Diese Empfehlungen entsprechen auch den Erkenntnissen, welche in vielen internationalen Studien gewonnen wurden: Eine pflanzenbasierende Vollwertkost reduziert das Risiko an Krebs zu erkranken und hilft auch bei der Behandlung einer bereits vorliegenden (Prostata-)Krebserkrankung sowie Prostatavergrößerung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Carmody, James & Olendzki, Barbara & Reed, George & Andersen, Victoria & Rosenzweig, Penny. (2008). A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial. Urology. 72. 1324-8. 10.1016/j.urology.2008.01.015. unter https://www.researchgate.net/publication/5452990_A_Dietary_Intervention_for_Recurrent_Prostate_Cancer_After_Definitive_Primary_Treatment_Results_of_a_Randomized_Pilot_Trial/citation/download (abgerufen am 31.10.2020)
Saxe, G. A., Major, J. M., Westerberg, L., Khandrika, S., & Downs, T. M. (2008). Biological mediators of effect of diet and stress reduction on prostate cancer. Integrative cancer therapies7(3), 130–138. https://doi.org/10.1177/1534735408322849 (abgerufen am 31.10.2020)
Tantamango-Bartley, Y., Knutsen, S. F., Knutsen, R., Jacobsen, B. K., Fan, J., Beeson, W. L., Sabate, J., Hadley, D., Jaceldo-Siegl, K., Penniecook, J., Herring, P., Butler, T., Bennett, H., & Fraser, G. (2016). Are strict vegetarians protected against prostate cancer?. The American journal of clinical nutrition103(1), 153–160. https://doi.org/10.3945/ajcn.114.106450 (abgerufen am 31.10.2020)
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PSA-Wert senken leicht gemacht!

PSA-Wert senken und PSA Wert reduzieren

Nach der Diagnose des Arztes „Ihr PSA-Wert ist stark erhöht“ fängt für viele Männer eine lange Odyssee auf der Suche nach den richtigen Maßnahmen zur Reduzierung ihres PSA Wertes an. Dabei gibt es viele einfache Maßnahmen, welche sofort umgesetzt werden können. Diese können vollkommen unabhängig und parallel, zu einer vom Arzt verordneten Medikamenten basierten Therapie, angewendet werden. So versprechen diese alternativen Behandlungsmethoden der PSA-Erhöhung darüber hinaus, im Gegensatz zur klassischen Behandlung, eine dauerhafte Lösung des Problems.

Prostataprobleme können sich auf unterschiedlichste Arten und Weisen bemerkbar machen. Eine Früherkennung ist durch den sogenannten PSA-Wert, also den Prostata-Spezifischen-Antigen-Wert, möglich. Ist dieser erhöht so kann darauf geschlossen werden, dass im sensiblen System der männlichen Prostata etwas durcheinandergeraten ist. Zu diesem Zeitpunkt müssen noch keine Beschwerden aufgetreten sein.

PSA-Wert Frühindikator für Prostataprobleme?

Der PSA-Wert gibt Auskunft über die Menge des im Blut enthaltenen prostataspezifischen-Antigens. Gemessen wird er meist in µg/l also Mikrogram pro Liter Blut. Die Prostatahilfe Deutschland gibt eine Bandbreite von 0 µg/l bis 4 µg/l als Normalbereich für den PSA-Wert bei Männern an.
Dieser muss aber in Abhängigkeit vom Alter des Prostatapatienten beurteilt werden. Nachfolgend finden sie ein PSA-Wert-Tabelle, welche die PSA-Wert-Grenzbereiche in Abhängigkeit vom Alter darstellt. Der PSA-Wert wird heute nicht mehr als einziger Indikator für das Vorliegen einer Prostataerkrankung (Prostatakrebs oder Prostatavergrößerung) herangezogen. Mindestens genauso wichtig für die Diagnose sind die Tastuntersuchung durch den Urologen sowie das Vorliegen von Beschwerden wie Problemen beim Wasserlassen, nächtlichem oder ständigem Harndrang usw.

PSA-WerTabelle mit Grenzbereichen

Warten sie nicht bis Beschwerden auftreten

In Deutschland leiden Millionen von Männern an Prostatabeschwerden. Die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens an der Prostata zu erkranken ist sehr hoch. So leidet bereits jeder 4. deutsche Mann ab dem 50 Lebensjahr an Symptomen der benignen Prostatahyperplasie.
Einmal aufgetreten sind die Beschwerden, welche von der vergrößerten Prostata verursacht werden, äußerst unangenehm und nur schwierig zu behandeln. Die Palette der Behandlungsmöglichkeiten reicht von den klassischen Medikamenten mit starken Nebenwirkungen bis hin zu alternativen pflanzlichen Therapien. Eine frühzeitige und prophylaktische Therapie, um den Beschwerden gänzlich aus dem Weg zu gehen ist vorteilhaft.

Polyphenole entscheidender Faktor

In unzähligen wissenschaftlichen Studien wird mittlerweile die Wirkungsweise von sekundären Pflanzenstoffen den sogenannten Polyphenolen untersucht. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass bei vielen durch oxidativen Stress ausgelösten Krankheiten (dazu gehören unter anderem auch die benigne Prostatahyperplasie sowie Prostatakrebs) von entscheidender Bedeutung beim Heilungsverlauf sein können. Lesen sie dazu bitte auch unseren Beitrag:

Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?

Tee als Mittel der Wahl

Gerade Tee und Pflanzen-/ Kräuteraufgüsse helfen ihnen dabei der Prostatavergrößerung und dem Prostatakrebs vorzubeugen. Viele Pflanzen enthalten die essenziellen Polyphenole und Antioxidantien und geben diese beim Aufgießen mit heißem Wasser frei. Somit stellt Tee eine sehr komfortable Möglichkeit dar, um die Ernährungsumstellung bei der Behandlung einer Prostatavergrößerung mit sekundären Pflanzenstoffen noch besser zu flankieren. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Tee hat bei sachgemäßer Verwendung keine unerwünschten und unangenehmen Nebenwirkungen! Er lässt sich schnell zubereiten und kann überall verzehrt werden.

 

Reduzieren sie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte sowie Alkohol & Nikotin

Gleichzeitig sollten sie die Ursachen der Belastung ihrer Prostata reduzieren. Tierische Produkte sowie Genussmittel schaden neben vielen anderen Organen auch der Prostata. Deshalb ist es wichtig die Prostata mit zunehmendem Alter zu entlasten. Die Ernährung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Viele Studien gehen mittlerweile davon aus, dass eine vegane Ernährungsweise das Risiko an Prostatakrebs und sonstigen Prostataproblemen zur erkranken signifikant reduziert. Im American Journal Journal of Clinical Nutrition ist beispielsweise eine Studie mit dem Titel „Are strict vegetarians protected against prostate cancer?“ erschienen. Diese kommt zu dem Schluss, dass eine vegane Ernährung das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken tatsächlich stark reduziert. Dies ist nur eine von vielen Studien, welche den positiven Einfluss veganer Ernährung auf die Prostata bestätigen. Daher raten wir ihnen ebenfalls ihre Ernährung umzustellen und soweit es geht auf alle Produkte tierischen Ursprungs zu verzichten.

Darüber hinaus hat diese Art der Ernährung auch einen direkten Einfluss auf die Reduktion des PSA-Wertes. So befasst sich die Studie von Dr. James Carmody mit dem Einfluss fettarmer und um tierische Proteine reduzierter Ernährung auf den Anstieg des PSA-Werts. Die Studie mit dem Titel „A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial“ kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine solche Ernährung die Geschwindigkeit, mit welcher der PSA-Wert zunimmt deutlich reduziert wird. Eine weitere Studie mit dem Titel „BIOLOGICAL MEDIATORS OF EFFECT OF DIET AND STRESS REDUCTION ON PROSTATE CANCER“ kommt zu dem Ergebnis, dass nicht nur der Anstieg des PSA-Werts signifikant durch eine pflanzenorientierte Diät gesenkt werden kann, sondern der PSA-Wert insgesamt reduziert werden kann.

5-Tipps-für-die-Prostata-Gesundheit-Prostatavergrößerung

Essen sie mehr unverarbeitete Produkte – vor allem Gemüse und Obst

Gesunde Ernährung für die Prostata und für ihren Körper insgesamt, erreichen sie vor allem durch den Verzehr industriell unverarbeiteter Lebensmittel. Frisches Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sollten einen wesentlichen Anteil an ihrer Ernährung ausmachen. Kräuter, ganze Getreideflocken, Gewürze und Nüsse sind ebenfalls eine gesunde Bereicherung für ihren Speiseplan. Das alles mag sich nicht besonders erstrebenswert anhören aber wir können aus eigener Erfahrung hier die Angst nehmen. Mit dem heute verfügbaren Wissen und den unzähligen Büchern zu veganer Ernährung werden sie in sehr kurzer Zeit feststellen, wie lecker und leicht vegane Ernährung ist. Und das Beste ist, dass sie sofort in den Genuss der Vorzüge veganer Ernährung kommen. Sie werden die Auswirkungen auf ihre Gesundheit sehr schnell bemerken.

Besonders die Flavonoide (Untergruppe der Polyphenole) Luteolin und Quercetin spielen bei der Bekämpfung von Prostataproblemen (u.a. bei Prostatakrebs) eine entscheidende Rolle. Lesen sie dazu bitte unseren Beitrag „Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs“

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Carmody, James & Olendzki, Barbara & Reed, George & Andersen, Victoria & Rosenzweig, Penny. (2008). A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial. Urology. 72. 1324-8. 10.1016/j.urology.2008.01.015. unter https://www.researchgate.net/publication/5452990_A_Dietary_Intervention_for_Recurrent_Prostate_Cancer_After_Definitive_Primary_Treatment_Results_of_a_Randomized_Pilot_Trial/citation/download (abgerufen am 31.10.2020)
Saxe, G. A., Major, J. M., Westerberg, L., Khandrika, S., & Downs, T. M. (2008). Biological mediators of effect of diet and stress reduction on prostate cancer. Integrative cancer therapies7(3), 130–138. https://doi.org/10.1177/1534735408322849 (abgerufen am 31.10.2020)
Tantamango-Bartley, Y., Knutsen, S. F., Knutsen, R., Jacobsen, B. K., Fan, J., Beeson, W. L., Sabate, J., Hadley, D., Jaceldo-Siegl, K., Penniecook, J., Herring, P., Butler, T., Bennett, H., & Fraser, G. (2016). Are strict vegetarians protected against prostate cancer?. The American journal of clinical nutrition103(1), 153–160. https://doi.org/10.3945/ajcn.114.106450 (abgerufen am 31.10.2020)
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Humane Papillomviren (HPV) Ursache für Prostatakrebs?

HPV und Prostatakrebs
Auf der Internetseite der Prostata Hilfe Deutschland ist am 15. Juli ein Beitrag mit dem Titel „Prostatakrebs: HPV-Infektion als Auslöser?“ erschienen.
Dieser befasst sich mit einer in Australien durchgeführten Studie über den Zusammenhang von humanen Papillomviren und der Entstehung von Prostatakrebs. Bekannt ist bereits der Einfluss dieser Viren auf den Gebärmutterhalskrebs.
Die beiden Forscher James Lawson and Wendy Glenn von der University of New South Wales, Australien haben sich aber nun mit der Fragestellung befasst, ob aus den vorhandenen Studien auch eine Kausalität für die Entstehung von Prostatakrebs abgeleitet werden kann.

HPV auch für Prostatakrebs verantwortlich

Sie untersuchten insgesamt 26 vorhergehende Studien zu den HPV und suchten nach Hinweisen auf einen Zusammenhang mit der Entstehung eines Prostatakarzinoms. Dabei richtete sich der Fokus der Arbeit darauf herauszufinden, ob im gesunden oder bereits erkrankten Prostatagewebe die HPV nachweisbar waren. Speziell die Hochrisikotypen 16 und 18 der humanen Papillomviren, welche die Hauptzahl der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verursachen, waren nach Aussage der Wissenschaftler sowohl im gesunden aber vor allem vermehrt im bereits erkrankten Gewebe nachweisbar.
Das lässt nach Meinung der Wissenschaftler den Schluss zu, dass HPV 16 und HPV 18 eine Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs spielen.

HPV 16 und 18 eine von mehreren möglichen Ursachen für Prostatakrebs

Die Forscher stellten aber auch klar, dass die humanen Papillomviren nur einer von vielen Krankheitserregern sind, die bei Prostatakrebs identifiziert wurden. Sie sind jedoch der einzige infektiöse Erreger, gegen den man impfen kann. Daher ist es wichtig, den Nachweis einer möglichen kausalen Rolle von HPVs bei Prostatakrebs zu bewerten. Die Autoren warnen davor, dass die genauen Mechanismen, wie eine HPV-Infektion zur Bildung von Prostatakrebs führen kann, nicht klar sind. Um diese Mechanismen zu untersuchen, sind Studien erforderlich, in denen normale Prostatazellen HPVs ausgesetzt werden. Die von den Autoren überprüften Studien legen nahe, dass mögliche Mechanismen eine indirekte Rolle von HPVs bei der Krebsentstehung beinhalten können, indem sie die Schutzfunktion spezifischer Enzyme gegen Virusinfektionen hemmen. HPVs können auch mit anderen Krankheitserregern eine Rolle bei Entzündungen der Prostata spielen, was zu einer gutartigen Prostatavergrößerung und später zu Prostatakrebs führen kann.

Vorbeugung von Prostatakrebs entscheidend

Auch wenn die Behandlungsmöglichkeiten von Prostatakrebs mittlerweile bedeutend besser geworden sind, gehört diese Krebsart in Deutschland und in vielen Teilen der Welt zu den gefährlichsten. Daher ist die Hilfe in Sachen Prostatakrebs vor allem in der Vorbeugung zu suchen. Eine Impfung gegen humane Papillomviren ist hier nur ein Bestandteil der Vorsorge. Viel wichtiger ist die der allgemeine Lebenswandel und hier insbesondere die Ernährung, die Bewegung und ausreichend Zeit im Freien. Mit Hilfe von Naturheilmitteln und bewährten Hausmitteln kann einiges im Vorfeld getan werden. Viele Studien belegen, dass die sekundären Pflanzenstoffe eine wesentliche Rolle bei der Vermeidung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs spielen.

Quellen:
„Prostatakrebs: HPV-Infektion als Auslöser?“ auf prostata-hilfe-deutschland.de unter https://prostata-hilfe-deutschland.de/prostatakrebs-hpv-viren/ (abgerufen am 19.07.2020)

„Potential causal role of human papilloma viruses (HPVs) in prostate cancers“ auf medicalxpress.com unter https://medicalxpress.com/news/2020-07-potential-causal-role-human-papilloma.html (abgerufen am 19.07.2020)

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Ständiger Harndrang und nächtlicher Toilettengang

Pissoir Herrentoilette haeufiger Harndrang
Mit steigendem Alter wird für viele Männer ein erhöhter Harndrang zum ständigen Begleiter. Ständiges Wasserlassen und ein Gefühl, dass sich die Blase nie ganz leert stören den Alltag. Auch die Nachtruhe wird zunehmend durch nächtliche Toilettengänge gestört.Der Prozess beginnt meist schleichend ab einem Alter von ca. 40 Jahren. Auslöser dieser unangenehmen Effekte ist in vielen Fällen die Vergrößerung der männlichen Prostata. Die benigne Prostatahyperplasie oder auch Prostatavergrößerung tritt bereits bei 40% der über fünfzigjährigen Männer in Deutschland auf. Ab einem Lebensalter von 80 Jahren sind dann bereits über 90% der Männer betroffen.

Die Symptome einer vergrößerten Prostata sind unter anderem:

  • ständiger Harndrang und daraus resultierend sehr häufiges Wasserlassen
  • nächtliches Aufwachen wegen starkem Harndrang
  • ein schwacher Harnstrahl
  • Nachtröpfeln
  • verzögerter Start des Harnstrahls beim Urinieren
  • Blase fühlt sich nach dem Urinieren nicht entleert an
  • kurze Zeit nach dem Wasserlassen entsteht erneut starker Harndrang

Neben einer Erkrankung der Prostata gibt es auch noch weitere mögliche Ursachen für ein Urinieren über dem normalen Niveau. Dazu gehören unter anderem die Blasenentzündung sowie Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus). Als normal wird bezeichnet, wenn ein Mann 4-5 Mal am Tag uriniert bei einer Trinkmenge von 2 Litern am Tag. Trinkt ein Mann mehr als 2 Liter so erhöht sich die Anzahl der Toilettengänge entsprechend.

Wer Hilfe bei vermehrtem Wasserlassen und nächtlichen Ruhestörungen wegen starkem Harndrang sucht findet häufig keine Lösung. Wer möchte schon über seine Probleme beim „Pinkeln“ reden? Ein Besuch beim Urologen wegen dieser „geringfügigen“ Probleme kommt auch meist nicht in Frage, da Männer den Urologen fürchten wie der „Teufel das Weihwasser“. In den meisten Fällen wird die Beeinträchtigung durch die „schwache männliche Blase“ jedoch nach und nach so groß, dass eine Lösung, der vom Mann als Blasenschwäche empfundenen Probleme, unausweichlich wird. Kein Ausflug ist mehr ohne den Gedanken nach der nächsten „Pinkelpause“ möglich. Nach dem Pinkeln ist vor dem Pinkeln. Und die Nachtruhe ist als solche nicht mehr zu bezeichnen. Auf die Dauer macht allein diese Belastung durch das ständige Gefühl müssen zu Müssen krank.

Tee für die Prostata – Hilfe bei ständigem Harndrang

Tee spielt für die Pflege der Prostata eine große Rolle. Bestimmte Teesorten enthalten einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen und können so sehr positiven Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole und Flavonoide) sind noch zu großen Teilen unerforscht. In vielen wissenschaftlichen und medizinischen Studien gewinnen sie aber bereits seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung. Die meisten dieser wissenschaftlichen Studien werden in der englischen Sprache veröffentlicht und finden selten eine Erwähnung in der deutschen Presse.

Teeauswahl Prostatatees bei Prostatavergroesserung

Quellen:
PEREIRA, C. G. et al. Profiling of antioxidant potential and phytoconstituents of Plantago coronopus. Braz. J. Biol. [online]. 2017, vol.77, n.3 [cited 2018-06-03], pp.632-641. Available from: . Epub Nov 16, 2016. ISSN 1519-6984. https://www.scielo.br/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S1519-69842017000300632.Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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Kürbiskernextrakt hilft nicht bei Prostatavergrößerung?

Kürbiskerne bei Prostatahyperplasie
Auf der Internetseite der Verbraucherzentrale ist am 9. März 2020 ein Artikel mit dem Titel „Kürbiskernextrakte – natürliche Prostatawirkstoffe?“ erschienen.

Hilft Kürbiskernextrakt bei benigner Prostatahyperplasie?

Die Argumentation der Autoren verfolgt die übliche Herangehensweise an pflanzliche und nicht zulassungspflichtige Präparate. Aufgrund fehlender Studien bzw. klar definierter Wirkstoffe wird dem Kürbiskernextrakt die positive Wirkung zunächst vollständig abgesprochen. Dabei bezieht man sich auf einen Artikel aus dem Jahr 2017 auf der Internetseite des österreichischen Onlineportals Medizin Transparent. Es wird aber auch auf weitere Quellen verwiesen wie

„Phytotherapie bei benigner Prostatahyperplasie, chronischer Prostatitis und beim Prostatakarzinom“

sowie einer englischen Studie mit dem Titel

„Effects of Pumpkin Seed in Men with Lower Urinary Tract Symptoms due to Benign Prostatic Hyperplasia in the One-Year, Randomized, Placebo-Controlled GRANU Study“

Die Frage ob Kürbiskernextrakt bei Prostatavergrößerung eine positive Wirkung hat lässt sich abschließend auf Basis dieser beiden Quellen nicht beantworten. Auch die Sichtung der weiteren Quellen lässt die Frage weiterhin offen. Unbestritten ist, dass Kürbiskerne generell eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung können sie Prostataprobleme sicherlich abmildern und sogar zurückführen.

Naturheilmittel, Kräuter und Tee für die Prostata sind sicher ein richtiger und wichtiger Weg, um beispielsweise einen zu hohen PSA-Wert zu reduzieren und Beschwerden bei einer Prostatavergrößerung zu lindern. Gegebenenfalls können damit sogar die Symptome einer benignen Prostatahyperplasie komplett kuriert werden.

Um sich umfangreich zu informieren, lesen sie doch bitte auch unsere anderen Artikel zum Thema benigne Prostatahyperplasie und Prostatavergrößerung:
Kokoraki Männer-Tee Artikel Datenbank

Sie finden den Artikel unter folgendem Link:
https://www.ratgeber-maennerurologie.de/prostata/hyperplasie/

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Was sie im Frühjahr bei Prostatavergrößerung tun sollten

Blumenwiese Fruehling benigne Prostatahyperplasie
Der April ist angebrochen und mit ihm steigen die Temperaturen und die Sonne lässt sich vermehrt blicken. Seit einigen Wochen ist es bereits trocken und zumeist sonnig. Bisher waren die Temperaturen noch niedrig, aber auch das soll sich in den nächsten Tagen bereits ändern. Vielerorts verheißt der Wetterbericht für Ostern Sonne und Temperaturen um die 20 C°. Aufgrund der derzeitigen Reise- und Ausgangsbeschränkungen werden die meisten die Osterfeiertage daheim verbringen.

Das Kokoraki Männer-Tee Team möchte Ihnen die besten Tipps für Ostern und das beginnende Frühjahr mit auf den Weg geben, um ihre Prostata bestmöglich zu pflegen und eine gegebenenfalls bereits diagnostizierte benigne Prostatahyperplasie zu behandeln. Diese Tipps dienen zur Senkung des PSA-Werts (ProstataSpezifisches Antigen) und der Beseitigung von Prostatabeschwerden. Um von einem erhöhten PSA-Wert wieder auf ein normales PSA-Wert Niveau zu kommen, bedarf es einer Reihe von unterschiedlichen Maßnahmen, die der Prostata auf natürlichem Weg helfen. Dazu gehören Bewegung und spezielles Prostatatraining, eine Prostata-freundliche Ernährung, der beste Prostatatee, ein Verzicht auf Prostata-schädigende Genussmittel und einige weitere Faktoren.

All dies führt dann zu einer Prostata-Therapie, welche Prostataprobleme und Symptome bspw. im Rahmen einer Prostatavergößerung lindern, wenn nicht gar ganz beseitigen kann. Lesen sie im Anschluss an diesen Beitrag bitte auch unsere weiteren Artikel zum Thema Prostatavergrößerung, Prostatakrebs und benigne Prostatahyperplasie. Wir haben dort eine ganze Menger weiterer Tipps und Ratschläge zu natürlichen Heilmitteln für die Prostata, sowie Tipps zu Prostata Veranstaltungen und relevanten Seminaren bereitgestellt. Die weiteren Beiträge zu Prostatabroblemen und Prostatagesundheit finden sie entweder rechts in der Spalte nach Monaten geordnet oder oben über das Menu im Bereich News & Wissen oder ganz am Ende dieses Beitrags unter dem Link „Kokoraki Männer-Tee Artikel Datenbank“.

Vitamin D Depots

Nach dem langen Winter ist es wichtig, dass sie Ihrem Körper helfen die Vitamin D Depots wieder aufzufüllen. Das gelingt am leichtesten indem Sie sich täglich für ein paar Minuten in die Sonne begeben.
Wichtig ist, dass Sie die Sonne auf Ihrer Haut wirken lassen. Es reicht schon aus, wenn Sie die Ärmel aufkrempeln, eventuell die Hosenbeine hochziehen und die Brust ein wenig freilegen. So werfen sie ihr
das Vitamin D Kraftwerk Ihres Körpers an und das Vitamin D Niveau steigt wieder an. Bei allen Leiden der Prostata, also auch Prostatakrebs, aber insbesondere bei der Prostatavergrößerung spielt der körpereigene
Vitamin D-Spiegel eine wichtige Rolle. Oxidativer Stress ist eine der Hauptursachen für Prostatakrebs und benigne Prostatahyperplasie. Oxidativer Stress kann durch ausreichend hohe Vitamin D Konzentration reduziert werden.
Lesen Sie dazu den wissenschaftlichen Beitrag mit dem Titel „Vitamin D Deficiency: Effects on Oxidative Stress, Epigenetics, Gene Regulation, and Aging.“
Ganz kann der Vitamin Bedarf durch die Sonne und Ihren Körper nicht abgedeckt werden – jedoch zu ca. 80-90%.
Den Rest schaffen Sie leicht mit der Ernährung – am besten mit Fisch!

Fisch statt Fleisch

Gesunde Ernährung Fisch bei Prostatavergrößerung
Auf Fisch bei der Ernährung zu setzen hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen können Sie dadurch die Verzehrmenge an Fleisch reduzieren und zum anderen neben Vitamin D eine ganze Menge weiterer gesunder und vor allem der Prostata-förderliche Wirkstoffe zu sich nehmen.
In Bezug auf die Vitamin D Versorgung sind fette Fische wie Makrele, Hering, Aal und Lachs klar im Vorteil. Neben dem hohen Anteil an Vitamin D finden sich in den fetten Fischen auch noch für Herz und Gefäße sehr gesunde Omega-3-Fettsäuren. Diese können helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Der hohe Vitamin-B12-Gehalt stärkt das Immunabwehrsystem und der hohe biologisch vollwertige Eiweißgehalt ist wichtig für den Muskelaufbau und hält lange satt.
Lesen sie hier nach, welcher Fisch gerade Saison hat und sorgen sie so für frischen und gesunden Fisch auf ihrem Teller: Fisch Saisonkalender

Gerade jetzt beginnt auch die Grillzeit und Fisch eignet sich auch ideal zur Zubereitung auf dem Grill. Wir haben Ihnen hier einmal ein Rezept für Forelle auf dem Grill herausgesucht. Gesunde Ernährung für die Prostata aber lecker! Und auf Fleisch müssen Sie bei diesem Gericht auch nicht ganz verzichten: Gegrillte Forelle in Speck

Sekundäre Pflanzenstoffe – Polyphenole & Flavanoide
Immer bedeutsamer in der wissenschaftlichen Analyse der Ursachen und Behandlung von Prostatakrebs, benigner Prostatahyperplasie bzw. Prostatavergrößerung werden die sekundären Pflanzenstoffe oder auch Polyphenole. In unzähligen wissenschaftlichen Studien und Artikeln wird festgehalten, dass diese einen positiven Einfluss auf die Verhinderung von Erkrankungen der Prostata nehmen. Die Bandbreite reicht hier von Verhinderung der Entstehung eines Prostatakarzinom bzw. einer gutartigen Prostatavergrößerung über die Verlangsamung des Wachstums/Ausbildung sowie der Abmilderung der Folgen ebensolcher Erkrankungen. Leider liegen zumeist alle diese Erkenntnisse nur in englischer Sprache vor. Einige wenige Quellen bringen diese neuen Erkenntnisse über die Prostataerkrankungen und die sekundären Pflanzenstoffe jedoch auch in den deutschen Sprachraum.
Der Fachmann für Männergesundheit Prof. Dr. Sommer schreibt auf seiner Internetseite Männer Gesundheit beispielsweise folgendes:
„… Auch der Verzehr von Flavonoid-haltigen Lebensmitteln kann sich positiv auf die Prostata auswirken. Zu diesen Lebensmitteln zählen vor allem folgende Früchte: Äpfel, Birnen, Heidelbeeren, Erdbeeren, Trauben, Orangen, Zitronen, Grapefruit, Pflaumen, Aprikose, Kirschen oder auch Rote Beete. Die empfohlene Menge ist mehrere Hände voll, verteilt über den Tag. Sekundäre Pflanzstoffe, zu denen zum Beispiel Indol-3-Carbinol gehört, tragen ebenfalls zur Gesunderhaltung der Prostata bei. …“

Wir wünschen Ihnen einen tollen Start in das Frühjahr! Bleiben Sie gesund und trinken Sie des öfteren eine entspannende Tasse Tee!

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Die besten Tipps bei Prostatavergößerung als PDF Datei

Die besten Tipps bei Prostatavergrößerung 2020 kostenloses PDF
Wir haben für sie nochmal die besten Tipps zur Prostatavergrößerung in einem PDF zusammengestellt. Klicken sie bitte auf das Bild oder den Link, um die PDF Datei herunterzuladen.

Die besten Tipps bei Prostatavergrößerung PDF-Datei

Lesen Sie hier auch unsere anderen Beiträge zum Thema Prostatapflege und alternativer Behandlung von Prostatavergrößerung…

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Vortrag zu (Laser-) Operationsverfahren bei gutartiger Prostatavergrößerung

Prostatavergrößerung operativer Eingriff
Auf der Internetseite www.aerztekreis.org ist uns ein Vortrag von Frau Dr. Karin Lehrich aufgefallen. Der Vortrag ist in Form eines Videos auf der Seite abrufbar.

Frau Dr. Lehrich ist als Oberärztin am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin tätig. Sie leitet dort das Urologische Laserzentrums (ULZB).
Der Vortrag mit dem Titel „Stationäre Therapie bei einer gutartigen Prostatavergrößerung“ wurde im Jahr 2017 im Rahmen des Kongresses „Die besten Chefärzte“ im Tagesspiegel-Haus gehalten.

Der zugegebenermaßen sehr wissenschaftlich gehaltene Vortrag befasst sich mit den unterschiedlichen Operationsverfahren bei gutartiger Prostatavergrößerung. Dabei wird vor allem auf die Laserverfahren und hierbei insbesondere auf der Holmium-Laser-Enukleation (HoLEP). Dieses wird von der Klinik bereits seit 20 Jahren durchgeführt. Es werden die Risiken des operativen Eingriffs dargestellt sowie das Verfahren mit dem Laser erläutert.

Lesen Sie hier auch unsere anderen Beiträge zum Thema Prostatapflege und alternativer Behandlung von Prostatavergrößerung…

Lehrich Dr., Karin „Stationäre Therapie bei einer gutartigen Prostatavergrößerung“ auf serztekreis.org unter https://www.aerztekreis.org/rueckblick/referenten-2017/lehrich (abgerufen am 25.03.2020)

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Studie zu Langzeitwirkungen von Medikamenten zur Behandlung von Prostatavergrößerung

Abbildung von Tablettenschachteln
Nach der Diagnose Prostatavergrößerung, oder medizinisch ausgedrückt benigner Prostatahyperplasie, gilt es für den Betroffenen schwierige Entscheidungen zu treffen. Soll eine Behandlung mittels der üblichen Medikamente erfolgen, sind Anpassung der Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten sowie der Einsatz von pflanzlichen Alternativen das Mittel der Wahl oder kommt gar eine Operation in Frage?
Eins ist klar, die Nebenwirkungen der Medikamententherapie sowie die Risiken und eventuellen Folgeerscheinungen einer Operation müssen vom Arzt und vor allem vom Patienten sorgfältig beurteilt werden.

Gerade bei der Behandlung mit den klassischen Medikamenten, wie z.B. Alpha Blockern muss mit teils schweren Nebenwirkungen gerechnet werden. So können Depressionen entstehen, die Libido negativ beeinflusst werden und Gleichgewichtsstörungen entstehen. Darüber hinaus wird Demenz ebenfalls mit diesen Medikamenten in Verbindung gebracht.

Nun ist im wissenschaftlichen Journal „Reviews in Urology“ ein englischsprachiger Beitrag mit dem Titel „Long-term Consequences of Medical Therapy for Benign Prostatic Hyperplasia“ zu den Langzeitwirkungen dieser bei Prostatavergrößerung eingesetzten Medikamente erschienen.

Die Studie finden sie unter folgender Internetadresse:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7020283/

Die Ärzte und Wissenschaftler des Department of Urology vom Mount Sinai Hospital kamen zu dem Schluss, dass die Langzeitauswirkungen der klassischen Medikamententherapie bei Prostatavergrößerung zu erheblichen und ggfs. irreversiblen Folgen für den Patienten führen. Sie gehen davon aus, dass diese Nebenwirkungen und Langzeitwirkungen bisher unterschätzt wurden und in vielen Fällen beim Patienten keine vollständige Klarheit über die möglichen Risiken bestand.

Generell ist es wichtig vor dem Beginn einer Behandlung alle möglichen Optionen mit dem behandelnden Arzt besprochen zu haben. Es müssen alle Krankheitssymptome und Risiken aber auch die Lebensumstände des Patienten sowie dessen Vorstellungen bei der Auswahl der Behandlung einfließen. In jedem Fall macht es Sinn die Behandlung mit der geringsten Belastung und Beeinträchtigung für die Lebensqualität des Patienten zu beginnen. Legen sie Wert darauf, dass ihr behandelnder Arzt mit ihnen neben den klassischen Medikamenten und möglichen operativen Eingriffen auch alle Möglichkeiten der alternativen Behandlung mit ihnen bespricht. Natürlich muss dabei vom Arzt beurteilt werden wie akut die Krankheitssituation ist und ob genügend Zeit für eine alternative Behandlung ist.

Mittlerweile gibt es jedoch ausreichend viele Hinweise in der wissenschaftlichen (englischsprachigen) Literatur, welche auf die Bedeutung vieler Faktoren zur erfolgreichen Behandlung einer vergrößerten Prostata hinweisen. Dazu gehören:

  • Bewusste Ernährung mit einem hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenole und Flavonoide)
  • Wenig Fleisch und Wurst mehr Fisch und Gemüse
  • Ersatz von Tiermilchprodukten durch Soja, Mandel-, Reis-, und sonstige Alternativmilchprodukte
  • ausreichende und regelmäßige Bewegung, ggfs. spezielle Beckenbodengymnastik
  • Vermeidung von Ernährungsgiften wie Nikotin, Alkohol und Zucker
  • Reduzierung von Stress
  • ein ausgewogenes Sexualleben

Wir empfehlen ihnen unseren Kokoraki Männer-Tee zu probieren!

Bortnick EM, Simma-Chiang V, Kaplan SA. Long-term Consequences of Medical Therapy for Benign Prostatic Hyperplasia. Rev Urol. 2019;21(4):154–157 auf National Center for Biotechnology Information unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7020283/ (abgerufen am 07.03.2020)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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Guter Beitrag zu Prostatavergrößerung auf t-online.de

Männer über Vierzig in einem Kaffee
Im Gesundheitsbereich des Onlineportals t-online.de ist ein guter Beitrag mit dem Titel „Gesund älter werden – Was Männer für ihre Prostata tun können“ zum Thema Prostatagesundheit erschienen. Dabei steht vor allem die Prostatavergrößerung und die damit einhergehenden Beschwerden im Vordergrund.

Prostatavergrößerung mit dem Alter

Ab dem 60. Lebensjahr hat jeder zweite Mann mit den Beschwerden einer sich vergrößernden Prostata zu kämpfen. Ein abgeschwächter Harnstrahl, Nachtröpfeln sowie häufiger Harndrang gehören dabei zu den typischen aber noch harmlosen Beschwerden. Hinzu kommt, dass auch das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken mit dem Alter massiv steigt. Prostatakrebs ist bei Männern die am häufigsten auftretende Krebserkrankung. Pro Jahr erkranken in Deutschland 70.000 Männer an Prostatakrebs.

Lässt sich die Vergrößerung der Prostata aufhalten?

Es gilt mittlerweile als bewiesen, dass unterschiedliche Faktoren starken Einfluss auf das Wachstum der Prostata haben. Der t-online Beitrag fasst einige davon noch einmal gut zusammen. Im Wesentlichen geht es um Ernährung, Bewegung und die Vermeidung von Stress und Giftstoffen wie Alkohol, Nikotin und Coffein. Der Artikel kommt zu dem Ergebnis, dass sich das Wachstum der Prostata nicht aufhalten lässt, sich jedoch die Symptome und Beeinträchtigungen lindern, wenn nicht gar ganz beseitigen lassen.

Phytoöstrogene und sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtig

Wir haben in unseren Beiträgen bereits des Öfteren auf die besondere Bedeutung von Phytoöstrogenen und sekundären Pflanzenstoffen hingewiesen. In der deutschen Literatur zum Thema Prostatavergrößerung werden diesen beiden Stoffen, ganz im Gegensatz zur englischen Literatur, jedoch bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Flavanoide leisten sowohl bei der Behandlung von Prostatavergrößerung als auch bei der Behandlung und Vorbeugung von Prostatakrebs einen wichtigen Beitrag. Lesen sie dazu unsere Beiträge „Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs“ und „Alternative Medizin & Behandlungsmethoden bei Prostatavergrößerung“.

Quellen:
t-online.de: „Gesund älter werden – Was Männer für ihre Prostata tun können“ unter: https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_77046098/gesunde-prostata-was-maenner-fuer-ihre-prostata-tun-koennen.html (abgerufen am 07.02.2020)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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PSA-Test führt zu überflüssigen Behandlungen

Abbildung eines Screenings
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
untersucht, ob gesetzlich krankenversicherten Männern, auch ohne Verdacht auf Prostatakrebs, ein PSA-Test zum Prostatakarzinom-Screening angeboten werden sollte.
Das Institut kommt dabei zu der klaren Empfehlung dies nicht anzubieten. Die Hauptgründe dafür sind aus Sicht des IQWIG:

  • der PSA-Wert kann kurzfristig z.B. durch Radfahren erhöht sein
  • es kommt zu Überdiagnosen und Übertherapien
  • aus diesen resultieren dann für die betroffenen Männer Folgeschäden wie Inkontinenz und Impotenz
  • die daraus resultierenden Kosten können vermieden werden

Die Ergebnisse des IQWIG beruhen auf der Auswertung von 400.000 Fällen aus 11 randomisierten Studien, bei denen ein PSA-Prostatakarzinomscreening mit keinem Prostatakarzinomscreening verglichen wurden. Zwar würde einigen Wenigen mit diesem Screening geholfen jedoch würde der durch die Überbehandlung einer weitaus größeren Gruppe ausgelöste Schaden überwiegen. So würden nur 3 von 1.000 Männern von einem positiven Effekt profitieren während 3 von 1.000 Männern mit einer dauerhaften Inkontinenz und 25 von 1.000 Männern mit einer anhaltenden Impotenz aufgrund der überflüssigen Behandlung rechnen müssten.

Den umfangreichen Vorbericht des Instituts können sie hier als PDF-Datei herunterladen. Den Online-Artikel des Instituts, welcher die Ergebnisse zusammenfasst, finde Sie hier: „Prostatakarzinomscreening mittels PSA-Test: Nutzen wiegt den Schaden nicht auf“

Der Eiweißstoff PSA kann auch aufgrund einer Radtour, Entzündungen oder Sex erhöht sein und eignet sich daher nur sehr bedingt als Indikator für die Erkrankung an einem Prostatakarzinom, so die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel zu der Studie des IQWIG.

Dennnoch ist der PSA-Wert ein wichtiger Bestandteil der Diagnose im Bereich der Prostatavergrößerung und bei Prostatakrebs. Er sollte lediglich nicht als einziger Indikator verwendet werden und die daraus abgeleiteten Therapien müssen vorsichtig abgewogen werden.

Quellen:
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): „Prostatakarzinomscreening mittels PSA-Test: Nutzen wiegt den Schaden nicht auf“ unter: https://www.iqwig.de/de/presse/pressemitteilungen/2020/prostatakarzinomscreening-mittels-psa-test-nutzen-wiegt-den-schaden-nicht-auf.12747.html (abgerufen am 09.01.2020)

Bartens, Werner: „PSA-Test ist laut aktuellem Gutachten wertlos“ in Süddeutsche Zeitung unter: https://www.sueddeutsche.de/wissen/psa-test-prostatakrebs-nutzen-schaden-iqwig-1.4744050 (abgerufen am 09.01.2020)

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Prostatavergrößerung und Ernährung

Auch wir haben schon häufig über den Zusammenhang einer gesunden Prostata und der richtigen Ernährung berichtet. Auf der Internetseite des Gesundheitsportals RTV Gesund & Vital ist in der letzten Woche ein Beitrag zu genau diesem Thema erschienen. Der Artikel mit dem Titel „Gesunder Mann – Gesunde Prostata mit der richtigen Ernährung“ gibt wertvolle Hinweise welche Nährstoffe und Lebensmittel einen positiven bzw. negativen Einfluss auf eine Prostatavergrößerung haben.

Auswahl an Obst und Gemuese mit Antioxidantien und Polyphenolen

Die Top 5 Tipps von Gesund & Vital sind:

  1. Gesunde Fette in die Ernährung integrieren

    Gesunde Pflanzenöle, Nüsse und Fisch sollten die tierischen Fette in Ihrer Ernährung ersetzen. Ersetzen sie Butter durch Olivenöl, Fleisch und Wurst durch Fisch und snacken sie Nüsse anstelle von Süssigkeiten oder Chips. Auch Milchprodukte tierischen Ursprungs sollten sie reduzieren und stattdessen Soja- und andere pflanzliche Milchprodukte verwenden.

  2. Zellschützende Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe verzehren

    Sekundäre Pflanzenstoffe, die sogenannten Polyphenole, spielen in der jüngeren Vergangenheit bei der Behandlung und Heilung, vieler durch oxidativen Stress ausgelösten Krankheiten wie Prostatakrebs und benigner Prostatahyperplasie, eine große Rolle. Legen Sie ihren Schwerpunkt bei der Ernährung auf Gemüse, Kräuter und Salate. Trinken Sie Tee, denn dieser enthält ebenfalls viele sekundäre Pflanzenstoffe.

  3. Zinkhaltige Lebensmittel bevorzugen

    Laut Gesund & Vital ist die positive Wirkung von Zink auf die Prostata wissenschaftlich belegt. Eine Reihe guter zinkhaltiger Lebensmittel listet Gesund & Vital hier auf: Kürbiskerne, Haferflocken, Erbsen, Gerste, Mandeln, Buchweizen, brauner Reis, Adzukibohnen, Pekannüsse, Fisch, Eier, Äpfel und Zwiebeln. Austern sind übrigens mit 22 mg pro 100 g der mit Abstand beste Zinklieferant. Auf Platz 2 folgt dann Leber vom Kalb mit nur noch 8,4 mg /100 g und auf Platz 3 Kürbiskerne mit 6,1 mg / 100 g. Für Männer gilt eine Empfehlung von 10 mg pro Tag.

  4. Reduzierung von Alkohol und Genussmitteln

    Alkoholkonsum reduziert die Aufnahme von Zink aus der Ernährung und schwächt damit allein durch die negative Beeinträchtigung der Zinkversorgung bereits die Prostata. Darüber hinaus fördert der Konsum von Alkohol Entzündungsprozesse im Körper. Dies wiederum wirkt sich ebenso negativ auf eine Prostatavergrößerung aus.

  5. Verzicht auf Zucker

    Ein hoher Konsum von raffiniertem Zucker führt in mehr als einer Hinsicht in die falsche Richtung. Zum einen führt er zu einer Gewichtszunahme und zum anderen gilt auch Zucker als hochgradig entzündungsfördernd. Des weiteren wirkt Zucker harntreibend und verstärkt somit die Symptome einer benignen Prostatahyperplasie.

Der griechische Arzt Hippokrates hat bereits 460 v. Chr. mit seinem Ausspruch „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ begriffen, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz, der die Ernährung als wesentlichen Bestandteil der Gesundheit begreift, eine Chance auf Erfolg hat.

Quellen:
www.gesund-vital.de:“Gesunder Mann – Gesunde Prostata mit der richtigen Ernährung“ in: gesund-vital.de unter: https://www.gesund-vital.de/gesunde-prostata-mit-der-richtigen-ernaehrung/5 (abgerufen am 25.10.2019) Silke Orth

www.drjacobsinstitut.de „Prostatakrebs: Weniger ist mehr. Lebensweisheiten und evidenzbasierte Maßnahmen zur Ernährung und Lebensweise bei Prostatakrebs“ in Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung unter: https://www.drjacobsinstitut.de/?Prostatakarzinom/Ern%C3%A4hrung_bei_Prostatakrebs (abgerufen am 26.10.2019)