Prostatavergrößerung, medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist eine häufige Erkrankung, die Männer mit zunehmendem Alter betrifft. Sie kann zu unangenehmen Symptomen wie häufigem Harndrang, Schwierigkeiten beim Beginn des Wasserlassens, schwachem Harnstrahl und nächtlichem Aufwachen zur Blasenentleerung führen.
Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Mittel gegen Prostatavergrößerung, einschließlich Medikamenten, minimal-invasiven Verfahren und chirurgischen Optionen.
Mittel gegen Prostatavergrößerung
Prostatavergrößerung, medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist eine häufige Erkrankung, die Männer mit zunehmendem Alter betrifft. Sie kann zu unangenehmen Symptomen wie häufigem Harndrang, Schwierigkeiten beim Beginn des Wasserlassens, schwachem Harnstrahl und nächtlichem Aufwachen zur Blasenentleerung führen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
1. Medikamentöse Behandlung
Alpha-Blocker
Diese Medikamente entspannen die Muskeln der Blase und der Prostata, wodurch der Urin leichter fließen kann. Beispiele sind Tamsulosin, Alfuzosin und Silodosin. Sie können schnell wirken und die Symptome lindern, haben aber keine Auswirkungen auf die Größe der Prostata.
5-Alpha-Reduktase-Hemmer
Finasterid und Dutasterid gehören zu dieser Kategorie. Sie wirken, indem sie die hormonellen Veränderungen blockieren, die zu einer Vergrößerung der Prostata führen können. Diese Medikamente können die Größe der Prostata verringern und die Symptome verbessern, ihre Wirkung tritt jedoch langsamer ein.
Kombinationstherapie
In einigen Fällen können Ärzte eine Kombination aus Alpha-Blockern und 5-Alpha-Reduktase-Hemmern verschreiben, besonders wenn die Symptome moderat bis schwer sind.
2. Minimal-invasive Verfahren
Transurethrale Mikrowellenthermotherapie (TUMT)
Diese Methode verwendet Mikrowellen, um überschüssiges Prostatagewebe zu zerstören und die Harnwegssymptome zu lindern.
Transurethrale Nadelablation (TUNA)
Hierbei wird Radiofrequenzenergie verwendet, um gezielt Prostatagewebe zu zerstören.
Wasserdampfablation (Rezūm)
Bei diesem Verfahren wird Wasserdampf in die Prostata injiziert, um überschüssiges Gewebe zu entfernen und die Symptome zu verbessern.
3. Chirurgische Optionen
Transurethrale Resektion der Prostata (TURP)
Dies ist ein traditionelles Verfahren, bei dem überschüssiges Prostatagewebe entfernt wird, um den Harnfluss zu verbessern. TURP gilt als Goldstandard für die Behandlung von BPH mit signifikanten Symptomen.
Lasertherapie
Laserenergie wird verwendet, um Prostatagewebe zu entfernen oder zu verdampfen. Verfahren wie HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation der Prostata) sind weniger invasiv als TURP und können mit weniger Nebenwirkungen verbunden sein.
Offene Prostatektomie
Dieses Verfahren wird in der Regel bei sehr großen Prostatae oder wenn andere Komplikationen vorliegen, angewendet. Es ist invasiver und erfordert einen längeren Krankenhausaufenthalt und Erholungszeit.
Fazit
Die Wahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Größe der Prostata, das Alter und die allgemeine Gesundheit des Patienten sowie die Schwere der Symptome. Es ist wichtig, dass Männer mit Symptomen einer Prostatavergrößerung einen Arzt aufsuchen, um die beste Behandlungsoption für ihre individuelle Situation zu finden. Mit der richtigen Behandlung können die meisten Männer eine signifikante Verbesserung ihrer Symptome und ihrer Lebensqualität erwarten.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
3 mögliche Ursachen für die gutartige Prostatavergrößerung
Die gutartige Prostatavergrößerung, auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist ein häufiges urologisches Problem, von dem viele ältere Männer betroffen sind. Es handelt sich um eine nicht-krebsartige Vergrößerung der Prostata, die zu Symptomen wie vermehrtem Harndrang, nächtlichem Wasserlassen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und einer abgeschwächten Harnstrahl führen kann. Obwohl die genauen Ursachen der BPH noch nicht vollständig verstanden sind, gibt es verschiedene Faktoren, die als mögliche Auslöser dieser Erkrankung betrachtet werden. Im Folgenden werden drei potenzielle Ursachen der gutartigen Prostatavergrößerung näher erläutert.
Hormonelle Veränderungen:
Es wird angenommen, dass hormonelle Veränderungen im Alter eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der gutartigen Prostatavergrößerung spielen. Insbesondere der Rückgang des männlichen Sexualhormons Testosteron und seines aktiven Stoffwechselprodukts Dihydrotestosteron (DHT) steht im Verdacht, die Vergrößerung der Prostata zu fördern. DHT wird aus Testosteron in der Prostata durch das Enzym 5-alpha-Reduktase gebildet und ist bekannt dafür, das Wachstum von Prostatazellen zu stimulieren. Ein Ungleichgewicht zwischen Testosteron und DHT kann zu einer übermäßigen Zellvermehrung in der Prostata führen, was letztendlich zu ihrer Vergrößerung führen kann.
Genetische Veranlagung:
Es gibt Hinweise darauf, dass eine genetische Veranlagung eine Rolle bei der Entwicklung der BPH spielen könnte. Es wurde beobachtet, dass das Risiko, an BPH zu erkranken, bei Männern mit einer familiären Vorgeschichte von BPH höher ist. Es wird angenommen, dass bestimmte Gene, die mit der Entwicklung von Prostatazellen in Verbindung stehen, vererbt werden können und das Risiko einer gutartigen Prostatavergrößerung erhöhen können. Es sind jedoch weitere Forschungen erforderlich, um die genauen genetischen Mechanismen und Zusammenhänge zu verstehen.
Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen:
Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen können ebenfalls zur Entwicklung der gutartigen Prostatavergrößerung beitragen. Es wird angenommen, dass diese Veränderungen durch verschiedene Faktoren wie Entzündungen, oxidativen Stress, hormonelle Ungleichgewichte und Alterungsprozesse ausgelöst werden können. Diese Veränderungen können zu einer übermäßigen Vermehrung von Prostatazellen führen, die letztendlich zu einer Vergrößerung der Prostata führen können.
Zusammenfassend gibt es verschiedene Faktoren, die als mögliche Ursachen der gutartigen Prostatavergrößerung betrachtet werden, darunter hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung und Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen. Es ist wahrscheinlich, dass eine Kombination dieser Faktoren zur Entwicklung von BPH beiträgt, und es ist noch viel Forschung erforderlich, um die genauen Mechanismen und Wechselwirkungen besser zu verstehen.
Es ist wichtig anzumerken, dass die gutartige Prostatavergrößerung nicht mit Prostatakrebs gleichzusetzen ist. Prostatakrebs ist eine separate Erkrankung, bei der Prostatazellen bösartig werden und sich unkontrolliert vermehren. Dennoch können einige Symptome von BPH und Prostatakrebs ähnlich sein, daher ist es wichtig, eine genaue Diagnose von einem qualifizierten Arzt zu erhalten.
Neben den konventionellen medikamentösen und chirurgischen Behandlungsoptionen gibt es auch alternative Ansätze zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH):
- Phytotherapie:
- Akupunktur:
- Lebensstil- und Ernährungsänderungen:
- Entspannungstechniken:
Phytotherapie bezieht sich auf die Verwendung von pflanzlichen Präparaten zur Behandlung von BPH. Es gibt mehrere pflanzliche Produkte, die zur Linderung von BPH-Symptomen eingesetzt werden, darunter Sägepalme, Brennnesselwurzel, Kürbiskernextrakt und Pygeum africanum. Diese pflanzlichen Präparate werden oft als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen und können helfen, die Symptome von BPH zu lindern, indem sie das Wachstum der Prostatazellen beeinflussen und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
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Akupunktur ist eine alternative Therapieform, bei der feine Nadeln an spezifischen Punkten im Körper platziert werden, um Symptome zu lindern und das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Einige Studien haben gezeigt, dass Akupunktur bei der Linderung von BPH-Symptomen wie häufigem Wasserlassen und nächtlichem Harndrang helfen kann. Es ist jedoch weiterhin mehr Forschung erforderlich, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Akupunktur bei der Behandlung von BPH zu bestätigen.
Eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung können ebenfalls zur Behandlung von BPH beitragen. Einige Studien haben gezeigt, dass regelmäßige körperliche Aktivität, eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten sowie die Begrenzung von alkoholischen Getränken und koffeinhaltigen Getränken die Symptome von BPH verbessern können. Es wird auch empfohlen, viel Wasser zu trinken, um die Harnwege gut durchzuspülen.
Stress kann sich auf den Körper auswirken und Symptome von BPH verschlimmern. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation, tiefes Atmen und progressive Muskelentspannung können helfen, Stress abzubauen und die Symptome von BPH zu lindern.
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Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass alternative Behandlungsansätze nicht für jeden geeignet sein können und dass nicht alle von ihnen wissenschaftlich nachgewiesen sind. Es ist ratsam, mit einem qualifizierten Arzt oder einem Facharzt für Urologie zu konsultieren, bevor man alternative Behandlungsmethoden ausprobiert, um sicherzustellen, dass sie sicher und effektiv sind und keine potenziellen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Therapien auftreten.
Insgesamt ist die gutartige Prostatavergrößerung ein komplexes urologisches Problem, bei dem mehrere Faktoren eine Rolle spielen können. Hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung und Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen sind potenzielle Ursachen, die weiterhin erforscht werden. Eine bessere Kenntnis dieser Ursachen kann dazu beitragen, effektivere Präventions- und Behandlungsansätze für BPH zu entwickeln und betroffenen Männern zu helfen, mit dieser Erkrankung besser umzugehen.
Neuer Beitrag über Prostatavergrößerung „7 Mythen im Faktencheck“ auf Praxisvita
Das Gesundheitsportal Praxisvita unterzieht 7 Mythen über das Thema Prostatavergrößerung einem Faktencheck. Der Beitrag mit dem Titel „Prostatavergrößerung: 7 Mythen im Faktencheck“ räumt in erfrischender Weise mit einigen Vorurteilen und Unwahrheiten über die weitverbreitetste Männerkrankheit auf. Gleichzeitig wird aber auch klargestellt was wirklich helfen kann.
In Sachen Männerkrankheiten und Männergesundheit gibt es immer noch viel Nachholbedarf. Gerade bei der Männervolkskrankheit Nummer 1 – der Prostatavergrößerung – und ihren unangenehmen Begleiterscheinungen ist die gängige Meinung gespickt mit Halbwahrheiten und Vermutungen. Dabei wurden in den letzten Jahren hier viele wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse gewonnen. Der Beitrag von PraxisVita schafft hier bezüglich einiger Punkte Klarheit. Wir haben den Beitrag für sie kompakt zusammengefasst und kommen auf sehr ähnliche Ergebnisse beim Faktencheck.
Die Mythen und die Fakten im Überblick:
Mythos 1:
Eine Prostatavergrößerung trifft nur ältere Männer
Falsch!
Die Prostata kann sich bereits ab dem 35. Lebensjahr vergrößern. Lediglich die Symptome treten meist später ein.
Mythos 2:
Eine Prostatavergrößerung bedeutet Krebs
Falsch!
Eine gutartig vergrößerte Prostata ist kein Krebs und muss auch nicht zu Krebs führen.
Mythos 3:
Eine Prostatavergrößerung muss immer operiert werden
Falsch!
Eine Prostatavergrößerung kann je nach Verlauf auch ohne eine Operation behandelt werden.
Mythos 4:
Viel Sex schützt vor einer Prostatavergrößerung
Teilweise!
Ein aktiver Lebensstil mit viel Bewegung und einer ausgeglichenen Psyche beugt Stress und Krankheiten vor. Sex ist ein wichtiger Bestandteil eines erfüllten Lebens. Daher trägt er auch der Prostatagesundheit bei.
Mythos 5:
Eine Prostatavergrößerung ruft Impotenz hervor
Teilweise!
Häufig sind es die bei einer Prostatavergrößerung verwendeten Medikamente oder die Folgen einer OP, welche zu Impotenz führen können. Darüber hinaus können die Symptome einer unbehandelten Prostatavergrößerung zu Schmerzen führen, welche die Lust reduzieren.
Mythos 6:
Einer Prostatavergrößerung kann mit der richtigen Ernährung vorgebeugt werden
Richtig!
Die Ernährung spielt neben der Bewegung eine Schlüsselrolle bei Vorbeugung und Behandlung der Benignen Prostatahyperplasie
Mythos 7:
Eine Prostatavergrößerung bemerkt man nur beim Pinkeln im Stehen
Falsch!
Es gibt verschiedene Symptome, die bei einer vergrößerten Prostata auftreten. Diese und Indikatoren wie der PSA Wert sowie diverse Untersuchungen machen eine Diagnose möglich.
Mythos 6 spielt eine wesentliche Rolle bei der Vorbeugung aber auch bei der Behandlung einer Prostatavergrößerung, von Prostatakrebs und bei der Reduzierung des PSA-Werts. Auch PraxisVita kommt hier klar zu dem Schluss, dass die Ernährung eine Schlüsselrolle für eine gesunde Prostata einnimmt.
Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Interessanter Artikel über häufiges Wasserlassen
Auf den Internetseiten des Gesundheitsportals heilpraxis ist ein umfangreicher Beitrag zum Thema häufiges Wasserlassen erschienen.
Der Artikel mit dem Titel „Häufiges Wasserlassen Ursachen und Behandlung“ gibt einen guten Überblick welche Ursachen für die Beschwerden mit dem Wasserlassen verantwortlich sein können.
Definition und Symptomatik von häufigem Urinieren
Zunächst ordnet der Beitrag das Vorliegen von übermäßig häufigem urinieren ein. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Häufigkeit stark von der Größe der Blase und von der täglichen Trinkmenge abhängt. Tritt jedoch ein Zustand ein, bei dem das Gefühl urinieren zu müssen ständig präsent ist, so handelt es sich um einen krankhaften Zustand. Gemäß dem Beitrag kann dann beispielsweise eine Polyurie (Produktion großer Harnmengen) oder eine Pollakisurie (häufiger Harndrang bei gleicher Harnmenge) vorliegen. Tritt der Harndrang hauptsächlich in der Nacht auf handelt es sich um eine Nykturie.
Ursachen für häufiges Urinieren
Laut dem Beitrag können dafür folgende Ursachen in Frage kommen:
- Diabetes
- Harnwegsinfektion / Blasenentzündung
- Prostatavergrößerung
- Ursache Herzinsuffizienz
- Überaktive Blase / Reizblase
- Niereninsuffizienz
- bestimmte Medikamente
Behandlungsmöglichkeiten bei häufigem Wasserlassen
Im Weiteren geht der Artikel auf die verschiedenen Behandlungsoptionen, in Abhängigkeit der Ursache für das vermehrte Wasserlassen, ein.
Dabei wollen wir unser Hauptaugenmerk auf die Behandlungsempfehlungen bei einer Prostatavergrößerung, als Ursache für das krankhaft häufige Wasserlassen, legen. Dabei hebt der Beitrag folgende Punkte klar hervor:
- eine gutartige Prostatavergrößerung muss nur behandelt werden, wenn Beschwerden vorliegen
- Medikamente lindern nur die Symptome aber kurieren nicht die Ursache
- „Alpha-Rezeptorenblocker und 5-Alpha-Reduktase-Inhibitoren lindern aber haben auch Nebenwirkungen wie z.B. Erektionsstörungen
- operative Eingriffe können die Ursache beheben aber auch zu irreparablen Schäden führen
Naturheilverfahren und pflanzliche Arzneimittel bei Prostatavergrößerung
In einem weiteren Abschnitt geht der Artikel auf Naturheilverfahren und pflanzliche Arzneimittel ein, welche bei den unterschiedlichen Ursachen zum Einsatz gebracht werden können. Zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (Prostatavergrößerung) wird unterstrichen, dass hier schon seit vielen Jahren pflanzliche Extrakte eingesetzt werden. Leider wird im Beitrag nur auf Extrakte aus den Beeren der Sägepalme (Serenoa repens) und Extrakte aus der Rinde des afrikanischen Zwetschgenbaums (Pygeum africanum) eingegangen. Letztere finden dabei, neben dem Einsatz bei Prostatavergrößerung, auch Verwendung bei einer Entzündung der Prostata (Prostatitis). Hier hätte sicherlich ein deutlich besserer Überblick über die möglichen Naturheilverfahren und pflanzlichen Möglichkeiten zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie gegeben werden können. Ebenfalls wurden Faktoren wie die Ernährung, Bewegung, ein gesundes Sexualleben sowie potenzielle Giftstoffe nicht ausreichend oder gar nicht dargestellt. Dennoch geht der Artikel auf viele Aspekte sehr detailliert ein und stellt diese abhängig von den Symptomen und der dafür verantwortlichen Ursache strukturiert da.
Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Übersicht Operationsverfahren bei Prostatavergrößerung
Auf der Internetseite des Spital Thurgau ist ein Artikel über die verschiedenen Operationsverfahren, welche bei einer Prostatavergrößerung Anwendung finden können, erschienen. Das in der Schweiz gelegene Spital bietet eine Reihe von unterschiedlichen Methoden zur Behandlung der Prostata an und hat diese kompakt aufbereitet.
Unterschiedliche Verfahren kompakt dargestellt
Zu den angebotenen Verfahren gehören unter anderem die Vaporisation der Prostata mit Strom oder Laser, sowie die roboterassistierte Prostataadenomentfernung (RASP). Darüber hinaus bietet das Spital auch spezielle Verfahren für Patienten mit schweren Nebenerkrankungen oder bei hohem Narkoserisiko an.
Operation der Prostata letztes Mittel
Der Beitrag weist jedoch darauf hin, dass bei der benignen Prostatahyperplasie (BPH) zunächst medikamentöse Therapieverfahren Anwendung finden. Nur wenn der Patient die Medikamente nicht verträgt oder die Therapie nicht anschlägt und es infolgedessen zu medizinisch nicht verantwortbaren Symptomen wie Harnverhalt, Harnaufstau bis zu den Nieren mit nachfolgenden Nierenversagen oder wiederholten Blutungsepisoden kommt, sollten die operativen Verfahren bei einer Prostatavergrößerung zur Anwendung kommen.
Folgewirkung: Ejakulations- und Erektionsstörung
Nicht zu vernachlässigen sind die möglichen Folgewirkungen einer Operation an der Prostata. Das Spital Thurgau weist in seinem Beitrag darauf hin und erläutert die möglichen Folgen dieser operativen Behandlung der Prostata. Da die Folgen eines solchen operativen Eingriffs, im Gegensatz zu einer medikamentösen Therapie, meist irreversibel sind, sollte erst nach Ausschöpfung aller anderen klassischen und alternativen Behandlungsmöglichkeiten zu diesen operativen Methoden gegriffen werden.
Wir empfehlen Ihnen daher alle Mittel einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Humane Papillomviren (HPV) Ursache für Prostatakrebs?
Dieser befasst sich mit einer in Australien durchgeführten Studie über den Zusammenhang von humanen Papillomviren und der Entstehung von Prostatakrebs. Bekannt ist bereits der Einfluss dieser Viren auf den Gebärmutterhalskrebs.
Die beiden Forscher James Lawson and Wendy Glenn von der University of New South Wales, Australien haben sich aber nun mit der Fragestellung befasst, ob aus den vorhandenen Studien auch eine Kausalität für die Entstehung von Prostatakrebs abgeleitet werden kann.
HPV auch für Prostatakrebs verantwortlich
Sie untersuchten insgesamt 26 vorhergehende Studien zu den HPV und suchten nach Hinweisen auf einen Zusammenhang mit der Entstehung eines Prostatakarzinoms. Dabei richtete sich der Fokus der Arbeit darauf herauszufinden, ob im gesunden oder bereits erkrankten Prostatagewebe die HPV nachweisbar waren. Speziell die Hochrisikotypen 16 und 18 der humanen Papillomviren, welche die Hauptzahl der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verursachen, waren nach Aussage der Wissenschaftler sowohl im gesunden aber vor allem vermehrt im bereits erkrankten Gewebe nachweisbar.
Das lässt nach Meinung der Wissenschaftler den Schluss zu, dass HPV 16 und HPV 18 eine Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs spielen.
HPV 16 und 18 eine von mehreren möglichen Ursachen für Prostatakrebs
Die Forscher stellten aber auch klar, dass die humanen Papillomviren nur einer von vielen Krankheitserregern sind, die bei Prostatakrebs identifiziert wurden. Sie sind jedoch der einzige infektiöse Erreger, gegen den man impfen kann. Daher ist es wichtig, den Nachweis einer möglichen kausalen Rolle von HPVs bei Prostatakrebs zu bewerten. Die Autoren warnen davor, dass die genauen Mechanismen, wie eine HPV-Infektion zur Bildung von Prostatakrebs führen kann, nicht klar sind. Um diese Mechanismen zu untersuchen, sind Studien erforderlich, in denen normale Prostatazellen HPVs ausgesetzt werden. Die von den Autoren überprüften Studien legen nahe, dass mögliche Mechanismen eine indirekte Rolle von HPVs bei der Krebsentstehung beinhalten können, indem sie die Schutzfunktion spezifischer Enzyme gegen Virusinfektionen hemmen. HPVs können auch mit anderen Krankheitserregern eine Rolle bei Entzündungen der Prostata spielen, was zu einer gutartigen Prostatavergrößerung und später zu Prostatakrebs führen kann.
Vorbeugung von Prostatakrebs entscheidend
Auch wenn die Behandlungsmöglichkeiten von Prostatakrebs mittlerweile bedeutend besser geworden sind, gehört diese Krebsart in Deutschland und in vielen Teilen der Welt zu den gefährlichsten. Daher ist die Hilfe in Sachen Prostatakrebs vor allem in der Vorbeugung zu suchen. Eine Impfung gegen humane Papillomviren ist hier nur ein Bestandteil der Vorsorge. Viel wichtiger ist die der allgemeine Lebenswandel und hier insbesondere die Ernährung, die Bewegung und ausreichend Zeit im Freien. Mit Hilfe von Naturheilmitteln und bewährten Hausmitteln kann einiges im Vorfeld getan werden. Viele Studien belegen, dass die sekundären Pflanzenstoffe eine wesentliche Rolle bei der Vermeidung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs spielen.
„Prostatakrebs: HPV-Infektion als Auslöser?“ auf prostata-hilfe-deutschland.de unter https://prostata-hilfe-deutschland.de/prostatakrebs-hpv-viren/ (abgerufen am 19.07.2020)
„Potential causal role of human papilloma viruses (HPVs) in prostate cancers“ auf medicalxpress.com unter https://medicalxpress.com/news/2020-07-potential-causal-role-human-papilloma.html (abgerufen am 19.07.2020)
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Blasenentzündung bei Männern – Ursache Prostatavergrößerung?
Symptome einer Blasenentzündung beim Mann
Die Symptome bei einer Zystitis werden vom Fokus Magazin wie folgt festgehalten:
- häufiger Harndrang
- Schmerzen beim Wasserlassen
- Blut im Urin
- Ausfluss
- unangenehmer Geruch des Urins, flockiger Urin bzw. dunkler oder trüber Urin
Ursachenabklärung ist entscheidend
Hinzu kommt, dass laut dem Beitrag, beim Mann die Ursache für die Blasenentzündung häufig eine ernstzunehmende Ursache hat. Die Abklärung dieser Ursache spielt bei der Vermeidung wiederholter Blasenentzündungen sowie zur Gesundheitsvorsorge eine wesentliche Rolle. Männer erkranken seltener als Frauen an der Zystitis. Dies liegt in der Anatomie der männlichen Geschlechtsorgane. Keime und Bakterien können beim Mann nicht so einfach in die Blase aufsteigen und können vom Immunsystem auf einer längeren Strecke bekämpft werden.
Benigne Prostatahyperplasie kann Ursache sein
Die Blasenentzündung beim Mann ist häufig organisch bedingt. Laut Focus kommen als behandlungsbedürftige Ursachen für eine Zystitis folgende Erkrankungen in Frage:
- Prostatavergrößerung
- Harnröhrenverengung
- Blasentumor
- Neurologische Blasenentleerungsstörungen
Gerade der Bezug zur Prostatavergrößerung zeigt einmal mehr wie wichtig die Vorsorge und Prävention der Prostatavergrößerung ist.
Naturheilmittel, Kräuter und Tee für die Prostata sind sicher ein richtiger und wichtiger Weg, um einer Prostatavergrößerung vorzubeugen.
Um sich umfangreich zu informieren, lesen sie doch bitte auch unsere anderen Artikel zum Thema benigne Prostatahyperplasie, Prostatakrebs und Prostatavergrößerung:
Kokoraki Männer-Tee Artikel Datenbank
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Vortrag zu (Laser-) Operationsverfahren bei gutartiger Prostatavergrößerung
Frau Dr. Lehrich ist als Oberärztin am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin tätig. Sie leitet dort das Urologische Laserzentrums (ULZB).
Der Vortrag mit dem Titel „Stationäre Therapie bei einer gutartigen Prostatavergrößerung“ wurde im Jahr 2017 im Rahmen des Kongresses „Die besten Chefärzte“ im Tagesspiegel-Haus gehalten.
Der zugegebenermaßen sehr wissenschaftlich gehaltene Vortrag befasst sich mit den unterschiedlichen Operationsverfahren bei gutartiger Prostatavergrößerung. Dabei wird vor allem auf die Laserverfahren und hierbei insbesondere auf der Holmium-Laser-Enukleation (HoLEP). Dieses wird von der Klinik bereits seit 20 Jahren durchgeführt. Es werden die Risiken des operativen Eingriffs dargestellt sowie das Verfahren mit dem Laser erläutert.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Vortrag „Gutartige Prostatavergrößerung – Wie kann eine Operation vermieden werden?“
Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im Veranstaltungsraum EG im Marien-Krankenhaus in Lübeck. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und Interessierte. Es wird darum gebeten sich per Email unter folgender Email-Adresse anzumelden: info@marien-Krankenhaus.de
Nähere Informationen finden sie auf der Internetseite des Marien-Krankenhaus Lübeck. Die Adresse des Marien-Krankenhaus Lübeck lautet
Parade 3
23552 Lübeck
Telefonisch erreichen sie das Krankenhaus unter: 04 51 / 14 07 – 0
Prof. Dr. med. Christian Doehn gilt als ausgewiesener Urologie Spezialist und verfügt über internationale Erfahrung. Den medizinischen Werdegang von Prof. Dr. med. Christian Doehn sowie die Schwerpunkte seiner Arbeit finden sie auf folgender Internetseite: https://medexo.com/fachaerzte-und-fachgebiete/prof-dr-med-christian-doehn/
Marien-Krankenhaus Lübeck:“Gutartige Prostatavergrößerung – Wie kann eine Operation vermieden werden?“ auf: https://www.marien-krankenhaus.de unter: https://www.marien-krankenhaus.de/aktuell/vortragsreihe-fuer-patienten-die-gutartige-prostatavergroesserung.html (abgerufen am 05.01.2020)
Medexo:“Prof. Dr. med. Christian Doehn – Urologie-Spezialist“ auf: https://medexo.com unter: https://medexo.com/fachaerzte-und-fachgebiete/prof-dr-med-christian-doehn/ (abgerufen am 05.01.2020)
Fünf Symptome einer kranken Prostata
1. Beschwerden beim Wasserlassen
2. Blut im Urin oder im Sperma
3. Inkontinenz: Wenn die Blase schwächelt
4. Potenzstörung: die Prostata kann dahinterstecken
5. Erhöhter PSA-Wert: Hinweis auf Prostatakrebs?
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Verspüren Sie schon länger eine Veränderung in Ihrem Körper? Hören sie genau hin, und handeln sie rechtzeitig. Viele Männer haben ein Problem damit, offen über ihre Probleme welche die Prostata betreffen, zu sprechen.
Fast jeder zweite Mann über 50 Jahre hat mit den oben erwähnten Symptomen zu kämpfen. Auf t-online.de ist dazu ein Beitrag im Oktober veröffentlicht worden. Lesen sie hier mehr darüber: Fünf Symptome für eine kranke Prostata
Bemerken Sie diese Anzeichen sollten sie zum Urologen gehen, mit der richtigen Therapie kann man die Symptome bekämpfen und schlimmeres vorbeugen.
Die erkrankungsrate ist sehr hoch, etwa 20% aller Männer zwischen dem 50. und 59. Lebensjahr und etwa 70% aller Männer über 70 Jahren leiden unter einer benignen Prostatahyperplasie.
Damit es erst gar nicht so weit kommen kann, sollte man sich bestenfalls mit einer richtigen Vorsorge auseinandersetzen. Unter anderem kann man viel mit Bewegung und Ernährung arbeiten, auch die Natur bietet sehr gute Lösungen die nicht mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden sind. Lesen Sie diesbezüglich unseren Beitrag „Die Top 5 Tipps bei Prostatavergrößerung!“
Quellen: https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_60834588/prostata-5-symptome-fuer-eine-kranke-prostata.html
Artikel zur gutartigen Prostatavergrößerung
Der Artikel fast kompakt alles, aus schulmedizinischer Sicht, wissenswerte rund um das Thema gutartige Prostatavergrößerung zusammen. Dem Behandlungsbereich Phytotherapie, also der Behandlung durch pflanzliche Präparate, wird nur ein kleiner Absatz gewidmet. Dort werden dann auch nur die immer wieder zitierten und zweifelhaft wirksamen pflanzlichen Mittel wie Sägepalmenfrüchte, Kürbiskerne- und Kürbiskernsamen, Brennnesselwurzel und Roggenpollen aufgeführt. Aktuelle Erkenntnisse über pflanzliche Mittel fliessen nicht ein.
Dennoch wird ein guter Überblick über Symptome, Diagnostik und mögliche Behandlungsverfahren gegeben.
Sie finden den Beitrag auf dem lifeline Portal hier…
https://www.lifeline.de/prostata/bph-prostatahyperplasie-prostatavergroesserung-id45736.html
8 wichtige Basisuntersuchungen bei Verdacht auf Prostatavergrößerung
- Ausführliche Anamnese
- IPSS – International Prostate Symptom Score
- Inspektion und körperliche Untersuchung
- Urinstatus
- Laboruntersuchungen
- Nieren- und Blasensonographie
- Transrektale Prostatasonographie
- Uroflowmetrie