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Ständiger Harndrang und nächtlicher Toilettengang

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Mit steigendem Alter wird für viele Männer ein erhöhter Harndrang zum ständigen Begleiter. Ständiges Wasserlassen und ein Gefühl, dass sich die Blase nie ganz leert stören den Alltag. Auch die Nachtruhe wird zunehmend durch nächtliche Toilettengänge gestört.

Der Prozess beginnt meist schleichend ab einem Alter von ca. 40 Jahren. Auslöser dieser unangenehmen Effekte ist in vielen Fällen die Vergrößerung der männlichen Prostata. Die benigne Prostatahyperplasie oder auch Prostatavergrößerung tritt bereits bei 40% der über fünfzigjährigen Männer in Deutschland auf. Ab einem Lebensalter von 80 Jahren sind dann bereits über 90% der Männer betroffen.

Die Symptome einer vergrößerten Prostata sind unter anderem:

  • ständiger Harndrang und daraus resultierend sehr häufiges Wasserlassen
  • nächtliches Aufwachen wegen starkem Harndrang
  • ein schwacher Harnstrahl
  • Nachtröpfeln
  • verzögerter Start des Harnstrahls beim Urinieren
  • Blase fühlt sich nach dem Urinieren nicht entleert an
  • kurze Zeit nach dem Wasserlassen entsteht erneut starker Harndrang

Neben einer Erkrankung der Prostata gibt es auch noch weitere mögliche Ursachen für ein Urinieren über dem normalen Niveau. Dazu gehören unter anderem die Blasenentzündung sowie Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus). Als normal wird bezeichnet, wenn ein Mann 4-5 Mal am Tag uriniert bei einer Trinkmenge von 2 Litern am Tag. Trinkt ein Mann mehr als 2 Liter so erhöht sich die Anzahl der Toilettengänge entsprechend.

Wer Hilfe bei vermehrtem Wasserlassen und nächtlichen Ruhestörungen wegen starkem Harndrang sucht findet häufig keine Lösung. Wer möchte schon über seine Probleme beim “Pinkeln” reden? Ein Besuch beim Urologen wegen dieser “geringfügigen” Probleme kommt auch meist nicht in Frage, da Männer den Urologen fürchten wie der “Teufel das Weihwasser”. In den meisten Fällen wird die Beeinträchtigung durch die “schwache männliche Blase” jedoch nach und nach so groß, dass eine Lösung, der vom Mann als Blasenschwäche empfundenen Probleme, unausweichlich wird. Kein Ausflug ist mehr ohne den Gedanken nach der nächsten “Pinkelpause” möglich. Nach dem Pinkeln ist vor dem Pinkeln. Und die Nachtruhe ist als solche nicht mehr zu bezeichnen. Auf die Dauer macht allein diese Belastung durch das ständige Gefühl müssen zu Müssen krank.

Tee für die Prostata – Hilfe bei ständigem Harndrang

Tee spielt für die Pflege der Prostata eine große Rolle. Bestimmte Teesorten enthalten einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen und können so sehr positiven Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole und Flavonoide) sind noch zu großen Teilen unerforscht. In vielen wissenschaftlichen und medizinischen Studien gewinnen sie aber bereits seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung. Die meisten dieser wissenschaftlichen Studien werden in der englischen Sprache veröffentlicht und finden selten eine Erwähnung in der deutschen Presse.

Teeauswahl Prostatatees bei Prostatavergroesserung

Wenn die Blase sich immer voll anfühlt

Ein guter Tee zur Prostatapflege hilft auch dabei das Gefühl der ständig vollen Blase zu lindern. Zu den Klassikern gehört hier der Brennnesseltee. Aber auch Kamille und Goldrute werden zur Entkrampfung der Blase empfohlen.

Kokoraki Männer-Tee

Krähenfuss-Wegerich hat hier eine Ausnahmestellung. Nur wenige Pflanzen haben eine so ausgewogene und hohe Konzentration dieser wesentlichen Inhaltsstoffe. Die Universität der Algarve und die Universität von Lissabon in Portugal haben sich im Jahr 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie mit dem Heilungspotential des Krähenfuss-Wegerichs befasst. Der Plantago Coronopus gilt in vielen Teilen Süd- und Osteuropas als Heilpflanze in der Volksmedizin. Dies war der Anlass für die beiden Universitäten dies näher zu untersuchen.

Quellen:
PEREIRA, C. G. et al. Profiling of antioxidant potential and phytoconstituents of Plantago coronopus. Braz. J. Biol. [online]. 2017, vol.77, n.3 [cited 2018-06-03], pp.632-641. Available from: . Epub Nov 16, 2016. ISSN 1519-6984. https://www.scielo.br/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S1519-69842017000300632.

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