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Studie zu Langzeitwirkungen von Medikamenten zur Behandlung von Prostatavergrößerung

Abbildung von Tablettenschachteln
Nach der Diagnose Prostatavergrößerung, oder medizinisch ausgedrückt benigner Prostatahyperplasie, gilt es für den Betroffenen schwierige Entscheidungen zu treffen. Soll eine Behandlung mittels der üblichen Medikamente erfolgen, sind Anpassung der Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten sowie der Einsatz von pflanzlichen Alternativen das Mittel der Wahl oder kommt gar eine Operation in Frage?
Eins ist klar, die Nebenwirkungen der Medikamententherapie sowie die Risiken und eventuellen Folgeerscheinungen einer Operation müssen vom Arzt und vor allem vom Patienten sorgfältig beurteilt werden.

Gerade bei der Behandlung mit den klassischen Medikamenten, wie z.B. Alpha Blockern muss mit teils schweren Nebenwirkungen gerechnet werden. So können Depressionen entstehen, die Libido negativ beeinflusst werden und Gleichgewichtsstörungen entstehen. Darüber hinaus wird Demenz ebenfalls mit diesen Medikamenten in Verbindung gebracht.

Nun ist im wissenschaftlichen Journal „Reviews in Urology“ ein englischsprachiger Beitrag mit dem Titel „Long-term Consequences of Medical Therapy for Benign Prostatic Hyperplasia“ zu den Langzeitwirkungen dieser bei Prostatavergrößerung eingesetzten Medikamente erschienen.

Die Studie finden sie unter folgender Internetadresse:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7020283/

Die Ärzte und Wissenschaftler des Department of Urology vom Mount Sinai Hospital kamen zu dem Schluss, dass die Langzeitauswirkungen der klassischen Medikamententherapie bei Prostatavergrößerung zu erheblichen und ggfs. irreversiblen Folgen für den Patienten führen. Sie gehen davon aus, dass diese Nebenwirkungen und Langzeitwirkungen bisher unterschätzt wurden und in vielen Fällen beim Patienten keine vollständige Klarheit über die möglichen Risiken bestand.

Generell ist es wichtig vor dem Beginn einer Behandlung alle möglichen Optionen mit dem behandelnden Arzt besprochen zu haben. Es müssen alle Krankheitssymptome und Risiken aber auch die Lebensumstände des Patienten sowie dessen Vorstellungen bei der Auswahl der Behandlung einfließen. In jedem Fall macht es Sinn die Behandlung mit der geringsten Belastung und Beeinträchtigung für die Lebensqualität des Patienten zu beginnen. Legen sie Wert darauf, dass ihr behandelnder Arzt mit ihnen neben den klassischen Medikamenten und möglichen operativen Eingriffen auch alle Möglichkeiten der alternativen Behandlung mit ihnen bespricht. Natürlich muss dabei vom Arzt beurteilt werden wie akut die Krankheitssituation ist und ob genügend Zeit für eine alternative Behandlung ist.

Mittlerweile gibt es jedoch ausreichend viele Hinweise in der wissenschaftlichen (englischsprachigen) Literatur, welche auf die Bedeutung vieler Faktoren zur erfolgreichen Behandlung einer vergrößerten Prostata hinweisen. Dazu gehören:

  • Bewusste Ernährung mit einem hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenole und Flavonoide)
  • Wenig Fleisch und Wurst mehr Fisch und Gemüse
  • Ersatz von Tiermilchprodukten durch Soja, Mandel-, Reis-, und sonstige Alternativmilchprodukte
  • ausreichende und regelmäßige Bewegung, ggfs. spezielle Beckenbodengymnastik
  • Vermeidung von Ernährungsgiften wie Nikotin, Alkohol und Zucker
  • Reduzierung von Stress
  • ein ausgewogenes Sexualleben

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Bortnick EM, Simma-Chiang V, Kaplan SA. Long-term Consequences of Medical Therapy for Benign Prostatic Hyperplasia. Rev Urol. 2019;21(4):154–157 auf National Center for Biotechnology Information unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7020283/ (abgerufen am 07.03.2020)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.