Wir haben recherchiert welche Möglichkeiten es gibt sich in Diskussionsforen zum Thema Prostatavergrößerung bzw. benigner Prostatahyperplasie zu informieren und Fragen zu stellen.
Unser Ergebnis:
Zum Thema Prostatavergrößerung gibt es nur wenige Diskussionsforen. Die meisten Foren findet man zum Thema Prostatakrebs. In den Foren bzw. auf den zu den Foren gehörigen Webseiten zum Thema Prostatakrebs lassen sich jedoch auch viele gute Informationen zur Prostata und zur Prostatavergrößerung sowie zu den verwendeten Fachwörtern und deren Bedeutung finden. Daher führen wir die Foren zu Prostatakrebs hier auch auf. Wir haben folgende Foren mit einem Schwerpunkt zu benigner Prostatahyperplasie und Prostatavergrößerung im Internet gefunden:
myprostat.eu ist ein Portal auf dem Prostatakrebspatienten ihre Erfahrungen und Daten teilen können. Hier wird bewusst auf eine Kommentierung und Bewertung verzichtet. Man möchte lediglich die Daten, die bereit gestellt werden in einer standardisierten Form erfassen. Wem die Seite genau gehört und wie die Daten verwendet werden ist schwierig abzuschätzen. Auf jeden Fall lassen sich hier interessante Erkenntnisse gewinnen. Es gibt auch eine Link-Sammlung mit weiteren Seiten zum Thema Prostatakrebs.
Onmeda.de ist laut eigenen Angaben ein unabhängiges und werbefinanziertes Gesundheitsportal. Es gibt unterschiedliche Beiträge zum Thema Prostata – mal mehr mal weniger sinnvoll. Man kann auf der Seite in das Suchfeld Prostata eingeben und bekommt dann alle Beiträge angezeigt. Wir haben den Beitrag „Naturheilmittel gegen Prostata“ oben verlinkt. Die „unabhängigen“ Experten reagieren jedoch sehr aufgeregt bei Empfehlungen zu alternativen Heilmethoden.
paradisi.de ist ein deutsches Wellness- und Gesundheitsportal. Unter anderem gibt es dort Artikel zum Thema Prostatavergrößerung. Ein Forum zu diesem Thema gibt es dort auch. Nicht sonderlich aktiv aber dennoch einige gute Fragen und Antworten.
Überschaubare Anzahl von Beiträgen und nur teilweise aktuell. Trotzdem einen Versuch wert.
Zum Thema Prostatakrebs haben wir folgende Foren gefunden:
Forum des Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e. V. Prostatakrebs Diskussionsforum – der Registrierungsprozess ist ein wenig umständlich. Sehr umfangreich in Sachen Prostatakrebs. Unter dem Menüpunkt „Wichtige Links zum Thema Prostatakrebs“ (in gelb) findet man unter „Basiswissen“ ein sehr ausführliches PDF-Dokument mit Erklärungen zu Begrifflichkeiten, Behandlungsmethoden und vielem mehr.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs
Zum Flavanoid Luteolin und dessen Wirkungsweise bei Prostatavergrößerung sowie Prostatakrebs gibt es viele englischsprachige Studien und Artikel. Da Luteolin in unserem Kokoraki Männer-Tee in hoher Konzentration enthalten ist haben wir hier eine Auswahl für Sie zusammengestellt und präsentieren eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlüsse dieser Veröffentlichungen in deutscher Sprache:
Diese wissenschaftliche Studie erschien im Jahr 2009 im Magazin „Molecular Cancer Therapeutics“ und wurde erstellt von Qiong Zhou, Bing Yan, Xiaowen Hu, Xue-Bing Li, Jie Zhang and Jing Fang. Diese Studie kommt zu dem Schluss, dass Luteolin das Eindringen von Prostata-PC3-Krebszellen hemmt. Dabei spielt laut der Studie vor allem das Protein E-Cadherin die tragende Rolle. Es fungiert als „molekularer Klebstoff“ solange es in ausreichender Menge auf der Oberfläche der menschlichen Zellen vorhanden ist. Sobald aber die die Konzentration zu niedrig ist oder gar kein E-Cadherin mehr vorhanden ist können sich Tumorzellen vom Tumor lösen und so Metastasen auslösen, so ein Artikel in der Ärztezeitung.2 Luteolin regelt diese Konzentration von E-Cadherin auf der Zelloberfläche und hemmt so das Krebswachstum.
Dieser kurze Artikel befasst sich mit zum einen mit dem anti-östrogenen Effekt der im Krähenfuss-Wegerich enthaltenen Flavanoide Luteolin und Quercetin zum anderen mit deren prophylaktischer als auch therapeutischer Wirkung auf die benigne Prostatahyperplasie (BPH) sowie auf Prostatakrebs. Der Artikel sieht hier einen Zusammenhang zwischen der anti-östrogenen Wirkung der Flavanoide Luteolin und Quercetin bei der Frau, ausgelöst durch eine Interaktion mit Typ 2 3H-estradiol Bindungsstellen im Zellkern, und dem gleichen Mechanismus in der Prostata da hier ebenfalls Typ 2 Bindungsstellen vorhanden sind. Dazu wurden Mäusen für 14 Tage Luteolin oral verabreicht und es zeigte sich, dass das Gewicht der Prostata der Mäuse stark abnahm. Darüber hinaus konnte in Studien auch nachgewiesen werden, dass Luteolin in der Lage ist die Vermehrung der Prostata-Krebszellen PC-3 und LNCaP zu stoppen. Somit kommt die Studie zu dem Schluss, dass Luteolin vorbeugende als auch therapeutisches Potential bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs besitzen könnte.
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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Quellen: 1Qiong Zhou, Bing Yan, Xiaowen Hu, Xue-Bing Li, Jie Zhang and Jing Fang “Luteolin inhibits invasion of prostate cancer PC3 cells through E-cadherin” Molecular Cancer Therapeutics, volume 8, issue 6, June 2016. [cited 2018-06-30]. Available from: http://mct.aacrjournals.org/content/8/6/1684 2Ärzte Zeitung, 17.03.2016 https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/907307/metastasen-welche-rolle-protein-e-cadherin.html 3Markaverich B., Alejandro M. “Bioflavonoids, type II [H-3]estradiol binding sites and prostatic cancer cell proliferation.” International Journal of Oncology, Volume 11 Issue 6, Dezember 1997. [cited 2018-06-30]. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21528340
In der Studie heisst es: „Flavanoide sind bekannt für eine Reihe biologischer Aktivitäten wie anti-krebs, anti-entzündliche, anti-thrombogene, anti-angiogene sowie anti-oxidantische Aktivitäten. Flavonoide haben eine inverse Assoziation mit bestimmten Krebsarten wie z.B. Lungen-, Verdauungstrakt- und hormonbedingte Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs. Verschiedene epidemiologische Studien haben ein verringertes Risiko für Prostatakrebs bei Einnahme von Flavonoiden gezeigt.“
Weiterhin wird in der Studie festgehalten, dass bisher wenige Flavanoide im Bezug auf ihre Wirkungsweise bei Prostataerkrankungen untersucht wurden. Quercetin und Luteolin gehören zu diesen untersuchten Flavanoiden. Im Artikel heisst es weiter: „Luteolin hat das Potential verschiedne Punkte bei der Entstehung von Krebs zu blockieren. Dazu gehören Hemmung der Zelltransformation, Invasion, Metastasierung und Angiogenese, Regulation des Zellzyklus und Induktion von Apoptose. Studien habe gezeigt, dass Luteolin die krankhafte Wucherung von Gewebe durch Vermehrung von Zellen beeinträchtigt, Wachstumsstillstand verursacht und das Eindringen von Prostatakrebszellen hemmt.“
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass Flavanoide neue Horizonte für die Entwicklung von Prostatakrebstherapien erschließen. Die positive Korrelation zwischen Flavonoid Aufnahme und vermindertem Vorkommen von Prostatakrebs und keine mit Flavonoidkonsum verbundene Toxizität macht sie zu attraktiven Molekülen in der Krebstherapie, so der Artikel.
Quellen: 1Meghna M. Baruah, Neeti Sharma and Anand P. Khandwekar, “Flavonoids and Prostate Cancer” AIJRFANS 16-202, issue 15 vol. 1, 2016. [cited 2018-06-30]. Available from: http://iasir.net/aijrfansissue/aijrfansissue15-1.html
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Oxidativer Stress und dadurch ausgelöste Krankheiten sind in aller Munde. Das Kokoraki-Team hat sich aus gutem Grund auch damit auseinandergesetzt. Prostatavergrößerung und Prostatakrebs gehören ebenfalls zu den durch oxidativen Stress ausgelösten Krankheiten. Polyphenole, Flavonoide und Antioxidantien können hier helfen.
Welche Krankheiten können durch oxidativen Stress ausgelöst werden?
Eine Studie italienischer Wissenschaftler der Universität von Messina mit dem Titel „Oxidative Stress: Harms and Benefits for Human Health“ befasst sich im Detail mit den Krankheiten welche durch oxidativen Stress entstehen können. Laut der Studie sind folgende Krankheiten durch oxidativen Stress bedingt:
Männerkrankheiten
Prostatavergrößerung / Prostatakrebs / Unfruchtbarkeit / Glatze und Haarausfall
Auch das Robert Koch Institut hat bereits im Jahr 2009 ein umfangreiches wissenschaftliches Papier zur Messung von oxidativem Stress sowie möglichen Einflussfaktoren auf die Gesundheit veröffentlicht. Die Arbeit mit dem Titel „Oxidativer Stress und Möglichkeiten seiner Messung aus umweltmedizinischer Sicht“ ist zugegebenermaßen sehr umfangreich aber wir möchten hier vor allem auf die Passagen im Bezug auf Antioxidantien und Polyphenole hinweisen (Seite 4 und Seite 13 Tabelle 7). Des weiteren sind die Ernährungsempfehlungen zur Reduktion von oxidativem Stress empfehlenswert (Seite 14 Tabelle 8).
Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Quellen:
Pizzino, G., Irrera, N., Cucinotta, M., Pallio, G., Mannino, F., Arcoraci, V., Squadrito, F., Altavilla, D., & Bitto, A. (2017). Oxidative Stress: Harms and Benefits for Human Health. Oxidative medicine and cellular longevity, 2017, 8416763. https://doi.org/10.1155/2017/8416763 (abgerufen am 17.05.2021)
Oxidativer Stress und Möglichkeiten seiner Messung aus umweltmedizinischer Sicht, Mitteilung der Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ Robert Koch-Institut unter http://dx.doi.org/10.25646/218
Gemäß einer in Portugal von der Universität der Algarve und der Universität von Lissabon durchgeführten wissenschaftlichen Studie mit dem Titel „Profiling of antioxidant potential and phytoconstituents of Plantago coronopus„[1] enthält der Krähenfuss-Wegerich (Plantago Coronopus) große Mengen an Flavanoiden, Polyphenolen und Antioxidantien. Insgesamt konnten im Labor 18 verschieden Flavanoide in hohen Konzentrationen in den Wurzeln, Blättern und Blüten nachgewiesen werden.
Im Vergleich zu anderen Pflanzen hat der Krähenfuss-Wegerich somit eine sehr hohe Konzentration dieser wichtigen sogenannten sekundären Pflanzenstoffe.
Quellen: [1] PEREIRA, C. G. et al. Profiling of antioxidant potential and phytoconstituents of Plantago coronopus. Braz. J. Biol. [online]. 2017, vol.77, n.3 [cited 2018-06-03], pp.632-641. Available from: . Epub Nov 16, 2016. ISSN 1519-6984. http://dx.doi.org/10.1590/1519-6984.02416.
Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zusammengestellt welche Sie bei einer Prostatavergrößerung (benigner Prostata Hyperplasie BPH) beachten sollten. Sie können die Liste hier als PDF herunterladen.
Wir haben für Sie eine Zubereitungsanleitung als PDF Dokument erstellt. Diese können Sie entweder auf Ihrem Tablet/Smartphone nutzen oder sich ausdrucken. Hier finden Sie auch noch unser Video zur Zubereitung.
Kokoraki besser als Sägepalme und Weidenröschen-Tee?
Sägepalme und Weidenröschen-Tee werden häufig bei Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie) empfohlen und verwendet. Die Meinungen über die Wirkung sind sehr unterschiedlich. Studien in den USA habe klare Ergebnisse geliefert und kommen zu dem Schluss, dass Pflanzenextrakte aus der Sägepalme nicht bei Prostataproblemen helfen. Wir haben uns für Sie dazu einmal die aktuellen Erkenntnisse angeschaut.
Berichte und Studien zum Weidenröschen
Auch beim Weidenröschen-Tee gibt es von Anwendern sehr unterschiedliche Meinungen über die tatsächliche Wirkung. Jedoch scheint hier aufgrund der enthaltenen Polyphenole und Antioxidantien Anlass für eine positive Wirkungsweise gegeben zu sein. Zum Weidenröschen (engl. Fireweed) gibt es einige Studien über die Inhaltsstoffe und die volksmedizinische Verwendung. Eine englische Studie zu den Inhaltsstoffen und dem therapeutischen Potential finden sie hier: Therapeutic Potential of Polyphenols from Epilobium angustifolium (Fireweed)
Berichte und Studien zur Sägepalme
In der Rheinischen Post erschien zu dieser Studie ein Artikel: Pflanzenextrakte aus der Sägepalme – Keine Wirkung bei Prostatabeschwerden. Dieser basiert auf den Ergebnissen einer englischsprachigen Studie des Department of Medicine am Massachusetts General Hospital mit dem Titel „Effect of Increasing Doses of Saw Palmetto Extract on Lower Urinary Tract Symptoms – A Randomized Trial“. Die vollständige Studie in englischer Sprache können Sie hier herunterladen…
Sägepalme und Früchte. Ted Bodner, Southern Weed Science Society, United States – This image is Image Number 1120619 at Forestry Images, a source for forest health, natural resources and silviculture images operated by The Bugwood Network at the University of Georgia and the USDA Forest Service. Veröffentlicht unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 3.0 Vereinigte Staaten“
Generell bestehen Zweifel daran, ob die Einnahme von Extrakten in Form von Pulvern, Pillen oder Tabletten eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. Viele Studien kommen zu dem Ergebnis, dass vor allem die gesamte Pflanze und nicht einzelne extrahierte sekundäre Pflanzenstoffe die Wirkung ausmachen. Hier scheint Tee eine bessere Alternative zu sein. Die Polyphenole und Flavonoide werden bei der Zubereitung mit kochendem Wasser mit anderen Bestandteilen der Pflanze erhalten und können so ihre ganze Wirkungskraft im Körper entfalten.
Neben der Lektüre der Artikel empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Schepetkin, I. A., Ramstead, A. G., Kirpotina, L. N., Voyich, J. M., Jutila, M. A., & Quinn, M. T. (2016). Therapeutic Potential of Polyphenols from Epilobium Angustifolium (Fireweed). Phytotherapy research : PTR, 30(8), 1287–1297. https://doi.org/10.1002/ptr.5648
Die Rate der Prostataerkrankungen unterscheidet sich von Land zu Land teilweise sehr stark. Die Prostatakrebsrate in Griechenland ist beispielsweise eine der niedrigsten in Europa, während Deutschland und Österreich eine sehr hohe Rate aufweisen (Prostatakrebsraten in Europa) Dies liegt in den unterschiedlichen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten.
Prostatakrebsraten in Europa
Auf den Internetseiten des Global Cancer Observatory (GCO) können unterschiedlichste Statistiken zu allen Krebsarten eingesehen werden. Schaut man sich die verfügbaren Daten zum Prostatakrebs an, so fällt auf, dass die Inzidenzraten in Griechenland mit 185,5 Fällen pro 100.000 Einwohnern im Vergleich zu Deutschland mit 253,2 Fällen sehr niedrig sind. Noch stärker ist der Unterschied, wenn man die gemeinhin mit mediterraner Ernährung und Lebensstil in Verbindung gebrachten Länder bündelt und diese mit den Nordeuropäischen und gemeinhin mit gemeinhin westlicher Industrieernährung in Verbindung gebrachten Länder vergleicht.
Mediterrane Ernährung und Lebensweise vorteilhaft
Ein Beitrag auf den Internetseiten der Prostatahilfe Deutschland aus dem März 2021 greift diese Fragestellung auf. Dabei beziehen sich die Autoren auf eine Studie der University of Texas MD Anderson Cancer Center. In dieser fanden die Forscher heraus, dass eine Mittelmeer-Diät positive Auswirkungen auf die Tumorentwicklung bei Prostatakrebspatienten hat. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachmagazin „Cancer“ der Amerikanischen Krebsgesellschaft.
Auch in diesem Beitrag werden Polyphenole erwähnt und mit der geringen Prostata-Erkrankungsrate in asiatischen Ländern in Verbindung gebracht. Die asiatische Ernährung bietet, durch ihren hohen Anteil an Polyphenolen und Antioxidantien bei gleichzeitig niedrigem roten Fleischanteil, Anlass zu dieser Vermutung. In Europa gehört Griechenland zu deinem der Länder mit der geringsten Rate an Prostata-Erkrankungen. Und auch hier liegt die Vermutung nahe, dass Ernährungsfaktoren wie ein hoher Anteil Fisch und Gemüse sowie pflanzliche Öle eine Rolle spielen. Dies bestätigt auch der Beitrag Gesunde Ernährung für die Prostata! von Dr. Fahramandi, seines Zeichens Männerarzt (Urologe & Androloge). Er bezieht sich hier sowohl auf das geringere Vorkommen von Prostatakrebs als auch Prostatavergrößerung bzw. benigner Prostatahyperplasie (BPH) in Asien gegenüber Europa und den USA. Ausnehmen tut er lediglich Südeuropa und im Besonderen hier Griechenland.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Gregg JR, Zhang X, Chapin BF, et al. Adherence to the Mediterranean diet and grade group progression in localized prostate cancer: an active surveillance cohort. Cancer. Published online January 7, 2021. doi:10.1002/cncr.33182, https://acsjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/cncr.33182 (abgerufen am 2.05.2021)
Das Zentrum der Gesundheit hat unter Männerkrankheiten einen Artikel zur Wirkung von Lebensmitteln auf Probleme mit der Prostata uns speziell auf einen erhöhten PSA Wert veröffentlicht. Dabei wurden unterschiedliche wissenschaftliche Erkenntnisse von Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammengetragen.
Grüner Tee spielt dabei eine besondere Rolle für den PSA Wert da dieser – genau so wie Krähenfuss-Wegerich – große Mengen an Flavanoiden und Polyphenolen enthält. Dr. Susanne M. Henning von der Harvard Medical School konnten dabei die Erkenntnis gewinnen, dass Männer, die häufig grünen Tee trinken, niedrigere PSA Werte aufweisen als andere.
Zitiert wird auch Dr. Susan Steck von der University of South Carolina: „Wir konnten sowohl bei Afroamerikanern als auch bei weissen Männern definitiv einen Zusammenhang zwischen einer erhöhten Flavanoid-Aufnahme und einer geringerer Wahrscheinlichkeit einer aggressivem Prostatakrebsentwicklung feststellen. Da wir dafür jedoch keine bestimmte Unterklasse der Flavonide verantwortlich machen konnten, halten wir es für wichtig, bei der Ernährung auf viele verschiedene pflanzliche Lebensmittel zurückzugreifen, anstatt sich nur auf einen spezifischen Typ von Flavanoiden zu konzentrieren.“
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass Flavanoide neue Horizonte für die Entwicklung von Prostatakrebstherapien erschließen. Die positive Korrelation zwischen Flavonoid Aufnahme und vermindertem Vorkommen von Prostatakrebs und keine mit Flavonoidkonsum verbundene Toxizität macht sie zu attraktiven Molekülen in der Krebstherapie, so der Artikel.
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Quellen: 1Meghna M. Baruah, Neeti Sharma and Anand P. Khandwekar, “Flavonoids and Prostate Cancer” AIJRFANS 16-202, issue 15 vol. 1, 2016. [cited 2018-06-30]. Available from: http://iasir.net/aijrfansissue/aijrfansissue15-1.html
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Flavanoide spielen eine wesentliche Rolle bei der Vorbeugung gegen benigne Prostatahyperplasie und Prostatakrebs. Dr. Susan Steck, Associate Professor at the University of South Carolina, befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Einfluss von Ernährung auf die Vorbeugung von Krebs. Dabei befasst sie sich im Detail unter anderem mit Prostatakrebs. In einem Artikel mit dem Titel „Flavonoids Boost Resistance to Aggressive Prostate Cancer“ auf Medscape.com werden die Ergebnisse Ihrer Studien im Bezug auf Flavanoide und deren Einfluss auf Prostatakrebs näher beleuchtet (Zum lesen des Artikels müssen Sie sich kostenlos bei Medscape.com registrieren). Dabei hält Dr. Steck klar fest, dass Flavanoide einen starken positiven Einfluss auf die Widerstandfähigkeit gegen Prostatakrebs haben.
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