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Oxidativer Stress und Krankheiten

Krankheiten durh oxidativen Stress Prostatakrebs und Prostatavergrößerung

Oxidativer Stress und dadurch ausgelöste Krankheiten sind in aller Munde. Das Kokoraki-Team hat sich aus gutem Grund auch damit auseinandergesetzt. Prostatavergrößerung und Prostatakrebs gehören ebenfalls zu den durch oxidativen Stress ausgelösten Krankheiten. Polyphenole, Flavonoide und Antioxidantien können hier helfen.

Welche Krankheiten können durch oxidativen Stress ausgelöst werden?

Eine Studie italienischer Wissenschaftler der Universität von Messina mit dem Titel „Oxidative Stress: Harms and Benefits for Human Health“ befasst sich im Detail mit den Krankheiten welche durch oxidativen Stress entstehen können. Laut der Studie sind folgende Krankheiten durch oxidativen Stress bedingt:

Männerkrankheiten

Prostatavergrößerung / Prostatakrebs / Unfruchtbarkeit / Glatze und Haarausfall

Neurodegenerative Krankheiten

Alzheimer / Parkinson / Multiple Sklerosis / Demenz / Schizophrenie / Huntington-Krankheit

Altersbedingte Krankheiten

Prostataprobleme / Diabetis / Arthritis / Arthrose / Makuladegeneration

Krebs

Prostatakrebs / Blasenkrebs / Lungenkrebs / Brustkrebs / Hautkrebs / Leberkrebs / Bauchkrebs / Gebärmutterkrebs / Lymphknotekrebs / Eierstockkrebs / Darmkrebs

Auch das Robert Koch Institut hat bereits im Jahr 2009 ein umfangreiches wissenschaftliches Papier zur Messung von oxidativem Stress sowie möglichen Einflussfaktoren auf die Gesundheit veröffentlicht. Die Arbeit mit dem Titel „Oxidativer Stress und Möglichkeiten seiner Messung aus umweltmedizinischer Sicht“ ist zugegebenermaßen sehr umfangreich aber wir möchten hier vor allem auf die Passagen im Bezug auf Antioxidantien und Polyphenole hinweisen (Seite 4 und Seite 13 Tabelle 7). Des weiteren sind die Ernährungsempfehlungen zur Reduktion von oxidativem Stress empfehlenswert (Seite 14 Tabelle 8).

Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
Pizzino, G., Irrera, N., Cucinotta, M., Pallio, G., Mannino, F., Arcoraci, V., Squadrito, F., Altavilla, D., & Bitto, A. (2017). Oxidative Stress: Harms and Benefits for Human Health. Oxidative medicine and cellular longevity, 2017, 8416763. https://doi.org/10.1155/2017/8416763 (abgerufen am 17.05.2021)

Oxidativer Stress und Möglichkeiten seiner Messung aus umweltmedizinischer Sicht, Mitteilung der Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ Robert Koch-Institut unter http://dx.doi.org/10.25646/218

Ein Gedanke zu „Oxidativer Stress und Krankheiten

  1. […] Radikaler in unserem Körper welche die Ursache für viele Krankheiten – die sogenannten durch oxidativen Stress bedingten Krankheiten – sind. Zu diesen durch oxidativen Stress also durch freie Radikale verursachte Krankheiten […]

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