Auf der Internetseite des Kantonsspital Winterthur (KSW) ist kürzlich ein Beitrag mit einer sehr guten grafischen Darstellung der gesunden und der vergrößerten Prostata veröffentlicht worden. Bisher haben wir im Internet noch keine bessere Darstellung dazu gefunden.
Den Beitrag finden sie auf der Internetseite des KSW unter folgendem Link:
Insgesamt ist der Artikel sehr kurz gehalten und geht nicht besonders detailliert auf die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten ein. Die grafische Darstellung zur Prostatahyperplasie ist jedoch sehr gelungen.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Die Helios Klinik Cuxhaven veranstaltet am Mittwoch den 13. Mai um 18:00 Uhr im Rahmen der Patientenakademie einen Vortrag mit dem Thema „Patientenakademie: Vom Kürbiskern bis zum Laser – moderne Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung“. Die Teilnahme an dem Vortrag ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Vortrag wird gehalten vom Chefarzt der Urologie und Kinderurologie Dr. Mohamed Al-Mwalad.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Im Gesundheitsbereich des Onlineportals t-online.de ist ein guter Beitrag mit dem Titel „Gesund älter werden – Was Männer für ihre Prostata tun können“ zum Thema Prostatagesundheit erschienen. Dabei steht vor allem die Prostatavergrößerung und die damit einhergehenden Beschwerden im Vordergrund.
Prostatavergrößerung mit dem Alter
Ab dem 60. Lebensjahr hat jeder zweite Mann mit den Beschwerden einer sich vergrößernden Prostata zu kämpfen. Ein abgeschwächter Harnstrahl, Nachtröpfeln sowie häufiger Harndrang gehören dabei zu den typischen aber noch harmlosen Beschwerden. Hinzu kommt, dass auch das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken mit dem Alter massiv steigt. Prostatakrebs ist bei Männern die am häufigsten auftretende Krebserkrankung. Pro Jahr erkranken in Deutschland 70.000 Männer an Prostatakrebs.
Lässt sich die Vergrößerung der Prostata aufhalten?
Es gilt mittlerweile als bewiesen, dass unterschiedliche Faktoren starken Einfluss auf das Wachstum der Prostata haben. Der t-online Beitrag fasst einige davon noch einmal gut zusammen. Im Wesentlichen geht es um Ernährung, Bewegung und die Vermeidung von Stress und Giftstoffen wie Alkohol, Nikotin und Coffein. Der Artikel kommt zu dem Ergebnis, dass sich das Wachstum der Prostata nicht aufhalten lässt, sich jedoch die Symptome und Beeinträchtigungen lindern, wenn nicht gar ganz beseitigen lassen.
Phytoöstrogene und sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtig
Wir haben in unseren Beiträgen bereits des Öfteren auf die besondere Bedeutung von Phytoöstrogenen und sekundären Pflanzenstoffen hingewiesen. In der deutschen Literatur zum Thema Prostatavergrößerung werden diesen beiden Stoffen, ganz im Gegensatz zur englischen Literatur, jedoch bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Flavanoide leisten sowohl bei der Behandlung von Prostatavergrößerung als auch bei der Behandlung und Vorbeugung von Prostatakrebs einen wichtigen Beitrag. Lesen sie dazu unsere Beiträge „Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs“ und „Alternative Medizin & Behandlungsmethoden bei Prostatavergrößerung“.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) untersucht, ob gesetzlich krankenversicherten Männern, auch ohne Verdacht auf Prostatakrebs, ein PSA-Test zum Prostatakarzinom-Screening angeboten werden sollte. Das Institut kommt dabei zu der klaren Empfehlung dies nicht anzubieten. Die Hauptgründe dafür sind aus Sicht des IQWIG:
der PSA-Wert kann kurzfristig z.B. durch Radfahren erhöht sein
es kommt zu Überdiagnosen und Übertherapien
aus diesen resultieren dann für die betroffenen Männer Folgeschäden wie Inkontinenz und Impotenz
die daraus resultierenden Kosten können vermieden werden
Die Ergebnisse des IQWIG beruhen auf der Auswertung von 400.000 Fällen aus 11 randomisierten Studien, bei denen ein PSA-Prostatakarzinomscreening mit keinem Prostatakarzinomscreening verglichen wurden. Zwar würde einigen Wenigen mit diesem Screening geholfen jedoch würde der durch die Überbehandlung einer weitaus größeren Gruppe ausgelöste Schaden überwiegen. So würden nur 3 von 1.000 Männern von einem positiven Effekt profitieren während 3 von 1.000 Männern mit einer dauerhaften Inkontinenz und 25 von 1.000 Männern mit einer anhaltenden Impotenz aufgrund der überflüssigen Behandlung rechnen müssten.
Der Eiweißstoff PSA kann auch aufgrund einer Radtour, Entzündungen oder Sex erhöht sein und eignet sich daher nur sehr bedingt als Indikator für die Erkrankung an einem Prostatakarzinom, so die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel zu der Studie des IQWIG.
Dennnoch ist der PSA-Wert ein wichtiger Bestandteil der Diagnose im Bereich der Prostatavergrößerung und bei Prostatakrebs. Er sollte lediglich nicht als einziger Indikator verwendet werden und die daraus abgeleiteten Therapien müssen vorsichtig abgewogen werden.
Prof. Dr. med. Christian Doehn, Leiter der Urologie des Marien-Krankenhauses in Lübeck, hält im Rahmen der Vortragsreihe für Patienten am 23. Januar 2020 einen Vortrag zum Thema „Gutartige Prostatavergrößerung – Wie kann eine Operation vermieden werden?“.
Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im Veranstaltungsraum EG im Marien-Krankenhaus in Lübeck. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und Interessierte. Es wird darum gebeten sich per Email unter folgender Email-Adresse anzumelden: info@marien-Krankenhaus.de
Nähere Informationen finden sie auf der Internetseite des Marien-Krankenhaus Lübeck. Die Adresse des Marien-Krankenhaus Lübeck lautet
Parade 3 23552 Lübeck
Telefonisch erreichen sie das Krankenhaus unter: 04 51 / 14 07 – 0
Prof. Dr. med. Christian Doehn gilt als ausgewiesener Urologie Spezialist und verfügt über internationale Erfahrung. Den medizinischen Werdegang von Prof. Dr. med. Christian Doehn sowie die Schwerpunkte seiner Arbeit finden sie auf folgender Internetseite: https://medexo.com/fachaerzte-und-fachgebiete/prof-dr-med-christian-doehn/
Der Brennpunkt Urologie veranstaltet am 16. November 2020 in Zürich eine Publikumsveranstaltung zu den Themen:
Prostatavergrösserung – Wenn der Harnstrahl nachlässt
Prostata und Hormone
Blasenentzündung – Nicht nur Männersache
Eingeladen sind die Fachexperten
Prof. Tullio Sulser, Direktor der Klinik für Urologie des Universitätsspital Zürich
PD Dr. med. Thomas Hermanns, Leitender Arzt Klinik für Urologie, UniversitätsSpital Zürich
Dr. med. Marko Kozomara-Hocke, Oberarzt Klinik für Urologie, Universitätsspital Zürich
Die Veranstaltung wird moderiert vom bekannten Schweizer Fernsehmoderator Kurt Aeschbacher und findet ab 18:00 Uhr im Restaurant Metropol in Zürich statt. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit sich mit den Referenten und Fachexperten direkt auszutauschen.
Im Onlineportal @apotheken.de ist ein Beitrag zur gutartigen Prostatvergrößerung erschienen. Dieser bietet einen guten Überblick über die Erkrankung und stellt kompakt die wesentlichen Informationen zusammen. Es finden sich Informationen zu den Beschwerden, wann ein Arzt aufgesucht werden sollte, die Krankheitsentstehung und deren Verlauf, sowie die Diagnose, Behandlung und Prognose.
Auch wir haben schon häufig über den Zusammenhang einer gesunden Prostata und der richtigen Ernährung berichtet. Auf der Internetseite des Gesundheitsportals RTV Gesund & Vital ist in der letzten Woche ein Beitrag zu genau diesem Thema erschienen. Der Artikel mit dem Titel „Gesunder Mann – Gesunde Prostata mit der richtigen Ernährung“ gibt wertvolle Hinweise welche Nährstoffe und Lebensmittel einen positiven bzw. negativen Einfluss auf eine Prostatavergrößerung haben.
Die Top 5 Tipps von Gesund & Vital sind:
Gesunde Fette in die Ernährung integrieren
Gesunde Pflanzenöle, Nüsse und Fisch sollten die tierischen Fette in Ihrer Ernährung ersetzen. Ersetzen sie Butter durch Olivenöl, Fleisch und Wurst durch Fisch und snacken sie Nüsse anstelle von Süssigkeiten oder Chips. Auch Milchprodukte tierischen Ursprungs sollten sie reduzieren und stattdessen Soja- und andere pflanzliche Milchprodukte verwenden.
Zellschützende Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe verzehren
Sekundäre Pflanzenstoffe, die sogenannten Polyphenole, spielen in der jüngeren Vergangenheit bei der Behandlung und Heilung, vieler durch oxidativen Stress ausgelösten Krankheiten wie Prostatakrebs und benigner Prostatahyperplasie, eine große Rolle. Legen Sie ihren Schwerpunkt bei der Ernährung auf Gemüse, Kräuter und Salate. Trinken Sie Tee, denn dieser enthält ebenfalls viele sekundäre Pflanzenstoffe.
Zinkhaltige Lebensmittel bevorzugen
Laut Gesund & Vital ist die positive Wirkung von Zink auf die Prostata wissenschaftlich belegt. Eine Reihe guter zinkhaltiger Lebensmittel listet Gesund & Vital hier auf: Kürbiskerne, Haferflocken, Erbsen, Gerste, Mandeln, Buchweizen, brauner Reis, Adzukibohnen, Pekannüsse, Fisch, Eier, Äpfel und Zwiebeln. Austern sind übrigens mit 22 mg pro 100 g der mit Abstand beste Zinklieferant. Auf Platz 2 folgt dann Leber vom Kalb mit nur noch 8,4 mg /100 g und auf Platz 3 Kürbiskerne mit 6,1 mg / 100 g. Für Männer gilt eine Empfehlung von 10 mg pro Tag.
Reduzierung von Alkohol und Genussmitteln
Alkoholkonsum reduziert die Aufnahme von Zink aus der Ernährung und schwächt damit allein durch die negative Beeinträchtigung der Zinkversorgung bereits die Prostata. Darüber hinaus fördert der Konsum von Alkohol Entzündungsprozesse im Körper. Dies wiederum wirkt sich ebenso negativ auf eine Prostatavergrößerung aus.
Verzicht auf Zucker
Ein hoher Konsum von raffiniertem Zucker führt in mehr als einer Hinsicht in die falsche Richtung. Zum einen führt er zu einer Gewichtszunahme und zum anderen gilt auch Zucker als hochgradig entzündungsfördernd. Des weiteren wirkt Zucker harntreibend und verstärkt somit die Symptome einer benignen Prostatahyperplasie.
Der griechische Arzt Hippokrates hat bereits 460 v. Chr. mit seinem Ausspruch „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ begriffen, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz, der die Ernährung als wesentlichen Bestandteil der Gesundheit begreift, eine Chance auf Erfolg hat.
www.drjacobsinstitut.de „Prostatakrebs: Weniger ist mehr. Lebensweisheiten und evidenzbasierte Maßnahmen zur Ernährung und Lebensweise bei Prostatakrebs“ in Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung unter: https://www.drjacobsinstitut.de/?Prostatakarzinom/Ern%C3%A4hrung_bei_Prostatakrebs (abgerufen am 26.10.2019)
Das Onlineportal der Telekom „t-online.de“ hat am 16. August 2019 einen Beitrag mit dem Titel „Schädlich für die Potenz? Radfahren beeinflusst die Prostata“ veröffentlicht.Der Artikel geht auf Gerüchte und verbreitete Meinungen zum Einfluss von Radfahren auf die Männergesundheit ein. Dabei geht es vornehmlich um die Klärung, ob das Radfahren einen negativen Einfluss auf die Potenz insbesondere Erektionsstörungen sowie die Prostata im allgemeinen und den PSA-Wert im spezifischen hat. Geklärt wird auch ob intensives Radfahren eventuell sogar Prostatakrebs fördern könnte.
Die verringerte Durchblutung durch den Druck des Sattels auf den Damm während des Radfahrens spielt dabei eine entscheidende Rolle. Laut des Artikels haben medizinische Studien ergeben, dass bereits nach einer halben Stunde Fahrradfahren die Durchblutung in diesem Bereich um 70% abnimmt. Wissenschaftlich konnte bisher kein negativer Einfluss durch das Radfahren auf die Potenz und Erektionsfähigkeit nachgewiesen werden.
Anders sieht das beim PSA-Wert aus. Dr. Wolgang Bühmann, Facharzt für Urologie und Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen empfiehlt drei Tage vor einer Blutabnahme zur Bestimmung des PSA-Wertes auf das Radfahren zu verzichten. Durch Fahrradfahren kann nämlich der PSA-Wert vorübergehend erhöht werden.
Eine erhöhte Erkrankungsrate an Prostatakrebs besteht übrigens laut Journal of Men‘ Health nur bei Männern über 50, die mehrfach in der Woche über 8 Stunden Radfahren. Dies ist wohl nur bei einer sehr geringen Personengruppe der Fall.
Gerade bei Prostatavergrößerung und den damit einhergehenden Problemen spielen Bewegung und Sport neben der Ernährung eine wichtige Rolle bei der Behandlung. Fahren sie also weiterhin Rad und treiben sie Sport! Lesen sie unbedingt auch unseren Beitrag „Die 5 Top Tipps bei Prostatavergrößerung“.
Quellen: www.t-online.de:“Schädlich für die Potenz? Radfahren beeinflusst die Prostata“ in: t-online.de unter: https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_78656120/sattel-drueckt-auf-prostata-ist-radfahren-schaedlich-fuer-die-potenz-.html (abgerufen am 23.8.2019)Milo Hollingworth, BSc, MBBS, Alice Harper, MA, MSc, MBBS, and Mark Hamer, BSc, PhD:“An Observational Study of Erectile Dysfunction, Infertility, and Prostate Cancer in Regular Cyclists: Cycling for Health UK Study“ in: Journal of Men’s Health unter: https://www.liebertpub.com/doi/full/10.1089/jomh.2014.0012 (abgerufen am 23.8.2019)
Der Beitrag fasst kurz und knapp das Basiswissen zur Prostata und Prostatabeschwerden zusammen und geht dann auf die möglichen Symptome sowie Untersuchungsmethoden und Therapien ein. Hingewiesen wird vor allem darauf, dass die meisten gesetzlichen Krankenkassen Vorsorgeuntersuchungen für Männer ab dem 45. Lebensjahr bezahlen.
Insbesondere die Empfehlungen zur Verhinderung und Vorbeugung von Prostatakrebs stehen ganz im Einklang mit unseren Empfehlungen. Eine ausgewogene, pflanzenlastige Ernährung mit reduzierten Mengen an Alkohol und Fleisch sowie Bewegung werden hier genannt, um Prostatakrebs vorzubeugen.
Quellen: www.fitbook.de:“UROLOGE ERKLÄRT – Was jeder Mann über Prostatakrebs wissen sollte“ in: FITBOOK.de unter: https://www.fitbook.de/health/prostatakrebs-symptome-behandlung-heilungschancen (abgerufen am 14.7.2019)
Tipp 1: Polyphenole und Antioxidantien gehören auf den Speiseplan
Legen Sie bei Ihrer Ernährung Wert auf Lebensmittel, die viele Polyphenole und Antioxidantien enthalten. Sie werden merken wie gut Ihnen dies tun wird. Bauen Sie diese Wirkstoffe ganz natürlich über Ihre Ernährung in Ihren Speiseplan ein. Mittlerweile besteht Einigkeit unter Wissenschaftlern und Medizinern, dass die sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) sowie Antioxidantien eine wesentliche Rolle bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs spielen. Lesen Sie hier unseren weiterführenden Beitrag „Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?“.
Konkret:
Essen Sie mehr Gemüse und Obst – vor allem Granatapfel und Tomaten sind wichtig für Sie
Gut sind auch Beeren – Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren
Darüber hinaus Wassermelone, rote Grapefruit, Paprika, rote Beete
In Sachen Antioxidantien führt kein Weg vorbei an unbehandelten Nüssen
Weiterhin Karotten, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Spargel, Brokkoli, Rosenkohl
Verwenden Sie hochwertiges Olivenöl
Nutzen Sie frische Kräuter
Tipp 2: Täglich ein wenig Bewegung
Bewegung kostet nichts – nur ein wenig Überwindung! Grundstein einer jeden Prostatakur und Behandlung ist körperliche Aktivität. Das muss nicht viel sein aber dafür regelmäßig. Die deutsche Krebsgesellschaft sowie viele andere weisen explizit darauf hin. Der Schweizer Arzt Dr. Walser verwendet die einfache Faustformel „3in3“: 3 Stunden Sport verteilt auf 3 Tage in der Woche. Sexuelle Betätigung zählt übrigens auch dazu und hat insgesamt einen sehr positiven Effekt. Lesen Sie hier den Beitrag zur Prostatavergrößerung von Dr. Walser.
Konkret:
Raffen Sie sich auf und gehen Sie jeden Tag 2 Mal eine halbe Stunde spazieren.
Unterbrechen Sie lange Sitz- und Liegezeiten, in dem Sie aufstehen und eine Minute durchs Zimmer gehen.
Suchen Sie sich ein Hobby wie Tanzen, Golfen, Fitnessstudio, dass körperliche Bewegung beinhaltet.
Legen Sie sich eine kurze morgendliche Dehn- und Stretchroutine zu – 5 Minuten jeden Morgen reichen.
Wenn Sie Zeit haben und richtig motiviert sind beginnen Sie mit Beckenbodentraining.
Tipp 3: Weniger Fleisch, Wurst, Milch und Milchprodukte
Verwenden Sie keine Ersatzprodukte wie vegetarische Wurst sondern essen Sie Fisch und/oder Gemüse
Verzichten Sie vollständig auf Milch – nutzen Sie Soja-, Mandel- und Reismilch
Bei Milchprodukten wie Käse und Joghurt setzen Sie anstelle von Kuh- auf Ziegen- und Schafsmilchprodukte
Tipp 4: Alkohol und Kaffee reduzieren
Alkohol ist insgesamt ein Feind Ihrer Gesundheit. Wenn überhaupt, wird von Medizinern nur Rotwein und dann auch nur in Maßen empfohlen. Insgesamt sind harntreibende Getränke, dazu gehören Alkohol und Kaffee, zu meiden. Grüner Tee gehört zwar auch zu den harntreibenden Getränken hat aber auch viele positive Effekte für die Prostata. Daher lieber zu Tee als zu Kaffee greifen.
Konkret:
Reduzieren Sie Alkohol und Kaffee. Trinken Sie stattdessen Tee: Grüner Tee, Kokoraki-Tee, Kräutertee
Trinken Sie nur an 4 Tagen in der Woche maximal 1 Glas Rotwein und verzichten Sie auf anderen Alkohol
Nutzen Sie alkoholfreie Biere, um den Abschied leichter zu gestalten
Ersetzen Sie Kaffee wann immer es geht durch Kräuter-Tees, grünen Tee oder andere Tees
Tipp 5: Intervallfasten – gönnen Sie ihrer Verdauung eine Pause
Generell essen wir einfach zu oft und zu viel. Genetisch bedingt ist der menschliche Körper nicht dafür gemacht ständig und zu viel zu essen. Der renommierte Arzt und Wissenschaftler Professor Dr. Andreas Michalsen empfiehlt daher Heilfasten als wichtigen Grundpfeiler beim Vermeiden von Gesellschaftskrankheiten wie Prostatavergrößerung und -Krebs. Lesen Sie hier unseren Beitrag „Polyphenole und Heilfasten für die Prostata – Focus Artikel“ dazu.
Konkret:
Verzichten Sie einfach mal auf eine Mahlzeit
Am leichtesten fällt hier häufig der Verzicht auf das Frühstück
Trinken Sie stattdessen einen Kaffee schwarz mit etwas Kokosöl
Starten Sie dann mit einem frühen Mittagessen durch
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Milchprodukte gehören für die meisten Menschen zur täglichen Ernährung. Seit vielen Jahren ist die generelle Meinung, dass Milchprodukte gut für unsere Gesundheit sind. Milch enthält Calcium und Vitamine. Joghurt, wird uns in der Werbung mitgeteilt, enthält wertvolle Probiotika für unser Immunsystem.
In letzter Zeit mehren sich jedoch die Stimmen, dass Milch auch sehr negative Effekte auf den menschlichen Körper haben könnte. Das renommierte Ernährungswissenschaftsmagazin der Oxford Universität „Advances in Nutrition“ hat in seiner Maiausgabe (Volume 10, Issue suppl_2, May 2019) eine ganze Sonderbeilage zu diesem Thema herausgebracht. Und das Wellnessportal FITBOOK.de des Axel Springer Verlags hat zu gleichem Thema am 29. Mai 2019 einen Artikel mit dem Titel „Macht uns Milch wirklich krank?“ veröffentlicht.
Uns interessiert natürlich speziell der Einfluss von Milchprodukten auf die Prostata. Dazu erläutert die Ernährungsberaterin Helena Ahonen, dass vor allem die in der Milch enthaltenen Wachstumshormone ein Risiko darstellen. „In Milch sind insulinähnliche Wachstumsfaktoren enthalten, besser bekannt als IGF-1. Sie kommen von Natur aus auch im menschlichen Körper vor. Zu große Mengen davon im Blut erhöhen jedoch das Risiko auf ungesunde Zellveränderungen.“ Das erklärt Ahonen im von FITBOOK durchgeführten Interview.
Diese Wachstumshormone und deren wachstumsfördernder Effekt beschränken sich aber nicht nur auf die Muskeln sondern führen in vielen Fällen auch zu einer ungesunden Vergrößerung der Prostata also der Prostatahyperplasie. Und laut der Gesundheitsexpertin begünstige IGF-1 ebenso das Wachstum von Tumorzellen an anderen Stellen im Körper.
Für Aufsehen sorgten auch die Erkenntnisse des Medizin Nobelpreisträgers Alfred zu Hausen im Zusammenhang mit Milch. Er veröffentlichte zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ im Rahmen einer Pressekonferenz im Februar diesen Jahres Erkenntnisse zu in der Milch enthaltenen sogenannten BMMF (Bovine Milk and Meat Factors). Eine frühkindliche Infektion mit dieser bisher unbekannten Klasse von Erregern aus Kuhmilch und aus Rindfleisch kann das Risiko für Darmkrebs, möglicherweise auch für andere Krebsarten und chronischen Erkrankungen, steigern. Dazu können Sie den folgenden Artikel auf der Internetseite des Merkur lesen: Kann Milch Krebs verursachen?. Hier finden Sie die Pressemitteilung von Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Harald zur Hausen.
Eine weitere Theorie vertritt der Hautarzt Bodo Melnik, der unter anderem als Professor an der Universität Osnabrück lehrt. Er fokussiert sich auf die in Milch enthaltenen Mikro-Ribonukleinsäuren (miRNS). Er geht davon aus, dass beim Konsum von Milchprodukten diese miRNS wie ein Virus auf den menschlichen Körper übertragen werden. Diese richten dann durch ihre Aktivität schaden an den der Genen an.
Auch miRNS haben einen wachstumsfördernden Effekt und können die Entstehung von bösartigen Tumoren aber auch der Erkrankung an Prostatahyperplasie (Prostatavergrößerung) Vorschub leisten. Und Melnik warnt: „Der Verbraucher ist derzeit der genmanipulierenden Wirkung der miRNA des Rindes schutzlos und unbewusst ausgeliefert.“
Es gibt also eine Menge guter Gründe und Expertenmeinungen, die auf einen Verzicht oder zumindest eine starke Reduktion von Milchprodukten hindeuten. Speziell und vor allem dann wenn man bereits einer Prostatavergrößerung leidet. Eine gute Alternative zu tierischen Milchquellen ist die Sojamilch
Wir empfehlen Ihnen zumindest den Verzehr von Käse, Joghurt und Milchprodukten zu reduzieren. Insbesondere der pure Konsum von Milch ist sicherlich überdenkenswert. Es gibt zu viele konkrete Hinweise und Studien, die auf eine negative Beeinflussung des Prostatawachstums und einer Prostatakrebserkrankung durch den Konsum von Milch hinweisen. Die Alternativen sind leicht gefunden: Sojamilch, Mandelmilch, Hafermilch und Reismilch. Natürlich sollten sie bei diesen Produkten darauf achten, sie ungesüßten, also ohne zugesetzten Zucker, zu erwerben. Bei Käse- und Joghurt wird empfohlen auf Ziegen- und Schafsprodukte auszuweichen da diese zwar nicht unbedingt einen niedrigeren „Insulin-like growth factor 1“ (IGF-1) Wert, also einen geringeren Anteil an Wachstumshormonen, hat aber insgesamt gesünder ist aufgrund vieler anderer Faktoren. Lesen Sie hier einen kurzen Beitrag des MDR zu Milchalternativen.
Quellen:
SUPPLEMENT—ROLE OF MILK AND DAIRY PRODUCTS IN HEALTH AND PREVENTION OF NONCOMMUNICABLE CHRONIC DISEASES: A SERIES OF SYSTEMATIC REVIEWS in Advances in Nutrition Volume 10, Issue suppl_2, May 2019 unter: https://academic.oup.com/advances/issue/10/suppl_2 (abgerufen am 15.06.2019)
Nestle, Maike M. Sc.: „Ist Milch noch empfehlenswert?“ in: Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. * – Deutschland – unter: https://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/milch/?milch-inhaltsstoffe (abgerufen am 15.06.2019)
Pomer, Laura: „Macht uns Milch wirklich krank?“ in: FITBOOK.de unter: https://www.fitbook.de/food/ist-milch-krebserregend (abgerufen am 15.06.2019)
zur Hausen, Harald Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. : „Neuartige Infektionserreger als Krebsrisikofaktoren“ in: Deutsches Krebsforschungszentrum – Stiftung des öffentlichen Rechts unter: https://www.dkfz.de/de/presse/download/Hintergrund-PK-Plasmidome_final.pdf (abgerufen am 15.06.2019)
mdr – Mitteldeutscher Rundfunk: „Alternativen zu Kuhmilch“ unter https://www.mdr.de/umschau/quicktipp/quicktipp-alternativen-zu-kuhmilch-100.html (abgerufen am 15.06.2019)
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