Der Prostataspezialist Dr. med. Florian Mayer hat sich in seinem Podcast vom 15. September 2023 mit unserem Kokoraki Männer-Tee befasst. Unsere Gründerin und Geschäftsführerin war bei Dr. Mayer zu Gast und stand Rede und Antwort zum Kokoraki Männer-Tee und seinen Vorzügen in Sachen gutartige Prostatavergrößerung.
Den Podcast zum Kokoraki Männer-Tee können sie direkt hier hören
Dr. med. Florian Mayer ist Radiologe und betreibt eine Tagesklinik für Galvano-Therapie mit zwei Standorten in Münster und Regensburg. Dabei hat er sich auf minimalinvasive Methoden zur Behandlung der Prostata bei gutartiger Prostatavergrößerung sowie beim Prostatakarzinom spezialisiert.
Auf YouTube finden sie ein Video zu den Beweg- und Motivationsgründen sich mit den Problemen und Lösungsansätze bei Erkrankungen der Prostata auseinanderzusetzen:
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Prostatavergrößerung, medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist eine häufige Erkrankung, die Männer mit zunehmendem Alter betrifft. Sie kann zu unangenehmen Symptomen wie häufigem Harndrang, Schwierigkeiten beim Beginn des Wasserlassens, schwachem Harnstrahl und nächtlichem Aufwachen zur Blasenentleerung führen.
Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Mittel gegen Prostatavergrößerung, einschließlich Medikamenten, minimal-invasiven Verfahren und chirurgischen Optionen.
Mittel gegen Prostatavergrößerung
Prostatavergrößerung, medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist eine häufige Erkrankung, die Männer mit zunehmendem Alter betrifft. Sie kann zu unangenehmen Symptomen wie häufigem Harndrang, Schwierigkeiten beim Beginn des Wasserlassens, schwachem Harnstrahl und nächtlichem Aufwachen zur Blasenentleerung führen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
1. Medikamentöse Behandlung
Alpha-Blocker
Diese Medikamente entspannen die Muskeln der Blase und der Prostata, wodurch der Urin leichter fließen kann. Beispiele sind Tamsulosin, Alfuzosin und Silodosin. Sie können schnell wirken und die Symptome lindern, haben aber keine Auswirkungen auf die Größe der Prostata.
5-Alpha-Reduktase-Hemmer
Finasterid und Dutasterid gehören zu dieser Kategorie. Sie wirken, indem sie die hormonellen Veränderungen blockieren, die zu einer Vergrößerung der Prostata führen können. Diese Medikamente können die Größe der Prostata verringern und die Symptome verbessern, ihre Wirkung tritt jedoch langsamer ein.
Kombinationstherapie
In einigen Fällen können Ärzte eine Kombination aus Alpha-Blockern und 5-Alpha-Reduktase-Hemmern verschreiben, besonders wenn die Symptome moderat bis schwer sind.
2. Minimal-invasive Verfahren
Transurethrale Mikrowellenthermotherapie (TUMT)
Diese Methode verwendet Mikrowellen, um überschüssiges Prostatagewebe zu zerstören und die Harnwegssymptome zu lindern.
Transurethrale Nadelablation (TUNA)
Hierbei wird Radiofrequenzenergie verwendet, um gezielt Prostatagewebe zu zerstören.
Wasserdampfablation (Rezūm)
Bei diesem Verfahren wird Wasserdampf in die Prostata injiziert, um überschüssiges Gewebe zu entfernen und die Symptome zu verbessern.
3. Chirurgische Optionen
Transurethrale Resektion der Prostata (TURP)
Dies ist ein traditionelles Verfahren, bei dem überschüssiges Prostatagewebe entfernt wird, um den Harnfluss zu verbessern. TURP gilt als Goldstandard für die Behandlung von BPH mit signifikanten Symptomen.
Lasertherapie
Laserenergie wird verwendet, um Prostatagewebe zu entfernen oder zu verdampfen. Verfahren wie HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation der Prostata) sind weniger invasiv als TURP und können mit weniger Nebenwirkungen verbunden sein.
Offene Prostatektomie
Dieses Verfahren wird in der Regel bei sehr großen Prostatae oder wenn andere Komplikationen vorliegen, angewendet. Es ist invasiver und erfordert einen längeren Krankenhausaufenthalt und Erholungszeit.
Fazit
Die Wahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Größe der Prostata, das Alter und die allgemeine Gesundheit des Patienten sowie die Schwere der Symptome. Es ist wichtig, dass Männer mit Symptomen einer Prostatavergrößerung einen Arzt aufsuchen, um die beste Behandlungsoption für ihre individuelle Situation zu finden. Mit der richtigen Behandlung können die meisten Männer eine signifikante Verbesserung ihrer Symptome und ihrer Lebensqualität erwarten.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Auf dem Fitnessportal Fitbook.de der Bildzeitung ist ein interessanter Beitrag zum Thema Prostatakrebs erschienen. Wir haben diesen für sie zusammengefasst. Den ganzen Artikel können sie auf Fitbook.de nachlesen.
Was Männer wissen sollten: Mögliche Anzeichen von Prostatakrebs – sowie Diagnose und Behandlung
Übersicht
Was ist die Prostata und was macht sie?
Kann man mit Prostatakarzinom leben, ohne zu versterben?
Ab wann sollte man eine Prostata-Untersuchung machen lassen?
Wie läuft die Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs ab?
Was geschieht bei einem verdächtigen Befund?
Wie macht sich die Erkrankung bemerkbar? Tut Prostatakrebs weh?
Therapiemöglichkeiten, wenn der Prostatakrebs zurückkehrt
Mögliche Spätfolgen von Operation oder Strahlentherapie
Welche Ernährung der Prävention dienen kann
Was ist die Prostata und was macht sie?
Bei der Prostata handelt es sich um die Vorsteherdrüse. Dies ist ein männliches Fortpflanzungsorgan, das ein bestimmtes Sekret bildet, welches maßgeblich an der Spermaproduktion beteiligt ist.
Kann man mit Prostatakarzinom leben, ohne zu versterben?
Vor allem ab dem 50. Lebensjahr steigt die Gefahr auf einen bösartigen Tumor in der Prostata (Prostatakarzinom) deutlich an. Mit fast 65.000 Neuerkrankungen pro Jahr laut Krebsregisterdaten des Robert Koch-Instituts ist das Prostatakarzinom der mit Abstand häufigste bösartige Tumor beim Mann. Die tumorbedingte Sterberate liegt bei nur ca. 20 Prozent: Daran kann man erkennen, dass es gute Behandlungsmöglichkeiten gibt und gerade viele ältere Patienten mit dem Prostatakarzinom leben können, ohne an diesem zu versterben.
Ab wann sollte man eine Prostata-Untersuchung machen lassen?
Spätestens ab Mitte 40 sollte man mit Untersuchungen zur Früherkennung von Prostatakrebs beginnen. So kann man verhindern, dass die Krankheit nicht womöglich unerkannt voranschreitet. Ein Problem nämlich: Prostatakrebs hat im früheren Stadium keine oder höchstens sehr unspezifische Symptome. Diese unterscheiden sich kaum – und wenn, dann erst mit Fortschreiten der Erkrankung – von einer gutartigen Prostatavergrößerung. Wichtig: Die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Männern ab 45 Jahren einmal jährlich die Kosten der Vorsorgeuntersuchung.
Wie läuft die Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs ab?
Die Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs besteht in der Regel aus zwei Teilen:
Digitale rektale Untersuchung (DRU): Der Arzt führt einen Finger in den Enddarm ein und tastet die Prostata ab, um mögliche Veränderungen wie Knoten, Härten oder Unregelmäßigkeiten zu erkennen.
PSA-Test: Dabei wird eine Blutprobe entnommen und auf das prostataspezifische Antigen (PSA) untersucht. Ein erhöhter PSA-Wert im Blut kann auf eine Prostataerkrankung hinweisen, einschließlich Prostatakrebs.
Was geschieht bei einem verdächtigen Befund?
Wenn bei der Untersuchung ein verdächtiger Befund vorliegt, wird in der Regel eine weiterführende Diagnostik eingeleitet, wie beispielsweise eine Gewebeentnahme (Biopsie) der Prostata. Anhand des entnommenen Gewebes kann eine genaue Diagnose gestellt werden.
Wie macht sich die Erkrankung bemerkbar? Tut Prostatakrebs weh?
Im frühen Stadium verursacht Prostatakrebs in der Regel keine Symptome oder nur unspezifische Symptome wie häufiges Wasserlassen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder eine schwächere Harnstrahl. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Symptome auch auf andere Prostataerkrankungen hinweisen können. Prostatakrebs verursacht normalerweise keine Schmerzen in den frühen Stadien, aber wenn sich der Krebs fortgeschritten hat, können Schmerzen im Beckenbereich, im Rücken oder in den Knochen auftreten.
Die Behandlung von Prostatakrebs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Stadium des Krebses, dem Alter und Gesundheitszustand des Patienten sowie den persönlichen Vorlieben. Zu den gängigen Behandlungsoptionen gehören:
Überwachung (aktive Überwachung oder „Watchful Waiting“): In einigen Fällen, insbesondere bei langsam wachsendem Krebs und älteren Patienten, kann der Arzt empfehlen, den Krebs zu überwachen und nicht sofort mit einer aktiven Behandlung zu beginnen.
Radikale Prostatektomie: Dabei wird die gesamte Prostata chirurgisch entfernt. Dies kann offen, laparoskopisch oder roboterassistiert durchgeführt werden.
Bestrahlung: Hierbei werden hochenergetische Strahlen verwendet, um die Krebszellen abzutöten oder ihr Wachstum zu hemmen. Es gibt verschiedene Formen der Bestrahlung, wie externe Strahlentherapapie oder Brachytherapie (interne Strahlentherapie).
Fokale Therapien: Hierbei werden gezielt nur die betroffenen Bereiche der Prostata behandelt, während der Rest der Prostata intakt bleibt. Beispiele für fokale Therapien sind die hochintensive fokussierte Ultraschalltherapie (HIFU) oder die Kryotherapie (Vereisung).
Antihormonelle Therapie: Diese Behandlung zielt darauf ab, die Produktion oder Wirkung von männlichen Hormonen zu blockieren, da Prostatakrebs oft von Testosteron abhängig ist. Dies kann durch Medikamente oder eine chirurgische Entfernung der Hoden erreicht werden.
Was sind die möglichen Nebenwirkungen und Risiken der Behandlungen?
Die Behandlungen von Prostatakrebs können verschiedene Nebenwirkungen und Risiken mit sich bringen. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören:
Inkontinenz: Schwierigkeiten, den Urin zu kontrollieren, können nach einer Prostatektomie oder Bestrahlung auftreten.
Potenzstörungen: Erektile Dysfunktion kann nach Prostatektomie, Bestrahlung oder antihormoneller Therapie auftreten.
Harnverhalt: Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder eine verminderte Harnstrahl können auftreten.
Darmprobleme: Diarrhö, Verstopfung oder Reizungen des Darms können durch Bestrahlung verursacht werden.
Andere mögliche Nebenwirkungen: Müdigkeit, Gewichtsveränderungen, Veränderungen im Knochendichte, Hormonveränderungen oder sexuelle Veränderungen können auftreten.
Es ist wichtig, dass Patienten die möglichen Nebenwirkungen und Risiken im Rahmen ihrer individuellen Behandlungsentscheidungen mit ihrem Arzt besprechen.
Wie sieht die Nachsorge nach der Behandlung aus?
Die Nachsorge nach der Behandlung von Prostatakrebs umfasst in der Regel regelmäßige ärztliche Untersuchungen, PSA-Tests und gegebenenfalls bildgebende Untersuchungen, um den Verlauf der Erkrankung zu überwachen und mögliche Rückfälle frühzeitig zu erkennen. Es ist wichtig, die empfohlenen Nachsorgeuntersuchungen einzuhalten und jegliche Veränderungen oder Symptome dem Arzt zu melden.
Was sind die langfristigen Aussichten für Patienten mit Prostatakrebs?
Die langfristigen Aussichten für Patienten mit Prostatakrebs hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Stadium und Aggressivitätsgrad des Tumors, dem Alter und Gesundheitszustand des Patienten sowie der Art der Behandlung. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung können die Überlebensrate und die Lebensqualität verbessern. Einige Patienten können vollständig geheilt werden, während andere mit einer chronischen Erkrankung leben müssen. Es ist wichtig, die Empfehlungen des Arztes zur Nachsorge und Lebensstiländerungen zu befolgen, um das Risiko von Rückfällen zu minimieren und die Gesundheit zu erhalten.
Zusammenfassung
Prostatakrebs ist eine häufige Krebserkrankung bei Männern, die eine frühzeitige Erkennung und angemessene Behandlung erfordert. Die Behandlung von Prostatakrebs umfasst verschiedene Optionen, darunter Prostatektomie, Bestrahlung, Hormontherapie und fokale Therapien. Jede Behandlungsoption hat ihre Vor- und Nachteile und sollte individuell mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Es ist wichtig, die Nachsorgeempfehlungen zu befolgen und jegliche Veränderungen oder Symptome dem Arzt zu melden. Die langfristigen Aussichten hängen von verschiedenen Faktoren ab und können von Patient zu Patient unterschiedlich sein.
Hinweis: Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen nicht die professionelle medizinische Beratung. Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt oder einen qualifizierten medizinischen Fachmann für medizinische Fragen oder Bedenken.
Unterscheidung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs
Es ist wichtig zu beachten, dass Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) und Prostatakrebs zwei unterschiedliche Erkrankungen sind, obwohl sie beide die Prostata betreffen und ähnliche Symptome verursachen können. Prostatavergrößerung ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die häufig bei älteren Männern auftritt und in der Regel keine bösartigen Zellen beinhaltet. Prostatakrebs hingegen ist eine bösartige Tumorerkrankung, bei der sich bösartige Zellen in der Prostata bilden und sich über die Prostata hinaus ausbreiten können. Eine genaue Diagnose, die Prostatavergrößerung von Prostatakrebs unterscheidet, erfordert in der Regel weiterführende Untersuchungen, wie Gewebeentnahmen (Biopsie) und bildgebende Verfahren.
Alternative Präventions- und Heilmethoden bei Prostatakrebs
Neben den herkömmlichen Behandlungsoptionen gibt es auch alternative Präventions- und Heilmethoden, die bei Prostatakrebs in Erwägung gezogen werden können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Methoden nicht als Ersatz für konventionelle medizinische Behandlungen betrachtet werden sollten, sondern als Ergänzung oder unterstützende Maßnahmen. Einige der alternativen Präventions- und Heilmethoden, die bei Prostatakrebs erforscht werden, sind:
Ernährung und Lebensstil:
Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten, wie Omega-3-Fettsäuren, sowie regelmäßige körperliche Aktivität können zur Prävention von Prostatakrebs beitragen. Einige Studien haben auch gezeigt, dass der Verzehr von Tomaten und Produkten, die Tomaten enthalten, aufgrund ihres Lycopin-Gehalts, einem starken Antioxidans, mit einem verringerten Risiko für Prostatakrebs in Verbindung gebracht werden kann.
Phytotherapie und Tee:
Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, umfasst die Verwendung von pflanzlichen Präparaten zur Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten. Einige pflanzliche Präparate, wie Sägepalmenextrakt oder Kürbiskernöl, werden manchmal als alternative Optionen zur Linderung von Prostatakrebs-Symptomen eingesetzt. Darüber hinaus ist Tee ein Mitteln welches Anwendung im Bereich der unterstützenden Behandlung von Prostatakrebs eine Anwendung findet.
Akupunktur:
Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Therapiemethode, bei der feine Nadeln an spezifischen Punkten im Körper platziert werden, um bestimmte Symptome zu lindern oder das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Einige Studien haben darauf hingewiesen, dass Akupunktur zur Linderung von Prostatakrebs-bedingten Symptomen wie Schmerzen, Harnbeschwerden und Müdigkeit beitragen kann. Es ist jedoch wichtig, einen zertifizierten Akupunkteur zu konsultieren und sich mit dem behandelnden Arzt abzusprechen, bevor man sich für diese Methode entscheidet.
Polyphenole und Antioxidantien bei der Behandlung von Prostatakrebs
Sowohl bei der Ernährung als auch bei der Phyto- und Teetherapie spielen Polyphenole und Antioxidantien eine besondere Rolle bei der Behandlung von Prostatakrebs. Polyphenole sind natürliche Verbindungen, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Tee und Nüssen vorkommen. Sie sind bekannt für ihre antioxidativen Eigenschaften, die helfen können, Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren. Freie Radikale sind instabile Moleküle, die im Körper durch Stoffwechselprozesse und Umwelteinflüsse entstehen und Zellen schädigen können. Antioxidantien sind Verbindungen, die freie Radikale neutralisieren können und somit helfen können, Zellschäden zu verhindern oder zu reduzieren.
Einige Studien haben darauf hingewiesen, dass bestimmte Polyphenole und Antioxidantien eine potenzielle Rolle bei der Behandlung von Prostatakrebs spielen könnten. Zum Beispiel wurde in einigen Studien gezeigt, dass grüner Tee, der reich an Polyphenolen ist, eine antitumorale Wirkung haben könnte und das Wachstum von Prostatakrebszellen hemmen könnte. Auch andere Polyphenole, wie Resveratrol (in Trauben und Nüssen), Quercetin (in Zwiebeln, Äpfeln und Beeren) und Lycopin (in Tomaten), wurden in einigen Studien mit potenziellen positiven Effekten in Bezug auf Prostatakrebs in Verbindung gebracht.
Es ist wichtig zu beachten, dass alternative Präventions- und Heilmethoden bei Prostatakrebs nicht ausreichend erforscht sind und nicht als Ersatz für konventionelle medizinische Behandlungen betrachtet werden sollten. Es ist ratsam, immer mit dem behandelnden Arzt zu sprechen, bevor man sich für alternative Methoden entscheidet, um sicherzustellen, dass sie sicher und effektiv sind und nicht mit anderen medizinischen Behandlungen interferieren.
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Wir haben schon häufiger auf die Prostata Hilfe Deutschland verwiesen. Dieser Beitrag ist seit einiger Zeit online und wird regelmäßig aktualisiert. Er bietet einen guten Überblick über alle Facetten der gutartigen Prostatavergrößerung.
Folgende Themen werden behandelt:
Was ist eine Prostatavergrößerung?
BPH: Wie häufig und in welchem Alter?
Vergrößerte Prostata oder Prostatakrebs?
Welche Stadien gibt es bei BPH?
Prostatavergrößerung: Ursachen und Risikofaktoren
Diagnose – Prostatavergrößerung erkennen
Behandlungen ohne Op: Abwarten, Medikamente, pflanzliche Arzneien
Behandlung: Op bei Prostatavergrößerung
Ist eine vergrößerte Prostata gefährlich?
Tipps für den Alltag mit Prostatavergrößerung
Prostatavergrößerung vorbeugen – was hilft?
Aus unserer Sicht wäre noch ein separates Kapitel zum PSA-Wert wünschenswert, da dieser in der Diagnostik immer noch eine wesentliche Rolle spielt und bei den Patienten viele Fragen aufwirft.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
5 einfache Tipps was sie im Herbst für die Prostata tun können
Mit dem Beginn des Herbstes werden die Tage merklich kürzer und das Wetter zeigt sich herbstlich windig und deutlich kühler. Einher damit verkürzt sich die Zeit welche wir an der frischen Luft und in der Sonne verbringen. Die körperliche Aktivität nimmt ab und die Ernährung verändert sich ebenfalls. Dies ist die Zeit in der wir die Grundlagen für einen gesunden Winter legen können. Dazu gehört ein Plan mit guten Vorsätzen. Gerade dieser Herbst und Winter werden besonders anspruchsvoll, da wir noch eine zusätzliche Belastung durch den Coronavirus erfahren. Wir möchten ihnen gerade im Bezug auf die Prostatagesundheit 5 einfache Tipps mit auf den Weg geben, damit sie die dunkle Jahreszeit ohne die Beeinträchtigungen durch die benigne Prostatahyperplasie genießen können.
Symptome ernst nehmen
Die Symptome einer Prostatavergrößerung sind unangenehm und kurzfristig nur schwierig zu beheben. Von nachtröpfeln, ständigem und starkem Urindrang über nächtliches urinieren bis hin zu starken Schmerzen beim Wasserlassen reicht die Palette der Symptome. Zu lange unbehandelt kann es zu einem medizinisch äußerst bedenklichen Rückstau in der Blase (Harnverhalt) und einem damit einhergehenden Reißen der Blase kommen.
1. Machen sie sich einen Plan von November bis April
Das Wichtigste, um erfolgreich die Symptome der Prostatavergrößerung zu behandeln, ist ein Plan. Es ist wesentlich leichter auf Wochenbasis die Maßnahmen vorzubereiten und durchzuführen als wenn sie täglich neu überlegen müssen was gut für ihre Prostata ist. Es Bedarf eine Verhaltensänderung in vielen Bereichen und es ist leichter diese durchzuführen wenn sie sich rechtzeitig mit allen notwendigen Maßnahmen auseinandersetzen. Teilen sie den Plan in die Kategorien Ernährung und Bewegung auf. Legen sie sich zusätzlich eine Liste an Punkten an auf die sie verzichten wollen.
2. Stoppen sie die Vergiftung ihrer Prostata
Die Prostata leidet unter den Giften, welche wir über unsere Ernährung und die Umwelt aufnehmen. Am einfachsten ist es auf die Lebensmittel zu verzichten, welche der Prostata den größten Schaden beibringen. Am besten wäre es auf eine vegane Ernährung umzusteigen. Das geht für Viele zu weit. Zur Motivation und Aufklärung empfehlen wir ihnen zum Thema vegane Ernährung einen Film auf Youtube mit dem Titel „The Game Changers“.
Ein Kompromiss von 2-3 Tagen veganer Ernährung in der Woche sind aber auch schon von großem Vorteil. Generell schaden besonders folgende Lebensmittel der Prostata:
Milchprodukte & Käse
Fleisch & Wurst
Alkohol
Zucker
Nikotin
Daher sollten sie auf diese Produkte in ihrem Ernährungsplan so gut es geht verzichten. Kaffee, Fisch und Kohlenhydrate können in Maßen zu sich genommen werden.
Wer jetzt glaubt, dass er dabei auf Genuss und Geschmack verzichten muss dem sei gesagt, dass das nicht stimmt. Die Auswahl an alternativen Lebensmitteln und Rezepten ist schier unendlich groß und es gibt viele leckere Gerichte.
3. Gehen sie bewegt in den Herbst und Winter
Bewegung, Bewegung, Bewegung! Am besten an der frischen Luft und bei Tageslicht. Wir bewegen uns viel zu wenig und gerade wenn der Sommer geht und Herbst und Winter kommen reduzieren wir unser Pensum noch weiter. Einher geht damit die kürzere Zeit welche wir in der Sonne verbringen. Daraus resultiert dann häufig noch Vitamin D Mangel.
Deshalb planen sie Bewegung an der frischen Luft in ihre wöchentliche Routine ein. Versuchen sie so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen und lassen sie die Sonne an ihre Haut. Damit schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe:
Sie regen, ihren Stoffwechsel an und verlieren Gewicht.
Sie erhöhen ihren Vitamin D Spiegel und halten ihn auf einem hohen Niveau über denn Winter.
4. Sorgen sie für eine Polyphenol-reiche Ernährung
Sekundäre Pflanzenstoffe spielen die zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs. Deshalb sollten sie den Hauptbestandteil unserer Ernährung bilden. Derzeit sind nicht einmal ein Bruchteil der Heilwirkung der sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) bekannt. Es gibt bereits unzählige Studien welche sich mit ihrer Wirkweise bei unterschiedlichen Krankheiten auseinandersetzen. Generell kann man jedoch festhalten, dass Polyphenole sich positiv auf den Körper auswirken. Bestimmte Polyphenole haben bei schweren Krankheiten eine immense Wirkung.
Sekundäre Pflanzenstoffe sind in allen Pflanzen enthalten und deshalb ist eine pflanzlich ausgerichtete Ernährung so gesund. Je abwechslungsreicher ihr Verzehr von frischen Gemüsen, Salaten, Kräutern und Früchten ist desto breiter die Palette an Polyphenolen welche sie aufnehmen.
5. Trinken sie Tee
„Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er der danach.“
Es ist kein Zufall, dass Tee schon seit langer Zeit bei den unterschiedlichsten Beschwerden verabreicht wird. Dabei erweitern wir die Definition von Tee im engeren Sinn auf Kräuter- und Pflanzenaufgüsse. Tee enthält ebenfalls eine Fülle von Polyphenolen und Antioxidantien. Tee lässt sich einfach zubereiten und besonders gut lagern. Mehre Tassen Tee am Tag sind leicht zuzubereiten. Somit bildet Tee die ideale Ergänzung, um die Beschwerden der Prostata zusätzlich zu behandeln.
Besonders die Flavonoide Luteolin und Quercetin spielen bei der Bekämpfung von Prostataproblemen (u.a. bei Prostatakrebs) eine entscheidende Rolle. Lesen sie dazu bitte unseren Beitrag „Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs“
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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Privatdozent Dr. Jörn H. Witt ist Facharzt für Urologie und Spezielle Urologische Chirurgie und seit April Klinikdirektor der Paracelsus-Klinik in Düsseldorf-Golzheim. Im Interview vom 19. September 2023 mit dem ZOO:M E-Magazin spricht er über gutartige Prostatavergrößerungen, die Benigne Prostatahyperplasie (BPH) sowie operative Eingriffe zur Behandlung.
Dr. Witt gilt als Pionier der da Vinci Operationsmethode in Deutschland und erläutert diese roboterassistierte Prostatektomie mit dem da Vinci-Roboter. des Weiteren spricht er über die Kontinenz- und Potenzraten nach der Operation. Persönlich hat er bereits über 10.000 Operationen mit dieser Methode durchgeführt. Er betont die Bedeutung von PSA-Tests und multiparametrischen MRTs zur Diagnose einer gutartigen und bösartigen Prostatavergrößerung. Schließlich teilt er seine Hoffnung auf die Erforschung von Präventionsmethoden gegen Krebserkrankungen.
Die gutartige Prostatavergrößerung, auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt, ist ein häufiges urologisches Problem, von dem viele ältere Männer betroffen sind. Es handelt sich um eine nicht-krebsartige Vergrößerung der Prostata, die zu Symptomen wie vermehrtem Harndrang, nächtlichem Wasserlassen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und einer abgeschwächten Harnstrahl führen kann. Obwohl die genauen Ursachen der BPH noch nicht vollständig verstanden sind, gibt es verschiedene Faktoren, die als mögliche Auslöser dieser Erkrankung betrachtet werden. Im Folgenden werden drei potenzielle Ursachen der gutartigen Prostatavergrößerung näher erläutert.
Hormonelle Veränderungen:
Es wird angenommen, dass hormonelle Veränderungen im Alter eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der gutartigen Prostatavergrößerung spielen. Insbesondere der Rückgang des männlichen Sexualhormons Testosteron und seines aktiven Stoffwechselprodukts Dihydrotestosteron (DHT) steht im Verdacht, die Vergrößerung der Prostata zu fördern. DHT wird aus Testosteron in der Prostata durch das Enzym 5-alpha-Reduktase gebildet und ist bekannt dafür, das Wachstum von Prostatazellen zu stimulieren. Ein Ungleichgewicht zwischen Testosteron und DHT kann zu einer übermäßigen Zellvermehrung in der Prostata führen, was letztendlich zu ihrer Vergrößerung führen kann.
Genetische Veranlagung:
Es gibt Hinweise darauf, dass eine genetische Veranlagung eine Rolle bei der Entwicklung der BPH spielen könnte. Es wurde beobachtet, dass das Risiko, an BPH zu erkranken, bei Männern mit einer familiären Vorgeschichte von BPH höher ist. Es wird angenommen, dass bestimmte Gene, die mit der Entwicklung von Prostatazellen in Verbindung stehen, vererbt werden können und das Risiko einer gutartigen Prostatavergrößerung erhöhen können. Es sind jedoch weitere Forschungen erforderlich, um die genauen genetischen Mechanismen und Zusammenhänge zu verstehen.
Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen:
Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen können ebenfalls zur Entwicklung der gutartigen Prostatavergrößerung beitragen. Es wird angenommen, dass diese Veränderungen durch verschiedene Faktoren wie Entzündungen, oxidativen Stress, hormonelle Ungleichgewichte und Alterungsprozesse ausgelöst werden können. Diese Veränderungen können zu einer übermäßigen Vermehrung von Prostatazellen führen, die letztendlich zu einer Vergrößerung der Prostata führen können.
Zusammenfassend gibt es verschiedene Faktoren, die als mögliche Ursachen der gutartigen Prostatavergrößerung betrachtet werden, darunter hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung und Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen. Es ist wahrscheinlich, dass eine Kombination dieser Faktoren zur Entwicklung von BPH beiträgt, und es ist noch viel Forschung erforderlich, um die genauen Mechanismen und Wechselwirkungen besser zu verstehen.
Es ist wichtig anzumerken, dass die gutartige Prostatavergrößerung nicht mit Prostatakrebs gleichzusetzen ist. Prostatakrebs ist eine separate Erkrankung, bei der Prostatazellen bösartig werden und sich unkontrolliert vermehren. Dennoch können einige Symptome von BPH und Prostatakrebs ähnlich sein, daher ist es wichtig, eine genaue Diagnose von einem qualifizierten Arzt zu erhalten.
Neben den konventionellen medikamentösen und chirurgischen Behandlungsoptionen gibt es auch alternative Ansätze zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH):
Phytotherapie:
Phytotherapie bezieht sich auf die Verwendung von pflanzlichen Präparaten zur Behandlung von BPH. Es gibt mehrere pflanzliche Produkte, die zur Linderung von BPH-Symptomen eingesetzt werden, darunter Sägepalme, Brennnesselwurzel, Kürbiskernextrakt und Pygeum africanum. Diese pflanzlichen Präparate werden oft als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen und können helfen, die Symptome von BPH zu lindern, indem sie das Wachstum der Prostatazellen beeinflussen und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
Akupunktur:
Akupunktur ist eine alternative Therapieform, bei der feine Nadeln an spezifischen Punkten im Körper platziert werden, um Symptome zu lindern und das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Einige Studien haben gezeigt, dass Akupunktur bei der Linderung von BPH-Symptomen wie häufigem Wasserlassen und nächtlichem Harndrang helfen kann. Es ist jedoch weiterhin mehr Forschung erforderlich, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Akupunktur bei der Behandlung von BPH zu bestätigen.
Lebensstil- und Ernährungsänderungen:
Eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung können ebenfalls zur Behandlung von BPH beitragen. Einige Studien haben gezeigt, dass regelmäßige körperliche Aktivität, eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten sowie die Begrenzung von alkoholischen Getränken und koffeinhaltigen Getränken die Symptome von BPH verbessern können. Es wird auch empfohlen, viel Wasser zu trinken, um die Harnwege gut durchzuspülen.
Entspannungstechniken:
Stress kann sich auf den Körper auswirken und Symptome von BPH verschlimmern. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation, tiefes Atmen und progressive Muskelentspannung können helfen, Stress abzubauen und die Symptome von BPH zu lindern.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass alternative Behandlungsansätze nicht für jeden geeignet sein können und dass nicht alle von ihnen wissenschaftlich nachgewiesen sind. Es ist ratsam, mit einem qualifizierten Arzt oder einem Facharzt für Urologie zu konsultieren, bevor man alternative Behandlungsmethoden ausprobiert, um sicherzustellen, dass sie sicher und effektiv sind und keine potenziellen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Therapien auftreten.
Insgesamt ist die gutartige Prostatavergrößerung ein komplexes urologisches Problem, bei dem mehrere Faktoren eine Rolle spielen können. Hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung und Veränderungen im Gewebewachstum und in der hormonellen Empfindlichkeit der Prostatazellen sind potenzielle Ursachen, die weiterhin erforscht werden. Eine bessere Kenntnis dieser Ursachen kann dazu beitragen, effektivere Präventions- und Behandlungsansätze für BPH zu entwickeln und betroffenen Männern zu helfen, mit dieser Erkrankung besser umzugehen.
Benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutartige Erkrankung der Prostata, die bei Männern häufig im Alter auftritt. Die Erkrankung tritt auf, wenn das Prostatagewebe wächst und die Harnröhre, die durch die Prostata verläuft, verengt und die Blasenentleerung beeinträchtigt. Hier sind die wesentlichen Informationen zur BPH:
Symptome
Die Symptome einer BPH können von Mann zu Mann variieren und können leicht oder schwerwiegend sein. Einige der häufigsten Symptome sind:
Schwierigkeiten beim Wasserlassen, einschließlich Schwierigkeiten beim Beginn oder Beenden des Urinierens, schwachem Urinstrahl und häufigem Wasserlassen.
Das Gefühl, dass die Blase nicht vollständig entleert wurde.
Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen.
Das Bedürfnis, nachts häufiger auf die Toilette zu gehen.
Diagnose
Die Diagnose einer BPH wird normalerweise von einem Urologen gestellt. Der Arzt kann eine körperliche Untersuchung durchführen, um die Größe und Konsistenz der Prostata zu beurteilen, und kann auch eine Blutuntersuchung durchführen, um den Prostata-spezifischen Antigen (PSA) -Spiegel im Blut zu überprüfen. Zusätzliche Tests, wie ein Ultraschall oder eine Urodynamik, können ebenfalls erforderlich sein. Lesen sie dazu auch unseren Artikel „So untersucht der Urologe die Prostata“
Behandlung
Es gibt verschiedene Behandlungsoptionen für eine BPH, abhängig von der Schwere der Symptome und anderen Faktoren. Einige der Behandlungsoptionen umfassen:
Überwachung: Wenn die Symptome mild sind, kann der Arzt beschließen, die Erkrankung einfach zu überwachen und keine weitere Behandlung durchzuführen. Medikamente: Medikamente wie Alpha-Blocker und 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren können helfen, die Symptome zu lindern, indem sie das Wachstum der Prostata stoppen oder die Muskeln der Prostata und des Blasenhalses entspannen. Interventionelle Verfahren: Wenn die Symptome schwerwiegend sind, kann der Arzt ein interventionelles Verfahren empfehlen, wie zum Beispiel eine transurethrale Resektion der Prostata (TURP), die die vergrößerte Prostata teilweise oder vollständig entfernt.
Dabei muss berücksichtigt werden, dass Medikamente teils schwere Nebenwirkungen mit sich bringen. Bei operativen Eingriffen ist immer das Risiko von Nachwirkungen und Folgeproblemen mit eingeplant werden. Daher ist es ratsam sich intensiv aller Behandlungsmethoden und Präventionsmaßnahmen zu widmen, welche keine Nebenwirkungen haben. Eine enge Abstimmung mit dem behandelnden Urologen ist dabei wichtig.
Alternative Behandlungen: Es gibt auch alternative Behandlungen, wie zum Beispiel Akupunktur oder Kräuterergänzungen, die helfen können, die Symptome der BPH zu lindern. Insbesondere gibt es Hinweise darauf, dass Tee einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Prostata haben kann. Tee enthält verschiedene Bestandteile wie Antioxidantien, Polyphenole und Flavonoide, die potenziell gesundheitliche Vorteile haben können. Einige Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiger Teekonsum das Risiko für Prostataerkrankungen verringern kann und bei regelmäßigem Konsum positiven Einfluss auf eine erkrankte Prostata nimmt.
Prävention
Es gibt keine Möglichkeit, eine BPH vollständig zu verhindern. Einige Faktoren können jedoch das Risiko einer BPH reduzieren, wie z.B. ein gesunder Lebensstil, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein normales Körpergewicht. Lesen sie dazu auch unseren Artikel „Gesunde Ernährung – Gesunde Prostata“
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine BPH bei Männern häufig im Alter auftritt und zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen führen kann. Eine korrekte Diagnose und eine angemessene Behandlung können dazu beitragen, die Symptome zu lindern und Komplikationen zu vermeiden. Es ist wichtig, sich regelmäßig von einem Urologen untersuchen zu lassen, um eine BPH frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Es ist auch wichtig, sich bewusst zu sein, dass einige Medikamente und Lebensstilfaktoren das Risiko einer BPH erhöhen können. Männer sollten vermeiden, Alkohol und koffeinhaltige Getränke in großen Mengen zu konsumieren, und sollten sich bemühen, regelmäßig zu urinieren und ihre Blase vollständig zu entleeren.
Schließlich ist es wichtig, dass Männer mit einer BPH sich selbst gut versorgen und auf ihre Gesundheit achten. Dazu gehört auch, sich ausreichend Zeit zum Entspannen und Ausruhen zu nehmen, regelmäßig Sport zu treiben und eine ausgewogene Ernährung zu sich zu nehmen.
Insgesamt ist eine BPH eine häufige Erkrankung bei Männern, die jedoch mit einer korrekten Diagnose und angemessenen Behandlung gut kontrolliert werden kann. Es ist wichtig, dass Männer sich regelmäßig von einem Urologen untersuchen lassen und ihre Gesundheit im Auge behalten, um Komplikationen zu vermeiden.
Wir empfehlen ihnen unseren Kokoraki Männer-Tee zu probieren!
TV-Beitrag des SWR zu pflanzlichen Präparaten, Prostatavergrößerung und Prostatabeschwerden
Das SWR-Fernsehen hat Ende Februar einen Beitrag zum benignen Prostatasyndrom ausgestrahlt. In dem kurzen Beitrag nimmt der Urologe und Privat-Dozent Dr. med. Sebastian Frees Stellung zu unterschiedlichen Aspekten der vergrößerten Prostata. Beispielsweise darauf eingegangen, welche Mittel bei Harndrang aus dem pflanzlichen Bereich verwendet werden können.
Mehrfacher nächtlicher Harndrang als Hauptsymptom
Die Einengung der Harnröhre durch das Wachstum der sie umschließenden Prostata, führt zu unterschiedlichen Prostatabeschwerden und Symptomen. Ein Hauptmerkmal im Frühstadium der vergrößerten Prostata ist das Gefühl der nicht vollständig entleerten Blase. Dies führt vor allem in der Nacht zu Harndrang und immer häufigerer Störung der Nachtruhe, um Wasser zu lassen.
Dr. Frees macht deutlich, dass pflanzliche Präparate bei der Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) helfen. Dabei sind sie vollständig Nebenwirkungsfrei und bieten somit große Vorteile gegenüber einer Behandlung mit Medikamenten. Leider wird auch in diesem Beitrag darauf verzichtet einen Überblick über die erhältlichen Präparate und Tees hinzuweisen. Es werden lediglich die üblichen und aus unserer Sicht nur bedingt tauglichen Mittel Sägepalme, Brennesselwurzel und Kürbiskerne genannt. Dabei bietet die Natur eine viel größere und auch deutlich wirksamere Bandbreite an Möglichkeiten zur erfolgreichen Behandlung der Prostata.
Alter
Anteil an erkrankten Männern
50-60
50%-60%
60-70
60%-70%
70-80
70%-80%
80-90
80%-90%
Tabelle: Einordnung von Dr. Frees im Beitrag
Auf der Basis der Empfehlung pflanzliche Produkte bei der Behandlung einer Prostatavergrößerung mit Symptomen und Beschwerden wie vermehrtem Wasserlassen, ständigem Harndrang, nächtlichem Wasserlassen, dem Gefühl der nicht entleerten Blase und schwachem Harnstrahl, von Dr. Frees, probieren sie einfach einmal unsere Kokoraki Männer-Tee Kur aus.
Der PSA-Wert wird im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung beim Urologen anhand einer Blutentnahme festgestellt. Er dient heute als eines der Hauptmerkmale für die Diagnose einer Prostataerkrankung. Der PSA-Wert kann erhöht sein bei Prostatakarzinom, gutartiger Prostatavergrößerung (BPH), Entzündung der Prostata (Prostatitis) und seltener auch beim Prostatainfarkt. Zur besseren Diagnose bietet das Labor Dr. Wisplinghoff nun auf ihren Internetseiten einen Rechner zur Bestimmung des Quotienten aus dem freien PSA-Wert und dem Gesamt-PSA-Wert samt einer automatischen Beurteilung des Ergebnisses. Wir erklären die Zusammenhänge und warum eine Berechnung dieses Quotienten wichtig ist.
Der PSA-Wert und altersabhängige Grenzwerte
Der aus der Blutanalyse ermittelte PSA-Wert wird in Nanogramm pro Milliliter [ng/ml] angegeben. Zur Beurteilung wird dann das Alter des Patienten herangezogen und der PSA-Grenzwert nach der Tabelle von Oesterling bestimmt. Liegt der ermittelte PSA-Wert des Patienten höher als der Grenzwert nach Oesterling, so sind weitere Untersuchungen notwendig. Dabei gilt es zu beachten, dass der PSA-Wert durch viele Faktoren (z.B. Fahrrad fahren oder Geschlechtsverkehr) kurzfristig beeinflusst werden kann. Bei PSA-Werten zwischen 2,5 ng/ml und 10 ng/ml ist es anzuraten auch den freien PSA-Wert fPSA zu ermitteln, da der PSA-Wert allein keinen Rückschluss darauf zulässt, ob und wie die Prostata in Mitleidenschaft gezogen ist.
PSA-Referenzwerte nach Oesterling
PSA-Wert lässt keinen Schluss auf die Art der Prostataerkrankung zu
Selbst die vom Urologen im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung durchgeführte rektale Tastuntersuchung der Prostata und die Ultraschall-Begutachtung der Prostata sowie der Blase bieten nicht genügend Anhaltspunkte für eine Eingrenzung, welche Prostataerkrankung vorliegen könnte und dementsprechend für eine abschließende Diagnose. Ein weiterer Indikator bildet für den behandelnden Urologen nun der freie PSA-Wert. Vielmehr ist dabei vor allem das Verhältnis zwischen freiem und gebundenem (gesamtem) PSA aussagekräftig. Mittels der beiden PSA-Werte wird der prozentuale Anteil des freien PSA am gesamten PSA berechnet.
Quotient aus freiem PSA zum Gesamt-PSA
Dieser Wert wird dann wiederum in unterschiedliche Klassen, aus denen eine Indikation für die Art der Erkrankung und angeratenen Folgeuntersuchungen abgeleitet werden können, eingeteilt. Wichtig ist dabei, dass dieser Wert nur weitere Aufschlüsse zulässt, wenn der PSA-Wert über 2,5 ng/ml liegt. Darüber hinaus gilt auch hier, dass sowohl der PSA-Wert als auch der freie PSA-Wert kurzfristig durch viele Faktoren beeinflusst werden können. Daher sollte die Bestimmung dieser Werte bei einem negativen Ergebnis auf jeden Fall in einem Zeitabstand von einigen Wochen wiederholt werden. Auf der Internetseite des Labor Dr. Wisplinghoff können sie nun diesen Wert für sich berechnen. Stimmen sie das Ergebnis aber auf jeden Fall mit ihrem Urologen ab. Der Wert allein bietet keine Aussagekraft und muss im Zusammenhang mit vielen anderen ermittelten Indikatoren bewertet werden.
Freies PSA/Gesamt PSA Quelle: DOC Medicus Gesundheitslexikon
Jedes Jahr setzen wir uns ein wichtiges Ziel, so vielen Männern wie nur möglich zu helfen. Die Gesundheit von Männern befindet sich in einem kritischen Zustand, einfacher ausgedrückt: Männer sterben zu jung.
Wie tragen wir zur Männergesundheit bei?
Wir bemühen uns sehr und geben unser bestes, um für die Männergesundheit einen wichtigen Beitrag leisten zu können. Dazu trägt unser Kokoraki Männer-Tee bei. Dieses Naturprodukt, der Krähenfuß-Wegerich, trägt seit vielen Jahren mit seinem wohltuenden Effekt bei Männern in Griechenland und nun auch vielen anderen Ländern der Männergesundheit bei. Dieses vergessene Wissen haben wir ausgegraben und geben es mit Erfolg weiter. Zusätzlich spenden wir mit jeder verkauften Packung Kokoraki Männer-Tee einen Betrag an die Movember Foundation. Somit helfen Männer, Männern! Ein Konzept, dass erfolgreich aufgegangen ist. Darüber sind wir sehr stolz.
Männer sterben früher als Frauen
“Durchschnitt sterben Männer auf der ganzen Welt 6 Jahre früher als Frauen. Männer müssen außerdem, häufiger mit einer schlechten psychischen Gesundheit als Frauen kämpfen. Drei Viertel aller Suizide werden von Männern begannen. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit jedes Jahr 510.000 Männer durch Suizid sterben. Das ist einer pro Minute. Prostata- und Hodenkrebs haben beträchtliche Auswirkungen auf das Leben. Prostatakrebs ist weltweit der zweithäufigste Krebs bei Männern. Dennoch erfährt diese Ungleichheit bei der Gesundheit von Männern und Frauen regional, national und global wenig Aufmerksamkeit und wird von Gesundheitsdienstleistern und denen, die die Gesundheitspolitik machen, wenig beachtet. Das ist genau der Grund, warum die Movember Foundation sich auf die Gesundheit von Männern konzentriert. Deswegen vereinen wir Mo Bros und Mo Sistas aus der ganzen Welt jeden Movember zu einer Stimme und lassen der verborgenen Krise bei der Gesundheit von Männern lebenswichtige Mittel und Aufmerksamkeit zukommen“ … Hier können Sie weiterlesen
Auf Movember, der Weltweit größten Organisation die sich für die Gesundheit von Männern einsetzt können Sie sich informieren, selbst spenden oder sich sogar Hilfe holen. Sich einen Rat oder Hilfe zu holen ist sehr wichtig! Wie bereits beschrieben spielt die Psyche eine sehr wichtige Rolle in unserer Gesundheit. Movember bietet eine Telefon Seelsorge, die 24 Stunden täglich erreichbar ist, an. Hier Können Sie unsere Gemeinsamen Spenden an Movember verfolgen. Unterstützen sie Movember und die Männergesundheit!
Mit ihrer Hilfe haben wir es wieder getan und die Männergesundheit mit einer Spende unterstützt! Die Movember Stiftung hat im November eine weitere Spende von über 600 € erhalten. Movember ist die führende Wohltätigkeitsorganisation für Männergesundheit und fördert weltweit unzählige Projekte mit dem Ziel die Männergesundheit zu fördern.
Jeder Schluck Kokoraki hilft!
Kokoraki Männer-Tee unterstützt Movember. Mit jeder verkauften Kokoraki Männer-Tee-Kur spenden wir an die Movember Stiftung, um unseren Beitrag für die Männergesundheit zu leisten. Mit jedem Schluck Kokoraki Männer-Tee trinken sie somit auf die Männergesundheit und leisten ihren Anteil daran Prostatavergrößerung, Prostatakrebs und viele andere Männerkrankheiten zu kurieren.
November ist Movember-Monat
Jeden November lassen sich viele Männer, als Zeichen für die Gesundheit, einen Schnurrbart wachsen. Das Wort „Movember“ ist eine Verschmelzung des französischen „moustache“ (Schnurrbart) und dem Monat November. Ziel ist es, Männer zu motivieren, sich um ihre Gesundheit zu kümmern und sich über psychische Gesundheit, Krebs und Erektionsstörungen zu informieren.
Gemeinsam bereits über 2.500 € gespendet
Auch wir geben unser bestes und spenden mit eurer Hilfe für die Männer Gesundheit. Mit jeder verkauften Kokoraki Männer-Tee-Kur spenden wir an Movember. Hiermit wollen wir uns bei euch bedanken und ihnen zeigen wie wichtig unser aller Beitrag ist.
Trinken sie weiter Kokoraki Männer-Tee und unterstützen sie so nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch die viele anderer Männer auf der Welt!
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