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So untersucht der Urologe die Prostata

Auf der T-Online Internetseite der Telekom ist ein kurzer Artikel zum Ablauf der Prostata-Untersuchung beim Urologen erschienen. Dieser bringt ein wenig Licht ins Dunkel auf was man sich als Mann bei einer Untersuchung der Prostata einstellen muss. Der Artikel mit dem Titel „So läuft die Untersuchung beim Urologen ab“ ist im August 2018 erschienen.
Vorsorgeuntersuchung bereits mit 40 Jahren
Die Untersuchung der Prostata durch den Urologen ist eine wichtige Vorsorgeuntersuchung und sollte von Männern spätestens ab dem 45. Lebensjahr durchgeführt werden. Sollte es in der Familie bereits bei Verwandten (Vater, Großvater, Onkel, Bruder) Erkrankungen der Prostata gegeben haben dann wird eine Untersuchung bereits zu einem früheren Zeitpunkt, in der Regel mit 40 Jahren, empfohlen. Die Untersuchung sollte auf jeden Fall einmal jährlich wiederholt werden.
Prostatakrebs ist weiterhin die häufigste Krebsart unter Männern. Jährlich erkranken 64.000 Männer in Deutschland daran und etwa 12.000 sterben. Dies liegt vornehmlich daran, dass etwa nur 14% der Männer die Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen, so wird Wolfgang Bühmann, Pressesprecher des Berufsverbandes Deutscher Urologen in Düsseldorf in dem Artikel zitiert. Prostatakrebs ist gut behandelbar wenn er frühzeitig erkannt wird, so Bühmann weiter in dem Artikel.

Der Arztbesuch und die Untersuchung
Die eigentliche Untersuchung beginnt in der Regel mit einem Vorgespräch und einigen Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten so Frank Christoph, Dozent der Urologischen Klinik der Charité Berlin, in dem Artikel. Dazu gehören auch Fragen zur Potenz und zum Sexualleben sowie zur Situation beim täglichen Wasserlassen und Problemen dabei. Danach, so beschrieben in dem Beitrag, wird der Patient meist gebeten sich auf eine Liege in Seitenlage zu bringen. Der Arzt streift sich dann einen dünnen Latexhandschuh über und verwendet ein Gleitgel, um dann einen Finger in das Rektum des Patienten einzuführen. Mit diesem tastet er dann die Prostata für maximal 30 Sekunden ab. Das ist nicht schmerzhaft kann aber als unangenehm empfunden werden.
Der von vielen Arztpraxen darüber hinaus angebotenen Ultraschalluntersuchung der Prostata, spricht der Artikel unter Bezugnahme auf wissenschaftliche Studien den Nutzen vollständig ab. Es gebe, so der Artikel, keine Studie, die den Nutzen der Ultraschalluntersuchung bei der Früherkennung nachweise.
Selbstkontrolle wichtig
Stattdessen wird in dem Beitrag dazu aufgerufen seine Hoden selber abzutasten und dabei auf z.B. harte, höckerige Veränderungen am Hoden zu achten. Sollten solche oder andere Veränderungen festgestellt werden, gilt es zügig den Urologen aufzusuchen so Frank Sommer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit und Professor für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, in dem Artikel.
Darüber hinaus sollte in Verdachtsmomenten auch der PSA-Wert bestimmt werden. Dieser kann als weiterer Indikator über das mögliche Vorhandensein einer Prostataerkrankung Aufschluss geben. Zur Bedeutung des PSA-Werts finden Sie einen unserer Beiträge hier…
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4 Gedanken zu „So untersucht der Urologe die Prostata

  1. Schade, dass nur etwa 14 Prozent der Männer die Vorsorge wahrnehmen. Ich denke es würde bei der Krebsrate erheblich helfen, wenn mehr
    Menschen zur Vorsorge gehen würden. Mein Urologe schickt mir immer eigens Erinnerungskarten.

    1. In der Tat sind Vorsorgeuntersuchungen sehr sinnvoll. Eine Rate von 14% ist sicher zu niedrig. Man sollte als Mann aber auch selber auf die Symptome von Prostatavergrößerung achten und sich vor allem auch mit seiner Ernährung und Bewegung auseinandersetzen. Die Ernährung und Bewegung spielt bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs eine entscheidende Rolle. In Verbindung mit Vorsorgeuntersuchungen und eigenen Bemühungen könnte sehr viel bewegt werden. Beste Grüße und vielen Dank für den Kommentar, Ihr Kokoraki-Team!

  2. In meiner Familie ist jeder zweite Mann vom Prostatakrebs betroffen. Ich hatte keine Ahnung, dass so viele Männer daran sterben, nur weil diese nicht zu Vorsorgeuntersuchung gehen. Von meinen drei Söhnen könnte einer betroffen sein. Ich werde sie lieber regelmäßig zur Vorsorge schicken, damit sie sich gleich angewöhnen, das Regelmäßig zu Überprüfen.

    1. Hallo Frau Dautel, das macht viel Sinn! Aber auch die Lebens- und Ernährungsweise spielt wichtige Rolle. Man kann viel selber tun, um gar nicht erst zum Risikopatienten zu werden. Prostatavergrößerung ist eine Krankheit, die häufig durch einen ungesunden Lebenswandel begünstigt, wenn nicht sogar ausgelöst wird. Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend frische Luft sowie Sonne sind wichtig. Gerade Polyphenole, die sekundären Pflanzenstoffe, sollten in der Ernährung regelmäßig eingebaut werden. Das geht mit frischem Gemüse sowie Obst und kann mit unserem Kokoraki Männer-Tee flankiert werden. Beste Grüße und alles Gute für Ihre Familie Ihr Kokoraki-Team

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