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TV Beitrag zu Prostataproblemen

Am 26. November 2018 hat das SWR Fernsehen einen Beitrag zu Prostataproblemen beim Mann ausgestrahlt. Dieser erschien im Rahmen der Fernsehsendung „Kaffee oder Tee“. Eingeladen war der renommierte TV-Experte und Urologe Dr. Michael Rug aus Karlsruhe. In der Sendung wurde Zuschauern die Möglichkeit gegeben Fragen zu stellen. Diese wurden durch Dr. Rug beantwortet. Darüber hinaus wurden Symptome und Untersuchungsmethoden bei Prostataproblemen und Prostatavergrößerung besprochen.

Bitte klicken Sie auf das Bild unten, um das Video zu starten.

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Beckenbodentraining hilft bei Prostatavergrößerung

Beckenboden Training bei Prostatavergrößerung
Wir haben bisher viel über die richtige Ernährung und Bewegung zur Vorbeugung und Behandlung von Prostatavergrößerung geschrieben.
Es gibt aber auch ein gezieltes Training welches Sie anwenden können, um genau den Muskulaturbereich nahe der Prostata anzusprechen und gezielt auf eine bessere Funktionsweise der Prostata hinzuarbeiten: Das Beckenboden-Muskulatur-Training.

Dieses ist meist unabdingbar nach einer Prostata-Operation, weil es hier oft zu einer Schwächung des Beckenbodens und somit zu einer Anfälligkeit für ungewollten Harnabgang kommt. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass das Beckenbodentraining auch andere positive Effekte hat und zum Beispiel bei der Linderung der Symptome in Folge der Prostatavergrößerung hilft bzw. als Prophylaxe für die Prostatavergrößerung dient. Daneben hat die Stärkung des Beckenbodens beim Mann auch noch den Vorteil, dass sich das Training positiv auf das Liebesleben in Form besserer Standhaftigkeit und längerer Ausdauer auswirkt. Sie sehen alles in allem lohnt sich das Training für den Mann sehr. Einer der Vorteile ist sicherlich, dass das Training quasi überall durchgeführt werden kann und kein großer Aufwand betrieben werden muss. Konzentration und Körpergefühl spielen bei diesem Training jedoch eine große Rolle.

Der Beckenboden gibt den Organen nach unten hin halt und schließt die Beckenhöhle nach unten hin ab und lässt nur Durchgänge für den Darm und die Harn- und Geschlechtsorgane. Der Beckenboden ist in etwa so groß wie ein Bierdeckel und besteht aus 3 verschiedenen Schichten mit Muskeln und Bindegeweben.

Die Autorin Ute Michaelis schreibt in ihrem Buch „Beckenbodentraining für Männer“, dass ein gut trainierter Beckenboden „Harninkontinenz und Erektionsstörungen mindern und überwinden“ kann.

Um ihn zu trainieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Auf der Internetseite lovebetter.de gibt es eine detaillierte 4 Stufen Anleitung und einen Trainingsplan zur Kräftigung der Beckenboden-Muskulatur.

Auch der von uns bereits zitierte Dr. Walser empfiehlt in seinen Tipps zu Prophylaxe bei Prostatavergrößerung unter anderem die Entspannung aber auch Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. Sie finden die Hinweise im vierten und fünften Absatz.

Das Universitäts-Physiotherapie-Zentrum der Uniklinik Dresden hat ein Video zum Beckenbodentraining mit unterschiedlichen Übungen auf YouTube veröffentlicht. Es beschreibt die Übungen im Detail und ist eine sehr gute Trainingsanleitung. Sie finden das Video hier… oder klicken Sie unten einfach auf den Play-Button.

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Neue Dampftherapie vor der Zulassung in England

Das Internetportal Heilpraxis hat Ende August einen Beitrag zur Dampfstrahlbehandlung von Prostatavergrößerung veröffentlicht. In diesem Beitrag wird eine neuer operationslose und ambulante Methode der Verkleinerung der Prostata beschrieben. Das Verfahren trägt den Namen „Rezum“ und kommt seit kurzer Zeit in den USA zum Einsatz. In Europa wird es derzeit nur am Charing Cross Hospital in London angeboten. Die Britische Gesundheitsbehörde NHS hat diese Behandlungsmethode nun aber für die Anwendung freigegeben und die landesweite Einführung in Krankenhäusern steht bevor.
Im Journal of Urology erschien im Mai 2017 ein umfangreicher Sonderbeitrag zur Rezum-Behandlung mit dem Titel „Harness The Power Of Convective Radiofrequency Thermal Energy: How Rezūm Is Changing BPH Treatment„. Diese Studie wurde vom Anbieter der Rezum-Methode in Auftrag gegeben und stellt deshalb natürlich die positiven Aspekte der Methode in den Vordergrund. Dennoch gibt der Beitrag einen guten Einblick in die Erfahrungen der beteiligten Ärzte sowie Patienten. Diesen Artikel gibt es nur in englischer Sprache.
Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist hat zur Rezum-Methode in ihrem Magazin (Ausgabe 1/2016) einen deutschen Beitrag mit dem Titel „Die konvektive Wasserdampfablation“ veröffentlicht. Autor dieses Artikels ist der leitende Oberarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Krankenhaus Nordwest der Stiftung Ulrich Witzsch.
Der sehr wissenschaftlich gehaltene Artikel beschreibt die Methode und gibt eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer Patientenstudie welche in den USA von Kevin T. McVary et al durchgeführt und im Mai 2016 im Journal of Urology veröffentlicht wurde.
Wie erfolgreich die Methode die Lebensqualität verbessert und die Ursachen sowie Symptome behebt können wir anhand der aufgeführten Veränderungsraten nicht beurteilen. Lesen Sie sich den Artikel selber durch und fällen Sie ihr eigenes Urteil über die Ergebnisse.
Der Beitrag von Ulrich Witzsch fasst die Vorteile der Rezum-Behandlung zusammen:
– kurze Behandlungsdauer von 10-15 Minuten
– minimal invasive Methode
– keine tiefe Narkose notwendig
– keine Gefässöffnung bei der Behandlung
– nur 2-3 tägiger Krankenhausaufenthalt
– keine Beeinträchtigung der Potenz der Teilnehmer der Studie
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TV-Beitrag zu Prostatavergrößerung

Am 23. August hat der hr in seinem Format „service: gesundheit“ eine Beitrag zu Prostatavergrößerung, Prostatakarzinom und Potenzstörungen gesendet. Die 25 minütige Sendung geht auf Probleme der Betroffenen ein und lässt Urologen wie den Kieler Professor Dr. Peter Martin Braun und den Professor Dr. med. Tilman Kälble, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie des Klinikums Fulda, zu Wort kommen. Leider werden überhaupt keine Informationen zu alternativen und natürlichen Behandlungsmethoden gegeben. Der Beitrag konzentriert sich ausschließlich auf konservative und schulmedizinische Verfahren und setzt einen klaren Fokus auf einen operativen Eingriff. Die möglichen Risiken werden dabei nicht klar genug dargestellt und die Nebenwirkungen und Folgen fast vernachlässigt.

Wir meinen trotzdem, dass es sich lohnt den Beitrag anzuschauen.

service: gesundheit

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Informationsblatt zur Prostatavergrößerung

Das Urologenportal hat bereits im Jahr 2011 eine Broschüre zur benignen Prostatahyperplasie mit dem Titel „Was tun, wenn die Prostata wächst?“ herausgegeben. 

Diese bietet einen guten Überblick über die Symptome der Prostatavergrößerung sowie die Behandlungsmethoden. Natürlich liegt der Fokus in dieser Broschüre der deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. auf den konservativen Behandlungsmethoden und die alternativen Behandlungsmethoden kommen unserer Meinung nach zu kurz – dennoch ist es eine gute Zusammenfassung vieler Informationen um das Thema benigne Prostatahyperplasie. Ein Absatz beschäftigt sich auch mit pflanzlichen Therapien. Dieser ist jedoch sehr kurz und zudem auch noch negativ belegt. Wir sind sicher, dass in den pflanzlichen Therapien viel mehr Potential steckt. Leider werden immer wieder die falschen pflanzlichen Therapien zitiert.

Sie finden die Broschüre zum Download hier…

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Foren zum Thema Prostatavergößerung

Wir haben recherchiert welche Möglichkeiten es gibt sich in Diskussionsforen zum Thema Prostatavergrößerung bzw. benigner Prostatahyperplasie zu informieren und Fragen zu stellen.

Unser Ergebnis:
Zum Thema Prostatavergrößerung gibt es nur wenige Diskussionsforen. Die meisten Foren findet man zum Thema Prostatakrebs. In den Foren bzw. auf den zu den Foren gehörigen Webseiten zum Thema Prostatakrebs lassen sich jedoch auch viele gute Informationen zur Prostata und zur Prostatavergrößerung sowie zu den verwendeten Fachwörtern und deren Bedeutung finden. Daher führen wir die Foren zu Prostatakrebs hier auch auf. Wir haben folgende Foren mit einem Schwerpunkt zu benigner Prostatahyperplasie und Prostatavergrößerung im Internet gefunden:
myprostat.eu ist ein Portal auf dem Prostatakrebspatienten ihre Erfahrungen und Daten teilen können. Hier wird bewusst auf eine Kommentierung und Bewertung verzichtet. Man möchte lediglich die Daten, die bereit gestellt werden in einer standardisierten Form erfassen. Wem die Seite genau gehört und wie die Daten verwendet werden ist schwierig abzuschätzen. Auf jeden Fall lassen sich hier interessante Erkenntnisse gewinnen. Es gibt auch eine Link-Sammlung mit weiteren Seiten zum Thema Prostatakrebs.
Onmeda.de ist laut eigenen Angaben ein unabhängiges und werbefinanziertes Gesundheitsportal. Es gibt unterschiedliche Beiträge zum Thema Prostata – mal mehr mal weniger sinnvoll. Man kann auf der Seite in das Suchfeld Prostata eingeben und bekommt dann alle Beiträge angezeigt. Wir haben den Beitrag „Naturheilmittel gegen Prostata“ oben verlinkt. Die „unabhängigen“ Experten reagieren jedoch sehr aufgeregt bei Empfehlungen zu alternativen Heilmethoden.
paradisi.de ist ein deutsches Wellness- und Gesundheitsportal. Unter anderem gibt es dort Artikel zum Thema Prostatavergrößerung. Ein Forum zu diesem Thema gibt es dort auch. Nicht sonderlich aktiv aber dennoch einige gute Fragen und Antworten.
Überschaubare Anzahl von Beiträgen und nur teilweise aktuell. Trotzdem einen Versuch wert.
Zum Thema Prostatakrebs haben wir folgende Foren gefunden:
Forum des Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e. V.
Prostatakrebs Diskussionsforum – der Registrierungsprozess ist ein wenig umständlich. Sehr umfangreich in Sachen Prostatakrebs. Unter dem Menüpunkt „Wichtige Links zum Thema Prostatakrebs“ (in gelb) findet man unter „Basiswissen“ ein sehr ausführliches PDF-Dokument mit Erklärungen zu Begrifflichkeiten, Behandlungsmethoden und vielem mehr.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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Grüner Tee und Männer-Tee bei Prostatakrebs

Artikel zu PSA-Wert, Tee und Prostataproblemen

Unter dem Titel „Real Men Drink Green Tea – Here’s Why“ gibt es auf prostate.net einen interessanten Artikel zu Tee – ok eigentlich nur Grüntee – und Prostataproblemen. Es geht um benigne Prostatathyperplasie (BPH) bzw. Prostatavergrößerung, den PSA Wert und Prostatakrebs sowie Möglichkeiten zur Vorbeugung mit Grün-Tee.

Catechine – die Gesundmacher im Tee

Catechine zählen zu den Polyphenolen und sind somit Bestandteil der sekundären Pflanzenstoffe. Diese Catechine sind vor allem im japanischen Grüntee zu finden und haben weitreichende Wirkungen auf unseren Körper. Zu den umfangreichen positiven Effekten auf diverse Krankheiten lesen sie bitte auch den Artikel „Teetrinken ist Königsdisziplin“ auf den Internetseiten der Pharmazeutische Zeitung (PZ).

Laut der Zeitschrift der deutschen Apotheker PZ helfen die Polyphenole und Flavonoide im Tee bei folgenden Erkrankungen:

  • Prostatakrebs
  • Brustkrebs
  • generell bei Krebserkrankungen (anticancerogen)
  • Arthrose

Darüber hinaus haben diese sekundären Pflanzenstoffe kardio- und neuroprotektive sowie antimikrobielle und antivirale Eigenschaften.

Grüner Tee und Prostatakrebs

Der Artikel auf prostate.net beruft sich dabei auf mehrere wissenschaftliche und klinische Studien, welche die Wirksamkeit von Polyphenolen bei Prostatakrebs und Prostatavergrößerung belegen. So ergab beispielsweise eine Studie des Winthrop University Hospitals in Garden City, New York, dass bereits eine 6-wöchige Therapie mit Grün- und Schwarztee zu einer wesentlichen Verbesserung von Symptomen im unteren Harntrakt führt (Reduktion nächtlicher Toilettenbesuche, besserer Urinstrahl, reduzierte Frequenz, Rückgang Inkontinenz, weniger Tröpfeln und auch weniger Probleme im Zusammenhang mit der Sexualität).

Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.

Quellen:
Metz, Gunter „Teetrinken ist Königsdisziplin“ auf Pharmazeutische Zeitung online – DIE ZEITSCHRIFT DER DEUTSCHEN APOTHEKER unter https://www.pharmazeutische-zeitung.de/inhalt-31-2000/pharm4-31-2000/ (abgerufen am 30.04.2021)
Reacher, James „Real Men Drink Green Tea – Here’s Why“ auf PROSTATE.NET – Keeping Men Healthy unter https://prostate.net/why-men-need-green-tea-for-prostate-health/ (abgerufen am 30.04.2021)
Katz, A., Efros, M., Kaminetsky, J., Herrlinger, K., Chirouzes, D., & Ceddia, M. (2014). „A green and black tea extract benefits urological health in men with lower urinary tract symptoms.“ Therapeutic advances in urology, 6(3), 89–96. https://doi.org/10.1177/1756287214526924
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.