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Beckenbodentraining hilft bei Prostatavergrößerung
Es gibt aber auch ein gezieltes Training welches Sie anwenden können, um genau den Muskulaturbereich nahe der Prostata anzusprechen und gezielt auf eine bessere Funktionsweise der Prostata hinzuarbeiten: Das Beckenboden-Muskulatur-Training.
Dieses ist meist unabdingbar nach einer Prostata-Operation, weil es hier oft zu einer Schwächung des Beckenbodens und somit zu einer Anfälligkeit für ungewollten Harnabgang kommt. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass das Beckenbodentraining auch andere positive Effekte hat und zum Beispiel bei der Linderung der Symptome in Folge der Prostatavergrößerung hilft bzw. als Prophylaxe für die Prostatavergrößerung dient. Daneben hat die Stärkung des Beckenbodens beim Mann auch noch den Vorteil, dass sich das Training positiv auf das Liebesleben in Form besserer Standhaftigkeit und längerer Ausdauer auswirkt. Sie sehen alles in allem lohnt sich das Training für den Mann sehr. Einer der Vorteile ist sicherlich, dass das Training quasi überall durchgeführt werden kann und kein großer Aufwand betrieben werden muss. Konzentration und Körpergefühl spielen bei diesem Training jedoch eine große Rolle.
Der Beckenboden gibt den Organen nach unten hin halt und schließt die Beckenhöhle nach unten hin ab und lässt nur Durchgänge für den Darm und die Harn- und Geschlechtsorgane. Der Beckenboden ist in etwa so groß wie ein Bierdeckel und besteht aus 3 verschiedenen Schichten mit Muskeln und Bindegeweben.
Die Autorin Ute Michaelis schreibt in ihrem Buch „Beckenbodentraining für Männer“, dass ein gut trainierter Beckenboden „Harninkontinenz und Erektionsstörungen mindern und überwinden“ kann.
Um ihn zu trainieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Auf der Internetseite lovebetter.de gibt es eine detaillierte 4 Stufen Anleitung und einen Trainingsplan zur Kräftigung der Beckenboden-Muskulatur.
Auch der von uns bereits zitierte Dr. Walser empfiehlt in seinen Tipps zu Prophylaxe bei Prostatavergrößerung unter anderem die Entspannung aber auch Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. Sie finden die Hinweise im vierten und fünften Absatz.
Das Universitäts-Physiotherapie-Zentrum der Uniklinik Dresden hat ein Video zum Beckenbodentraining mit unterschiedlichen Übungen auf YouTube veröffentlicht. Es beschreibt die Übungen im Detail und ist eine sehr gute Trainingsanleitung. Sie finden das Video hier… oder klicken Sie unten einfach auf den Play-Button.
Neue Dampftherapie vor der Zulassung in England
Der sehr wissenschaftlich gehaltene Artikel beschreibt die Methode und gibt eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer Patientenstudie welche in den USA von Kevin T. McVary et al durchgeführt und im Mai 2016 im Journal of Urology veröffentlicht wurde.
– kurze Behandlungsdauer von 10-15 Minuten
– minimal invasive Methode
– keine tiefe Narkose notwendig
– keine Gefässöffnung bei der Behandlung
– nur 2-3 tägiger Krankenhausaufenthalt
– keine Beeinträchtigung der Potenz der Teilnehmer der Studie
TV-Beitrag zu Prostatavergrößerung
Wir meinen trotzdem, dass es sich lohnt den Beitrag anzuschauen.
Informationsblatt zur Prostatavergrößerung
Das Urologenportal hat bereits im Jahr 2011 eine Broschüre zur benignen Prostatahyperplasie mit dem Titel „Was tun, wenn die Prostata wächst?“ herausgegeben.

Diese bietet einen guten Überblick über die Symptome der Prostatavergrößerung sowie die Behandlungsmethoden. Natürlich liegt der Fokus in dieser Broschüre der deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. auf den konservativen Behandlungsmethoden und die alternativen Behandlungsmethoden kommen unserer Meinung nach zu kurz – dennoch ist es eine gute Zusammenfassung vieler Informationen um das Thema benigne Prostatahyperplasie. Ein Absatz beschäftigt sich auch mit pflanzlichen Therapien. Dieser ist jedoch sehr kurz und zudem auch noch negativ belegt. Wir sind sicher, dass in den pflanzlichen Therapien viel mehr Potential steckt. Leider werden immer wieder die falschen pflanzlichen Therapien zitiert.
Sie finden die Broschüre zum Download hier…
Foren zum Thema Prostatavergößerung
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Prostatakrebs Diskussionsforum – der Registrierungsprozess ist ein wenig umständlich. Sehr umfangreich in Sachen Prostatakrebs. Unter dem Menüpunkt „Wichtige Links zum Thema Prostatakrebs“ (in gelb) findet man unter „Basiswissen“ ein sehr ausführliches PDF-Dokument mit Erklärungen zu Begrifflichkeiten, Behandlungsmethoden und vielem mehr.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Checkliste Prostatavergrößerung
Artikel zu PSA-Wert, Tee und Prostataproblemen
Unter dem Titel „Real Men Drink Green Tea – Here’s Why“ gibt es auf prostate.net einen interessanten Artikel zu Tee – ok eigentlich nur Grüntee – und Prostataproblemen. Es geht um benigne Prostatathyperplasie (BPH) bzw. Prostatavergrößerung, den PSA Wert und Prostatakrebs sowie Möglichkeiten zur Vorbeugung mit Grün-Tee.
Catechine – die Gesundmacher im Tee
Catechine zählen zu den Polyphenolen und sind somit Bestandteil der sekundären Pflanzenstoffe. Diese Catechine sind vor allem im japanischen Grüntee zu finden und haben weitreichende Wirkungen auf unseren Körper. Zu den umfangreichen positiven Effekten auf diverse Krankheiten lesen sie bitte auch den Artikel „Teetrinken ist Königsdisziplin“ auf den Internetseiten der Pharmazeutische Zeitung (PZ).
Laut der Zeitschrift der deutschen Apotheker PZ helfen die Polyphenole und Flavonoide im Tee bei folgenden Erkrankungen:
- Prostatakrebs
- Brustkrebs
- generell bei Krebserkrankungen (anticancerogen)
- Arthrose
Darüber hinaus haben diese sekundären Pflanzenstoffe kardio- und neuroprotektive sowie antimikrobielle und antivirale Eigenschaften.
Grüner Tee und Prostatakrebs
Der Artikel auf prostate.net beruft sich dabei auf mehrere wissenschaftliche und klinische Studien, welche die Wirksamkeit von Polyphenolen bei Prostatakrebs und Prostatavergrößerung belegen. So ergab beispielsweise eine Studie des Winthrop University Hospitals in Garden City, New York, dass bereits eine 6-wöchige Therapie mit Grün- und Schwarztee zu einer wesentlichen Verbesserung von Symptomen im unteren Harntrakt führt (Reduktion nächtlicher Toilettenbesuche, besserer Urinstrahl, reduzierte Frequenz, Rückgang Inkontinenz, weniger Tröpfeln und auch weniger Probleme im Zusammenhang mit der Sexualität).
Neben der Lektüre des Artikels empfehlen wir Ihnen alle Möglichkeiten einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung auszuschöpfen und zusätzlich auf den Rat des Apothekers zu hören. Pflanzenextrakte, -stoffe und -aufgüsse sowie Tees können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Krankheiten spielen. Konsultieren sie auf alle Fälle ihren Arzt und sprechen sie mit ihm alle Symptome durch. Lassen sie sich über die Risiken der vorliegenden Symptome aufklären und bewerten sie, welche Behandlung für sie das beste Risiko-Nutzen-Lebensqualitäts-Verhältnis bietet.