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Polyphenole können Prostata-Krebs bremsen

Das Ernährungs- und Naturheilmittelportal Vitamine-Ratgeber hat einen kurzen Beitrag mit dem Titel „Polyphenole können Prostata-Krebs bremsen“ zur Wirkung von Polyphenolen bei Prostatakrebs veröffentlicht. Im Mittelpunkt des Beitrags stehen die Forschungsergebnisse des englischen Onkologen Professor Dr. Robert Thomas.

Der erfahrene Mediziner und Wissenschaftler hat 30 Jahre Erfahrung in der Behandlung von Krebspatienten und lehrt sowie forscht an verschiedenen Universitäten u.a. der Cambridge Universität zum Thema Krebs. Einen spezielles Forschungs- und Behandlungsinteresse von Prof. Dr. Thomas ist der Prostatakrebs.

Die im Jahr 2014 von Prof. Dr. Thomas veröffentlichte wissenschaftliche Studie mit dem Titel „A double-blind, placebo-controlled randomised trial evaluating the effect of a polyphenol-rich whole food supplement on PSA progression in men with prostate cancer“ hat unter Mithilfe von 199 Prostatakrebspatienten die Wirkung von Polyphenolen auf das Prostata-spezifische Antigen (PSA) getestet. Über einen Zeitraum von 6 Monaten wurden der einen Hälfte der Männer ein Placebo verabreicht und der Anderen ein Präparat, dass in der Tagesdosis von drei Kapseln 100 Milligramm Brokkoli-Pulver, 100 Milligramm Kurkuma-Pulver, 100 Milligramm Granatapfel-Pulver sowie 20 Milligramm Extrakte aus grünem Tee enthielt. Diese Pflanzenextrakt-Kombination wurde gewählt, da der damals aktuelle Stand der Forschung diesen Pflanzen einen besonders hohen Polyphenolanteil zusprach.

Der PSA-Wert der beiden Patientengruppen entwickelte sich dabei stark unterschiedlich. Während die mit einem wirkungslosen Placebo behandelte Gruppe einen um 78,5 Prozent im Mittel angestiegenen PSA-Wert auswies, erhöhte sich der PSA-Wert der mit de polyphenolhaltigen Pflanzenextrakten behandelten Gruppe nur um durchschnittlich 14,7%. Das heißt, mit den Polyphenol-Kapseln vermehrte sich die Anzahl der Krebszellen deutlich weniger als mit dem Placebo.

Dies ist eine von vielen Studien welche zu dem Schluss kommen, dass Polyphenole einen signifikanten Einfluss auf Krebszellen nehmen können. Darüber hinaus spielt der PSA-Wert auch bei der benignen Prostatahyperplasie, also der Prostatavergrößerung, eine Rolle als wichtiger Indikator. Eine Reduktion des PSA-Werts geht meist auch mit einem verminderten Beschwerdebild bei einer vergrößerten Prostata einher.

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Quellen:
Thomas R, Williams M, Sharma H, Chaudry A, Bellamy P. A double-blind, placebo-controlled randomised trial evaluating the effect of a polyphenol-rich whole food supplement on PSA progression in men with prostate cancer–the U.K. NCRN Pomi-T study. Prostate Cancer Prostatic Dis. 2014;17(2):180-6.
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