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ERNÄHRUNG IST MEDIZIN

Ernährung medizin für die Prostata
Heutzutage haben wir eine riesige Auswahl an Lebensmitteln, das Angebot ist enorm groß und die Versuchung demnach noch größer. Dazu kommt, dass wir wenig Zeit haben, alles muss schnell und praktisch sein. Leckere Fertiggerichte, Energie verleihende Snacks und Getränke für zwischendurch. Günstig und schnell! Der wahre Preis aber, ist unsere Gesundheit.

Zucker

In fast jedem Lebensmittel versteckt sich ein Übel, dass unserem Körper einen enormen Schaden anrichtet. Zucker! Oft verdeckt unterwegs mit den Namen, Dextrose, Glukose, Laktose, Saccharose, Maissirup, Melasse, Xylit, das ist nur ein Bruchteil der Namen die der Zucker verwendet um nicht sofort erkannt zu werden.
Zucker und Prostatavergrößerung
Sogar hochbeworbene Light Produkte, werden mit Süßstoffen vollgepumpt. Sie haben zwar weniger Kalorien enthalten aber um so mehr Kohlenhydrate. Ernährungsmediziner raten inzwischen von einer fettarmen Ernährung ab. Ihrer Ansicht nach hat Fett einen hohen Energiegehalt und macht lange satt. Außerdem sind gute Fette wesentliche Bausteine einer gesunden Ernährung.

Dr. Kurt Mosetter

Zum Thema Zucker, will ich euch einen hervorragenden Mediziner, Heilpraktiker und Sachbuchautor, Dr. Kurt Mosetter, vorstellen. Studiert hat er Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau und spezialisierte sich auf die Physik des neuromuskulären Systems bei Schmerzen des Bewegungsapparates. Seit Jahren betreut er Profisportler, unter anderem war er zuständig, als Mannschaftsarzt, für die Gesundheit und die Fitness der Spieler der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft. Kurt Mosetter gilt als Koryphäe unter den Sportmedizinern. Dr. Mosetter spricht davon, wie wichtig die Ernährung für unsere Gesundheit ist, die essenzielle Rolle des Ernährungsverhaltens und des Stoffwechsels lehrte Ihm unter anderem der Arzt der ayurvedischen Medizin Dr. Mana in den Jahren 1987 bis 1997 in Kathmandu.

In einem Interview, der Trojaner für Krebszellen spricht er über die Schäden die Zucker in unserem Körper anrichtet. Dabei erklärt er wie Glukose (Zucker) und sogar Fruktose (Fruchtzucker) die Krebszellen füttert (so entstehen dann beispielsweise Prostatakrebs und andere Krebsarten), dass es aber einen Zucker, die Galaktose gibt der die Krebszellen täuschen und bekämpfen kann, denn dieser Zucker stärkt die guten Zellen kann aber von den kranken Zellen nicht aufgenommen werden. Er spricht auch davon, das eine fettreiche Ernährung eine Waffe ist um Krebszellen zu vernichten, denn diese können Fett nicht verstoffwechseln, gesunde Zellen jedoch schon. Er erklärt ganz gut welche Fette und welche Zucker für unseren Körper gut sind und wie diese sogar den Krebs bekämpfen können. Dabei führt er auch Beispiele von seinem Umfeld auf, bei denen diese Art von Ernährung zur Heilung führte. Ein sehr interessantes Interview, das mich dazu inspiriert hat meine Ernährung so gut es geht zu ändern. Das mich bewegt hat, mir mehr Gedanken zu machen was für meinen Körper gut ist, was meinen Körper auf Dauer gesund hält. Diese Erkenntnis würde ich gerne mit jedem von euch teilen und wer weiß, vielleicht kann ich euch auch davon überzeugen einen prüfenden Blick in den Kühlschrank zu werfen.

Zucker gefährlich für die Prostata

DAS ÜBEL – ZUCKER

Zucker macht uns nicht nur, früher oder später krank, er macht auch süchtig.
Ähnlich wie Nikotin und Alkohol gilt Zucker unter Experten längst nicht nur als Genuss-, sondern auch als gefährliches, weil gesundheitsgefährdendes Mittel, das zur Abhängigkeit oder gar Sucht führt. Zucker schädigt die Nieren, das Gehirn (Alzheimer), die Knochen, schwächt die Muskeln, führt zur Fettleber und vieles mehr. Zu viel Fruchtzucker ist genauso schädlich, Fruchtzucker killt die Leber, diese ist das Sprungbrett für die Krebszellen, eine gut gepflegte Leber Schutz also gegen Krebs. Fruchtzucker hemmt außerdem die Fettverbrennung. Viele der heute auftretenden Gesellschaftskrankheiten wie Prostatavergrößerung und Prostatakrebs finden ihren Ursprung in falscher Ernährung. Zucker ist häufig eines der Fundamente dieser fehlerhaften Ernährung.

Früchte mit wenig Fruchtzucker sind zum Beispiel: Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Goji-Beeren, Johannisbeeren (Ribisel), Preiselbeeren, Äpfel (alte Sorten), Rhabarber, Ananas.

Viel Fruchtzucker ist enthalten in Äpfel, Birnen, Mangos, Trauben, allen Trockenfrüchte, Kirschen, Obstkonserven, Obstkompott. Und außerdem in folgenden Getränken: Obstsäfte, Limonaden, Fertig-Eistee, weitere Softdrinks und vieles mehr.

Empfehlung: Halten sie sich an die zuckerarmen Obstarten und trinken sie anstelle von süßen Getränken lieber Tee und Wasser. Unser Kokoraki Männer-Tee bietet hier eine gute Alternative. Auch im Sommer lässt er sich gekühlt bestens trinken.

Fruchtzucker wird heutzutage in fast jedem Lebensmittel verwendet, da dieser in der Produktion günstiger als herkömmlicher Zucker ist. Man sollte ihn aber nur in Maßen genießen. Fructose (Fruchtzucker) ist das einzige Kohlenhydrat mit einem direkten Effekt auf die Harnsäure: Bereits wenige Minuten nach dem Konsum Fructose-haltiger Getränke steigt die Harnsäure-Konzentration in Blut und Urin an. Erhöhte Harnsäure kann zu Gicht führen, hier können Sie einen Artikel dazu nachlesen: Fructose so schädlich wie Alkohol.

GESUNDE ZUCKER – Der Zucker fürs Gehirn Galaktose

Der Zaubertrank von Asterix und Obelix (von der Mistel). Der Zucker der in der Muttermilch enthalten ist, wir sprechen von der Galaktose. Dabei handelt es sich um einen Zucker der uns sofort und anhaltend Energie gibt, denn er geht sofort ins Gehirn und ist insulinunabhängig. Traubenzucker hat den gleichen Effekt, nur werden beim Traubenzucker große Mengen Insulin ausgeschüttet. Insulin fördert Entzündungen und Hunger. Wie die Galaktose erfolgreich gegen Alzheimer, Depressionen, Krebs, Gedächtnis Problemen und zur Förderung von Gewichtsverlust eingesetzt wird, erklärt Dr. Kurt Mosetter in diesem Interview Gesunder und ungesunder Zucker.

Galaktose ist enthalten in Linsen, dafür muss man die Linsen drei bis vier Stunden gut verkochen. Galaktose allein kommt in der Nahrung selten vor, eine Quelle die Dr. Mosetter für hochwertige und reine Galaktose, in seinem Interview empfiehlt, finden Sie hier.

Mannose gegen Blasenentzündung

D-Mannose ist eine Zuckerart, die mit Glukose verwandt ist, aber im Körper kaum verstoffwechselt wird. Stattdessen wird dieser Zucker über den Urin ausgeschieden. Mannose wird oft zur Behandlung von Harnweg-Infektionen eingesetzt, auf dem Weg durch die Blase bindet D-Mannose die Bakterien, die Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen verursachen, und hilft, sie zu beseitigen. So kann D-Mannose zur Behandlung von Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen eingesetzt werden, wodurch Antibiotikatherapien mit ihren vielen Nebenwirkungen vermieden werden können. Weiters gibt es die Ribose, in Beeren enthalten, Sie hilft dem Herzen, gibt dem Körper Energie und ist sehr gut für vor dem Sport geeignet. Die Tagatose, ist gleich süß wie Zucker hat aber nur 20% Kalorien. Xylit (Birkenzucker) ¼ wird verstoffwechselt, der Rest wird ausgeschieden dadurch gibt es einen geringen Insulinanstieg.

DIAGNOSE KREBS ERNÄHRUNG

Niemand will erfahren müssen, dass er krank ist, der Schock ist groß, oft verzweifelt man und weiß nicht wie es weitergehen soll. Dennoch gibt es neben der Ärztlichen Behandlung auch vieles, dass man selber angehen kann. Als erstes ist es wichtig die Psyche zu stärken, an sich und an den eigenen Körper zu glauben. Oft schafft man diese erste Hürde nicht alleine, da ist es wichtig sich helfen zu lassen. Dazu können Sie auch unseren Beitrag über Movember lesen. Als zweiten Schritt sollte man seine Ernährung komplett überdenken, denn wie auch Dr. Mosetter in seinen Interviews und auch in seinem Buch Zucker – Der heimliche Killer erklärt, kann sich mit der richtigen Ernährung jedes Organ, jede Zelle in unserem Körper wieder erholen und gegen jedes Übel ankämpfen.
Unser Körper ist so intelligent, das Einzige was wir tun müssen ist, ihm den richtigen Treibstoff zu geben. So kann unser Körper wieder gesund werden oder einfach gesund bleiben. Ein Beispiel einer optimalen Ernährung:

Zum Frühstück

  • Hirseflocken (Glutenfrei) mit Hafermilch/ Mandelmilch/Ziegenmilch oder Schafsmilch und Beeren, dazu ein Löffel Galaktose.
  • Gemüse Omelett mit Bio-Eiern.
  • Schwarzen Reis/Kartoffeln kochen abkühlen lassen am nächsten Tag erwärmen, es entsteht resistente Stärke. Der Zuckerspiegel geht nicht in die Höhe und hilft den Darmbakterien daraus kurzkettige Fettsäuren zu erzeugen (Superfood).

Zum Mittag
Gemüse Salate, Bio Weiderind, Bachforelle, Gemüsesuppen (z.B. Kichererbsen Linsen lange kochen, Kräuter und Gewürze dazugeben)

Abends
Suppe, Nüsse, kein Obst keine Früchte, keine Rohkost.

Getränke
Grüne/rote Tees, gerne auch unseren Kokoraki Männer-Tee, Ingwer Tee (Ingwer lang verkochen und mit Limone verfeinern). Nicht viel Süßes, dafür Proteinshakes mit Hafer und Hafermilch dazu Beeren. Und natürlich viel Wasser.

Dazu ist der von Dr. Mosetter erstellte Glycoplan, auch sehr hilfreich.

Sehr empfehlenswert ist das bereits erwähnte Buch von Dr. Mosetter Zucker – Der heimliche Killer, auch digital erhältlich. Dort wird alles was die Ernährung betrifft detailliert und gut verständlich erklärt, er führt einige Krankheiten (Alzheimer, Chronische Schmerzen, Krebs, Haut- und Haarprobleme und viele mehr) die direkt oder indirekt mit dem Zucker zusammenhängen auf, und erklärt deren Entstehung. Auch berät er wie man aus der Zuckersucht kommt, wie genau man da vorgehen soll und wie wichtig es ist davon loszukommen. Auf den letzten Seiten des Buches sind auch sehr leckere und einfache Rezepte angeführt.
Davon habe ich bereits einige ausprobiert und ich muss sagen diese waren sehr schnell, einfach, lecker und günstig. Vor allem aber, waren diese Gerichte, gut für meinen Körper und meine Gesundheit.

Ein weiteres Buch von Dr. Mosetter Zuckerkrankheit Alzheimer – warum Zucker dement macht und was gegen das Vergessen hilft.

Ich lade euch nun ein unseren Kokoraki Männer-Tee auszuprobieren und ihn als tägliche Erinnerung an ein möglichst zuckerfreies Leben zu nutzen. Das hilft nicht nur der Prostata, sondern auch der Gesundheit und dem Wohlbefinden insgesamt!

 

Quellen:
Quellen:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2014/03/13/fructose-so-schaedlich-wie-alkohol
Buch: Zucker- Der heimliche Killer von Dr. Mosetter

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Oxidativer Stress und Symptome des unteren Harntrakts

Im März 2022 ist eine wissenschaftliche Studie erschienen, welche den Zusammenhang von oxidativem Stress und Symptomen des unteren Harntrakts beleuchtet. Wissenschaftler der Universitäten der amerikanischen Case Western Reserve University in Cleveland, der China Medical University in Shenyang und der Zagazig University in Ägypten haben die bestehenden Zusammenhänge untersucht.

Alterung, chronische Krankheiten und oxidativer Stress

Mit höherem Alter und chronischen Krankheiten nimmt die Wahrscheinlichkeit an Symptomen, wie häufigem oder erschwertem Wasserlassen zu leiden, zu. Auf der anderen Seite ist oxidativer Stress der Hauptgrund und Mechanismus für Alterung und das Entstehen von chronischen Krankheiten. Daher haben sich die Wissenschaftler dreier Universitäten dieses Themas angenommen und versucht die Zusammenhänge zu klären. Die in englischer Sprache publizierte Studie ist auf dem Wissenschafts Portal “Frontiers in Medicine” publiziert und kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmed.2022.812967/full

Erhöhte Anfälligkeit des unteren Harntrakts

Die Wissenschaftler stellten fest, dass neben der älteren Bevölkerung, besonders diejenigen von Erkrankungen des unteren Harntrakts betroffen sind, welche an einer oder mehrerer chronischer Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen, Bluthochdruck, Diabetes, Auto-Immun-Krankheiten, Alzheimer, Parkinson und Schlafapnoe leiden. Diese Krankheiten scheinen die Prostata sowie die Blase und andere Organe im unteren Harntrakt negativ zu beeinflussen.

Oxidativer Stress die Ursache

Als Ursache vieler der oben genannten Krankheiten gilt Oxidativer Stress. Oxidativer Stress ist ein Zustand, in welchem der Körper im Ungleichgewicht ist. Die “antioxidative Kapazität” des Körpers ist nicht groß genug, um die in unserem Körper anfallenden “freien Radikalen” in Schach zu halten. Diese aggressiven Moleküle entstehen täglich in unserem Körper durch externe Einflüsse wie Umweltgifte aber auch durch unsere Immunabwehr und unsere Atmung. Unsere “antioxidative Kapazität” können wir durch gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil unterstützen. Hier spielen viele Faktoren wie eine gesunde Ernährung mit vielen sekundären Pflanzenstoffen, Polyphenolen und Anti-Oxidantien, Bewegung und Verzicht auf Alkohol, Nikotin und andere ungesunde Genussmittel eine Rolle. Wenn Sie mehr über oxidativen Stress lesen möchten, empfehlen wir Ihnen den Artikel “Oxidativer Stress – So entsteht er und das kannst du dagegen tun” der Praxis Liebscher & Bracht.

Somit steht oxidativer Stress auch in einem engen Zusammenhang mit Erkrankungen der Prostata wie der Prostatavergrößerung und dem Prostatakrebs.

Auswirkung von Oxidativem Stress auf die Prostata

Neben Auswirkungen des oxidativen Stress auf die Blase und die Harnröhre wirkt sich dieser vor allem negativ auf die Prostata aus. Insbesondere die Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) wird durch den oxidativen Stress verursacht. Patienten, welche an einer benignen Prostatahyperplasie leiden haben deutlich höhere Werte bei der Messung ihres oxidativen Stress-Levels. Bei Behandlung der Patienten mit unterschiedlichen phytotherapeutischen Pflanzenextrakten konnte eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Dies unterstützt die Vermutung, dass die antioxidantischen Fähigkeiten von Phytotherapeutika sowie von sekundären Pflanzenstoffen eine wesentliche Rolle bei der Behandlung der Prostatavergrößerung aber auch Prostatakrebs spielen.

Tee gut für die Prostata

Polyphenole essenziell für die Prostatagesundheit

Für eine gesunde Prostata sind, sowohl vorbeugend als auch zur Behandlung, die aus sekundären Pflanzenstoffen stammenden Polyphenole, essenziell. Eine Ernährung, welche möglichst viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält, fördert die Gesundheit der Prostata. Bauen sie also diese gesunden Bestandteile der Ernährung in ihre tägliche Nahrungsmittelversorgung ein. Die besten Quellen sind frisches Obst, Gemüse, Salate, Samen und Kerne aber vor allem auch Tee.

Quellen:
Xu Zhenqun, Elrashidy Rania A., Li Bo, Liu Guiming “Oxidative Stress: A Putative Link Between Lower Urinary Tract Symptoms and Aging and Major Chronic Diseases” Frontiers in Medicine 2022 Vol. 9 auf https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmed.2022.812967/full abgerufen am 14.04.2022

Bracht, Dr. med. Petra “Oxidativer Stress – So entsteht er und das kannst du dagegen tun” Liebscher & Bracht die Schmerzspezialisten 14.09.2021 auf https://www.liebscher-bracht.com/ernaehrung/gesundheit/oxidativer-stress/ abgerufen am 14.04.2022