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Leinsamen hilft bei Prostatavergrößerung und Prostatakrebs

Leinsamen

In vielen englischsprachigen wissenschaftlichen Studien wird auf die Wirkung von Leinsamen bei Prostataproblemen hingewiesen. Dazu gibt es im deutschsprachigen Raum so gut wie keine Informationen. Daher möchten wir Ihnen die dazu vorhandenen Informationen hier näherbringen.

Lignane im Leinsamen

Leinsamen enthält neben vielen anderen gesunden Bestandteilen einen hohen Anteil an Lignanen. Leinsamen enthält 370mg Lignane auf 100g Leinsamen.[1] Lignane sind sekundäre Pflanzenstoffe und spielen eine wesentliche Rolle für den gesundheitlich positiven Einfluss einer pflanzenbasierten Ernährung. Lignane werden auch der Kategorie der Phytoöstrogene zugeordnet. So werden sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet, welche eine hormonähnliche Wirkung haben.

Positive Wirkung von Lignanen auf die Prostata

Mehrere Studien bestätigen die positive Wirkung von Lignanen bei unterschiedlichen (Krebs-)Erkrankungen wie z.B. Prostatavergrößerung, Prostatakrebs und Brustkrebs. So wurde bereits in einer Studie im Jahre 1996 mit dem Titel “Cloning of a novel receptor expressed in rat prostate and ovary” [2] auf die Wirksamkeit von Lignanen bei Ratten hingewiesen. Eine Studie an menschlichen Zellen [3] im Jahr 2001 kam klar zu dem Schluss, dass Lignane das Wachstum von Prostata-Krebszellen unterdrücken. Eine weitere Studie aus dem Jahr 1997 untersuchte die Konzentration von
Lignanen und Isoflavonoiden im Plasma und Prostataflüssigkeit von Männern in Portugal, England und Hong Kong [4] und kam dabei zu dem Schluss, dass die festgestellte höhere Konzentration bei Männern in Portugal und Hong Kong der Grund sein könnte warum die Anzahl von Prostatakarzinom-Erkrankungen in diesen Ländern deutlich geringer ist.

Leinsamen auf den Speiseplan bei Prostataproblemen

Daher empfehlen unterschiedliche Ernährungsorganisationen, wissenschaftliche Institute und Universitäten Leinsamen in Form von geschroteten Leinsamenkörner täglich zu sich zu nehmen [5][6]. Eine Zufuhr in Form von Leinsamen Öl wird nicht empfohlen, da es hier zu kontroversen Ergebnissen in Studien kam. Geschroteter Leinsamen lässt sich in nahezu fast jedes Gericht einbauen. Sie können den geschroteten Leinsamen in ihr Müsli, Joghurt, Suppe, oder jedes andere Gericht einfach einstreuen. Leinsamen stellt somit eine sehr gute Ergänzung zur pflanzenbasierten Ernährung und zum Kokoraki Männer-Tee dar.

Wir empfehlen Ihnen daher zusätzlich, zu gesunder Ernährung  mit Leinsamen und Bewegung, unseren Kokoraki Männer-Tee zu probieren:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Quellen:
[1] Rehberg, Carina “Lignane – Phytoöstrogene aus Leinsaat gegen Brustkrebs” auf Zentrum der Gesundheit unter https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/brustkrebs/lignane-ia (abgerufen am 12.01.2021)
[2] Kuiper GG, Enmark E, Pelto-Huikko M, Nilsson S, Gustafsson JA. Cloning of a novel receptor expressed in rat prostate and ovary. Proc Natl Acad Sci U S A. 1996 Jun 11;93(12):5925-30. doi: 10.1073/pnas.93.12.5925. PMID: 8650195; PMCID: PMC39164.
[3] Lin X, Switzer BR, Demark-Wahnefried W. Effect of mammalian lignans on the growth of prostate cancer cell lines. Anticancer Res. 2001 Nov-Dec;21(6A):3995-9. PMID: 11911282.
[4] Morton MS, Chan PS, Cheng C, Blacklock N, Matos-Ferreira A, Abranches-Monteiro L, Correia R, Lloyd S, Griffiths K. Lignans and isoflavonoids in plasma and prostatic fluid in men: samples from Portugal, Hong Kong, and the United Kingdom. Prostate. 1997 Jul 1;32(2):122-8. doi: 10.1002/(sici)1097-0045(19970701)32:2<122::aid-pros7>3.0.co;2-o. PMID: 9215400.
[5] Greger, Micheal M.D. Flax Seeds for Prostate Cancer” auf nutritionFacts.org unter https://nutritionfacts.org/2013/10/03/flaxseeds-for-prostate-cancer/ (abgerufen am 12.01.2021
[6] Kennedy, Stacy M.P.H., R.D., L.D.N.; McManus, Kathy M.S., R.D., L.D.N. “Eating for prostate health: Part 2” auf Harvard Health Publishing unter https://www.health.harvard.edu/blog/eating-for-prostate-health-part-2-20090331102 (abgerufen am 12.01.2021)
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Neuer Prostatakrebs-Beitrag im Bild Gesundheitsportal Fitbook

Auf fitbook.de, dem Gesundheitsportal der Bildzeitung, ist ein Beitrag zum Thema Prostatakrebs erschienen. Der Beitrag mit dem Titel “Urologe erklärt –  Was jeder Mann über Prostatakrebs wissen sollte” finden sie auf fitbook.de

Der Artikel geht kurz auf die Prostata an sich und die Notwendigkeit von Untersuchungen ein. Im Weiteren werden die Symptome eines Prostatakarzinoms eingegrenzt und auf mögliche Schmerzen eingegangen. Den Abschluss bilden die möglichen Therapieformen sowie die Chance der Entstehung des Prostatakrebs bzw. der Vorerkrankung Prostatavergrößerung vorzubeugen. Insgesamt ist der Artikel sehr kurz und oberflächlich gehalten. Bemerkenswert ist jedoch die klare Schlussfolgerung, dass die Entstehung von Prostatakrebs verhindert werden kann durch die richtige Ernährung.

Prostatakrebs verhindern durch Ernährung?

Dabei verweist der Artikel auf die Ernährungsempfehlungen des Uniklinikums Heidelberg zur Verringerung des Risikos der Entstehung eines Prostatakarzinoms (WIE KANN MAN DAS RISIKO VERMINDERN?
PROSTATAKARZINOM) sowie der deutschen Krebsgesellschaft (Prostatakrebs – Vorbeugung). Empfohlen wird Wert auf eine stark pflanzenorientierte Ernährung Wert zu legen. Auf tierische Fette (dazu gehört auch Fisch) sowie Milchprodukte soll laut des Uniklinikums Heidelberg möglichst verzichtet werden. Dabei gilt es aus unserer Sicht jedoch noch hinzuzufügen, dass in erster Linie unverarbeitet Produkte verzehrt werden. Es gilt also Vollwertkost (Salate, frisch gekochtes Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, etc.) zuzubereiten. Diese Empfehlungen entsprechen auch den Erkenntnissen, welche in vielen internationalen Studien gewonnen wurden: Eine pflanzenbasierende Vollwertkost reduziert das Risiko an Krebs zu erkranken und hilft auch bei der Behandlung einer bereits vorliegenden (Prostata-)Krebserkrankung sowie Prostatavergrößerung.

Wir empfehlen Ihnen zusätzlich zu gesunder Ernährung und Bewegung unseren Kokoraki Männer-Tee zu probieren:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Quellen:
Carmody, James & Olendzki, Barbara & Reed, George & Andersen, Victoria & Rosenzweig, Penny. (2008). A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial. Urology. 72. 1324-8. 10.1016/j.urology.2008.01.015. unter https://www.researchgate.net/publication/5452990_A_Dietary_Intervention_for_Recurrent_Prostate_Cancer_After_Definitive_Primary_Treatment_Results_of_a_Randomized_Pilot_Trial/citation/download (abgerufen am 31.10.2020)
Saxe, G. A., Major, J. M., Westerberg, L., Khandrika, S., & Downs, T. M. (2008). Biological mediators of effect of diet and stress reduction on prostate cancer. Integrative cancer therapies7(3), 130–138. https://doi.org/10.1177/1534735408322849 (abgerufen am 31.10.2020)
Tantamango-Bartley, Y., Knutsen, S. F., Knutsen, R., Jacobsen, B. K., Fan, J., Beeson, W. L., Sabate, J., Hadley, D., Jaceldo-Siegl, K., Penniecook, J., Herring, P., Butler, T., Bennett, H., & Fraser, G. (2016). Are strict vegetarians protected against prostate cancer?. The American journal of clinical nutrition103(1), 153–160. https://doi.org/10.3945/ajcn.114.106450 (abgerufen am 31.10.2020)
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PSA-Wert senken leicht gemacht!

PSA-Wert senken und PSA Wert reduzieren

Nach der Diagnose des Arztes “Ihr PSA-Wert ist stark erhöht” fängt für viele Männer eine lange Odyssee auf der Suche nach den richtigen Maßnahmen zur Reduzierung ihres PSA Wertes an. Dabei gibt es viele einfache Maßnahmen, welche sofort umgesetzt werden können. Diese können vollkommen unabhängig und parallel, zu einer vom Arzt verordneten Medikamenten basierten Therapie, angewendet werden. So versprechen diese alternativen Behandlungsmethoden der PSA-Erhöhung darüber hinaus, im Gegensatz zur klassischen Behandlung, eine dauerhafte Lösung des Problems.

Prostataprobleme können sich auf unterschiedlichste Arten und Weisen bemerkbar machen. Eine Früherkennung ist durch den sogenannten PSA-Wert, also den Prostata-Spezifischen-Antigen-Wert, möglich. Ist dieser erhöht so kann darauf geschlossen werden, dass im sensiblen System der männlichen Prostata etwas durcheinandergeraten ist. Zu diesem Zeitpunkt müssen noch keine Beschwerden aufgetreten sein.

PSA-Wert Frühindikator für Prostataprobleme?

Der PSA-Wert gibt Auskunft über die Menge des im Blut enthaltenen prostataspezifischen-Antigens. Gemessen wird er meist in µg/l also Mikrogram pro Liter Blut. Die Prostatahilfe Deutschland gibt eine Bandbreite von 0 µg/l bis 4 µg/l als Normalbereich für den PSA-Wert bei Männern an.
Dieser muss aber in Abhängigkeit vom Alter des Prostatapatienten beurteilt werden. Nachfolgend finden sie ein PSA-Wert-Tabelle, welche die PSA-Wert-Grenzbereiche in Abhängigkeit vom Alter darstellt. Der PSA-Wert wird heute nicht mehr als einziger Indikator für das Vorliegen einer Prostataerkrankung (Prostatakrebs oder Prostatavergrößerung) herangezogen. Mindestens genauso wichtig für die Diagnose sind die Tastuntersuchung durch den Urologen sowie das Vorliegen von Beschwerden wie Problemen beim Wasserlassen, nächtlichem oder ständigem Harndrang usw.

PSA-WerTabelle mit Grenzbereichen

Warten sie nicht bis Beschwerden auftreten

In Deutschland leiden Millionen von Männern an Prostatabeschwerden. Die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens an der Prostata zu erkranken ist sehr hoch. So leidet bereits jeder 4. deutsche Mann ab dem 50 Lebensjahr an Symptomen der benignen Prostatahyperplasie.
Einmal aufgetreten sind die Beschwerden, welche von der vergrößerten Prostata verursacht werden, äußerst unangenehm und nur schwierig zu behandeln. Die Palette der Behandlungsmöglichkeiten reicht von den klassischen Medikamenten mit starken Nebenwirkungen bis hin zu alternativen pflanzlichen Therapien. Eine frühzeitige und prophylaktische Therapie, um den Beschwerden gänzlich aus dem Weg zu gehen ist vorteilhaft.

Polyphenole entscheidender Faktor

In unzähligen wissenschaftlichen Studien wird mittlerweile die Wirkungsweise von sekundären Pflanzenstoffen den sogenannten Polyphenolen untersucht. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass bei vielen durch oxidativen Stress ausgelösten Krankheiten (dazu gehören unter anderem auch die benigne Prostatahyperplasie sowie Prostatakrebs) von entscheidender Bedeutung beim Heilungsverlauf sein können. Lesen sie dazu bitte auch unseren Beitrag:

Warum sind Polyphenole so wichtig bei Prostatavergrößerung?

Tee als Mittel der Wahl

Gerade Tee und Pflanzen-/ Kräuteraufgüsse helfen ihnen dabei der Prostatavergrößerung und dem Prostatakrebs vorzubeugen. Viele Pflanzen enthalten die essenziellen Polyphenole und Antioxidantien und geben diese beim Aufgießen mit heißem Wasser frei. Somit stellt Tee eine sehr komfortable Möglichkeit dar, um die Ernährungsumstellung bei der Behandlung einer Prostatavergrößerung mit sekundären Pflanzenstoffen noch besser zu flankieren. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Tee hat bei sachgemäßer Verwendung keine unerwünschten und unangenehmen Nebenwirkungen! Er lässt sich schnell zubereiten und kann überall verzehrt werden.

 

Reduzieren sie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte sowie Alkohol & Nikotin

Gleichzeitig sollten sie die Ursachen der Belastung ihrer Prostata reduzieren. Tierische Produkte sowie Genussmittel schaden neben vielen anderen Organen auch der Prostata. Deshalb ist es wichtig die Prostata mit zunehmendem Alter zu entlasten. Die Ernährung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Viele Studien gehen mittlerweile davon aus, dass eine vegane Ernährungsweise das Risiko an Prostatakrebs und sonstigen Prostataproblemen zur erkranken signifikant reduziert. Im American Journal Journal of Clinical Nutrition ist beispielsweise eine Studie mit dem Titel “Are strict vegetarians protected against prostate cancer?” erschienen. Diese kommt zu dem Schluss, dass eine vegane Ernährung das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken tatsächlich stark reduziert. Dies ist nur eine von vielen Studien, welche den positiven Einfluss veganer Ernährung auf die Prostata bestätigen. Daher raten wir ihnen ebenfalls ihre Ernährung umzustellen und soweit es geht auf alle Produkte tierischen Ursprungs zu verzichten.

Darüber hinaus hat diese Art der Ernährung auch einen direkten Einfluss auf die Reduktion des PSA-Wertes. So befasst sich die Studie von Dr. James Carmody mit dem Einfluss fettarmer und um tierische Proteine reduzierter Ernährung auf den Anstieg des PSA-Werts. Die Studie mit dem Titel “A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial” kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine solche Ernährung die Geschwindigkeit, mit welcher der PSA-Wert zunimmt deutlich reduziert wird. Eine weitere Studie mit dem Titel “BIOLOGICAL MEDIATORS OF EFFECT OF DIET AND STRESS REDUCTION ON PROSTATE CANCER” kommt zu dem Ergebnis, dass nicht nur der Anstieg des PSA-Werts signifikant durch eine pflanzenorientierte Diät gesenkt werden kann, sondern der PSA-Wert insgesamt reduziert werden kann.

5 Tipps bei Prostataproblemen

Essen sie mehr unverarbeitete Produkt – vor allem Gemüse und Obst

Gesunde Ernährung für die Prostata und für ihren Körper insgesamt erreichen sie vor allem durch den Verzehr industriell unverarbeiteter Lebensmittel. Frisches Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sollten einen wesentlichen Anteil an ihrer Ernährung ausmachen. Kräuter, ganze Getreideflocken, Gewürze und Nüsse sind ebenfalls eine gesunde Bereicherung für ihren Speiseplan. Das alles mag sich nicht besonders erstrebenswert anhören aber wir können aus eigener Erfahrung hier die Angst nehmen. Mit dem heute verfügbaren Wissen und den unzähligen Büchern zu veganer Ernährung werden sie in sehr kurzer Zeit feststellen, wie lecker und leicht vegane Ernährung ist. Und das Beste ist, dass sie sofort in den Genuss der Vorzüge veganer Ernährung kommen. Sie werden die Auswirkungen auf ihre Gesundheit sehr schnell bemerken.

Ein Begleiter bei dieser Ernährungsumstellung kann unser Kokoraki Männer-Tee sein. Unser Kokoraki Männer-Tee enthält eine Vielzahl an Polyphenolen und Antioxidantien. Besonders die Flavonoide (Untergruppe der Polyphenole) Luteolin und Quercetin spielen bei der Bekämpfung von Prostataproblemen (u.a. bei Prostatakrebs) eine entscheidende Rolle. Lesen sie dazu bitte unseren Beitrag “Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs”

Wir empfehlen Ihnen zusätzlich zu gesunder Ernährung und Bewegung unseren Kokoraki Männer-Tee zu probieren:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Quellen:
Carmody, James & Olendzki, Barbara & Reed, George & Andersen, Victoria & Rosenzweig, Penny. (2008). A Dietary Intervention for Recurrent Prostate Cancer After Definitive Primary Treatment: Results of a Randomized Pilot Trial. Urology. 72. 1324-8. 10.1016/j.urology.2008.01.015. unter https://www.researchgate.net/publication/5452990_A_Dietary_Intervention_for_Recurrent_Prostate_Cancer_After_Definitive_Primary_Treatment_Results_of_a_Randomized_Pilot_Trial/citation/download (abgerufen am 31.10.2020)
Saxe, G. A., Major, J. M., Westerberg, L., Khandrika, S., & Downs, T. M. (2008). Biological mediators of effect of diet and stress reduction on prostate cancer. Integrative cancer therapies7(3), 130–138. https://doi.org/10.1177/1534735408322849 (abgerufen am 31.10.2020)
Tantamango-Bartley, Y., Knutsen, S. F., Knutsen, R., Jacobsen, B. K., Fan, J., Beeson, W. L., Sabate, J., Hadley, D., Jaceldo-Siegl, K., Penniecook, J., Herring, P., Butler, T., Bennett, H., & Fraser, G. (2016). Are strict vegetarians protected against prostate cancer?. The American journal of clinical nutrition103(1), 153–160. https://doi.org/10.3945/ajcn.114.106450 (abgerufen am 31.10.2020)
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5 einfache Tipps was sie im Herbst für die Prostata tun können

Tee für die Prostata im Herbst

Mit dem Beginn des Herbstes werden die Tage merklich kürzer und das Wetter zeigt sich herbstlich windig und deutlich kühler. Einher damit verkürzt sich die Zeit welche wir an der frischen Luft und in der Sonne verbringen. Die körperliche Aktivität nimmt ab und die Ernährung verändert sich ebenfalls. Dies ist die Zeit in der wir die Grundlagen für einen gesunden Winter legen können. Dazu gehört ein Plan mit guten Vorsätzen. Gerade dieser Herbst und Winter werden besonders anspruchsvoll, da wir noch eine zusätzliche Belastung durch den Coronavirus erfahren. Wir möchten ihnen gerade im Bezug auf die Prostatagesundheit 5 einfache Tipps mit auf den Weg geben, damit sie die dunkle Jahreszeit ohne die Beeinträchtigungen durch die benigne Prostatahyperplasie genießen können.

Symptome ernst nehmen

Die Symptome einer Prostatavergrößerung sind unangenehm und kurzfristig nur schwierig zu beheben. Von nachtröpfeln, ständigem und starkem Urindrang über nächtliches urinieren bis hin zu starken Schmerzen beim Wasserlassen reicht die Palette der Symptome. Zu lange unbehandelt kann es zu einem medizinisch äußerst bedenklichen Rückstau in der Blase (Harnverhalt) und einem damit einhergehenden Reißen der Blase kommen.

1. Machen sie sich einen Plan von November bis April

Das Wichtigste, um erfolgreich die Symptome der Prostatavergrößerung zu behandeln, ist ein Plan. Es ist wesentlich leichter auf Wochenbasis die Maßnahmen vorzubereiten und durchzuführen als wenn sie täglich neu überlegen müssen was gut für ihre Prostata ist. Es Bedarf eine Verhaltensänderung in vielen Bereichen und es ist leichter diese durchzuführen wenn sie sich rechtzeitig mit allen notwendigen Maßnahmen auseinandersetzen. Teilen sie den Plan in die Kategorien Ernährung und Bewegung auf. Legen sie sich zusätzlich eine Liste an Punkten an auf die sie verzichten wollen.

2. Stoppen sie die Vergiftung ihrer Prostata

Die Prostata leidet unter den Giften, welche wir über unsere Ernährung und die Umwelt aufnehmen. Am einfachsten ist es auf die Lebensmittel zu verzichten, welche der Prostata den größten Schaden beibringen. Am besten wäre es auf eine vegane Ernährung umzusteigen. Das geht für Viele zu weit. Zur Motivation und Aufklärung empfehlen wir ihnen zum Thema vegane Ernährung einen Film auf Youtube mit dem Titel “The Game Changers”.

Ein Kompromiss von 2-3 Tagen veganer Ernährung in der Woche sind aber auch schon von großem Vorteil. Generell schaden besonders folgende Lebensmittel der Prostata:

  • Milchprodukte & Käse
  • Fleisch & Wurst
  • Alkohol
  • Zucker
  • Nikotin

Daher sollten sie auf diese Produkte in ihrem Ernährungsplan so gut es geht verzichten.
Kaffee, Fisch und Kohlenhydrate können in Maßen zu sich genommen werden.

Wer jetzt glaubt, dass er dabei auf Genuss und Geschmack verzichten muss dem sei gesagt, dass das nicht stimmt. Die Auswahl an alternativen Lebensmitteln und Rezepten ist schier unendlich groß und es gibt viele leckere Gerichte.

3. Gehen sie bewegt in den Herbst und Winter

Bewegung, Bewegung, Bewegung! Am besten an der frischen Luft und bei Tageslicht. Wir bewegen uns viel zu wenig und gerade wenn der Sommer geht und Herbst und Winter kommen reduzieren wir unser Pensum noch weiter. Einher geht damit die kürzere Zeit welche wir in der Sonne verbringen. Daraus resultiert dann häufig noch Vitamin D Mangel.

Deshalb planen sie Bewegung an der frischen Luft in ihre wöchentliche Routine ein. Versuchen sie so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen und lassen sie die Sonne an ihre Haut. Damit schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Sie regen, ihren Stoffwechsel an und verlieren Gewicht.
  2. Sie erhöhen ihren Vitamin D Spiegel und halten ihn auf einem hohen Niveau über denn Winter.

Mann beim wandern in der Sonne

4. Sorgen sie für eine Polyphenol-reiche Ernährung

Sekundäre Pflanzenstoffe spielen die zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs. Deshalb sollten sie den Hauptbestandteil unserer Ernährung bilden. Derzeit sind nicht einmal ein Bruchteil der Heilwirkung der sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) bekannt. Es gibt bereits unzählige Studien welche sich mit ihrer Wirkweise bei unterschiedlichen Krankheiten auseinandersetzen. Generell kann man jedoch festhalten, dass Polyphenole sich positiv auf den Körper auswirken. Bestimmte Polyphenole haben bei schweren Krankheiten eine immense Wirkung.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind in allen Pflanzen enthalten und deshalb ist eine pflanzlich ausgerichtete Ernährung so gesund. Je abwechslungsreicher ihr Verzehr von frischen Gemüsen, Salaten, Kräutern und Früchten ist desto breiter die Palette an Polyphenolen welche sie aufnehmen.

5. Trinken sie Tee

“Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er der danach.”

Kakuzo Okakura, japanischer Kulturphilosoph, 1862-1913

Es ist kein Zufall, dass Tee schon seit langer Zeit bei den unterschiedlichsten Beschwerden verabreicht wird. Dabei erweitern wir die Definition von Tee im engeren Sinn auf Kräuter- und Pflanzenaufgüsse. Tee enthält ebenfalls eine Fülle von Polyphenolen und Antioxidantien. Tee lässt sich einfach zubereiten und besonders gut lagern. Mehre Tassen Tee am Tag sind leicht zuzubereiten. Somit bildet Tee die ideale Ergänzung, um die Beschwerden der Prostata zusätzlich zu behandeln.

Der Krähenfuss-Wegerich enthält eine Vielzahl an Polyphenolen und Antioxidantien. Besonders die Flavonoide Luteolin und Quercetin spielen bei der Bekämpfung von Prostataproblemen (u.a. bei Prostatakrebs) eine entscheidende Rolle. Lesen sie dazu bitte unseren Beitrag “Das Flavanoid Luteolin und Prostatavergrößerung/-krebs”

Wir empfehlen Ihnen zusätzlich zu gesunder Ernährung und Bewegung unseren Kokoraki Männer-Tee zu probieren:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Humane Papillomviren (HPV) Ursache für Prostatakrebs?

HPV und Prostatakrebs
Auf der Internetseite der Prostata Hilfe Deutschland ist am 15. Juli ein Beitrag mit dem Titel “Prostatakrebs: HPV-Infektion als Auslöser?” erschienen.
Dieser befasst sich mit einer in Australien durchgeführten Studie über den Zusammenhang von humanen Papillomviren und der Entstehung von Prostatakrebs. Bekannt ist bereits der Einfluss dieser Viren auf den Gebärmutterhalskrebs.
Die beiden Forscher James Lawson and Wendy Glenn von der University of New South Wales, Australien haben sich aber nun mit der Fragestellung befasst, ob aus den vorhandenen Studien auch eine Kausalität für die Entstehung von Prostatakrebs abgeleitet werden kann.

HPV auch für Prostatakrebs verantwortlich

Sie untersuchten insgesamt 26 vorhergehende Studien zu den HPV und suchten nach Hinweisen auf einen Zusammenhang mit der Entstehung eines Prostatakarzinoms. Dabei richtete sich der Fokus der Arbeit darauf herauszufinden, ob im gesunden oder bereits erkrankten Prostatagewebe die HPV nachweisbar waren. Speziell die Hochrisikotypen 16 und 18 der humanen Papillomviren, welche die Hauptzahl der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verursachen, waren nach Aussage der Wissenschaftler sowohl im gesunden aber vor allem vermehrt im bereits erkrankten Gewebe nachweisbar.
Das lässt nach Meinung der Wissenschaftler den Schluss zu, dass HPV 16 und HPV 18 eine Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs spielen.

HPV 16 und 18 eine von mehreren möglichen Ursachen für Prostatakrebs

Die Forscher stellten aber auch klar, dass die humanen Papillomviren nur einer von vielen Krankheitserregern sind, die bei Prostatakrebs identifiziert wurden. Sie sind jedoch der einzige infektiöse Erreger, gegen den man impfen kann. Daher ist es wichtig, den Nachweis einer möglichen kausalen Rolle von HPVs bei Prostatakrebs zu bewerten. Die Autoren warnen davor, dass die genauen Mechanismen, wie eine HPV-Infektion zur Bildung von Prostatakrebs führen kann, nicht klar sind. Um diese Mechanismen zu untersuchen, sind Studien erforderlich, in denen normale Prostatazellen HPVs ausgesetzt werden. Die von den Autoren überprüften Studien legen nahe, dass mögliche Mechanismen eine indirekte Rolle von HPVs bei der Krebsentstehung beinhalten können, indem sie die Schutzfunktion spezifischer Enzyme gegen Virusinfektionen hemmen. HPVs können auch mit anderen Krankheitserregern eine Rolle bei Entzündungen der Prostata spielen, was zu einer gutartigen Prostatavergrößerung und später zu Prostatakrebs führen kann.

Vorbeugung von Prostatakrebs entscheidend

Auch wenn die Behandlungsmöglichkeiten von Prostatakrebs mittlerweile bedeutend besser geworden sind, gehört diese Krebsart in Deutschland und in vielen Teilen der Welt zu den gefährlichsten. Daher ist die Hilfe in Sachen Prostatakrebs vor allem in der Vorbeugung zu suchen. Eine Impfung gegen humane Papillomviren ist hier nur ein Bestandteil der Vorsorge. Viel wichtiger ist die der allgemeine Lebenswandel und hier insbesondere die Ernährung, die Bewegung und ausreichend Zeit im Freien. Mit Hilfe von Naturheilmitteln und bewährten Hausmitteln kann einiges im Vorfeld getan werden. Viele Studien belegen, dass die sekundären Pflanzenstoffe eine wesentliche Rolle bei der Vermeidung von Prostatavergrößerung und Prostatakrebs spielen. Krähenfuss-Wegerich hat hier eine Ausnahmestellung. Nur wenige Pflanzen haben eine so ausgewogene und hohe Konzentration dieser wesentlichen Inhaltsstoffe. Die Universität der Algarve und die Universität von Lissabon in Portugal haben sich im Jahr 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie mit dem Heilungspotential des Krähenfuss-Wegerichs befasst. Der Plantago Coronopus gilt in vielen Teilen Süd- und Osteuropas als Heilpflanze in der Volksmedizin. Dies war der Anlass für die beiden Universitäten dies näher zu untersuchen.

Wir empfehlen Ihnen zusätzlich zu gesunder Ernährung und Bewegung unseren Kokoraki Männer-Tee zu probieren:

Quellen:
“Prostatakrebs: HPV-Infektion als Auslöser?” auf prostata-hilfe-deutschland.de unter https://prostata-hilfe-deutschland.de/prostatakrebs-hpv-viren/ (abgerufen am 19.07.2020)

“Potential causal role of human papilloma viruses (HPVs) in prostate cancers” auf medicalxpress.com unter https://medicalxpress.com/news/2020-07-potential-causal-role-human-papilloma.html (abgerufen am 19.07.2020)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kokoraki.com können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.